Freimaurer-Großloge von Österreich reagiert auf neuen Präsidenten und (Ex-)Logenbruder Van der Bellen

GUIDO-KOLUMNE-MIX♦   No.  630   ♦


Die Freimaurer haben es geschafft. Sie haben wieder einen (Ex-)Logenbruder im höchsten Amt eines Staates. Dieses Mal ist es der GRÜNE und (ehemalige) Freimaurer Alexander Van der Bellen, der es zum österreichischen Präsidenten geschafft hat. Er gab selbst zu, Mitglied einer Innsbrucker Loge gewesen zu sein.

Siehe hier:

Unbenannt

Quelle: http://meinparlament.wienerzeitung.at/p/739/alexander-van-der-bellen/?site=question&&p=10

Sein Wahlkampfkonkurrent Norbert Hofer (FPÖ) warf Van der Bellen vor, von einer Berliner Loge unterstützt zu werden.

Der freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer behauptete  in der Puls4-Sendung „Wer wird Präsident? ­- Das Duell“, Kontrahent Alexander Van der Bellen werde von einer Berliner Freimaurer-Organisation unterstützt. Van der Bellen gab an, nichts davon zu wissen (…)

Laut einem Logen-Kenner könnte Hofer mit der Unterstützung aus Berlin die Universelle Freimaurerliga, kurz UFL, gemeint haben. Der UFL, die seit 1905 besteht, gehörten u.a. der Schriftsteller und Journalist Kurt Tucholsky sowie Politiker Friedensnobelpreisträger Henri Lafontaine an. Gelegentlich nimmt die UFL öffentlich zu Themen und Personen Stellung.

Quelle: http://kurier.at/politik/van-der-bellen-weiss-nichts-von-freimaurer-unterstuetzung/197.769.613

Inzwischen hat auch die Großloge von Österreich auf den Wahlsieg reagiert und sich gleich mit (breiter) Brust positioniert.

Hier:

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A bissel Freimaurerei im Wahlkampf

Alexander Van der Bellen war in den 1970igern einige Jahre bei einer Innsbrucker Loge. Schon bald nach Beginn des Wahlkampfs poppte dieses völlig sensationslose Faktum da und dort auf, wohl als Versuch, ihn ein wenig anzuschwärzen. Wir wollen nicht übertreiben: Es war keine große antifreimaurerische Kampagne, nur ein wenig propagandistisches Kleingeld im Rückgriff auf alte und ausgeleierte Verschwörungsmythen. Wobei die meisten Medien korrekt berichteten.

Wir Freimaurer haben das mit Interesse verfolgt: fast ein wenig belustigt, jedenfalls aber verwundert, dass so etwas immer noch als Waffe herhalten soll, auch wenn diese längst stumpf und rostig ist. Wer mag im 21. Jahrhundert das alte Verschwörungszeugs noch glauben? Der bei der Wahl unterlegene Gegenkandidat Norbert Hofer hat uns letztlich bestätigt: Im TV-Sender Puls4 konzedierte er, dass das ganze der bewusste „Aufbau einer Verschwörungstheorie“ war: als Retourkutsche für Bemerkungen wegen seiner Mitgliedschaft bei einer Burschenschaft.

Zu vermelden ist noch: Alexander van der Bellen hat sich in der ORF-Sendung ZiB2 dezidiert zu seiner früheren Logen-Mitgliedschaft in Innsbruck und den guten Erfahrungen bekannt, die er in dieser „aufgeschlossenen Gesellschaft“ gemacht habe.

Quelle: http://freimaurerei.at/allgemein/a-bissel-freimaurerei-im-wahlkampf/

Interessant, dass die Freimaurer sich wieder einmal durch „Verschwörungstheorien“ diskreditiert fühlen. Auf dem Freimaurer-Wiki wird in diesem Zusammenhang gar von „antimasonischen Verschwörungstheorien“ gesprochen und  folgendes Foto präsentiert:

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Quelle: http://freimaurer-wiki.de/index.php/Österreich_2016:_Ein_bisschen_Freimaurerei_im_Wahlkampf#.C3.96sterreich_2016:_A_bissel_Freimaurerei_im_Wahlkampf

In meinem Blogartikel

Enthüllt: Österreichischer GRÜNEN-Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen war Freimaurer!

habe ich geschrieben:

Jeder, der sich nur halbwegs mit der Freimaurerei auskennt weiß, dass ein Ausstieg aus der Loge nicht einfach so möglich ist. Die „Brüder im Geiste“ sind per Eid an eine lebenslange Mitgliedschaft gebunden. Wer diesen Eid bricht, gilt als Abtrünniger, wie übrigens auch Jörg Haider damals.

Deshalb kann davon ausgegangen werden, dass Van der Bellen noch immer sein Freimaurer-Schürzel trägt. Egal, was er in der Öffentlichkeit zum Besten gibt. Ob er jedenfalls Kontakte in Berliner Logen hat, ist unter diesem Aspekt nicht auszuschließen, gleich wohl aber schwer zu belegen.

Wenn Van der Bellen den Wahlkampf in zwei Wochen gewinnt, dann hätte Österreich einen (Ex-)Freimaurer-Präsidenten.

Schlimmer geht’s wohl nimmer…

Nun ist es eingetroffen und die Logenbrüder ziehen sofort ihre Diskriminierungskarte aus dem sprichwörtlichen schwarzen Hut.

In meinen nächsten Blog-Artikeln werde ich dezidiert auf die Freimaurer-Politiker in Österreich eingehen. Und drastisch vor Augen führen, dass bei diesen wahrhaftig nicht alles Gold ist, was glänzt(e).


DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

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„Für Deutschlands Zukunft, für unsere Demokratie und Kultur ist heute nichts wichtiger als ein Klima offener und breiter Meinungsfreiheit. Sie ist das Fundament der Demokratie. Wir müssen uns vor einer Bedrückung durch die allzu mächtige Political Correctness schützen (…) Nur in offener Meinungsfreiheit, die auch extreme Abweichungen toleriert und dann im politischen Streit austrägt, erwachsen Mut und Kreativität.“

Klaus von Dohnanyi (SPD)


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4 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Grandt,

    ich selbst bin Freimaurer.
    2017 ist nicht immer klar ob versteckte Absichten, Vorurteile oder Leidenschaften der Initiator von öffentlichen Aussagen ist/war.

    „Er war stets bemüht“ ein Spottwort. Hier wird „ein Verlierer“ beschrieben. (Wie schade)

    Die Maurerei soll auf die Welt Einwirken. Feindesliebe, Menschenliebe, Toleranz sind schwer zu erreichende Ziele.
    Bereichernd für den praktizierenden. Er tut gutes und redet nicht darüber. Er stellt sich unter die Gesellschaft und wird dadurch ein teil von ihr.

    Man meint der andere meint. Das weckt die Feindschaft unter den Menschen. Man sucht das Wort meines Gegenübers zu devalidieren, statt den Versuch zu wagen eine gute Absicht als Vorschuss-Vertrauen zu geben. Ohne Gegenleistung oder Absicherung. Mit dem Wissen, dass unsere Bedürfnisse uns Vereinen durch Empathie , wie Sie uns trennen müssen durch Konkurrenz. Unser Ziel: Erkenntnis unserer fehler um uns zu Gunsten der Mitmenschen zu vervollkommnen. Netter, bescheidener mutiger zu sein als gestern.

    Nehmen Sie diese Nachricht bitte als Versuch auf ihnen ein positiveres Bild von uns Brüdern unaufgefordert zu zeigen. Ich habe in dieser Mail keine geheimen oder

  2. feindseligen Absichten. Ich finde es nur schade wenn man vom eigenen Kind oder Frau mitgeteilt bekommt das die Maurerei positiv auf die eigene Entwicklung auswirkt, jedoch in der Presse wir als Machthungrige Milionäre mit feindlichen Absichten „entlarft“ werden. Die dinge die wir Brüder teilen sind persönlicher Natur (Meine Frau meint…, In meinem Job….. Ich fühle mich….) so etwas soll nicht in der Presse zerrissen werden. Es ist persönlich. eine Bewertung dieser dinge wertet den Sprecher ab. Gut das es Geheim ist. Teufelsanbetung, Drogenexesse, Weltverschwörungen um die so sehr gehasste „Unterschicht“ zu knechten hat in einer Loge keinen platz. Verfassung und Kartellrecht werden geachtet. Einfache Arbeiter,Ärtzte , Chefs, Politiker sprechen hier unter Brüdern. Ein Freimaurereisches Geheimnis gibt es. Doch mir gefällt der Ausdruck Freimaurerisches Erlebnis besser.

  3. Sehr geehrter Herr Rosin,
    ich erlaube mir noch eine Ausführung bezugnehmend auf die Ihre:

    „Die „Brüder im Geiste“ sind per Eid an eine lebenslange Mitgliedschaft gebunden. “

    Meine Antwort:
    Eine Deckung wie wir sagen ist möglich und unverwerflich. Nicht Ehrenrührig.

    Des weiteren geben Sie zu bedenken:
    Deshalb kann davon ausgegangen werden, dass Van der Bellen noch immer sein Freimaurer-Schürzel trägt. Egal, was er in der Öffentlichkeit zum Besten gibt. Ob er jedenfalls Kontakte in Berliner Logen hat, ist unter diesem Aspekt nicht auszuschließen, gleich wohl aber schwer zu belegen.
    Wenn Van der Bellen den Wahlkampf in zwei Wochen gewinnt, dann hätte Österreich einen (Ex-)Freimaurer-Präsidenten.
    Schlimmer geht’s wohl nimmer…

    Ich vermute hierzu:
    Die Trennung von Amt und Privaten Präferenzen ist auch für nicht Maurer eine Herausforderung an die innere Integrität. Pauschal ist ein Freimaurer kein schlechterer Amtsmann als ein nicht Maurer. Wer das Amt zur Loge Färbt und umgekehrt kann den Überblick zur jeweiligen Zielstellung verlieren. Steuererleichterung für alle Brüder, In der Loge wird nur noch über mein Amt geredet etc… Das sind Vermischungen die auf das Haupt der Person. Und nicht der Loge als Ganzes gehen können.

    Nun ist es eingetroffen und die Logenbrüder ziehen sofort ihre Diskriminierungskarte aus dem sprichwörtlichen schwarzen Hut.
    In meinen nächsten Blog-Artikeln werde ich dezidiert auf die Freimaurer-Politiker in Österreich eingehen. Und drastisch vor Augen führen, dass bei diesen wahrhaftig nicht alles Gold ist, was glänzt(e).

    Der Satz Schlimmer geht immer löst bei mir Wachsamkeit aus. Im Dialog hätten Sie mich damit gekränkt. Ob beabsichtigt oder nicht. Ich unterstelle Ihnen keinen Vorsatz.
    Die Diskriminierungskarte würde ich in diesem Fall auf dem Tisch lassen.

    Hochachtungsvoll

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