Freimaurer-Skandal: Vorzeige-Logenbruder Karlheinz Böhm ein Kinderschänder?

GuidosKolumneNEU4

 ♦ No.  462 (123/2014) ♦



Er war der „Vorzeige“-Freimaurer, die „Legende“ und Mitglied der der größten und ältesten Münchner Freimaurer-Loge „Zur Kette“ in der Schwanthalerstraße, die natürlich nur Männern vorbehalten ist: Der Schauspieler Karlheinz Böhm, der im Mai 2014 im Alter von 86 Jahren gestorben ist.

Böhm spielte Kaiser Franz Joseph in den Sissi-Filmen. Mit seinem Verein „Menschen für Menschen“, der Menschen in Not in Äthiopien half, galt er als der Inbegriff des Wohltäters. Doch nun kommt eine ganz andere Seite des Logenbruders Böhm an die Öffentlichkeit: Er soll ein schändlicher Vater gewesen sein, der seine Tochter  Sissy Beatrice Draga Marie-Theres Böhm aus erster Ehe missbrauchte. So jedenfalls behauptet es Sissy selbst in ihrer Autobiografie „Im Schatten des Lichts“.

Und sie wirft dem Vater vor, weggesehen zu haben, als die Mutter Elisabeth Zonewa sie missbrauchte, in die Prostitution und in Selbstmordversuche trieb. „Er wusste alles. Er konnte mir nie in die Augen schauen, er wollte sich nie meiner Geschichte stellen. Eigentlich tut er mir leid.“

Und: Eines Morgens, die 13-jährige Sissy stand unter der Dusche, trat plötzlich Karlheinz Böhm ins Bad – er soll nackt gewesen sein, er soll die Tochter auf den Mund geküsst und an den Brüsten berührt haben. Außerdem habe er an ihren Brüsten herumgespielt und sie „meine kleine Lolita“ genannt. 

Und auch ihre Mutter, die ehemalige Stewardess Elisabeth Zonewa, mit der Böhm von 1954 bis 1957 verheiratet war, soll sich an dem Missbrauch beteiligt haben. Sissy war fünf Jahre alt, da holte die Mutter sie zu sich ins Bett, zog sich aus, zwang sie zu Berührungen. Der Missbrauch begann.

„Plötzlich, mitten in der Nacht, erwachte ich und sie stand vor meinem Bett“, schreibt sie in ihrem Buch. „‘Komm zu mir mein Schatz. Komm zu Mami ins Bett. Ein wenig kuscheln.‘ Sie nahm mich auf und trug mich in ihr Zimmer. (…) Sie streifte ihren Morgenrock ab und legte sich nackt neben mich. Den Blick starr nach oben gewandt, sagte sie: `Ich muss dir jetzt mal erklären, wie eine Frau aussieht‘. Dann öffnete sie ihre Beine, und ich musste mich hinunterbeugen und ihre Klitoris so lange streicheln, bis sie kam. Dann machte sie dasselbe bei mir.“ Der Vorfall habe sich immer wieder wiederholt.

Sissy Böhm erzählt, wie die Mutter sie als Teenagerin auf Partys an Münchner Pädophile verkaufte und zur Prostituierten machte.

Und weiter: Tat Sissy Böhm nicht, was ihre mittlerweile verstorbene Mutter wollte, habe sie Schläge kassiert oder nichts zu essen bekommen, berichtet die „Bild“. Häufig sei die Mutter angetrunken gewesen. Nicht nur sie selbst habe sie missbraucht: Nach der Trennung von Schauspieler Karlheinz Böhm habe ihre Mutter sie auch an Münchens pädophile Schickeria verkauft: „Künstler, Aristokraten, Intellektuelle und Schauspieler“ hätten ihre sexuellen Fantasien und Gelüste an ihr ausgelebt. Habe sie nicht gehorcht, sei sie geschlagen worden.

Zudem: Als sie 16 Jahre alt war, habe die Mutter sie auch gezwungen, sich zum Erhalt ihrer Geschäftskontakte zu prostituieren. „Du musst nur zu dem einen oder anderen ein bisschen nett sein. (…) Du kennst das ja, du bist ja sowieso schon eine kleine Hure“, soll Zanova ihrer Tochter gesagt haben, zitiert die „Bild am Sonntag“ aus Böhms Buch.

Hier Sissy Böhms Aufruf an andere Opfer sexuellen Missbrauchs:

http://www.bild.de/video/clip/sexueller-missbrauch/sissi-boehm-39097026.bild.html

Dreimal versuchte Sissy, sich das Leben zu nehmen. Sie kam in die Psychiatrie. Fünfmal suchte sie Rettung in Ehen – immer mit den falschen Männern.

Mutter Zonewa starb 2011. Auf die Frage, warum Sissy Böhm erst jetzt diese öffentlichen Anschuldigungen erhebt, antwortet sie: Seit 30 Jahren schreibe sie ihre Geschichte auf – als Selbsttherapie. Doch erst jetzt habe sie die Kraft gefunden, damit an die Öffentlichkeit zu gehen.

Ich erinnere daran, wie der Großmeister der Freimaurer-Loge „Zur Kette“, Hans-Dieter Bertuch, zur Beerdigung ihres Logenmitglieds Böhm zum Besten gab: „Freimaurer versuchen durch ihre Lebensart etwas mehr Mitmenschlichkeit und Toleranz in die Gesellschaft zu bringen.“ Und hinsichtlich Böhm erklärte er: Karlheinz kam vor 40 Jahren in die Loge. Für uns war er kein Promi. Er war ein Bruder wie jeder andere auch. Bei uns Freimaurern ist jeder gleich, ob Professor, Fliesenleger oder Filmstar. Sein Engagement für Afrika war auch Ausdruck von Menschenliebe, einer freimaurerischen Tugend. Jeder freie Mann von gutem Ruf kann bei uns Freimaurer werden.“

Sollten die Vorwürfe von Böhms Tochter Sissy stimmen, dann klingen die wie auswendig gelernten hehren Worte des Logengroßmeisters wie Hohn!

Fakt jedenfalls ist, dass der mutmaßliche „Kinderschänder“ und Logenbruder Böhm mit großem Freimaurer-Brimborium beigesetzt wurde.

Die „Bild“ berichtete darüber: Als Freimaurer wird Böhm neben der üblichen Urnenbeisetzung auch von seiner Loge verabschiedet. Bertuch, der die Zeremonie durchführen wird, erklärt: „Drei verschiedenfarbige Rosen spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie werden nacheinander am Grab niedergelegt.“ Dabei spricht der Logen-Chef folgende Worte: Zu Haupt die sanft Erglühende (rosa Rose); die dunkle niederwärts (rote Rose); die weiße hold Erblühende, die leg ich Dir aufs Herz.

Dabei ist die Rose in der Freimaurerei nicht nur ein Zeichen für (Bruder-)Liebe, sondern auch für Verschwiegenheit gegenüber dem, was man in der Loge erfährt und erlebt.

So stellt sich die Frage: Wusste die Freimaurer-Loge „Zur Kette“ vom sexuellen Missbrauch der Tochter Sissy in Böhms Heim?

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Quellen:

http://www.rp-online.de/panorama/karlheinz-boehm-tochter-missbraucht-aid-1.4765021

http://www.bild.de/video/clip/sexueller-missbrauch/sissi-boehm-39097026.bild.html

http://www.focus.de/kultur/kino_tv/missbraucht-geschlagen-prostituiert-tochter-von-karlheinz-boehm-ueber-vater-er-war-nackt-und-wollte-mich-kuessen_id_4370940.html

http://www.bild.de/regional/muenchen/karlheinz-boehm/die-geheime-freimaurer-zeremonie-36280028.bild.html

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