"Dirty Politics" des Westens und der Eurovision Song Contest

GuidosKolumneNeu

 

368 (29/2014)

 

 

Das hat es noch nie gegeben:

Der Eurovision Song Contest (ESC) in Kopenhagen wurde für die „dirty politics“ des Westens gegen Russland missbraucht!

Jeder, der am vergangenen Samstag verwundert die Augen gerieben hat, wieso gerade der Song “Rise Like A Phoenix” der österreichischen Sängerin Conchita Wurst alias Tom Neuwirth Platz 1 eroberte, konnte sich spätestens ein Tag danach sicher sein, WARUM das so war!

Der Reihe nach:

Die Konkurrenz beim diesjährigen Eurovision Song Contest war wohl noch nie so groß. Besonderes Augenmerk lag auf den Auftritten der Ukraine und Russlands. Schon im Vorfeld wurde von diversen Printmedien gegen die gerademal 17 Jahre alten russischen Zwillinge Masha und Nastya Tolmachevy gehetzt: So gab es Buh-Rufe für ihren Auftritt bzw. nachdem es irgendein europäisches Land wagte, den beiden auch noch Punkte zu geben.

Dahingehend wurde die ukrainische Sängerin Maria Yaremchuk auf das Podest der Anti-Putin-Bewegung gehoben, die sogar als Nummer 1 an den Start gehen durfte: So wurde schon im Vorfeld verkündet, dass sie während der Maidan-Proteste Blut für Verletzte gespendet hätte und es wurde gefragt, ob die „schöne Sängerin“ „Solidaritätspunkte“ als Zeichen gegen Putins Politik bekommen würde?

In den sozialen Netzwerken wurde aufgerufen, für die Ukraine zu stimmen.

Unverschämter noch:  Vitali Klitschko forderte gar „Europa auf, für die Ukraine zu stimmen“!

Dabei bemühten sich die russischen Mädchen Masha und Nastya um ein gemeinsames Foto mit der Ukrainerin – wohl um zu zeigen, dass es hier nicht um Politik, sondern um Gesangeskunst ging.

Doch es sollte ihnen nichts nützen.

Während die russsichen Mädels für eine hervorragende Gesangesleistung mit dafür unangemessen wenigen Punkten bedacht wurden, schaffte es die ukrainische Sängerin für einen mäßigen Auftritt noch auf den symbolischen Platz VOR (Platz 6) die beiden .

Dann kam der große Auftritt der Vollbarttragenden Dragqueen Conchita Wurst. Sie erhielt Zustimmung aus ganz Europa, alleine 13 Mal die Höchstpunktzahl von 12 Punkten.

Im Einzelnen:

Belgien 12 Punkte
Finnland 12 Punkte
Griechenland 12 Punkte
Großbritannien 12 Punkte
Irland 12 Punkte
Israel 12 Punkte
Italien 12 Punkte
Niederlande 12 Punkte
Portugal 12 Punkte
Schweden 12 Punkte
Schweiz 12 Punkte S
lowenien 12 Punkte
Spanien 12 Punkte
Frankreich 10 Punkte
Georgien 10 Punkte
Island 10 Punkte
Litauen 10 Punkte
Malta 10 Punkte
Norwegen 10 Punkte
Ungarn 10 Punkte
Dänemark 8 Punkte
Rumänien 8 Punkte
Ukraine 8 Punkte
Deutschland 7 Punkte
Moldawien 7 Punkte
Lettland 6 Punkte
Albanien 5 Punkte
Russland 5 Punkte
Estland 4 Punkte
Mazedonien 3 Punkte
Montenegro 2 Punkte
Aserbaidschan 1 Punkt

 

Diese Punktevergabe  war mehr als verwunderlich: Denn mit der mehr als dürftigen Stimmesleistung hätte es Conchita Wurst bei Dieter Bohlen wohl nicht mal in den „Recall“ geschafft!

Wer das nicht glaubt, der kann als Maßstab den auf Platz 2 verbannten hervorragenden Song der Niederländer „The Common Linnets“ anhören. Auch die auf Platz 18 verbannten deutschen Teilnehmer „Elaiza“ waren um einige Klassen besser. Sie wurden wohl für die desaströse EU-Politik Angela Merkels abgestraft, die vor allem in den Krisenländern zum Tragen kommt. Anders kann man sich die Punktevergabe beileibe nicht erklären!

So aber gewann die mittelmäßige Performance von Conchita Wurst. Und zwar aus politischen Gründen! Das zeichnete sich bei der anschließenden Pressekonferenz ab. So berichtete beispielsweise die Frankfurter Rundschau:

Ein Mann mit Bart in Frauenkleidern gewinnt den größten europäischen Musikwettbewerb, unterstützt von nahezu allen Ländern Europas. Dabei ging es weniger um einen österreichischen Sieg; Europa hat sich für Toleranz entschieden, und ein Zeichen in die Ukraine, nach Russland und Weißrussland geschickt, wo Petitionen gestartet worden waren, um den Travestiekünstler zu stoppen.

Auf die Frage, was sie Russlands Präsident Vladimir Putin, der erst vor wenigen Jahren ein umstrittenes Anti-Homosexualitäts-Propaganda-Gesetz durchgesetzt hat, sagte sie: „Ich weiß ja nicht, ob er zuschaut, aber: Wir sind nicht zu stoppen!“ Für sie bedeute der Sieg, dass Europa sich dafür entschieden habe, in die Zukunft zu blicken. „Wir haben heute etwas gesagt. Europa will eine Zukunft mit Liebe, Akzeptanz und Frieden. Ich habe heute mehr als eine Trophäe bekommen.“ Für die Kritiker hat Wurst nicht viel übrig, vermeidet es aber, über andere Länder zu urteilen: „Es gibt auch in Osteuropa Menschen, die an das glauben, an das ich glaube“, sagte sie, die sich im Finale gegen die Niederlande und Schweden durchsetzte, „der Kampf um Menschenrechte ist grenzenlos.“

Das sagt alles: Europa setzte mit der Wahl dieses mittelmäßigen Songs also ein POLITISCHES ZEICHEN gegen Putins Politik im Innern und in der Ukraine!

War dieses Ergebnis etwa abgesprochen, manipuliert?

Während die ganze Welt über Unstimmigkeiten betreffs der Referenden in der Ostukraine spricht, könnte doch auch bei der Abstimmung beim ESC „mitgeholfen“ worden sein?

Medial ohnehin, wie oben bereits berichtet.

Oder wie anders kann man sich das alles erklären? Und wie die Berichterstattung von Europas größter Tageszeitung, der BILD, die bereits ein Tag VOR dem ESC-Finale schrieb: „Conchita Wurst wird die lachende Dritte“?

Warum heißt das nicht im Konjunktiv: „Conchita Wurst KÖNNTE die lachende Dritte werden?“ Sondern wird eine Tatsachenbehauptung aufgestellt, dass sie die „lachende Dritte“ WIRD?

Eine breite Front gegen Putin.

Das hat geklappt.

Und ist doch so beschämend.

Aus der „dirty politics“ des Westens wird ein „dirty war“.

Mit allen Mitteln.

Und wir sehen untätig zu. Und glauben auch noch die Lügen.

 

 

DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

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GuidosKolumneNEU3

Quellen:

Österreich: Conchita Wurst gewinnt Eurovision Song Contest

http://www.fr-online.de/esc-eurovision-song-contest/esc-2014–wir-sind-nicht-zu-stoppen-,4429088,27094398.html

http://www.eurovision.de/teilnehmer/index.html

Bild v. 09.05.14

Bild v. 10.05.14

 

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