Schweizer Politiker: "Niemand, der noch alle Tassen im Schrank hat, will in die EU!"

Die Europäische Union vor der Zerreißprobe: die anhaltende Finanzkrise, die nichts anderes ist als die erweiterte Bankenkrise von 2007, das Milliardengeschacher um den europäischen Rettungsschirm ESM, der zunehmende Unmut über den (T)Euro, das undemokratische Verhalten der Politiker in Sachen Fiskalpakt, die verzweifelten Bemühungen zur Rettungs des Euros, die gewaltsame Niederschlagung von demokratischen Protesten in den einzelnen EU-Ländern, das politische „Sand in die Augen streuen“ der Bürger durch die Volksvertreter, Lügen um jeden Preis, um den Bestand des europäischen Staatenbundes nicht zu gefährden – all das und noch vieles mehr zeichnet heute die EU aus.

Die Bürger der 27 Mitgliedsstaaten sind unzufrieden, empört, wütend – langsam wird ihnen bewußt, dass sich vieles, was ihnen in Sachen Europäische Union als Vorteil – im wahrsten Sinne des Wortes – „verkauft“ wurde, ins Gegenteil gewandelt hat, wie zum Beispiel steigende Lebenshaltungskosten, immense Jugendarbeitslosigkeit, Aufgabe nationaler Souveränität…

Das sieht aber nicht nur der „kleine Mann“ auf der Straße so, sondern auch Politiker, freilich nicht aus den Reihen der EU, da traut sich keiner, das auszusprechen.

Doch jüngst hat der Schweizer Verteidigungsminister Ueli Maurer wahre Worte gefunden: In der Schweiz wolle niemand mehr, „der noch alle Tassen im Schrank“ hat, in die EU! Die Schweiz hätte die beste Volkswirtschaft der Welt, „die Leute bewundern unsere Demokratie, wir sind ein Land mit vielen Tugenden.“ Die EU dagegen hätte ihren „Höhepunkt überschritten“ und „stark an Glaubwürdigkeit verloren!“ Und dann fügt Maurer noch etwas hinzu, was absolut zutrifft und den Bürger erst langsam klar wird: Die EU sei in einem „schlechten Zustand, weil man meinte, die Verantwortung nach oben abgeben zu können“ (Quelle: „Handelsblatt“ v. 22./23.24.Juni 2012).

Mit „nach oben“ meint Ueli Maurer sicher die obersten Entscheidungsträger in der EU und damit weg vom Volk, weg vom Souverän, weg von uns. So liegen die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verantwortlichkeiten in den Händen einiger weniger, die schon oftmals gezeigt haben, wie korrupt ´sie sind und wie sie versagt haben. Und jetzt soll auch noch die „politische Union“ innheralb der EU kommen, politische Entscheidungen nicht mehr national gefällt werden. Da kann ich nur sagen: „Gute Nacht Europa, Gute Nacht Deutschland!“

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