Mainstream-Presse & Geheimdienste (1): Schwerer WikiLeaks-Vorwurf – Arbeitet das Nachrichtenmagazin FOCUS für den deutschen Auslandsgeheimdienst?

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NACH FOCUS-RUSSLAND-BASHING+++ARBEITET DAS NACHRICHTENMAGAZIN FÜR DEN DEUTSCHEN AUSLANDSGEHEIMDIENST?+++SCHWERE VORWÜRFE VON WIKILEAKS+++


Es ist ein „stiller“ Medienkrieg im Gange – nur die deutsche Öffentlichkeit bekommt wieder mal nichts davon mit. Konkret meine ich damit eine Auseinandersetzung zwischen WikiLeaks und dem   Nachrichtenmagazin FOCUS.

In einem Artikel behauptete FOCUS, dass die Whistleblower-Plattform im Auftrag des Kremls handeln würde, „Desinformations- und Pressekampagnen in westlichen Ländern“ durchzuführen. FOCUS verwies dabei auf hochrangige, anonyme Geheimdienst- und Regierungsquellen.

Naja, wenn das keine Verschwörungstheorie ist, dann weiß ich auch nicht!

WikiLeaks nahm auf diese Vorwürfe auf Twitter und in einer Presseerklärung Stellung:

„Dieser Bericht entbehrt jeder Glaubwürdigkeit.

Wenn der FOCUS-Artikel etwas enthüllt, dann die Tatsache, dass das Magazin noch immer genutzt wird, um

geheimdienstliche Desinformationen zu streuen!“

Hier:

unbenannt

FOCUS ein „Geheimdienstblatt“? Harter Tobak für das Nachrichtenmagazin. Aber WikiLeaks wäre eben nicht WikiLeaks, wenn nicht noch mehr kommen würde.

Die Whistleblower wiesen darauf hin, dass es bereits 2008 über 58 Treffen zwischen Agenten des deutschen Auslandsgeheimdienstes BND und hochrangigen FOCUS-Mitarbeitern enthüllt hatte.

Hier:

2

WikiLeaks erinnerte im selben Kontext daran, dass das bundesdeutsche Nachrichtenmagazin zuvor auch den Whistleblower Edward Snowden ohne jegliche Beweise vorzulegen, als „russischen Agenten“ bezeichnet hatte.

WikiLeaks forderte FOCUS auf, der Whistleblower-Plattform einen Bericht zukommen zu lassen, der die Vorwürfe faktisch belegen könnte.

Und hier Wladimir Putins Ansichten über die Snowden-Affäre:

Quelle: https://deutsch.rt.com/international/41123-wikileaks-nachrichtenmagazin-focus-arbeitet-im/

In diesem Zusammenhang erinnere ich an diesen Skandal, in dem der FOCUS ebenfalls eine Rolle spielte:

Im Februar 1994 bekam BND-Direktor Volker Foertsch den Auftrag, als Leiter der Abteilung 5 „Sicherheit und Spionageabwehr“ die „Informationsabflüsse“ aus dem Dienst zu stoppen. Dazu wollte sich Foertsch auch seiner exzellenten Kontakte zu Journalisten bedienen. Wie das im Einzelnen ablief, war am Donnerstag Thema im BND-Untersuchungsausschuss des Bundestages.

Die Details, die dabei erörtert wurden, rückten auch Vertreter des Journalistenberufs in merkwürdiges Licht. Foertsch zeichnete einige seiner Gesprächspartner als bereitwillige Informanten des Geheimdienstes. Manche nahmen Geld, für manche war es schon eine „Prestigesache“, wenn sie zu Hintergrundgesprächen mit BND-Oberen eingeladen wurden.

Dafür verzichteten sie auch schon mal darauf, eine BND-Geschichte zu veröffentlichen. Foertsch berichtete auch über einen Auftrag an einen journalistischen BND-Mitarbeiter, er solle einen Kollegen zu Informationen über seine Quellen „provozieren“ (…)

Die SPD hielt Foertsch vor,

„dass er mit dem Focus-Mitarbeiter Josef Hufelschulte – von dem im Ausschuss nur mit seinem von Foertsch verliehenen Decknamen „Jerez“ die Rede war – über die Jahre 58 Kontakte gehabt habe. Dabei handelte es sich um Telefonate, hauptsächlich aber um persönliche Treffen.

Allein über die Kontakte zu „Jerez“ hat Foertsch 219 Blatt meist handschriftlicher Notizen verfasst, aus denen hervorgeht, dass immer wieder über Verbindungen zwischen Journalisten und dem BND gesprochen wurde.“

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/bespitzelung-dem-bnd-zu-diensten-1.474479

und direkt von Deutschen Bundestag: https://web.archive.org/web/20090719072327/http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2009/2009_047/01.html

Denken Sie also daran, wenn Sie Mainstream-Blätter wie z.B. den FOCUS in die Hand nehmen, um sich anscheinend „objektiv“ mit Nachrichten zu informieren!

Außerdem darf man gespannt sein, ob der FOCUS diese Beweise, die WikiLeaks diskreditieren, vorlegen kann.

Meine Meinung: Wenn das Nachrichtenmagazin das könnte, hätte es das längst schon getan. So aber bleibt es wieder einmal nicht mehr als pure Anti-Russland-Propaganda.

Also doch im Namen des deutschen Auslandsgeheimdienstes BND?


DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT


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