Flüchtlingsanalyse des ifo-Instituts: "Wenig Hochschulabsolventen, viele Analphabeten – kein Gewinn für die deutsche Volkswirtschaft!"

GUIDO-KOLUMNE-MIX

♦ No.  572 (110/2015) ♦


Die Diskussion um das Flüchtlingsdrama hält unvermindert an. Politik und Mainstream-Presse versuchen dem Bürger dabei „Sand in die Augen“ zu streuen. Will heißen: Entweder Fakten zu verdrehen oder zu verschweigen.

Das ifo-Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. bringt derweil eine Analyse zum Flüchtlings-Thema heraus, die geradewegs verheerend für die von Gutmenschentum und Willkommens-Kultur Verklärten ist. Und das soll nicht provozierend, sondern ernst gemeint sein, denn wir müssen uns in dieser Diskussion endlich den Fakten stellen.

Diese schafft das ifo-Institut, dessen Analyse ich nachfolgend veröffentlichen möchte (Hervorhebungen durch mich):


Falls im laufenden Jahr, wie vom Bundesinnenministerium geschätzt, insgesamt 800 000 Asylbewerber nach Deutschland kommen sollten, entstehen für den Staat Mehrkosten von ungefähr zehn Milliarden Euro. Diese Zahl berücksichtigt keinen Familiennachzug und keine Bildungsmaßnahmen und ist daher eine Untergrenze.  

Die Qualifikationsstruktur der Einwanderer aus den Krisenstaaten Syrien, Irak, Nigeria und Afghanistan ist wahrscheinlich schlecht. Nach Daten der Weltbank liegt selbst unter den 14-24jährigen der Anteil der Analphabeten in diesen Ländern bei 4, 18, 34 und 53 Prozent. Der Anteil der Hochschulabsolventen beträgt selbst im entwickeltesten dieser Länder (Syrien) nur 6 Prozent; die Gleichwertigkeit der Diplome mit deutschen ist in vielen Fällen nicht gegeben. Flüchtlinge sind zwar eher männlich und jünger als die Durchschnittsbevölkerung, dennoch ist klar: Sie sind schlecht für den deutschen Arbeitsmarkt vorbereitet. Neben Deutschkursen muss Deutschland auch in Berufsbildung investieren, was zusätzliche Kosten verursachen wird. 

Viele Flüchtlinge werden dauerhaft in Deutschland bleiben und Familienangehörige nachholen. Der Migrationsdruck aus Nordafrika und dem Nahen Osten wird allein schon wegen der demographischen Situation in diesen Ländern hoch bleiben.  

Damit die Flüchtlingskrise nicht zu einer andauernden finanziellen Überlastung des deutschen Steuerzahlers führt, müssen Flüchtlinge so schnell wie möglich in bezahlte Beschäftigung kommen, so dass sie selbst zu ihrem Lebensunterhalt beitragen können. Es steht zu befürchten, dass viele von ihnen bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro keine Beschäftigung finden, weil ihre Produktivität schlicht zu gering ist. Daher ist der Mindestlohn generell abzusenken, so dass keine zusätzliche Arbeitslosigkeit entsteht.  

Eine Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze in der gegenwärtigen Situation ist mit Nachdruck abzulehnen, weil dies die Anreize der Immigranten, Arbeit aufzunehmen, verringern und zu zusätzlichen fiskalischen Lasten führen würde. 

Modellsimulationen des ifo Institutes zeigen, dass selbst im Falle einer Aussetzung des Mindestlohngesetzes und stabiler Hartz-IV Sätze eine unterstellte sofortige Integration der Einwanderer in den deutschen Arbeitsmarkt nicht zu einem Gewinn für die deutsche Volkswirtschaft führt. Zwar gibt es auf dem Arbeitsmarkt Vorteile, doch werden diese durch erhöhte Arbeitslosigkeit und Nettotransfers an die Immigranten überkompensiert. 

Quelle: http://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen-Archiv/2015/Q3/pm-20150920_sd18_fluechtlinge.html


 

Ich fasse noch einmal zusammen:

  • Jährliche Mehrkosten durch Flüchtlinge (bei einer Annahme von 800.000, inzwischen wird jedoch von 1 – 1,3 Mio. gesprochen): 10 Milliarden Euro. OHNE Familiennachzug und Bildungsmaßnahmen.
  • Anteil der Analphabeten Syrien =  4 % /Irak = 18 %/Nigeria = 34 %/ Afghanistan = 53 %.
  • Anteil der Hochschulabsolventen im entwickeltesten dieser Krisenländer (Syrien) = unter 6 %.
  • Die Flüchtlinge sind schlecht für den deutschen Arbeitsmarkt vorbereitet. Zusätzliche Kosten durch Deutschkurse und Berufsbildung.
  • Stetiger Familiennachzug von Flüchtlingen.
  • Viele werden nicht mal zum Mindestlohn einen Job finden, weil ihre Produktivität zu gering ist.
  • Keine Erhöhung von Hartz-IV, weil dadurch Migranten der Anreiz zum Arbeiten genommen wird und zusätzliche Kosten für das Sozialsystem entstehen.
  • Flüchtlinge sind unter diesen Umständen, wie oben genannt, kein „Gewinn“ für die deutsche Volkswirtschaft.

Das widerspricht all dem, was Ihnen tagtäglich vom gutgebildeten Migranten, der einen Hochschulabschluss hat und wahrscheinlich gleich noch Arzt oder Rechtsanwalt ist, erzählt wird.

Wann führen Politik und Medien endlich eine EHRLICHE Diskussion?

Nur so können wir verhindern, dass diese in die falsche Richtung, nämlich in die des Rechtsextremismus und der Ausländerfeindlichkeit, gelenkt wird.


DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

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„Für Deutschlands Zukunft, für unsere Demokratie und Kultur ist heute nichts wichtiger als ein Klima offener und breiter Meinungsfreiheit. Sie ist das Fundament der Demokratie. Wir müssen uns vor einer Bedrückung durch die allzu mächtige Political Correctness schützen (…) Nur in offener Meinungsfreiheit, die auch extreme Abweichungen toleriert und dann im politischen Streit austrägt, erwachsen Mut und Kreativität.“
Klaus von Dohnanyi (SPD)

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