Die Crashgefahr ist noch längst nicht gebannt – Das sind die Faktoren für den Euro-Kollaps!

GuidosKolumneNeu

379 (40/2014)

Auch kurz nach der Europawahl, die so desaströs für die altgedienten Parteien endete, beweisen die Verantwortlichen auf EU-Ebene, wie hilflos sie der riesigen Schuldenblase entgegenstehen, die sich seit Jahren angesammelt hat.

Dazu gehört auch die jüngste und historische Entscheidung der Europäische Zentralbank, den Leitzins auf 0,15 Prozent zu senken, zudem einen Negativzins von 0,1 Prozent auf Bankeinlagen bei der EZB einzuführen, sowie eine neue Milliardenschwere Geldspritze zur angeblichen Konjunkturankurbelung aufzuziehen.

Verschiedene Faktoren, deren Brisanz nicht hinreichend bekannt ist, werden den endgültigen »Euro-Kollaps« besiegeln und damit nicht nur die marktwirtschaftliche Ordnung ausradieren, sondern die gesamte Gesellschaftsform der westlichen Demokratie gefährden:

• Keine Kapitalsicherung durch Anleihekäufer: Über Jahre hinweg liehen sich die Banken der EU-Länder billiges, fast zinsloses Geld von der EZB: über 1 Billion Euro. Sie kauften also hoch verzinste Staatsanleihen der maroden Mitgliedsländer und hinterlegten diese als Sicherheit für ihre eigenen Kredite. Ein fatales Prozedere, denn damit fehlte die Kapitalsicherung. Doch gerade jene ist das Kernproblem ungedeckter Währungsordnungen. Zudem, so Kritiker, verstoßen die umstrittenen Anleihekäufe der Zentralbank gegen das vertragliche Verbot der Staatsfinanzierung durch die EZB. Auch wenn beispielsweise »Eurokraten« wie Altkanzler Helmut Schmidt Zentralbank-Chef Mario Draghi und dessen Vorgänger Jean-Claude Trichet für ihre Krisenpolitik noch hoch gelobt hatten – selbst als diese sich über manche Verträge »etwas hinweggesetzt« hatten. Doch die ungedeckten Anleihekäufe werden zukünftig zu einem der Hebel des wirtschaftlichen Untergangs.

• Eine zu große Geldmenge ist durch zu wenig Güter abgesichert: Von 2000 bis 2010 stieg hierzulande die Wirtschaftsleistung um rund 10 Prozent, das von der EZB in die Wirtschaft gepumpte Geld jedoch um mehr als 80 Prozent. Auf EU-Ebene sieht es noch schlimmer aus: Während die Geldmenge um 160 Prozent zunahm, stieg der Wert der produzierten Waren lediglich um 11 Prozent. So klafft die Lücke zwischen Gütermenge und Geldmenge astronomisch auseinander! Dieses ökonomische russische Roulette funktioniert jedoch nur so lange, wie frisches Geld nachgeschoben wird und das Vertrauen der Teilnehmer und Anleger gegeben ist. Wenn die Märkte dieses Vertrauen entziehen, kommt es zur Katastrophe.

• Die Derivaten-Blase platzt: Derivate sind Finanzprodukte, Wetten und Versicherungen, die an sich keine Wertschöpfung besitzen, geschaffen im Zuge der Deregulierung der Märkte. Mit Derivaten werden beispielsweise Wechselkursschwankungen abgesichert oder Wetten auf Käufe von Immobilien und Hypotheken, Rohstoffen, Nahrungsmitteln, deren An- und Verkäufe noch gar nicht abgeschlossen sind. Sie werden gehandelt, in immer neuen Paketen gebündelt, können extrem profitabel aber auch immens riskant sein. Weltweit beläuft sich der Derivatehandel auf 700 Billionen Dollar. Alleine in Europa auf rund 290 Billionen Euro. Sie werden von Bankern und anderen Finanzmarktakteuren »over the counter« gehandelt, sind also in keiner Bankbilanz ausgewiesen. Der frühere französische Präsident Jacques Chirac sprach im Zusammenhang mit Derivaten von »finanziellem Aids« und der US-amerikanische Großinvestor Warren Buffet von »finanziellen Massenvernichtungswaffen«. Sie sind »im Grunde ein heimliches, gigantisches Kasino im Hinterzimmer des großen globalen Finanz-Kasino (Deutsche Wirtschaft-Nachrichten). Doch 2018 explodiert die Derivateblase geradezu und löst einen vollständigen Systemkollaps der Banken aus.

• Sparreformen verkehren sich ins Gegenteil: Die Strukturreformen und Sparprogramme in den Krisenländern genügen nicht, um die Euro-Krise zu überwinden. Sie verstärken die dort bestehende Instabilität sogar noch, lenken vorhandene Ressourcen ins Unproduktive und sind mitverantwortlich für schlechte Arbeitsmärkte.

• Die Euro-Rettungspolitik hat versagt: Der slowakische Parlamentspräsident Richard Sulik bemängelte einst, dass durch die Transferunion den leistungsfähigen EU-Mitgliedern »genommen« und jenen, die nicht haushalten können, »gegeben« worden sei. Zudem reiche das Geld des EU-Schutzschirms nur für die Rettung kleinerer Länder, für große jedoch nicht. Die bisherige Euro-Politik ist somit mit Schuld an der Eskalation dieser systematischen Krise, deren Überwindung durch nationale Kraftanstrengungen und Spardiktate schließlich scheitern wird. Hinzukommt, dass durch die Sparerenteignung in Zypern das Vertrauen der Bürger in ihre Regierungen über die Jahre hinweg geschwunden ist.

• Target-Schulden: Target ist der Name eines internen Zahlungsverkehrssystems der EZB, über das die internationalen Zahlungen zwischen Banken in der Euro-Zone abgewickelt werden. Dabei handelt es sich um überbordende Geldüberweisungen vom Süden in den Norden des Euro-Raums. Target-Salden entstehen, weil die EZB es den Banken und den Kunden in den südlichen Ländern ermöglicht, sich mit immer schlechter werdenden Sicherheiten immer mehr Geld von ihren Notenbanken zu leihen, um damit in den nördlichen Ländern Güter zu kaufen, Schulden zu tilgen oder Investitionen zu tätigen. Bei der Deutschen Bundesbank haben sich Forderungen von über 700 Milliarden Euro gegenüber den Zentralbanken von Staaten wie Spanien, Griechenland oder Italien angehäuft. Mit rund 70 Prozent Target-Forderungen ist die Bundesbank der weitaus größte Nettogläubiger des EZB-Systems , obwohl sie nur 27 Prozent des EZB-Kapitals hält. Mit dem Zerbrechen des Euro muss die Bundesbank diese Forderungen abschreiben – sie übersteigen das Fünffache ihres Eigenkapitals.

Was aber, wenn es tatsächlich zu einem Crash kommt? Was passiert dann mit Ihnen und Ihrem Vermögen?

Wie ein solches Crashszenario tatsächlich aussehen könnte und was das für Sie bedeutet, lesen Sie in:

 

Secret Press 2_Cover

http://www.alaria.de/home/3356-der-crash.html

Siehe auch:

Secret Press Cover 1_Mai 2014http://www.alaria.de/ebooks/4915-eurobellion.html

DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

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GuidosKolumneNEU3

 

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