"Kampagnenjournalismus?" – Deutscher Journalisten-Verband fetzt sich wegen AfD-Zitat!

GUIDO-KOLUMNE-MIX♦   No.  635   ♦


Dürfen Journalisten „parteiisch“ sein? Gleich gar ein ganzer Verband? Und was, wenn innerhalb dieses Verbandes verschiedene Meinungen herrschen?

Während die Republik noch immer um AfD-Vize Alexander Gaulands „Boateng-Zitat“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) diskutiert, fliegen hinter den Kulissen eines der größten Journalistenverbände Deutschlands regelrecht die Fetzen darüber. Die Rede ist vom „DJV (Deutscher Journalisten-Verband)“. Gauland soll der FAS gesagt haben, dass es Leute gäbe, die Boateng zwar als Fußballspieler bejubelten, ihn aber nicht gerne als Nachbarn haben würden.

Während die Mainstream-Medien sich einheitlich gegen den AfD-Vize positioniert haben, schert einer aus dieser „Linie“ aus: Der DJV-Landesverband Brandenburg. Denn dieser schlägt sich auf die Seite Gaulands und kritisiert die Arbeitsweise der FAS. Der DJV-Bundesverband distanziert sich inzwischen von seinem Ableger.

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Für Berufsverbände wie dem Deutschen Journalistenverband (DJV) ist die Positionierung in solchen Fällen quasi klar. Sofern den Medien kein Fehlverhalten vorgeworfen werden kann, gilt der DJV als Unterstützer. Dementsprechend reagierte auch der Bundesvorsitzende Frank Überall: „Ich habe keinen Grund, an der Aussage der beiden Journalisten der renommierten Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zu zweifeln, dass sie Gauland richtig zitiert haben“, so sein Kommentar.

Umso erstaunlicher wirkt die Reaktion des Landesverbandes um Minhardt, der den Medien Kampagnenjournalismus vorwirft. Das Zitat sei nämlich falsch ausgelegt worden. Es besage nicht, „dass Gauland etwas gegen den Nationalspieler hat, sondern stellt nur die Ressentiments in der Bevölkerung dar. Man muss schon sehr gewagt interpretieren, um das als Rassismus von Gauland zu sehen“, so Minhardt. Weiter kritisiert er die „Pseudoqualitätsmedien“ Spiegel, Zeit und „unzählige weitere“, die journalistische Grundsätze „über Bord“ werfen würden, sobald es um die AfD gehe. „Gleichzeitig zeigen sich die gleichen Medien völlig überrascht, dass sie immer öfters als Lügenpresse beschimpft werden.“

(…)

„Dass ein Repräsentant des DJV Brandenburg sich öffentlich so äußert, als gehöre er zum AfD-Fanclub, zeugt von geringem journalistischem Sachverstand“, kommentierte DJV-Sprecher Hendrik Zörner. Minhardt spreche für „seinen Miniverband“, der innerhalb der Organisation „weder auffällt noch irgendeine Rolle spielt“. Nach Bundesverband-Angaben belaufe sich die Mitgliederzahl im DJV Berlin-Brandenburg auf unter 200.

(…)

Der intern entfachte Streit im Verband schaukelte sich so hoch, dass sich die Parteien sogar juristisch auseinandersetzten. Man wollte Brandenburg nicht mehr dabei haben, gründete stattdessen mit dem Journalistenverband Berlin-Brandenburg (JVBB) einen Gegenverband. Bislang blieb der Kampf gegen den unliebsamen Landesverband vergeblich. Der Beschluss, Brandenburg aus dem DJV auszuschließen, wurde von Gerichten gekippt. Vor einiger Zeit einigte man sich schließlich in einem Vergleich, dass Brandenburg bleiben darf. Für den DJV Bund eine herbe Niederlage.

Quelle: http://meedia.de/2016/06/06/afd-sympathie-zeuge-von-geringem-journalistischen-sachverstand-djv-greift-landesverband-brandenburg-an/?utm_campaign=NEWSLETTER_MITTAG&utm_source=newsletter&utm_medium=email

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Klaus von Dohnanyi (SPD)


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