Diskussion: "Öffentliche Nennung einer ethnischen Gruppe = Diskriminierung?"

Ich möchte eine ältere Meldung über einen pakistanischen Kinderschänderring in England als Grund nehmen, um zu einer Diskussion anzuregen, ob Täter anderer Ethnien als solche in der Presse/Öffentlichkeit genannt werden dürfen oder nicht? Oder löst die Nennung der ethnischen Zugehörigkeit rassistische Vorbehalte, Dikriminierung oder Vorurteile aus? Was meinen die Leser meines Blogs dazu?

Die Präambeln des deutschen Presserats dazu:

Ziffer 12 – Diskriminierungen
Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.

Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten
In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.
Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

Quelle:
http://www.presserat.info/inhalt/der-pressekodex/pressekodex/richtlinien-zu-ziffer-12.html

Ist das tatsächlich so? Was sagen Sie dazu? Kommentieren Sie Ihre Meinung! Danke!

Nachfolgend der Bericht, der diesbezügliche Diskussionen in Großbritannien auslöste:

Novopress enthüllt: Pakistanischer Kinderschänderring in Oxford ausgehoben

13.04.2012 – OXFORD (Novopress)- Kinderschänderringe werden in Großbritannienmit schöner Regelmäßigkeit aufgedeckt. Doch die Mainstream-Medien, allen voran die BBC, machen darüber so gut wie kein Aufsehens mehr. Warum wohl? An sich ist die Erklärung sehr einfach…

Ende 2010 wagte es ein Reporter der Daily Mail, das Schweigen zu brechen, nachdem ein besonders grausiger Fall ruchbar geworden war: „Es geht hier um ein Thema, das im politisch korrekten Großbritannien von heute de facto tabu ist – ein Thema, das von der Polizei, den Gerichten und selbst von den Einrichtungen zur psychologischen Unterstützung der Opfer so gut wie nicht angesprochen wird. Die Realität ist die, dass es sich bei den Tätern fast durchwegs um „Asians“ [das „Codewort“ für Pakistanis] handelt und bei den Opfern um Angehörige der weißen Rasse.“ Ein wenig zählten die Times und der Daily Telegraph insgesamt 17 Prozesse seit dem Jahre 1997 auf, bei denen es zur Verurteilung von Gruppen von Männern wegen sexueller Ausbeutung von Mädchen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren kam: 53 der 56 Verurteilten waren pakistanischer Herkunft, 50 von ihnen Muslime. Den Einrichtungen und Verbänden, die es sich zum Ziel gemacht haben, Opfern von sexuellem Missbrauch zu helfen, wurden kritisiert, weil sie bewusst zu verbergen suchten, „welche Rolle pakistanischen Muslime in Großbritannien bei der sexuellen Ausbeutung von weißen Mädchen spielen.“ Polizisten hatten der Zeitung unter dem Siegel der Anonymität anvertraut, dass es sich bei den Schuldsprüchen nur um einen kleinen Teil der tatsächlich registrierten Verbrechen handle. „Diese Mädchen“, so berichtete ein führender Polizeibeamter zerknirscht, „gingen von Hand zu Hand und wurden behandelt wie Fleisch. Um solche Verbrechen zu stoppen, müssen wir darüber sprechen, aber niemand hier bei uns traut sich, das zugrundeliegende ethnische Problem anzusprechen.“

Auch heute, achtzehn Monate danach, hat sich daran nichts geändert. Die britische Polizei hat vor wenigen Tagen bekanntgegeben, dass eine Gruppe von [nicht näher bezeichneten!] Männern in Oxford wegen eines neuerlichen Falles von sexueller Ausbeutung von 24 Mädchen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren festgenommen wurde. „Wir sind sicher, hier eine kriminelle Gruppe aufgedeckt zu haben, die Mädchen für Zwecke der sexuellen Unzucht verkauft haben.“ Die Anklagebehörden sprechen von Prostitution von Minderjährigen, Verabreichung von Drogen zum Zwecke der Vergewaltigung, Zuhälterei und sexueller Abhängigmachung. Nach Angaben der Polizei seien die betroffenen Mädchen äußerst verletzlich gewesen und deshalb habe mach sich gezielt an sie herangemacht. Dies würde vor allem auf Kinder zutreffen, die von zu Hause weggelaufen sind. Die Polizei weigerte sich jedoch, „Informationen über die Nationalität der Verdächtigen bekanntzugeben.“

Sheila Taylor, die Direktorin der Nationalen Arbeitsgruppe für sexuell ausgebeutete Kinder und Jugendliche, beeilte sich der Presse mitzuteilen, dass man sich der Opfer angenommen habe; sie konnte aber nicht umhin, extra darauf hinzuweisen (warum wohl?), dass „die Erfahrung der Mitglieder unseres Netzes die [sei], dass sowohl die Opfer als auch die Täter aus einer Vielzahl von kulturellen und sozialen Milieus entstammen.“

Die lokalen Medien gaben dann doch die Namen von sechs Männern preis, die in Untersuchungshaft genommen wurden undvor dem Gericht in Oxford erscheinen mussten:
• Akhtar Dogar wird beschuldigt, drei Vergewaltigungen, eine Kindervergewaltigung, drei Fälle von Kinderprostitution, eine Todesdrohung und Zuhälterei begangen zu haben.
• Sein Bruder Anjun Dogar wird der Vergewaltigung von Kindern, der Kinderprostitution und der Zuhältereibeschuldigt.
• Kamar Jamil werden vier Vergewaltigungen, zwei Fälle von Kinderprostitution, eine Todesdrohung, und der Besitz von Kokain mit der Absicht, jemanden Dritten damit zu beliefern, vorgeworfen.
• Zeshan Ahmedwerdenzehn Fälle von sexuellen Beziehungen mit Kindernvorgeworfen.
• Bassan Karrar wird beschuldigt, ein junges Mädchens vergewaltigt zu haben.
• Seinem Bruder Mohammed Karrar wird vorgeworfen, zwei Vergewaltigungen von Kindern begangen zu haben und einem Kind Kokain zur Verfügung gestellt zu haben.
• Sieben weitere Männer, deren Namen nicht veröffentlicht wurden, wurden gegen Kaution freigelassen.

Die Zahl der identifizierten Opfer liegt mittlerweile bei 38, alle im Alter von 11 bis 16 Jahren.

Quelle: http://fr.novopress.info/110672/un-gang-de-pedophiles-pakistanais-arrete-a-oxford/

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