ODESSA Exklusiv (1): Darüber redet kein westlicher Politiker – "Ausländerfeindlichkeit in der von der EU gesponserten Ukraine!"

2015-08-22 11.28.10


♦ No.  566 (104/2015) ♦


Himmel und Hölle.

Und doch mehr Hölle als Himmel.

Odessa. Südukraine.

Die Schöne am Schwarzen Meer. Das ukrainische Venedig. Nahtstelle zwischen Orient und Okzident.

Das alles ist Odessa.

Ich komme gerade von dort zurück. Mit schockierenden Eindrücken, die ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte.

Ganz im Gegenteil.

Doch zunächst so viel: Eine der vielen Legenden besagt, dass der Name der Hafenmetropole von der antiken griechischen Stadt Odessos, dem heutigen Warna abstammt. Hier leben inzwischen über eine Million Menschen zusammen: Ukrainer, Russen, Bulgaren, Rumänen, Weißrussen, Griechen, Albaner, Armenier, Georgier, Krimtataren, Deutsche, Araber und Juden. Insgesamt einhundertdreißig Nationen, die bis vor wenigen Monaten noch friedlich miteinander umgegangen sind.

Bis dieser schreckliche Bürgerkrieg sie eingeholt hat, der sich nicht einmal achthundert Kilometer von hier wie ein Krebsgeschwür immer weiter ausbreitet. Der Wellen von Terror, Zerstörung und Tod tief ins Land hineinspült. So branden bereits die ersten Wogen des Chaos bis nach Odessa.

Die Terroranschläge nehmen genauso zu, wie die Feindseligkeiten zwischen den gebürtigen Ukrainern und Russen. Und das, obwohl die Odessiten als weltoffen gelten und alles andere als nationalistisch verbohrte Dummköpfe sind.

Normalerweise.

Doch nun hat die von der EU und den USA durch die Maidan-Aufstände geputschte Regierung den Nationalismus zurückgebracht. Und noch schlimmer: den Rechtsextremismus.

Darauf werde ich in einem meiner nächsten Contents noch genauer eingehen.

Zunächst einmal meine Eindrücke von der ukrainischen Hafenstadt am Schwarzen Meer, in der ich zuvor schon zweimal gewesen bin.

Es hat sich viel verändert. Und zwar zum Negativen.

Die Menschen reden über Politik in Bars, Restaurants, im Büro, auf der Straße, selbst zu Hause nur noch leise oder mit vorgehaltener Hand. Regierungskritik wird hart bestraft. Davor haben die Menschen Angst.

Der Polizeistaat lässt grüßen. Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU auch.

Das Volk scheint völlig zerrissen zwischen dem EU/USA-Vasallen und Oligarchen Petro Poroschenko, dem Präsidenten der Ukraine und den Russland zugewandten Separatisten. Die Jugend, so wurde mir mehrfach bestätigt, hat hier keine Zukunft mehr. Sie betäubt sich mit Alkohol und Drogen.

Ich als Europäer, als Deutscher, hatte einen schweren Stand. So fand ich in 12 Tagen lediglich einen Taxifahrer, der englisch sprach. Und bei der Fahrt zum Flughafen zurück, einen der in deutsch und englisch bewandert war. Was für ein Glück. Was für ein Pech.

Während in Deutschland  Politiker allesamt zu recht gegen Rassismus Zivilcourage zeigen, finanzieren sie jedoch über die EU Milliarden für die Ukraine, die genau das Gegenteil praktiziert.

Rassismus und Ausländerfeindlichkeit.

Das war mein bitteres Empfinden bei meiner Reise nach Odessa. Das war Jahre zuvor mitnichten so.

Zunächst einmal bekam ich, wenn ich mit Einheimischen unterwegs war, in jedem Cafe, in Restaurants oder Bars grundsätzlich als Letzter Getränke oder Speisen. Und auch erst nach mehrmaligem Nachfragen und sehr widerwillig. Das war kein Zufall. Denn es war immer so.

In anderen Lokalen wurde ich als englischsprechender Europäer völlig ignoriert. Zwar gab ich Bestellungen auf, doch diese kamen gar nicht oder erst nach weiterem Nachfragen. Neue Bestellungen wurden genauso ignoriert, bis ich genervt die Lokale verließ.

Auch beim Zahlen war ich oftmals „Luft“. Erst als ich mich aufmachen wollte, bequemte sich das Personal zu mir.

Doch es kommt noch besser: in verschiedenen Lokalen gibt es Speisekarten für Einheimische. Und solche für Ausländer. Outet man sich also als ein solcher, bekommt man jene, die fast doppelt so teuer ist.

Unglaublich!

In einem Museum zu einem meiner Lieblingsliteraten Leo Tolstoi reichte es mir dann. Eine Führung gab es zu diesem Zeitpunkt zwar nicht, aber man konnte sich so umsehen. Der Preis pro Person: 40 Griwna.

Als das Personal mitbekam, dass ich Ausländer war, hätte ich 100 Griwna bezahlen müssen. Also das Zweieinhalbfache eines Einheimischen.

Selbstredend, dass ich erneut genervt und dieses Mal sehr wütend abzog.

Stellen Sie sich einmal vor, in Deutschland würden in Lokalen Ausländer nicht bedient, ignoriert. Oder es würde Speisekarten für Deutsche und für Ausländer (doppelt so teuer) geben. Oder Ausländer müssten in Museen über das doppelte bezahlen, als Deutsche.

Was wäre hier los?

Das sind nur wenige Beispiele für einen Rassismus, gepaart mit Nationalismus (darauf komme ich wie gesagt noch einmal zurück), der Odessa und wohl auch die übrige Ukraine, verpestet und für ausländische Touristen völlig unattraktiv macht.

Die Schöne am Schwarzen Meer hat ihr freundliches Gesicht verloren. Vielmehr ist es zu einer Fratze verkommen, die Ungutes erahnen lässt.

Ein Sturm braut sich zusammen.


DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

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„Für Deutschlands Zukunft, für unsere Demokratie und Kultur ist heute nichts wichtiger als ein Klima offener und breiter Meinungsfreiheit. Sie ist das Fundament der Demokratie. Wir müssen uns vor einer Bedrückung durch die allzu mächtige Political Correctness schützen (…) Nur in offener Meinungsfreiheit, die auch extreme Abweichungen toleriert und dann im politischen Streit austrägt, erwachsen Mut und Kreativität.“
Klaus von Dohnanyi (SPD)

In eigener Sache: 

Es würde mich sehr freuen, wenn Sie auf Facebook meinen kleinen gugra-media-Verlag mit „Gefällt mir“ markieren würden und zwar hier: https://www.facebook.com/gugramedia?fref=ts

Herzlichen Dank!


Mehr Hintergründe zur Ukraine hier:

Maidan-Faschismus-Cover

https://www.alaria.de/home/3240-maidan-faschismus.html

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