HERMANN STEPPENWOLF: “Ich kann nicht länger zusehen und schweigen!”

HERMANN STEPPENWOLF: Kritische Lyrik & Prosa gegen Krieg, Gewalt und Rassismus, gegen Politikerlügen und Zerstörung der Erde, für eine bessere Welt, eine bessere Zukunft, für unsere Kinder und die Liebe.

In eigener Sache: Bitte lest diese Kurzbiografie durch und verlinkt euch dann auf Hermann Steppenwolfs Homepage!

http://hermannsteppenwolf.wordpress.com/about/

Ich helfe meinem Kollegen seinen Blog aufzubauen und glaubt mir, es lohnt sich. Bitte unbedingt seine Lyrik und Prosa weiterverteilen! Danke!!!!

Hermann Steppenwolf: Über mich

Hermann Steppenwolf ist ein Pseudonym. Meinen wahren Namen kann ich nicht nennen. Nachfolgend werde ich erklären warum nicht.

Doch zunächst: Ich bin 1973 in Gdansk geboren, der ehemaligen Freien Stadt Danzig. Meine Vorfahren sind Kaschuben (der polnische Premierminister Donald Franciszek Tusk ist auch ein Kaschube), meine Eltern väterlicherseits haben deutsche, mütterlicherseits baltische Wurzeln. Seit einigen Jahre lebe ich an einem unbekannten Ort in Deutschland.

Ich habe in Warschau und Berlin Journalismus studiert und mich schon früh mit den Schattenseiten der Gesellschaft und der Politik beschäftigt. So kam es, dass meine investigativen Stories (unter meinem richtigen Namen) in polnischen, deutschen, russischen, britischen und amerikanischen Zeitungen erschienen sind. Mehre nationale und internationale Preise sind der Lohn für meine oft lebensgefährlichen Recherchen (auch als Kriegsreporter). Einmal wurde ich bei einem (beruflichen) Einsatz in Somalia verwundet, zweimal entging ich nur knapp Anschlägen (im Irak und in Afghanistan).

Meine Arbeit, mein Wissen, meine Erfahrung und meine Kontakte brachten es mit sich, dass ich auch auf der “Abschussliste” einiger Leute und Organisationen stand und immer noch stehe. So führten mich vor einigen Jahren meine Recherchen direkt in das dunkle Herz der Cosa Nostra, der sizilianischen Mafia. Meine Undercover-Erkenntnisse habe ich – neben einer publizistischen Verwertung – auch der italienischen Antimafia-Behörde “Direzione Investigativa Antimafia (DIA”), sowie Interpol und dem deutschen Bundeskriminalamt (BKA) mitgeteilt. Damit habe ich gegen die “Omertà”, die Schweigepflicht und den Ehrenkodex der Cosa Nostra verstoßen. Und dies wird mit dem Tod geahndet.

Es gelang mir, anders als 1992 den mutigen Ermittlungsrichtern Giovanni Falcone und Paolo Borsellino und anderen, die von der “Mafia” ermordet wurden, unterzutauchen. Italienische und deutsche Behörden haben mir dabei geholfen. Zeugenschutzprogramm ist eines der Worte, das ich in diesem Zusammenhang nennen kann.

Seit knapp sechs Jahren lebe ich nun sozusagen im “Untergrund”. Mein Leben ist nicht mehr das, was es einmal war. Aber dennoch schlägt mein Herz nach wie vor für Gerechtigkeit und die Schwachen und Mutigen in dieser Gesellschaft. Die Welt, so scheint es jedenfalls, dreht sich immer schneller, wird zügelloser, brutaler, egoistischer. Werte wie Humanität, Toleranz und Respekt scheinen immer mehr zu schwinden. Die Menschenrechte nur noch (und das auch nur bedingt) in den demokratischen Regierungssystemen angewandt zu werden.

Nun möchte und kann ich nicht länger zusehen und schweigen über die Ungerechtigkeiten in dieser Welt. “Offen” kann ich nicht mehr auftreten, deshalb “benutze” ich  ein Peudonym: “Hermann Steppenwolf”. Es soll eine Hommage an den deutschen Literatur-Nobelpreisträger Hermann Hesse sein. Deshalb habe ich seinen Vornamen “geborgt”, genauso den Titel seines wohl berühmtesten Romans “(Der) Steppenwolf. Auch wenn Hesse in vielen Augen umstritten ist, in gewisser Hinsicht auch in meinen, hat er es doch gewagt genau das zu sagen, was er denkt, auch wenn es gegen die gesellschaftlichen, politischen oder religiösen Normen und Zeitströmungen verstieß. Er war mutig und draufgängerisch und hat vielen Leuten bis heute die Augen geöffnet.

Doch neben dieses Pseudonyms benutze ich sozusagen noch ein “Sprachrohr”: Ich danke meinem Kollegen Guido Grandt dafür, dass er  – trotz der möglichen Gefahr, in die er sich begibt – bereit ist für mich dieses “Sprachrohr” zu sein. Vor vielen Jahren lernten wir uns in Südostasien kennen, haben in Bangkok (fast) an der selben Story recherchiert, ohne dies und voneinander zunächst zu wissen. Gerne erinnere ich mich daran, denn da war ich noch “frei” wie ein Vogel, konnte reisen wohin ich wollte, ohne irgendjemanden Rechenschaft abzulegen.

Guido Grandt hat diesen Blog für mich eingerichtet, der langsam im “Entstehen” ist.  Danke, mein Freund!

Heute kann ich keine (öffentlichen) Vorträge mehr halten, keine Kongresse oder Talkshows mehr besuchen. Aber ich kann noch eines: schreiben.

Das Wort ist die stärkste Waffe der Welt, wenn es richtig eingesetzt und verbreitet wird.

Aus diesem Grund habe ich beschlossen kritische Lyrik und Prosa gegen Krieg, Gewalt und Rassismus zu verfassen, gegen Politikerlügen und Zerstörung der Erde – für eine bessere Welt, eine bessere Zukunft für unsere Kinder und für die (Nächsten-)Liebe.

Bitte helfen Sie mit, meine Lyrik & Prosa überall in der Welt zu verbreiten (in Zeiten des Internets geht dies mit einem Knopfdruck). Verlinken Sie Ihre Homepage mit diesem Blog, teilen Sie meine Gedichte und Erzählungen in den Social Networks (Facebook, Twitter & Co.), machen Sie jeden auf diese Seite aufmerksam, der kritisch nachdenken möchte, dem etwas an einer “besseren” Welt liegt.

Meine Worte sollen die Augen UND die Herzen der Menschen öffnen!

Tausend Dank und alles Glück der Welt für Sie!

Hermann Steppenwolf                                 http://hermannsteppenwolf.wordpress.com/about/

Anmerkung: Sie können gerne Kommentare auf diesem Blog hinterlassen (die, wenn erforderlich, Guido Grandt in meinem Namen beantworten wird) Ebenfalls können Sie ihm eine Mail schicken, wenn Sie mir mir Kontakt aufnehmen möchten: guido.grandt@wirsind.tv (c/o Hermann Steppenwolf)

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