MEDIENSKANDAL: Über STERN-Kolumnist Hans-Ulrich Jörges und unbelegte Tatsachenbehauptungen

Viele können sich noch an die unsägliche „Markus Lanz-Sendung“ vom 16.01.14 erinnern,

hier: http://www.youtube.com/watch?v=ag_SkG_r7Wo

in der er nicht nur harsche Worte für seine Interviewpartnerin Sahra Wagenknecht von den Linken fand, sondern wegen der der Moderator auch in arge Bedrängnis geriet. Und zwar nicht nur wegen seines unsachlichen Interviewstils, sondern weil er sich

„als Scharfrichter gegen Kritik an der EU aufplustert.  Der üble Versuch der Diffamierung zeigt, dass sich die Getreuen der Regierung bereits für den EU-Wahlkampf aufwärmen. Im System herrscht offenkundig Panik.“ (Deutsche Wirtschafts Nachrichten v. 22.01.14).

Dabei unterbrach Markus Lanz die Euro-Kritikerin Wagenknecht immer wieder und versuchte ihr ein klares Bekenntnis für die EU abzuringen. Die Linke lehnte dies aber ab und bezog sich dabei auf die desaströsen Umstände, unter denen zwischenzeitlich viele Menschen – vor allem in die EU-Krisenländern – leben müssen.

Siehe hierzu auch mein Buch „2018 – Deutschland  NACH dem Crash – Was Politiker nicht erzählen“ (http://www.amazon.de/2018-Deutschland-Crash-Politiker-erz%C3%A4hlen/dp/3944651006/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1391882245&sr=8-1&keywords=2018).

Hier die entscheidenden Ausschnitte des Streitgesprächs zwischen Lanz & Co. und Wagenknecht: http://www.youtube.com/watch?v=ZAYjDGP2kJQ

Ein Shitstorm brach über Lanz und das ZDF herein, so dass sich der Sender und Lanz sogar öffentlich entschuldigten.

Nichtsdestotrotz wurde eine OnlinePetition gegen Lanz gestartet: „Raus mit Markus Lanz aus meiner Rundfunkgebühr“, die innerhalb kürzester Zeit über 233.000 Unterstützer fand.

Hier: https://www.openpetition.de/petition/online/raus-mit-markus-lanz-aus-meiner-rundfunkgebuehr

Lanz wurde zum „Staatsfeind Nr.1 imNetz“.

Hier: http://meedia.de/2014/01/22/markus-lanz-der-staatsfeind-nr-1-im-netz/

Zudem fiel der Moderator im Ranking der beliebtesten Moderatoren von Platz vier auf Platz sieben zurück.

Hier: http://meedia.de/2014/01/28/tv-moderatoren-ranking-markus-lanz-stuerzt-ab-helene-fischer-steigt-auf/

Doch Markus Lanz hatte in dieser Sendung noch einen anderen Mitstreiter, der ebenfalls nicht nur die EU, sondern auch vehement die deutsche Politik verteidigte: Hans-Ulrich Jörges, Mitglied der Chefredaktion des Stern und Videokolumnist.

Dieser begegnete Sahra Wagenknecht nicht nur mit Bemerkungen unter der Gürtellinie, wie beispielsweise, dass sie „unsachlichen Stuß“ verbreiten und „verwerflich“ und „nicht redlich argumentieren“ würde, sondern machte auch Tatsachenbehauptungen, deren Belege er schuldig bleibt.

Der Journalist und frühere Talkmaster und Anchorman Hans Meiser und ich haben deshalb ein Schreiben an Hans-Ulrich Jörges, an die Chefredaktion und an die Herausgeber des Stern geschickt, in dem wir konkret nachfragen. Mit der Bitte um eine Beantwortung bis zum 07.02. 2014.

Doch keiner der Herren vom Stern hat sich bis heute zu diesem Schreiben geäußert. Es kann nur vermutet werden, dass Herr Jörges öffentlich nicht einsehen kann, dass er Tatsachenbehauptungen aufgestellt hat, die er nicht belegen kann. Anders ist das Schweigen nicht zu interpretieren.

Nachfolgend gebe ich dieses Schreiben wieder. Dieses – und die Story round about – ist ein Lehrstück, wie Mediendesiformation, Einschüchterung von Euro- und EU-Kritikern im öffentlich-rechtlichen Fernsehen funktionieren, für das die Bürger auch noch eine Steuer bezahlen müssen (GEZ).

Hervorhebungen durch mich.

HANS-ULRICH JÖRGES (STERN-KOLUMNIST)

Zur Kenntnisnahme an die Herren:
THOMAS OSTERKORN & ANDREAS PETZOLD (STERN-Herausgeber)
DOMINIK WICHMANN (STERN-CHEFREDAKTION)

Sehr geehrter Herr Jörges,

mit großem Interesse haben wir die Diskussion zwischen Ihnen, Frau Sarha Wagenknecht und Herrn Markus Lanz am 16.01. 2014 in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ verfolgt.

Dazu haben wir – als Journalisten-Kollegen – einige Fragen an Sie, weil von Ihnen in dieser Sendung Tatsachenbehauptungen aufgestellt wurden, die wir gerne überprüfen möchten.

Deshalb an Sie dieses Schreiben, das Ihnen, der STERN-Chefredaktion und den STERN-Herausgebern, als Mail zugeht, und von uns in diversen Medien und Blogs veröffentlicht wird:

1.
IHRE BEHAUPTUNG (Minute 08:37): Den Deutschen würde eingeredet, dass die Groko einen Fehlstart hingelegt hätte.

UNSERE FRAGE: Wer redet den Deutschen dies ein und wie können Sie dies belegen?

2.
IHRE BEHAUPTUNG (Minute 12:24): Sie sprechen hinsichtlich der „Alternative für Deutschland (AfD)“ davon, dass diese „rechts“ sei.

UNSERE FRAGE: Wie können Sie diese Tatsachenbehauptung belegen? Welche Quellen, Erkenntnisse haben Sie dazu?

3.
IHRE BEHAUPTUNG (Minute 15:08): Wenn Griechenland aus der EU austreten würde, dann wäre dies der Beginn einer „Verelendung“.

UNSERE FRAGE: Wie kommen Sie zu dieser Annahme? Ist Ihnen nicht bekannt, dass eine soziale Verelendung in Griechenland schon längst traurige Realität ist? Wenn nicht, warum nicht? Schließlich wird in vielen Medien (vor allem auch ausländischen) schon seit Jahren darüber berichtet)…

4.
IHRE BEHAUPTUNG (Minute 15:25): An der (hohen) Arbeitslosigkeit (in Griechenland) wäre nicht Europa schuld, sondern die griechischen Eliten.

UNSERE FRAGE: Wie können Sie diese Behauptung belegen? Von welchen griechischen Eliten sprechen Sie?

5.
IHRE BEHAUPTUNG (Minute 15:38): Wenn Griechenland aus der EU austreten würde, dann wären 80 % der Jugendlichen arbeitslos.

UNSERE FRAGE: Welche Quellen gibt es für diese Behauptung? Sind Sie über die Jugendarbeitslosenquote vor Eintritt Griechenlands in die EU, während der verordneten Sparreformen und heute informiert? Wenn ja, wie kommen Sie dann zu Ihrer gemachten Behauptung?

6.
IHRE BEHAUPTUNG (Minute 15:57): Europa hätte nicht mal eine Armee, das wäre ein Witz. Militärpolitik würde in der EU überhaupt keine Rolle spielen. „Die“ hätten weder in Europa eine Armee, noch wollten sie eine (Minute 25:50). Interventionstruppen seien absurd (Minute 27:00).

UNSERE FRAGE: Ist Ihnen nicht bekannt, dass bereits im Dezember 2008 die multinationale militärische Polizeitruppe, ansässig im italienischen Vicenza, European Gendarmerie Force (EUROGENDFOR, kurz: EGF (siehe offizielle Homepage: http://www.eurogendfor.org) von den EU-Mitgliedsstaaten Frankreich, Italien, Portugal, Spanien und die Niederlande gegründet wurde? Die Europäische Gendarmerie kann unter die Flagge der EU, aber auch denen der UN, der OSZE und der NATO gestellt werden. Die EGF soll dem »Krisenmanagement« dienen. Was dies genau heißt, steht im schriftlichen Abkommen zwischen den genannten Staaten zu ihrer Gründung. Darin heißt es in »Artikel 4, Missionen und Aufgaben, Punkt 3.a. – 3.g.« unter anderem, dass die EGF eingesetzt werden kann, um (die örtliche) Polizei auszubilden, zu überwachen, zu beraten, zu betreuen, zu ersetzen, zu verstärken und auch um polizeiliche, kriminalpolizeiliche und geheimdienstliche Ermittlungen und Aufgaben wahrzunehmen. Dazu gehört neben dem Schutz von Personen und Eigentum auch die Aufrechterhaltung der Ordnung »im Falle von Störungen der öffentlichen Ordnung«. Diese paramilitärische Gendarmerie-Truppe besitzt militärische, polizeiliche und nachrichtendienstliche Befugnisse. Sie kann – nach einem entsprechend beschlossenen Mandat eines Krisenstabs – an verschiedenen Orten zur Bekämpfung von Unruhen, Aufständen und politischen Großdemonstrationen in Zusammenarbeit mit nationalen Polizei- und Armeeeinheiten eingesetzt werden. Auch gegen die eigene Bevölkerung. Ferner veranstaltet sie Übungen mit der NATO und kann auch unter ein Militärkommando gestellt werden (siehe dazu u.a.: »Treaty between the Kingdom of Spain, the French Republic, the Italian Republic, the Kingdom of The Netherlands and the Portuguese Republic establishing the European Gendarmerie Force (EUROGENDFOR), Velsen, 18. October 2007«, S. 1-18).
Ganz abgesehen vom EUROKORPS (EUROCORPS), der aus einem Stab mit Unterstützungseinheiten mit rund tausend Bediensteten besteht. Der Stab ist mit Franzosen, Deutschen, Spaniern und Belgiern besetzt. Im Krisenfall kann das Korps auch Kampftruppen bereitstellen: insgesamt 60.000 Soldaten.
Seit 1995 einsatzbereit, hat das Straßburger Hauptquartier des Eurokorps bereits drei Jahre später in Bosnien Einsatzerfahrung sammeln können. Die Führung von KFOR im Jahr 2000 und die Führung von ISAF 2004/2005 folgten. Der multinationale Korpsstab mit Verbindungskommandos der Luft- und Seestreitkräfte kann je nach Auftrag über bereits im Frieden benannte Großverbände der Mitgliedsstaaten verfügen. Die Deutsch-Französische Brigade mit Sitz in Müllheim/Baden ist dem Hauptquartier für Ausbildung, Übungen und Einsätze unterstellt. Das Eurokorps gehört als schnelle Eingreiftruppe zur Atlantischen Allianz. Es hat, wie die französische Verteidigungsministerin Michèle Alliot-Marie bei einer Geburtstagsfeier in Straßburg erklärte, auch eine besondere europäische Dimension. Eine Dimension, die in der europäischen Verfassung verankert werden soll. Damit ist das Eurokorps die Grundlage für eine effiziente Europa-Armee mit einer autonomen Führung (vgl. dazu: http://www.eurocorps.org/ und: http://www.deutschesheer.de/portal/a/heer/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9jNTUIr2UzNS84pLiEr3U0qL87PyigmL9gmxHRQA16kFG/)
Kurz gesagt: Die EGF ist bereits eine europäische militärische Eingreiftruppe. Ebenso ist das EUROKORPs bereits eine „Europa-Armee“. Warum haben Sie das den Zuschauern verschwiegen?

7.
Während der Sendung wollte Herr Lanz von Frau Wagenknecht ein „klares Bekenntnis zu Europa“ (Minute 27:43 & 36:32). Ist Ihnen, Herr Jörges folgender Passus aus dem Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien (Rundfunkstaatsvertrag – RStV -) vom 31. August 1991, in der Fassung des Fünfzehnten Staatsvertrages zur Änderung rundfunkrechtlicher Staatsverträge (Fünfzehnter Rundfunkänderungsstaatsvertrag) vom 15. bis 21. Dezember 2010 in Kraft seit 1. Januar 2013 (vgl. dazu: http://www.media-perspektiven.de/fileadmin/downloads/media_perspektiven/PDF-Dateien/2-Rundfunkstaatsvertrag.pdf) bekannt, in dem es heißt:

II. Abschnitt Vorschriften über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk § 11 Auftrag
(1) Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sie sollen hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bund und Ländern fördern…
Wie Sie wissen, ist die europäische Integration eine Bezeichnung für die immer engere Zusammenarbeit europäischer Staaten, die Entwicklung der Gemeinschaft von der Montanunion (1952) bis zur EU von heute und den prinzipiell nicht abgeschlossenen Prozess der europäischen Einigung. Die europäische Integration ist durch eine Reihe von Erweiterungen (Aufnahme neuer Mitglieder) und Vertiefungen (Intensivierung der Zusammenarbeit) gekennzeichnet. Sie beruht auf supranationaler und intergouvernementaler Zusammenarbeit. „Supranational“ bedeutet der Zusammenschluss von Staaten, die ihre nationalen Souveränitätsrechte teilweise auf gemeinsame Institutionen übertragen; “intergouvernemental” heißt eine zwischen Regierungen stattfindende Zusammenarbeit. Sie bedarf im Unterschied zur supranationalen Integration der Einstimmigkeit unter den teilnehmenden Ländern.

Zusammengefasst: Die öffentlich-rechtlichen Medien sollen in ihrer Berichterstattung eine europäische Integration „fördern“.

UNSERE FRAGE: Was aber ist mit jenen Berichterstattern, die aufgrund der großen Verwerfungen in der EU eine solche europäische Integration ablehnen? Sind diese damit nicht mehr “Medienkonform”, mit jenem Passus, der im Rundfunkstaatsvertrag festgelegt wurde? Wurde deshalb von Markus Lanz ein klares Bekenntnis zu Europa gefordert? Wie stehen Sie dazu? Ist dies nicht, wie Kritiker behaupten, schon ein Weg zum „Staatsfernsehen“? Gibt es in Ihrer Redaktion auch einen solchen „Passus“?

8.
Am 22.01.14 berichteten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten (vgl. dazu http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/22/zdf-lanz-gegen-wagenknecht-hinrichtung-gescheitert-system-blamiert/comment-page-7/) u.a. über Sie:

Ulrich Jörges ist im Übrigen nicht immer so aufbrausend. Über einen Besuch des Star-Journalisten bei der SPD Pfeddersheim berichtet die Website des Ortsverbandes: Jörges habe alle anwesenden SPD-Mitglieder mit seinen innovativen Aussagen begeistert (…) Keiner der Anwesenden hatte sein Kommen bereut und Oberbürgermeister Michael Kissel bedankte sich zum Abschluss der Veranstaltung für die überzeugende Rede und die Analyse des Spannungsfeldes Politik – Medien – Vertrauen.“ Das traute Zusammensein mit der SPD Pfeddersheim endete in absoluter Übereinstimmung der SPD mit Jörges: „Uwe Franz übergab Hans-Ulrich Jörges, der Sammler von Armbanduhren ist, eine Uhr des Wormser Dombauvereins mit einem im Ziffernblatt eingelassenen Teil eines original Dombausteins. Zudem bedankte er sich bei dem alternativen Bläserensemble “Wood Worms” für die musikalischen Begleitung des Abends und beim Weingut Dirk Wendel für die Präsentation eines Spätburgunders und einer Rivaner/Weißburgunder-Cuveé aus deren Wein-Sortiment.“
Und die Deutschen Wirtschaftsnachrichten weiter: „Armbanduhren als Geschenke (mehr dazu beim Kodex des Presserats), Weißburgunder-Cuveé, Dombausteine. „Politikerklärer“ müsste man sein!“
(Quelle zur Homepage der SPD Pfeddersheim: http://www.spd-pfeddersheim.de/component/content/article/45-spd-pfeddersheim/aktuelle-nachrichten/339-neujahrsempfang2012)

UNSERE FRAGE: Haben Sie Ihrer Meinung nach gegen den Kodex des Presserates verstoßen, indem es u.a. in „Ziffer 15 – Vergünstigungen“ heißt (vgl. dazu: http://www.presserat.info/inhalt/der-pressekodex/pressekodex/richtlinien-zu-ziffer-15.html): „Die Annahme von Vorteilen jeder Art, die geeignet sein könnten, die Entscheidungsfreiheit von Verlag und Redaktion zu beeinträchtigen, sind mit dem Ansehen, der Unabhängigkeit und der Aufgabe der Presse unvereinbar. Wer sich für die Verbreitung oder Unterdrückung von Nachrichten bestechen lässt, handelt unehrenhaft und berufswidrig.“

Wenn nein, warum nicht? Und wie sieht das die STERN-Chefredaktion?

Ferner sagten Sie in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“, dass Sarha Wagenknecht einen „verantwortungslosen Stuss verbreiten“ würde (Minute 26:18) und sie argumentiere „verwerflich“ (Minute 31:44). Beziehungsweise sie würde „in einigen Fragen nicht redlich argumentieren“, bei ihr würden sich „richtige Argumente mit falschen Argumenten mischen“. Auch aus diesem Grund würden wir gerne Ihre Argumente und Quellen zu Ihren Tatsachenbehauptungen erfahren.

Aufgrund dessen, dass diese Sendung nicht nur eine große Resonanz in der Öffentlichkeit ausgelöst hat, sondern immer noch diskutiert wird, behalten wir es uns vor, Ihre Reaktionen auf unser offenes Schreiben in verschiedenen Medien zu veröffentlichen.

Um eine diesbezügliche Antwort bitten wir bis spätestens zum 07.02.14.

Übrigens: Wir sind weder links noch rechts angesiedelt, sondern vertreten einen objektiven Journalismus.

Im Voraus vielen Dank für Ihre Mühe.

Mit kollegialen Grüßen

Guido Grandt (Journalist/TV-Redakteur) & Hans Meiser (Journalist)

Schade, dass Hans-Ulrich Jörges und die Verantwortlichen des Stern Antworten auf diese konkreten Fragen schuldig bleiben. Aber zeigt dies nicht auch, in welche Richtung die Medienmanipulation geht?

Gerne könnt ihr ja direkt beim Stern oder bei Herrn Jörges nachfragen. Vielleicht habt ihr mehr Glück mit einer Antwort. Über eine Rückinfo dazu wäre ich dankbar, die ich dann ebenfalls veröffentlichen werde.

joerges.hans-ulrich@stern.de

osterkorn.thomas@stern.de

petzold.andreas@stern.de

wichmann.dominik@stern.de

„Interessant ist (…) die Methode, weil sie zutiefst antidemokratisch ist: Lanz und Jörges diffamierten Wagenknecht – wie sie es sich wohl nur bei einer Frau getrauen (…) Abgesehen von der Tatsache, dass es unerfreulich ist, dass man solchen Gesinnungsterror mit Zwangsgebühren finanzieren muss, kann die Sendung dennoch als sehr lehrreich bezeichnet werden: Sie zeigte, dass die GEZ-Sender keine intellektuellen EU-Verteidiger mehr aufbieten können. Das enge Geflecht der alten Eliten steht mit dem Rücken zur Wand. So gehässig operieren Systeme, die in Panik geraten sind.“ (Deutsche Wirtschafts Nachrichten v. 22.01.14).

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.