Polit-Skandal: Aufschrei in Tröglitz – doch: Merkel-Regierung unterstützt ukrainische Nazis!

GUIDO-KOLUMNE-MIX♦ No.  515 (53/2015) ♦



Aufgrund des aufflammenden Terrors im Jemen, des al-Shabaab-Massakers in Kenia und dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen ist der größte europäische Brandherd weitgehend ausgeblendet worden. Ich meine damit den Krieg in der Ostukraine.

Angela Merkel und den westlichen Bündnispartnern kann das gerade recht sein, denn es gibt Entwicklungen in der Ukraine, die alles andere als positiv stimmen.

Entwicklungen, die gleichzeitig auch die Deutschen betrifft und zwar auf ihrer verwundbarsten Seite.

So wird weiterhin politisch und vor allem auch Mainstreammedial vertuscht, dass europäische/deutsche Steuerzahler Nazis in der Ukraine finanzieren!

Und das, obwohl beispielsweise nach dem gewiss verdammungswürdigen Brandanschlag auf ein geplantes Flüchtlingsheim in Tröglitz alle deutschen Politiker zusammenstanden, um dem brauen Sumpf (zu Recht) den Kampf anzusagen.

Doch ihre hehren Worte vergessen sie, wenn es um die Ukraine geht!

Zuhause wird der Rechtsextremismus mit allen Mitteln (zu Recht) bekämpft, in der Ukraine wird er unterstützt und finanziert! Vor allem mit EU-Geldern.

Ein politischer Skandal sondergleichen, über den die Mainstream-Presse wieder einmal heuchlerisch schweigt!

Unglaublich!

Bereits vor genau einem Jahr, im April 2014 habe ich mein Buch

Maidan-Faschismus-Cover

veröffentlicht: Bei der Maidan-Revolution in der Ukraine 2013/2014 wurde das als „totalitär“ geltende Regime des damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch gestürzt. Bei diesem Staatstreich hatten deutsche, europäische und US-amerikanische Politiker und Geheimdienste ihre Hände mit im Spiel. CDU-Aushängeschild und Boxweltmeister Vitali Klitschko und Arsenji Jazenjuk repräsentierten bei diesem Putsch die liberal-zentristische Opposition. Doch das ist nur die halbe Wahrheit! Weitgehend von Politik und Medien verschwiegen gingen auf dem Maidan nicht nur demokratieliebende und friedliche Menschen auf die Barrikaden, die europäische Werte forderten, sondern auch faschistische, rechtsextreme, antisemitische und russophobe Kräfte, wie beispielsweise die der Swoboda-Partei oder Gruppierungen des Rechten Sektors. So machten sich Merkel, Steinmeier & Co. mit genau jenen Kräften gemein, die in Deutschland und Europa politisch bekämpft werden. Schlimmer noch: Die Faschisten und Rechtsextremen sitzen mit kräftiger Unterstützung des Westens in der Übergangsregierung und stellen neben dem zweiten Ministerpräsidenten auch wichtige Minister des Landes. Damit bestimmen erstmals seit 1945 antisemitische und faschistische Politiker, die den Nationalsozialismus verteidigen, in einer europäischen Hauptstadt die Regierungsgeschäfte mit. Nach der „Orangenen“ Revolution ist der vom Westen so hochgelobte Maidan-Aufstand zu einer „Braunen“ Revolution verkommen.

Detailliert zeigt Guido Grandt diesen Polit-Skandal auf und erklärt, wie die Westmächte den braunen Geist in der Ukraine aus der Flasche ließen, wer die Faschisten und Rechtsextremen wirklich sind und was sie wollen, welche Verbindungen es zu deutschen Nazis, zur amerikanischen Politik und zur CIA gibt, wie und mit welchen Methoden deutsche, europäische und US-amerikanische Politiker und Medien den Antisemitismus und Rechtsextremismus in der Ukraine verharmlosen und damit legalisieren, welche Ängste die Juden im Land haben und welche Übergriffe es bereits gab und wie die CIA unter falscher Flagge die „Braune“ Revolution förderte. Dabei scheut sich Guido Grandt auch nicht bundesdeutsche und europäische Abgeordnete und Mainstream-Medienvertreter mit seinen Recherchen zu konfrontieren. Mit erstaunlichen Ergebnissen.

Maidan-Faschismus ist ein Jahr nach Erscheinen aktueller denn je!

Denn nun hat die ukrainische Armee hat den rechtsradikalen Dimitri Jarosch zum offiziellen Berater der Armee-Führung ernannt. Seine Milizen sollen offiziell Teil der Armee werden – unter der unabhängigen Führung von Jarosch. Damit erhalten die Rechtsextremen auch Zugriff auf US-Waffen und Waffen, die von europäischen Steuergeldern finanziert werden. Russland wird diese Rochade als Bedrohung interpretieren.

Über Jarosch schrieb ich bereits vor einem Jahr:

Dmitri Jarosch und tschetschenischer Terrorismus

Dmitri Jarosch, ein weiterer radikalnationalistischer Führer des Rechten Sektors fördert ebenfalls die Russophobie. Er forderte dazu auf, die Partei der Regionen und die Kommunistische Partei „mit allen Mitteln“ zu stoppen; sie seien „kriminelle Gruppen“.

Auch Jarosch scheint – ähnlich wie sein Mitstreiter Alexander Musytschko – eine dunkle Vergangenheit zu besitzen. Anfang März 2014 schrieben die russischen Behörden auch ihn wegen Aufwiegelung zum Terrorismus international zur Fahndung aus.

Der ukrainische Nationalist hatte anscheinend den tschetschenischen Topterroristen und Emirs des Nordkaukasus, Doku Umarow, in einem sozialen Netzwerk um Hilfe gebeten. Umarow ist der meistgesuchte Terrorist in Russland. Unter anderem wird er für die blutigen Bombenanschläge 2010 auf die Moskauer Metro und 2011 auf den Moskauer Flughafen Domodedowo verantwortlich gemacht. Damals kamen Dutzende Menschen ums Leben und Hunderte wurden verletzt. Auch die UNO und die USA haben Umarow auf die Terroristenliste gesetzt. Die Vereinten Nationen sehen ihn zudem als Mitglied von Al-Kaida an.

Konkret soll Jarosch antirussische Kräfte öffentlich zum Extremismus und Terror auf russischem Boden aufgefordert haben, so Wladimir Markow, Sprecher des russischen Ermittlungskomitees. Der Rechte Sektor kam nicht umhin, dies zu dementieren. Markow weiter: „Es liegen Informationen darüber vor, dass eine Bande aus UNA-UNSO-Mitgliedern zur Teilnahme an Kämpfen gegen die föderalen Streitkräfte an der Seite von tschetschenischen Separatisten gebildet wurde.“

Doch nicht nur Dmitri Jarosch soll dazu gehört haben, sondern auch der jetzige Swoboda-Führer Oleh Tjahnybok! Beide sollen 1994 und 1995 in Tschetschenien an der Seite der Islamisten gegen russische Soldaten gekämpft haben. So wurde gegen Jarosch und Tjahnybok ein Verfahren eröffnet. Dafür drohen ihnen in Russland bis zu sieben Jahre Haft.

Ungeachtet dessen erklärte der nun ebenfalls zur Fahndung ausgeschriebene Jarosch im März 2014, für das Präsidentschaftsamt im Mai desselben Jahres zu kandidieren. Zudem will er seine Bewegung in eine politische Partei umzuwandeln.

Ein Präsidentschaftskandidat, der nicht nur vehement die Zerstörung und die Teilung des „Moscow Empire“ forderte, sondern noch im Februar 2014 damit drohte, im Falle eines Konflikts mit Russland, die über die Ukraine verlaufenden Pipelines zu sprengen. Auf diese Weise sollte dem Nachbarland die Möglichkeit genommen werden, am Öl- und Gastransport zu verdienen.

Wenig später, Anfang März 2014, forderte Jarosch von den Kiewer Behörden die Waffenlager zu öffnen, denn die „konservativen Einstellungen“ würden es nicht erlauben, die Ordnung im Land herzustellen. Seine Milizen würden die „territoriale Integrität“ der Ukraine verteidigen müssen. Dazu gehörte vor allem, die Anti-Maidan-Proteste in den östlichen und südlichen Regionen des Landes auszuschließen.

Am 5. März 2014 wurde dem ukrainischen Parlament ein Vorschlag unterbreitet, dem Rechten Sektor den Status einer paramilitärischen Einheit zu gewähren.

Quelle: „Maidan-Faschismus“

Und die Deutschen Wirtschaftsnachrichten weiter:

General Viktor Muschenko, will mit dieser Maßnahme die rechten Milizen in die Armee eingliedern. Muschenko sagte, die ukrainische Armee sei eine der stärksten Armeen in Europa geworden. Die Soldaten der Armee hätten bewiesen, dass sie wüssten, wie man kämpft.

Die Armee bringe den „Beiträgen“ der Freiwilligen-Bataillone große „Wertschätzung“ entgegen, weil diese sich „um die Verteidigung der Ukraine verdient gemacht“ hätten …

Die Kiev Post meldet, dass die rechten Milizen des rechten Sektors künftig als unabhängige Division der ukrainischen Armee geführt werden, deren Leitung und Befehlsgewalt in den Händen von Jarosch liegen werde.

Für Russland sind dies keine guten Nachrichten. Der Rechte Sektor hat sich bisher geweigert, die Vereinbarungen von Minsk zu akzeptieren. Die Freischärler gelten als besonders ideologisch und entschlossen, den Kampf gegen Russland mit allen Mitteln fortzusetzen…

Es ist durchaus denkbar, dass mit der Rochade auch amerikanische Waffen in die Hände der Rechtsextremen fallen könnten. Als offizielle Armeeeinheit dürfte es für die neue Formation kein Problem sein, in den Besitz dieser Waffen zu gelangen. Es ist ebenfalls denkbar, dass die Jarosch-Truppe auf diesem Weg Waffen erhalten kann, die von europäischen Steuergeldern finanziert werden. Bei den am 20. April beginnenden Militär-Manövern wird die US-Armee auch mit den Rechtsextremisten zusammenarbeiten.

Weder die USA, die EU  oder der IWF haben sich bisher in der geringsten Weise zum Treiben der Rechtsextremen in der Ukraine geäußert.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/06/ukraine-rechtsextremist-jarosch-wird-berater-der-armee-fuehrung/

Aber das ist noch längst nicht alles in Hinblick auf die Zusammenarbeit mit den Rechtsextremen in der Ukraine.

So enthüllen die Deutschen Wirtschaftsnachrichten weiter:

Die US-Armee wird bei einem Militär-Manöver in der Ukraine auch mit dem rechtsextremen Asow-Bataillon kooperieren.  Der russische OSZE-Vertreter wirft der Gruppe vor, den Waffenstillstand von Minsk zu verletzen. In den Reihen der Neo-Nazi-Miliz kämpfen im Osten der Ukraine auch EU-Bürger…

Es sollen auch gemeinsame Militär-Übungen durchgeführt werden. An diesen sollen neben der rechtsextremen Miliz Asow auch die Milizen Kulchytsky, Jaguar, and Omega teilnehmen, meldet Awakow auf seiner Facebook-Seite. Am Ende der Übungen sollen die Soldaten und Milizen spezielle Munition und Kommunikationsgeräte erhalten…

Viele Mitglieder des Asow-Miliz haben Verbindungen zu Neonazigruppen oder sind selbst Neonazis. Das Symbol des Bataillons erinnert an die Wolfsangel, ein von rechten Gruppen verwendetes Symbol, das in Deutschland auf der Liste verbotener Zeichen steht. Doch das Bataillon sagt, sein Zeichen repräsentiere die Buchstaben N und I übereinander, die für „nationale Idee“ stehen.

Russlands OSZE-Vertreter Andrej Kelin warf dem Freiwilligenbataillon Asow vor, die Waffenruhe nicht zu respektieren und „mit Feuerschutz der Armee“ Stellungen der Rebellen anzugreifen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/04/ukraine-us-armee-kooperiert-bei-manoever-mit-rechtsextremer-Miliz

Und hier Hintergrundinfos zum Asow-Bataillon:

Viele Mitglieder des Asow-Bataillons haben Verbindungen zu Neonazigruppen oder sind selbst Neonazis. Sie wollen in der Ukraine eine Diktatur errichten. Asow ist einer der vielen Freiwilligenverbände, die auf der Seite der ukrainischen Armee gegen die Separatisten kämpfen.

Dmitry (Mitglied der Asow-Brigade/GG) sagte, in Ukraine müsse „ein starker Diktator an die Macht kommen, der viel Blut vergießen könnte, aber auf diese Weise die Nation vereint“. Viele Asow-Kämpfer teilen diese Ansichten. Der russische Freiwillige sagte, die Ukraine brauche „ein Junta, welche die Bürgerrechte für eine Weile einschränkt, aber so hilft, dem Land Ordnung zu bringen und es zu vereinen“.

Auch andere Freiwilligenverbände sind die Kritik geraten. In der vergangenen Woche forderte Amnesty International (AI) von der ukrainischen Regierung, Menschenrechtsverstöße und mögliche Exekutionen durch das Aidar-Bataillon zu untersuchen (mehr hier).

Wie die Asow-Kämpfer sagten bereits im vergangenen Monat auch Kämpfer des Aidar-Bataillons dem Guardian, dass sie eine „neue Revolution“ in der Ukraine erwarten, die einen entschlosseneren Militärführer an die Macht bringen wird.

Zwar ist das Asow-Bataillon zahlenmäßig relativ klein, dafür aber sehr gut bewaffnet. Die freiwilligen Mitglieder kämpfen dafür, dass die Ukraine in naher Zukunft ganz anders aussieht. Präsident Petro Poroschenko werde innerhalb von Monaten getötet und durch einen Diktator ersetzt, sagt Dmitry.

„Was soll die Polizei schon machen? Sie konnten nicht einmal etwas gegen die friedlichen Demonstranten auf dem Maidan ausrichten. Sie werden wohl kaum gegen bewaffnete Kampftruppen standhalten.“

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/17/die-verbuendeten-der-eu-neo-nazis-vom-asow-bataillon-wollen-diktatur/

Noch einmal: Während also die politischen Tränen in Tröglitz weiterfließen (zu Recht ein Akt, der verdammungswürdig ist), unterstützt die deutsche Bundesregierung (u.a. auch mit EU-Geldern) direkt oder indirekt die Nazis in der Ukraine!

Was sagt ihr nun, verehrte Kollegen von der Bild, dem Spiegel, Focus, Stern, Zeit ….????

 

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 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

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Hintergrundinformationen über Medienlügen im Ukraine-Krieg und in der Russlandkrise hier:
Maidan-Faschismus-Cover

https://www.alaria.de/home/3240-maidan-faschismus.html

 

 

 

 

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