Flüchtlingsdebatte: Einheimische Mieter auf die Straße gesetzt – Asylbewerber in die Wohnungen rein!

GUIDO-KOLUMNE-MIX♦ No.  522 (60/2015) ♦


In der Flüchtlingsdebatte wird eines immer klarer: wohin mit den hundertausenden von Flüchtlingen, die noch kommen werden?

Ein Politiker machte bereits den Vorschlag, Flüchtlinge (zwangsweise) Privat einzuquartieren.

Aber es geht auch anders, wie in Merseburg/Braunsbedra zu sehen ist.

Dort haben Mieter von ihrem Vermieter – einem Verein, der Asylbewerber betreut – Eigenbedarfskündigungen erhalten. Doch dies hat sich als Vorwand herausgestellt. Denn, nachdem die einheimischen Mieter rausgeworfen wurden, zogen Asylbewerber ein.

Hintergrund: Der Verein/Vermieter bekommt für jeden Asylbewerber Geld und das bedeutet höhere Einnahmen für ihn. Denn an ihn wurde die Unterbringung und Betreuung durch den Saalekreis sozusagen outgesourct.

Pro Wohnung bezahlt das Sozialamt 317 Euro. Plus 235 pro Person und Monat. Sogar einen Fitnessraum gibt es in einem der Gebäude des Vereins.

So hat der Landkreis alle Probleme mit der Unterbringung der Asylbewerber mit einem Schlag los, wäscht sozusagen seine Hände in Unschuld.

Eine Mieterin ließ sich das nicht gefallen, legte Widerspruch gegen die Kündigung ein. Der Hausbesitzer/Asylantenbetreuungs-Verein reagierte nicht.

Und was sagt die Politik zu diesem Skandal?

Der Sozialausschuss des Kreistages kam zu einer öffentlichen Sondersitzung zusammen. Die Mieterin wollte sich dazu äußern, aber zunächst wurde sie abgewimmelt. Dann erklärte die Verwaltung, man könne nichts tun.

Damit sind wir also schon soweit, wie es noch vor wenigen Monaten vehement bestritten wurde: Einheimische Mieter werden auf die Straße gesetzt, Flüchtlinge einquartiert.

Und Kasse gemacht.

Führt diese Politik tatsächlich zu mehr Verständnis für die Flüchtlingsproblematik?

Ich glaube kaum.


DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

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