Arabellion: "Kirchenschändung in Tunis"

Der so genannte „Arabische Frühling“ ist eben genau das nicht, was er sein sollte und wie er von westlichen Politikern und Medien dargestellt wurde und immer noch wird: ein Aufbruch zur Erneuerung, zur Demokratie und Freiheit, auch zur Glaubensgleichheit und Glaubensfreiheit. Das ist Augenwischerei und Wunschdenken, denn die islamischen und islamistischen Kräfte haben in den betroffenen Ländern schon längst die Oberhand gewonnen. Und alle wissen es.

Was westliche Medien ungern oder gar nicht berichten, lesen wir bei „Alquds Arabi“, einem arabischen Nachrichtenportal, dass in Tunesien die Diffamierung der Christen und Kircheschändungen weitergehen:

Nachfolgend die sinngemäße Übersetzung des Artikels aus dem Arabischen:

„Am vergangenen Dienstag wurde bekannt, dass die christlich-orthodoxe Kirche in Tunis, eine der wenigen Kirchen in Tunesien, geschändet wurde: von Drohbotschaften der Salafisten. Kirchenmitglieder beschreiben ihr Leben in einem Terrorzustand…Die Salafisten bedeckten das Kreuz der Kirche mit Müllsäcken, so Kirchenmitglieder, da sie nicht wollen, dass die Botschaft des Kirchenkreuzes überall im islamischen Staat Tunesien zu sehen ist. Unter all den arabisch sprechenden Ländern gilt Tunesien als das am meisten „weltliche“ und „liberale“ Land. Hier begann auch der „Arabische Frühling“. Allerdings werden nur wenige Kirchen geduldet, die Kruzifixe verabscheut. Wenn dies also „tolerant“ ist, was hat man dann von den „radikalen“ Nationen zu erwarten?…“

Quelle: http://www.alquds.com/news/article/view/id/345557

Soviel also zur demokratischen, freiheitlichen Aufbruchsbewegung des „Arabischen Frühlings“ in Tunesien. Vergessen wir nicht, dass vor allem auch Deutschland und damit wir, die Steuerzahler, diesen Aufbruch mit Millionen Euro Steuergeldern mitfinanzieren.

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