Nachrichtensperre kurz vor der Europawahl: "Verschwiegenes" Referendum mitten im Herzen der EU!

Menschen auf der Krim jubeln. 95 Prozent von ihnen wollen zurück zu „Mütterchen Russland“. Nach dem demokratischen Referendum – gar einer historischen Entscheidung – auf der Krim steht die westliche Welt Kopf. Russlands Präsident Wladimir Putin hat seinen strategischen Plan durchgezogen – gegen alle „Mächtigen“ dieser Welt. Trotz massiver Drohungen aus den USA und der EU. Und genau das ist es, was Obama, Merkel & Co. so zu schaffen macht.

Dabei geht es um das freie Recht der Menschen (oder der Völker) zur Selbstbestimmung.

Doch gerade die Verantwortlichen der EU, die Putin so erfolglos mit Drohgebärden einzuschüchtern versuchten, sollten zuerst vor ihrer eigenen Haustüre kehren. Denn in ihren Mitgliedsstaaten sind seit Jahren separatistische, nationalistische Bestrebungen im Gange, die sich gegen eine weitere „Verbrüsselung“ wehren und damit den Zusammenhalt der Europäischen Union gefährden.

In Spanien sind es die Basken und Katalonen. In Großbritannien die Schotten und die Nordiren. In Belgien die Flandern und die Wallonen. Und in Italien die Südtiroler. Und nicht nur sie – sondern auch die Venezianer.

So gab es gestern nicht nur das viel kristisierte Referendum auf der Krim, sondern auch in Venedig und der Provinz Venetien! Mitten im Herzen der EU also.

Dies wurde und wird von den deutschen Medien weitgehend verschwiegen, während beispielsweise britische Zeitungen und die BBC darüber berichteten. Die Gründe für diese (deutsche) „Nachrichtensperre“ liegen auf der Hand:  Zum einen fällt dieses Referendum mit dem auf dem Krim zusammen. Zum anderen darf ein solches – und das im wahren Sinne des Wortes – keine Schule machen; die „Büchse der Pandora“ erst gar nicht geöffnet werden! Die desaströse Politik in der EU – vor allem in den Südländern, den sogenannten „Krisenländern“ (Griechenland, Spanien, Portugal, Italien) – hat zu einer massiven Verarmung der Menschen und einem weitaus schlechteren Lebens- und Gesundheitsstandard geführt. So auch in Italien.

Vor allem in den Krisenjahren hat der Unmut über die italienische Zentralregierung in Rom stark zugenommen. Die Parteiübergreifende Bewegung „Plebiscito.eu“ ermittelt nun, wie viele Bürger die Idee der Selbstbestimmung von Venetien unterstützen. Oder anders ausgedrückt: Seit gestern gibt es mitten in der EU ein Referendum, das noch bis zum 21. März 2014 läuft, bei dem die Einwohner Venedigs und der Provinz Venetien  über die Abspaltung von Italien abstimmen können.

Die Frage an die Wähler lautet:  „Willst du, dass die Region Venetien eine unabhängige und souveräne Republik wird?“

Mit der Abspaltung von Italien wäre der Austritt aus der EU und das Ende der NATO-Mitgliedschaft verbunden. Das Gesetz, das diese Abstimmung möglich macht, wurde bereits  2006 von den Behörden verabschiedet.

„Unser Ziel ist es, über einen demokratischen Weg die Unabhängigkeit Venetiens von Italien zu erreichen. Dieser Weg führt über ein Referendum, das auf internationalem Recht fußt“, so die Verantwortlichen des Referendums. Einst wurde Venedig auch über ein Referendum an Italien angeschlossen. Warum also diesen Schritt nicht wieder rückgängig machen?
68 Prozent von sechs Millionen Venezianern und die Einwohner anliegender Gebiete sollen  die Unabhängigkeit befürworten.Bei einer Umfrage der „Corriere della Sera“ im September 2012 lag der Prozentsatz sogar bei 80 Prozent!

Der Weg einer Unabhängigkeit ist einfach zu erreichen. Laut internationalen Verträgen ist lediglich die Zustimmung der Mehrheit der Bewohner einer Region oder Stadt erforderlich.

Wenn das Ergebnis des „Venetien“-Referendums ergibt, dass sich die Region als unabhängige und souveräne Republik vom Mutterland Italien abspalten will, dann soll als erster Schritt die Steuerüberweisung nach Rom gestoppt werden.

Die Zentralregierung hat bereits angekündigt, das Referendum und das Selbstbestimmungsrecht der Völker nicht anzuerkennen, hat Konsequenzen angedroht.  Und wie wird die EU darauf reagieren? Wie die NATO? Wie Obama und Merkel? Mit Augenzwinkern oder Sanktionen?

Natürlich wird dieses Referendum nicht an die große Glocke gehängt – ist es doch für die EU-Politiker ein falsches Signal so kurz vor der Europawahl! Dabei geht der Ruf der Völker nach Freiheit und Selbstbestimmung, fernab vom Joch der EU, bereits seit langem durch ganz Europa.

Quellen:

http://www.bbc.com/news/world-europe-26604044

http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2014/03/16/venetien-stimmt-ueber-abspaltung-italiens-ab.html#.UyaCVYWebII

http://orf.at/stories/2221909/

http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/18620-Venedig-will-Unabhngigkeit-von-Italien-und-NATO.html

http://german.ruvr.ru/news/2014_03_16/Venedig-Referendum-uber-Abspaltung-von-Italien-begonnen-3209/

Siehe hierzu auch mein investigatives Wirtschaftssachbuch:

http://www.amazon.de/2018-Deutschland-Crash-Politiker-erz%C3%A4hlen/dp/3944651006/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1395037678&sr=8-1&keywords=2018

http://www.amazon.de/2018-Deutschland-Crash-Politiker-erz%C3%A4hlen-ebook/dp/B00CRMGU1M/ref=tmm_kin_title_0?ie=UTF8&qid=1395037678&sr=8-1

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