Skandal: "Okkult-Rapper Bushido, ein CDU-Bundestagsabgeordneter und eine kriminelle arabische Gang"

Auf meinem Blog habe ich bereits in zwei Artikeln über den ehemaligen Drogen-Dealer (Spiegel-TV v. 23.07.12) und Skandal-Rapper Anis Mohamed Youssef Ferchichi, besser bekannt unter seinem Pseudonym Bushido, berichtet (Respekt für Spiegel-TV-Journalisten: Bushido/Anis Mohamed Youssef Ferchichi und die kriminelle libanesische Großfamilie A. und Bushido und Okkultismus).

Bushido muss sich von Kritikern nicht nur gefallen lassen frauen- und schwulenfeindliche, antisemitische, rassistische, antiamerikanische und islamistische Texte in seinen Songs zu verarbeiten, sondern auch okkulte. Vor allem seine außergewöhnlich guten Kontakte und Verbandelungen zu dem libanesischen Clan A. sorgt für Furore, die nicht nur Polizei bekannt ist, sondern auch in Schutzgelderpressungen, Drogengeschäfte und andere kriminelle Aktivitäten verstrickt ist.

Nach Anis Mohamed Youssef Ferchichi’s Heirat im Mai 2012 mit Anna-Maria Connors, Schwester der Pop-Ikone Sarah Connors, wurde ihnen nun ein Töchterchen geboren. In welche Zukunft das Kind hineinwächst scheint wohl ungewiss.

Ferchichi/Bushido jedenfalls  distanziert sich keineswegs von dem mächtigen arabischen Clan; im Gegenteil: „Wir sind die besten Freunde. Das geht sogar über den Freundschaftsstatus hinaus.“ (Quelle: Bild v. 25.07.12) Mitlgieder des „Berliner-Stadtteil-Paten“ Arafat A. tanzten sogar ausgelassen auf Ferchichi/Bushidos Hochzeit!

Die Bild-Zeitung hat aufgeführt, welche Straftaten dieser Gang zur Last gelegt werden und auch, dass einige von ihnen vom Landeskriminalamt beobachtet werden. Nachfolgend ein Vorgeschmack (Namen wurden geändert):

– Nadim (30): 2010 zwei Jahre und zehn Monate Haft wegen Zuhälterei, versuchter räuberischer Erpressung und Freiheitsberaubung.

– Marwan (29): zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, weil er eine Prostituierte in seiner Wohnung gefangen hielt.

– Mustafa (30): zu sieben Jahren Haft verurteilt, weil er Drahtzieher des Berliner Poker-Überfalls war. Vorher war er Sicherheitsmann und begleitete Bushido auf seinen Tourneen.

Offiziell kann man Anis Mohamed Youssef Ferchichi/Bushido keine „großen“ kriminellen Machenschaften nachsagen. Laut Bild finden sich in seiner Polizeiakte zwar mehr als 40 Einträge,allerdings wegen „geringerer“ Delikte wie z.B. wegen Beleidigung oder Wildfischerei. Die meisten Ermittlungsverfahren wurden eingestellt.

Meines Erachtens skandalös ist, dass Ferchichi/Bushido, der nach eigener Aussage mit Bundeskanzlerin Angela Merkel schlafen will (Spiegel-TV v. 23.07.12), nun eine eigene Partei gründen will! Um sich darauf vorzubereiten  biedert er sich u.a. auch der CDU an, machte gar im Juni 2012 ein „Praktikum“ beim CDU-Abgeordneten Christian Freiherr von Stetten, der ihn begeistert aufnimmt.

Wieder sind es die Kollegen von Spiegel-TV die mit mutigem Engagement den Skandal aufdeckten. Und dieser hat es in sich:

Auszüge aus dem Spiegel-TV-Beitrag v. 23.07.12:

„Ein Skandal-Musiker im Zentrum der Macht! Sein adliger Mentor aus Baden-Württemberg führt Bushido an die wichtigsten Menschen in diesem Land heran.“

Aber das ist noch längst nicht alles:

„Bei einem CDU-Sommerfest kuschelt sogar Innenminister Hans-Peter Friedrich, immerhin höchster Ordnungsrichter der Republik, mit dem selbsternannten Repräsentanten des rechtsfreien Raumes.“

Das ist, gelinde gesagt, mehr als eine „Dreigroschen-Oper“: der Bundesinnenminister persönlich legt Ferchichi/Bushido den Arm um die Schultern und verleiht ihm mit dieser Geste eine Art symbolische Legitimität, obwohl er sich im Umfeld der kriminellen arabisch-libanesischen Clans A. aus Berlin-Neuköln bewegt, die teilweise von Friedrichs LKA beobachtet wird!

Und es kommt noch dicker:

„Bushido besingt nicht nur ein kriminelles Umfeld, er bewegt sich auch in einem…Bushido steht zu seinen Freunden. Ihre kriminellen Verstrickungen seien ihm – Zitat – scheißegal.“

Nach Recherchen von Spiegel-TV macht der CDU-Abgeordnete Freiherr von Stetten Geschäfte mit dem Milieu! Vor drei Jahren hat er ca. 40.000 Euro an einen Berliner Geschäftsmann (Adnan C.) gezahlt, der sich sehr nah im Umfeld der arabischen Großfamilie bewegt! Die Polizei ermittelte gegen ihn bereits wegen Geldwäsche, Betruges und Falschaussage. Das Ganze kam nur heraus, weil Adnan C.s Konto wegen Geldwäsche von der Staatsanwaltschaft beobachtet wurde. So fiel die Überweisung von Stettens auf.

Aber welcher Hintergrund hatte dieses „Geschäft“ zwischen dem Abgeordneten und dem Kriminellen?

Auf Nachfragen von Reportern geht CDU-Mann von Stetten zunächst nicht ein, verhält sich absolut arrogant und völlig unwürdig eines Parlamentariers.

Anzuschauen auf dem Video von Spiegel-TV. Hier der Link:

http://www.spiegel.de/sptv/magazin/

Später bestätigt Freiherr von Stetten die Zahlung, lässt aber auch über seinen Anwalt verlauten, dass er die arabische Großfamilie gar nicht kenne und ihm deshalb die „möglichen Verbindungen“ Bushidos mit dieser nicht bekannt gewesen sei.

„Bleibt die Frage: was für Geschäfte machte der Bundestagsabgeordnete mit Adnan C.? Von Stettens Anwalt teilt dazu mit: Die 37.000 Euro seien – Zitat – die Bezahlung einer im Rahmen eines üblichen Geschäftsvorganges erfolgten Getränkelieferung. Erstaunlich: Beschäftigen sich doch Adnan C.s Firmen laut Handelsregister alle mit Immobilien und nicht mit Getränken!“

Darauf erneut von Reportern angesprochen gibt der gewählte Volksrepräsentant wieder Fersengeld und tut so, als ob er telefoniere! Unglaublich!

„Fest steht: der mutmaßliche Vieltelefonierer hat finanzielle Kontakte in ein Milieu, zu dem ein Bundestagsmitglied besser keinen Kontakt haben sollte! Sicherheitsexperten sind höchst alarmiert, wenn hohe Staatsvertreter die falschen Freunde haben…“

„Letzte Meldung von Freiherr von Stetten via Facebook: Er sieht keinen Anlaß zur Kritik an dem Bushido-Praktikum und würde den Skandal-Rapper wieder einladen. Fragt sich nur – warum?“

Das ist die richtige Frage: wurde der Bundestagsabgeordnete von dem arabischen Clan erpresst, damit er diese Geldzahlung leistete? Warum gehen die Ermittlungsbehörden dem nicht nach? Und weshalb wirft sich der oberste Ordnungsrichter und Dienstherr der Polizei dieses Landes so an Ferchichi/Bushido heran?

„Offensichtlich hat der arabische Clan jetzt einen direkten Draht in den Bundestag.“ Und zwar über Ferchichi/Bushido!

All dies ist einer Demokratie unwürdig, in der die „kleinen“ Leute für Falschparken richtig zur Kasse gebeten werden.

Aber ein Mittel gibt es ja noch: die Abrechnung mit diese sogenannten Volksrepräsentanten bei der nächsten Bundestagswahl.

Quellen:

Bild v. 25.07.12

Spiegel-TV v. 23.07.12 (http://www.spiegel.de/sptv/magazin/)

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