DAS GORCH FOCK-KOMPLOTT: Der mysteriöse & ungeklärte Tod der Seekadettin JENNY BÖKEN!


Einer der mysteriösesten Todesfälle der deutschen Marine seit Jahrzehnten:

Der Fall Jenny Böken!

Was verschweigt ein Teil der Besatzung des Schulschiffes GORCH FOCK?

Wer vertuscht wichtige Fakten?

Warum musste Jenny sterben?

Sind der oder die Mörder bis heute auf freiem Fuß?

Werden sie von „oben“ gedeckt?

Was weiß das Bundesverteidigungsministerium?

Was Dienstherrin Ursula von der Leyen?

Fragen über Fragen, für die es bis heute keine ausreichende oder abschließenden Antworten gibt.

Intensiv habe ich mich mit diesem Fall beschäftigt und kam zum Schluss, dass es sich bei dem Tod der jungen Kadettin um ein Komplott handelt!

Doch der Reihe nach…

Heute wird um 20.15 Uhr in de ARD der Film

Tod einer Kadettin

gesendet, der sich am Fall Jenny Böken orientiert.

In der Filmankündigung heißt es:

Die junge Lilly Borchert will nach dem Abitur Medizin studieren und die Welt sehen. Sie wird bei der Marine zugelassen und kämpft sich durch die ersten Wochen der Grundausbildung. Trotz einiger Bedenken bezüglich Lillys Tauglichkeit lässt man sie als Kadettin an Bord eines großen Segelschulschiffes.

Die Stammbesatzung unter Kapitän Krug und die jungen Kadetten, die eine Offizierslaufbahn anstreben, bilden eine enge Gemeinschaft. Das Männlichkeitsgehabe, der Schlafmangel, der Drill – all dies ist Lilly fremd. Klara, ebenfalls Sanitätsoffizier-Anwärterin, wird unter den Kadetten zu Lillys Gegenspielerin. Lilly wehrt sich gegen die Angriffe von allen Seiten, beißt sich durch, schreibt sich den Frust von der Seele und zählt die Tage bis zu ihrem Geburtstag, an dem sie ihre Eltern besuchen darf. Doch sie leidet an starken Unterleibsschmerzen und Schlafproblemen. 

Die Beurteilungsbeiträge der Ausbilder über Lilly werden nicht besser: „Eine Eignung zum Offizier ist nicht erkennbar“ – „Sie schläft immer wieder ein“ – „Kein Teamgeist – keine Führungspersönlichkeit“. 

In einer Nacht – gut 24 Stunden vor ihrem 19. Geburtstag – übernimmt Lilly den Dienst einer Kameradin am Posten Ausguck. Plötzlich meinen einige Kadetten, einen Schrei gehört zu haben. Es ist 23.43 Uhr, die Nacht tiefschwarz und das Wasser 15 Grad kalt. Die Mannschaft schreit ihre Befehle gegen den Wind: Mann über Bord! Lilly ist nicht mehr auf ihrer Position. Erste Rettungsmaßnahmen verlaufen erfolglos und die Suche bleibt ergebnislos. Fragen kommen auf: Wie konnte Lilly verunglücken? Der auf dem Schiff anwesende Journalist Hartmut Kerber beginnt, Nachforschungen anzustellen. Wird er herausfinden, was in der Nacht passiert ist? 
Hier der Trailer des Films:

Nach dem Film folgt die ARD-Reportage

Der Fall Gorch Fock – Die Geschichte der Jenny Böken

 die so angekündigt wird:

Die Dokumentation „Der Fall Gorch Fock – Die Geschichte der Jenny Böken“ erzählt vom Schicksal der jungen Kadettin Jenny Böken und ihrer Familie, die nahezu zerbrach, nachdem Jenny in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2008 unerklärlicherweise über Bord ging und in der Nordsee ertrank.

Was geschah in der Unglücksnacht?

Wie ging die Familie mit dem Verlust um? Warum gab sich die Marine so zugeknöpft? Was geschah damals in den Wassern vor Norderney auf der Gorch Fock? „Der Fall Gorch Fock – Die Geschichte der Jenny Böken“ arbeitet die Ereignisse der Unglücksnacht auf, rekonstruiert die letzten Stunden an Bord und zeichnet das Leben dieser jungen Frau nach – bis zu ihrem Tod. 

Die Aussagen der Kadetten und Offiziere nach dem Unglück, Archivmaterial und Jennys Tagebuchnotizen ergeben gemeinsam mit den Schilderungen der Familie, ihrer ehemaligen Lehrer und Freunde das differenzierte Bild einer jungen Frau, die um jeden Preis durchhalten wollte. 

Die schwere Zeit an Bord

Vor ihrem Dienstantritt auf der „Gorch Fock“ hatte Jenny von der Marineschule Mürwick eine schlechte Beurteilung erhalten: „sehr starke Probleme, die an sie gestellten Anforderungen und Erwartungen im psychischen sowie physischen Bereich gerecht zu werden. (…) Eine Eignung zum Offizier ist nicht erkennbar.“ Dennoch wird sie an Bord gelassen.

Dort fühlt sie sich immer schlechter, sie sucht wegen körperlicher Beschwerden mehrfach den Schiffsarzt auf und berichtet in ihren Tagebucheinträgen von Mobbing an Bord, fühlt sich von den anderen Kadetten unter Druck gesetzt und in die Rolle der Außenseiterin gedrängt

Doch ihr Stolz verbietet ihr ans Aufgeben zu denken. Jenny will beweisen, dass sie den Anforderungen der Marine-Ausbildung gewachsen ist und ihr großes Ziel, Ärztin zu werden, erreichen kann. Die Dokumentation zeigt eine junge Frau mit großem Enthusiasmus und Idealismus, ein talentiertes Mädchen, das nach einer unbeschwerten Jugend plötzlich in existenzielle Not gerät.  

Am frühen Abend des 15. September 2008 – zwölf Tage nach Jennys Verschwinden – entdeckt die Mannschaft eines Forschungsschiffes ihre Leiche. Sie wird in Kiel obduziert. Für einen Ertrinkungstod von Jenny findet sich jedoch überraschend wenig Wasser in der Lunge. Trotz mannigfaltiger Ungereimtheiten werden die Ermittlungen zum Tod der Offiziersanwärterin eingestellt.  

Was geschah an Bord der Gorch Fock? Was geschah mit Jenny Böken? Wieviel Verantwortung trägt die Marine an ihrem Tod?  

Ein Film von Jan Lerch, Hannah und Raymond Ley

Quelle


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Auf meinem Blog habe ich schon vor Monaten ausführlich über meine diesbezüglichen Recherchen berichtet:

Das „Gorch Fock-Komplott“: Wie und warum starb Seekadettin Jenny Böken? (1)

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen wird dem heutigen Tag wohl mit gemischten Gefühlen entgegensehen. Nach der internationalen Blamage und Medienschelte der letzten Wochen über den maroden Zustand der Bundeswehr und seinem Gerät wird heute vor dem Verwaltungsgericht in Aachen ein Fall verhandelt, der seit sechs Jahren die Öffentlichkeit in Atem hält: Der mysteriöse Tod der „Gorch Fock“-Kadettin Jenny Böken.

Jenny Bökens Eltern, Marlies und Uwe Böken, haben die Bundesrepublik Deutschland auf Entschädigung nach dem Soldatenversorgungsgesetz in Höhe von 40.000 Euro verklagt. Nach diesem Gesetz steht den Eltern eines Soldaten eine Entschädigung zu, wenn dieser bei der Dienstausübung unter besonderer Lebensgefahr stirbt.

Die Eltern hoffen aber auch, Klarheit über die genauen Todesumstände ihrer Tochter zu bekommen. Schon seit Jahren führen die Bökens verschiedene juristische Verfahren.

Hintergründe:

In der Nacht vom 3. auf den 4. September 2008 stirbt die 18-jährige Jenny Böken, Kadettin auf dem Vorzeige-Segelschulschiff „Gorch Fock“. Die Umstände ihres Todes sind bis heute unklar. Fakt ist, sie ging bei der Nachtwache über Bord. Warum und wieso ist nicht geklärt. Zwölf Tage später wurde ihre Leiche aus der Nordsee gezogen.  Offenbar befand sich kein Wasser in ihren Lungen. Auch eine Erklärung dafür, warum sie keine Stiefel anhatte, wird nicht gefunden.

Die Ermittlungen verlaufen alles andere als zufriedenstellend für die Eltern.  Denn schnell wurde der Deckel zugemacht: Ein tragisches Unglück, so die Staatsanwaltschaft Kiel.

So heißt es da u.a.: „Es wird – trotz umfänglicher Untersuchungen – im Detail unklar bleiben, warum Jenny Böken in der Nacht zum 04.09. 2008 über Bord gegangen ist.“

Im mir vorliegenden Obduktionsbericht von Jenny Böken heißt es zur Todesursache:

GF2

Manch einer munkelte in den letzten Jahren auch, dass Jenny vielleicht Selbstmord begangen hätte. Wie abwegig dieser Verdacht ist, zeigt Jennys Bordtagebuch, in dem es in der letzten Eintragung kurz vor ihrem Tod heißt:

„…  Mal sehen, wie die Wache wird – dazu im nächsten Eintrag mehr …“

GF

Wichtigen Ermittlungsspuren jedenfalls wurden nicht nachgegangen. Beispielsweise, dass Jenny immer wieder im Dienst eingeschlafen ist. Dennoch ist die junge Sanitätsanwärterin in der Unglücksnacht für den Posten „Ausguck“ eingeteilt worden, also ganz vorne, genau da, wo es am heftigsten schaukelt! Ohne jegliche Sicherung und ohne, dass sie eine Schwimmweste getragen haben soll. Und das bei ihren erheblichen Schlafproblemen! Warum?

Die Verantwortlichen reden sich damit heraus, nichts von Jennys „Schlafkrankheit“ gewusst zu haben. Scheinbar…

Doch vor kurzem hat sich eine ehemalige Sanitäterin – Sabine S. – gemeldet, die zu dem Unglückszeitpunkt ebenfalls auf der „Gorch Fock“ war. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen den Schiffsarzt, der einst erklärte, er habe erst nach dem tragischen Vorfall erfahren, dass Jenny mehrmals im Dienst auf dem Schiff eingeschlafen sei. Sabine S. behauptet das Gegenteil: Die Schlafkrankheit sei sogar in Jennys Personalakte eingetragen gewesen.

Auch dazu liegen mir entsprechende Unterlagen vor.

Denn seit vielen Monaten recherchiere ich mit meinem Team zu diesem Fall. Für uns war ebenfalls schnell klar: entscheidend ist zunächst nicht, wie Jenny VON Bord kam, sondern warum sie überhaupt AUF das Schiff kam.

Bei der Erkrankung, die sie aufweist, hätte sie niemals auf die „Gorch Fock“ ihren Dienst antreten dürfen!

Die Eltern wollen endlich wissen, wie ihre Tochter starb und vor allem, wer dafür verantwortlich ist. Deshalb wollen sie auch vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erreichen, dass gegen den Schiffsarzt und den ehemaligen Kommandanten wegen fahrlässiger Tötung ermittelt wird.

Weitere Quellen:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/segelschulschiff-gorch-fock-neue-zeugin-im-fall-jenny-boeken-a-997903.html

http://www.bild.de/regional/koeln/koeln/gorch-fock-neue-zeugin-38210836.bild.html

http://www1.wdr.de/studio/aachen/nrwinfos/nachrichten/studios76346.html

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/gorch-fock-schiffsarzt-soll-von-problemen-der-kadettin-gewusst-haben-aid-1.4604746

EXKLUSIV: Das „Gorch Fock-Komplott“ (2): Die Schleier lüften sich!

Der mysteriöse Tod der 18-jährigen Seekadettin Jenny Böken, die in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2008 bei einer Nachtwache auf dem Marine-Vorzeige- und Segelschulschiff  „Gorch Fock“ über Bord ging, ist bis heute nicht geklärt. Als zwölf Tage später ihre Leiche aus der Nordsee gezogen wurde, befand sich offenbar kein Wasser in ihren Lungen.  Auch eine Erklärung dafür, warum sie keine Stiefel anhatte, wird nicht gefunden.

Die Ermittlungen verlaufen alles andere als zufriedenstellend für die Eltern.  Denn schnell wurde der Deckel zugemacht: Ein tragisches Unglück, so die Staatsanwaltschaft Kiel. Im Obduktionsbericht, der mir vorliegt, heißt es:

GF2

Wichtigen Ermittlungsspuren jedenfalls wurden nicht nachgegangen. Beispielsweise, dass Jenny immer wieder im Dienst eingeschlafen ist. Dennoch ist die junge Sanitätsanwärterin in der Unglücksnacht für den Posten „Ausguck“ eingeteilt worden, also ganz vorne, genau da, wo es am heftigsten schaukelt! Ohne jegliche Sicherung und ohne, dass sie eine Schwimmweste getragen haben soll. Und das bei ihren erheblichen Schlafproblemen! Warum? Die Verantwortlichen reden sich damit heraus, nichts von Jennys „Schlafkrankheit“ gewusst zu haben. Scheinbar…

Doch vor kurzem hat sich eine ehemalige Sanitäterin – Sabine S. – gemeldet, die zu dem Unglückszeitpunkt ebenfalls auf der „Gorch Fock“ war. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen den Schiffsarzt, der einst erklärte, er habe erst nach dem tragischen Vorfall erfahren, dass Jenny mehrmals im Dienst auf dem Schiff eingeschlafen sei. Sabine S. behauptet das Gegenteil: Die Schlafkrankheit sei sogar in Jennys Personalakte eingetragen gewesen. Auch dazu liegen mir entsprechende Unterlagen vor.

Bei dieser Erkrankung hätte Jenny Böken niemals auf die „Gorch Fock“ ihren Dienst antreten dürfen! Deshalb war für uns schnell klar: entscheidend ist zunächst nicht, wie Jenny VON Bord kam, sondern warum sie überhaupt AUF das Schiff kam.

Nach monatelangen Recherchen zum mysteriösen Tod Jenny Bökens auf der „Gorch Fock haben sich „Insider“ mit uns in Verbindung gesetzt. Darunter auch ein Reservisten-Stabsoffizier, der Näheres zu dem Fall weiß.

Nachfolgend die Einschätzungen und Beobachtungen meiner Informanten, die  miteinander ein Gespräch führten, aus dem die Auszüge stammen. Die Namen habe ich aus rechtlichen Gründen anonymisiert (Hervorhebungen durch mich):

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Die Zusammenstellung der Bordbesatzung  für die ‚SSS Gorch Fock‘ wurde zeitlich schon lange vorher geregelt. Alles wurde schriftlich veranlasst und nahm seinen üblichen Dienstweg unter Beteiligung aller zuständigen Dienststellen.  Es sollten gewisse Quoten berücksichtigt werden, die einen Querschnitt der Bevölkerung  und des politischen Willens abbilden sollten.

(So brauchte man unbedingt einen ‚Quotenneger‘, den man in dem ‚Prinz von B.‘ dann auch fand, man schmückte sich mit Seekadettinnen befreundeter europäischer Nationen, z.B Julie C. (Name liegt mir vor). Zitat – über den Flur gebrüllt: „Erwin, Du musst nicht mehr suchen, wir haben unseren Neger gefunden.“)

Auch hatte man mit dem Einfluss von altgedienten Mariniers / Admirälen zu kämpfen, die während dieser Ausbildungsfahrt gerne ihren Nachwuchs / Protégés an Bord der ‚Gorch  Fock‘ sehen wollten. Die Besatzungsliste des ‚SSS Gorch Fock‘ musste oft geändert werden und war nie endgültig fertiggestellt.

Keine Feierlichkeiten oder größeres Ereignisse bei der Bundeswehr fanden statt, ohne dass diese nicht über den Schreibtisch einer Person, die in Augenhöhe mit den Staatsekretären des Verteidigungsministeriums war & agierte,  gegangen wären. Es ist davon auszugehen, dass dieser  einflussreiche  Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums aktiv an der Personalauswahl für die ‚SSS Gorch Fock‘ beteiligt gewesen ist.  Diese Person  im Bendlerblock in Berlin dürfte nach Angaben des Reservisten bezüglich der Auswahlentscheidungen massiv an der Stellschraube gedreht haben.

Anlässlich des Empfangs zur 50. Jahrfeier der ‚Gorch Fock‘ waren bereits umfangreiche Film-Dokumentationen  geplant gewesen. Nach den Feierlichkeiten zum Geburtstag sollte im Nachgang  ein Werbefilm über die Marine und die Bundeswehr gedreht werden mit Ausbildungs-fahrten auf der Kieler Förde.  Hierfür durfte es nur handverlesene fotogene Gesichter geben. 

Der Reservist erzählte kryptisch, er, für seine Person, hätte in einem solchen Fall sich die Personalakten der Offiziersbewerber aus der OPZ (Früher Offizierbewerberprüfzentrale jetzt Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr) kommen lassen und hätte anhand der vorgegebenen Daten, wie Photo, sozialer Hintergrund etc.  dann seine Auswahlentscheidungen getroffen. (Die Erzählform war Konjunktiv, die Suggestion Indikativ).

Man wollte ein rauschendes Fest feiern und hierzu sollten alle Beteiligten vor der Kamera einen möglichst günstigen Eindruck für die Marine hinterlassen. Quertreiber und allzu kritikfreudige Personen waren bei diesem Ereignis unerwünscht. Die Frauen sollten hübsch und keine allzu große &  kräftige Schränke sein. Das „SSS Gorch Fock“ sollte hierbei, weil militärisch unbelastet und mit einer Aura des Besonderen umgeben,  als Botschafterin eines ‚Neuen Deutschlands‘ agieren.

Der Film zum 50. Geburtstag der „SSS Gorch Fock“ war als Großprojekt und als Anschub-Werbung für die Marine gedacht gewesen. Die Marine hatte ein Imageproblem und Nachwuchssorgen. Es sollte ein besonders positiv besetztes Motiv gewählt werden, das auch unbelastet und nicht als Kriegsschiff wahrgenommen im Ausland gezeigt werden konnte.

Bei Auslaufen der ‚SSS Gorch Fock‘ aus dem Kieler Hafen waren an Bord des Segelschulschiffes weit mehr Personen untergebracht, als normalerweise hierfür vorgesehen waren. Auf der Besatzungsliste tauchten z.B. Heeressoldaten auf, für die dieser Segeltörn als Belohnung für dienstliche Leistungen offiziell im Ermittlungsprotokoll angegeben wurde.

Selbst wenn es bei einer Personalkonferenz Zweifel an der Einsatzfähigkeit einer Jenny Böken gegeben hätte, so wären diese wohl nach Aussage des Reservisten auf Weisung aus dem Bendler- Block in Berlin (Bundesverteidigungsministerium) rechtzeitig beiseite gewischt worden.

Diese Person und Entscheidungsträger aus dem Bendler-Block in Berlin (Bundesverteidigungsministerium) wurde mir als sehr mächtig beschrieben, jemand, den ich tunlichst nicht zum Feind haben sollte. Der Name der  genannten  Person  wurde mir zunächst kryptisch angeboten „ Ich gebe Ihnen nicht den Namen, ich gebe Ihnen aber auch nicht die Taube, sondern den X (Name mir bekannt).“ Bei gezieltem Nachfragen aufgrund meiner naiven Ahnungslosigkeit wurde der Name Dr. X (Name liegt mir vor) genannt.

Dieser spielte übrigens wohl auch bei der ‚Kunduz-Affäre‘  und der Entlassung von  Verteidigungsminister / Arbeitsminister Dr. Jung eine sehr undurchsichtige und tragende Rolle.  Aktuell ist er nicht mehr im Verteidigungsministerium beschäftigt,  sondern als Geschäftsführer und Pressesprecher des X (Name mir bekannt) tätig.

Der später verantwortliche Verteidigungsminister zu Guttenberg wusste wohl im Voraus als Eingeweihter von den Ereignissen und reagierte daher beim Tode von Sarah Lena Seele (am 7. November 2010 stürzte während eines Hafenaufenthalts  im brasilianischen Salvador da Bahia die 25jährige Offiziersanwärterin bei Kletterübungen aus der Takelage der Dreimastbark und verstarb. So hätte Sarah Seele überhaupt nicht zum Dienst auf dem Dreimaster zugelassen werden dürfen, weil sie mit ihren 158 Zentimetern Körpergröße zu klein und damit nicht borddienstverwendungsfähig war/GG) in den Augen der Öffentlichkeit und des Militärs überzogen, nach dem Vorhergesagten jedoch zwangsgesteuert.

Meine Bemerkungen bezüglich der Nichterwähnung der Anwesenheit von Kapitän S. an Deck der „SSS Gorch Fock“ während der Ereignisse folgend den  Zeugenaussagen und den Vernehmungen durch die Kripo / STA wurde ohne jegliche Überraschungen quittiert.

Meine Einlassungen, dass die Führungsmannschaft wahrscheinlich in Erwartung der Feiern zum 50. Jahrestag der “SSS Gorch Fock“ etwas vorgefeiert haben könnte, wurde durch den Reservisten mit der Bemerkung kommentiert  „Nicht nur an diesem Tag!“.

Überraschenderweise wurde von dem Reservisten auf den besonders schlechten Ruf der „SSS Gorch Fock“ hingewiesen, der bereits lange vor den zu diskutierenden Ereignissen existent war.

So wurde u. a. daraufhin gewiesen, dass schon lange vor den Ereignissen mit den Mädchen auf der „SSS Gorch Fock“ etablierte Kreise der arrivierten Kieler Gesellschaftdarauf geachtet hätten, dass ihr Nachwuchs den Wehrdienst auf Fregatten, Tendern oder Schnellbooten absolvieren, jedoch auf keinem Fall an Bord der „SSS Gorch Fock“.

Der Ruf der „SSS Gorch Fock“ an der Kieler Förde war bereits dermaßen etabliert schlecht, dass die Meldungen in der Bild-Zeitung nach dem Tode von Sarah Lena Seele keine Überraschungen mehr für eingeweihte Kreise der Bundeswehr darstellten.

Der Kapitän der „SSS Gorch Fock“ war in der Wahrnehmung von Eingeweihten nicht mehr als ein „Grüßaugust“ der für den erfolgreichen Ablauf der „Party- und Empfangszeremonie“ verantwortlich war. Das Schiff wurde auf Ebene der Porteépée – Unteroffiziere gesegelt.

Die Verschiebung der Kommando- und Hierarchiestrukturen mehr in den subalternen Bereich war schon seit Jahren bekannt und stellte für eingeweihte Kenner keine Überraschung mehr dar.

Von einem besonderen Geschehen wurde ebenfalls berichtet. Bei einem Besuch der „SSS Gorch-Fock“ berichtete der Vorgänger des Kapitän Norbert S. davon, dass er jetzt nach Lieferung einer Zusatzeinrichtung in der Lage sei, das Segelschiff mit max. 7 Mann zu segeln. Die Frage des Reservisten, warum es mit einer derart großen Besatzungsstärke wichtig sei, das Schiff mit nur 7 Personen bedienen zu  können – blieb unbeantwortet.

Es wurde weiterhin das Phänomen einer „Überbetreuung „  von betroffenen Familienangehörigen angesprochen. Hiermit wird das Phänomen bezeichnet, dass bei nahen Familienangehörigen  eine besonders intensive Betreuung durch Bundeswehrbeauftrage aus den verschiedensten Diensträngen betrieben wird. Als Beispiel wurde X (Name liegt mir vor), die Ehefrau des ehemaligen Verteidigungsministers X (Name liegt mir vor) angeführt. Sie hatte ein Alkohol- und Tablettenproblem. Nach stattgehabtem Entzug wurde diese Ehefrau mit Verpflichtungen im Wohltätigkeitsbereich überhäuft, so dass sie ihrem Ehemann aufgrund von möglichen Fehlreaktionen  nicht mehr in die Parade fahren konnte.

Auf die Frage hin, welche Gerüchte innerhalb der eingeweihten Journalistenschar über die mögliche Todesursache der Jenny Böken kursieren, gab es die Antwort, dass der Tod offensichtlich kein Unfall war. Die These, dass es ein Mord gewesen sein könnte, wird  erwogen, aber nicht vehement diskutiert.  Vielmehr gibt es zwei bevorzugte Versionen, die in diesem Fall wohl eher favorisiert werden: 

  1. Nötigung – dass Jenny Böken an Bord des Schiffes bedrängt wurde und auf diese Art du Weise zu Tode gekommen war.
  2. Theorie der Vergiftung. Dass ihr von unbekannter Seite Drogen oder K.O. – Tropfen („Liquid Ecstasy„) verabreicht wurden und dass dieses dann tödlich endete.                                             

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So stellt sich weiterhin die Frage, WIE Jenny Böken gestorben ist! Bei der offiziell verlautbarten Todesursache und Todesart kommen immer mehr Zweifel auf.

Es verdichten sich die Indizien, dass „nachgeholfen“ wurde und dies nun vertuscht werden soll. Mit allen Mitteln.

EXKLUSIV: Bundesmarine-Skandal – „Leichenfledderei, Totenfotos, falsche Fährten“ – Wurde der Tod der Gorch Fock-Kadettin Jenny Böken vertuscht? (1)

Der mysteriöse Tod der 18-jährigen Seekadettin Jenny Böken, die in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2008 bei einer Nachtwache auf dem Marine-Vorzeige- und Segelschulschiff  “Gorch Fock” über Bord ging, ist bis heute nicht hinreichend geklärt.

Bei der offiziell verlautbarten Todesursache und Todesart kommen immer mehr Zweifel auf.

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Es verdichten sich die Indizien, dass “nachgeholfen” wurde und dies nun vertuscht werden soll. Mit allen Mitteln.

Hierzu hat mir ein Insider, der Angst um sein Leben und vor Nachstellungen durch das Verteidigungsministerium und/oder der Geheimdienste hat, ein brisantes Dossier zukommen lassen.

Nachfolgend veröffentliche ich dies exklusiv.

Nur so viel: Durch die von meinem Informanten aufgeführten Fakten dürfte das Verteidigungsministerium/Bundesmarine unter der Leitung von Ursula von der Leyen in arge Erklärungsnot kommen.

Haben offizielle Stellen tatsächlich dazu verholfen, den Tod einer jungen Seekadettin zu vertuschen?


Mit dem im Jahr 2011 auftauchenden „Gorch Fock-Skandal“, als eine nicht borddienst-verwendungsfähige Kadettin aufgrund eines Körperfehlers aus der Takelage des weißen Schwans der Ostsee in den Tod stürzte, tauchten  bezüglich des Todes der am 03.09.2008 von Bord der „Gorch-Fock“ verschwundenen Seekadettin Jenny Böken  zeitgleich neue  Fragen auf.

Diese Ungereimtheiten riefen die Eltern der Jenny B. auf den Plan, die seitdem versuchten, diese offenen Fragen zu klären. Als Jenny B. von Bord der „Gorch-Fock“ verschwand, suchten fliegende und schwimmende Einheiten der Marine im Bereich der Nordfriesischen Inseln, der Halligen und Sylt nach dem im Wasser treibenden Körper.

Nach den damaligen Berechnungen hätte der in der Nordsee treibende Körper dort an Land gespült oder dort auftauchen müssen.  – Zum großen Erstaunen aller entdeckten Seeleute des Forschungsschiffes „Walther Herwig III“ am 15.9. gegen 18 Uhr 65 Seemeilen nordwestlich von Helgoland den Leichnam der seit elf Tagen vermissten Jenny Böken. Kurz nach 18 Uhr meldete die Besatzung des Forschungsschiffes der Leitstelle der Wasserschutzpolizei in Cuxhaven die Entdeckung. Beim Anblick der Uniform war an Bord sofort klar gewesen, dass es sich um die vermisste Soldatin der „Gorch Fock“ handelte.

Am 07.05.2015 erschien in der Aachener Zeitung eine Pressemitteilung, die in der Hauptstadtpresse jedoch keinerlei Beachtung fand. – Hier wurde erstmalig ein offizielles Driftprotokoll veröffentlicht, erstellt von einem Beauftragten des Bundesministeriums der Verteidigung, in der eine Berechnung des Driftweges des Leichnams vorgenommen wurde, der jedoch von dem  Auffindeort um 29 km differierte. Seitens des Anwaltes der Famile Böken wurde gemutmaßt, dass Jenny B. zu einem früheren Zeitpunkt von Bord gegangen sei, sowie vorher schon tot war. Denn bei der Obduktion war kein Wasser in den Lungen nachweisbar.

Ein wichtiges Detail ging in der vorerwähnten Meldung geradezu unter. Laut Zeugenaussagen war Jenny B. mit einem Bordparka bekleidet treibend in der Nordsee gefunden worden. Zumindest nach Aussagen des Bordpersonals der Walther Herwig III, die die Leiche von Jenny B. zu bergen hatten. Die Leiche wurde nur wegen des neuartigen Bordparkas gefunden, da dieser ähnlich wie die Einsatzjacken der  Polizei und der Feuerwehr über Reflexstreifen verfügte. Dieses ist ein äußerst wichtiges Detail, da die Leiche ohne Oberbekleidung in der Gerichtsmedizin in Kiel angeliefert wurde. Mit dem ausdrücklichen Vermerk, dass der Leichnam sich im Originalzustand befände, so wie sie von den Bergungskräften der Walther Herwig III aus der Nordsee gezogen worden sei.

Hier drängen sich einige Fragen auf: Warum wurde dieser Leichnam gefleddert?  Warum wurden Parka und Stiefel ausgezogen?  Was sollte hiermit erreicht werden?  – Warum war es so wichtig, einen Leichnam zu präsentieren, von dem man beim ersten Anblick annehmen musste, er habe, um besser schwimmen zu können, sich dieser Kleidung erledigt?

Kernaussage bleibt in jedem Fall, der Zustand der Leiche musste dergestalt sein, dass jeder Forensiker davon ausgehen konnte, die Person habe im Wasser lebend sich selbstständig der fehlenden Kleidungsstücke entledigen können. Auf diese Art und Weise konnte seitens der Forensiker auch großzügiger darüber hinweg gesehen werden, dass bei der Toten kein Wasser in der Lunge zu finden war.

In dem rechtsmedizinischen Zweitgutachten des Ordinarius für Rechtsmedizin der Universität zu Köln vom 12.12.2011  unter dem Aktenzeichen 1109473 war bereits daraufhin gewiesen worden, dass das Fehlen der Schnürstiefel an den Füßen und der korrekte Sitz der Socken gerichtsmedizinisch nicht zu erklären sei. Dieses Zweitgutachten wurde seitens der Eltern der Staatsanwaltschaft Kiel zur Verfügung gestellt, fand diesbezüglich jedoch keinerlei Beachtung.

Zweifel an dem originären Bekleidungszustand tauchten schon beim ersten Betrachten der spärlich bekleideten Leiche auf. – So wies die Oberbekleidung der Leiche, ein ehemals weißes Unterhemd, eine komplette gelblich – bräunliche Durchfärbung auf, verursacht durch Leichenwasser. So, wie sie nur entstehen kann, wenn sie von einem weiteren Kompartiment bedeckt wird, welches einen Farbaustausch mit dem umspülenden Nordseewasser verhindert.

Weiterhin hatte der Leichnam für eine Wasserleiche auffallend flache Bauchdecken. D.h. der Bauch war durch Fäulnisgase nicht ballonartig aufgebläht, so wie es nach einer Wasserliegezeit von ca. 12 Tagen häufig der Fall ist. Es hatte den Anschein, als sei der Leichnam von einem äußeren Korsett umgeben gewesen, der diese Aufblähung verhindert hatte (z.B.  dem eng anliegenden Bordparka).

Die Frage des fehlenden Bordparkas stellte sich schon sehr früh. So wurde von Eltern einer  Kadettin, die zusammen mit Jenny B. an Bord gewesen waren, kolportiert, dass Jenny B. am 15.09.2008 in der Nordsee gefunden worden sei und aufgrund ihrer Uniform, an der der Name „Böken“ stand, sofort hätte identifiziert werden können.

Ein weiterer Hinweis war die Aussage eines Mitarbeiters der Firma, die den Bordparka für die Marine produzierte, die Kadettin sei nur aufgrund des neuartigen Borparkas mit den Reflekstreifen in der Nordsee gefunden worden. Einige Zeit später, daraufhin angesprochen, herrschte bei diesem Informanten jedoch eine akute Amnesie.

Ein weiterer Hinweis waren auch die Aussagen des ehemaligen Kommandanten der „Gorch Fock“ des Freiherrn Hans von Stackelberg. Er hatte Fotos der toten Jenny B. in Marineuniform gesehen und diese Photos würden in Marinekreisen kursieren.

Die ersten Minuten in der Berichterstattung bei derartigen Ereignissen sind immer die wertvollsten, da zu diesem Zeitpunkt auch über offizielle Stellen noch teilweise die Wahrheit „durchrutscht“. Die falsche Fährte, die gelegt werden soll, braucht eine gewisse Zeit. Bis dahin ist für die Initiatoren noch nicht alles unter Kontrolle. In ähnlich gelagerten Fällen präsentieren die Protagonisten dann erstaunlich schnell eine komplette ich sich geschlossene Version der Ereignisse.

Die gesamten Ermittlungsprotokolle sind voller Fehler, so dass man sich fragt, warum der eine Lügner sich nicht besser mit dem Anderen abgesprochen hatte. Die Fledderung  der Leiche von Jenny Böken  kann nur einem Zweck gedient haben:  Es sollte unter allen Umständen demonstriert werden, dass die Kadettin lebend in die Nordsee graten war und sich im Wasser noch aktiv  ihrer Kleidung entledigen konnte.

Es war  wichtig diesen Umstand  zu beweisen, weil das Gegenteil der Fall war. Jenny B. war schon tot als sie in die Nordsee eintauchte und Jenny B. konnte auch nicht an dem errechneten Ort in der Nordsee gefunden werden, weil sie bereits zu einem früheren Zeitpunkt tot über Bord ging. Das Manöver MOB am 03.09.2008 um 23:43 war ein inziniertes Theaterstück, bestimmt für die Bordmannschaft und  die Öffentlichkeit. In Vorfreude auf den 50. Geburtstag der „Gorch Fock“ dürfte es bereits einige Vorfeiern gegeben haben, in deren Rahmen eine Gruppe von Kadettinnen den Entschluss gefasst hatte, der dienstunfähigen Jenny B. einen Streich zu spielen.

Nach dem Tode von Jenny B. kursierten in Bundeswehrkreisen Gerüchte, die das ständige Einschlafen von Jenny B. als Narkolepsie interpretierten. Einige von den Seekadettinnen wollten später Humanmedizin studieren und identifizierten sich bereits deutlich mit dem kurativen ärztlichen Impetus.  – – 4-Hydroxybutansäure oder γ-Hydroxybuttersäure, wurde 2002 in den USA und 2005 in der EU als Medikament zur symptomatischen Behandlung der Narkolepsie zuge-lassen. Dazu wird es in gelöster Form eingenommen. Seit Ende der 1990er Jahre wird die Substanz verstärkt als Partydroge („Liquid Ecstasy“) genutzt.

Dieser Umstand der Therapiemöglichkeit dürfte den jungen angehenden Medizinerinnen nicht verborgen geblieben sein. – Eine Tasse heißen Tees gefüllt mit dieser Party – Droge dürfte leicht gereicht sein, um die ewig müde Jenny B. doch lebhafter ihren Dienst  verrichten  zu lassen.

Die therapeutische Breite dieser Droge ist äußerst gering. Bruchteile von ml können bereits tödlich sein. – So dürfte es gewesen sein, bei Überdosierung  kam  der Tod innerhalb von Minuten.  Jenny B. verstarb noch auf ihrem Posten Back und wurde, nachdem sie von ihren Kameradinnen tot aufgefunden wurde, ins Meer entsorgt.

Das Verbrechen blieb den Vorgesetzten nicht verborgen. Aufgrund der fehlenden Meldungen von der Back wurde von den Decksoffizieren nachgesehen und die Gruppe entdeckt, die gerade Jenny B. ins Jenseits befördert hatte. Da unter den Tätern viele Kinder hochbegabter Eltern aus hohen Bundeswehrkreisen waren, gestaltete sich das weitere Unterfangen äußerst schwierig. – Um keine weiteren Schiffe und Menschenleben zu gefährden, wurde bei dem Manöver MOB nicht der international übliche Notruf „Mayday, Mayday“ verwandt, sondern „Panne, Panne“. Man täuschte eine technische Panne vor!

Anschließend wurden die Aussagen der einzelnen Bordmitglieder, die Zeugenaussagen in Zusammensicht mit der Entwicklung der Unfallversion durch die Vorgesetzten stimmig abgerundet. Glücklicherweise konnte die Marine auf die Zusammenarbeit mit der weisungsgebundenen Kieler Staatsanwaltschaft zählen. Wie der ehemalige Marinerichter Filbinger hegte auch hier die Kieler Staatsanwaltschaft keine Skrupel, sich als Büttel des jeweiligen politischen Systems zu generieren und gewünschte und eingängige Untersuchungsergebnisse zu schaffen. 


So stellt sich die Frage, in wie weit sich auch die Bundesmarine, das Bundesverteidigungsministerium mit Ursula von der Leyen als Dienstherrin mit diesem „Komplott“ gemein gemacht hat? Denn trotz aller gegenteiliger Fakten und Belege wird noch immer die „Mär“ der offiziellen Todesursache verbreitet.

Die Öffentlichkeit muss auf Aufklärung drängen!

Das sind wir alle der toten Seekadettin Jenny Böken und ihren Eltern schuldig!

EXKLUSIV: Bundesmarine-Skandal – “Leichenfledderei, Totenfotos, falsche Fährten” – Wurde der Tod der Gorch Fock-Kadettin Jenny Böken vertuscht? (2)

Meine Exklusiv-Artikel um den mysteriösen Tod der 18-jährigen Seekadettin Jenny Böken, die in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2008 bei einer Nachtwache auf dem Marine-Vorzeige- und Segelschulschiff  “Gorch Fock” über Bord ging, schlagen hohe Wellen.

Wie bereits geschrieben, verdichten sich die Indizien, dass dabei “nachgeholfen” wurde und dies nun vertuscht werden soll.

Hierzu hat mir ein Insider, der Angst um sein Leben und vor Nachstellungen durch das Verteidigungsministerium und/oder der Geheimdienste hat, ein brisantes Dossier zukommen lassen, das ich veröffentlicht habe.

Nun will ein Kommentator, der sich scheinbar mit der Materie auskennt drei sachliche Fehler erkannt haben.

Diese möchte ich nachfolgend genauso aufführen wie die Antwort des anonymen „Dossier-Insiders“:

1.  In der Rechtsmedizin gibt es das Phänomen des „trockenen Ertrinkens“, bei dem sich die Luftröhre durch den Schock (z.B. des ins-Wasser-Fallens) verschließt und eben kein Wasser in die Lunge dringt. Der Tod tritt durch Ersticken ein. Dieser Hinweis fehlt überall, wenn das Nicht-Vorhandensein von Seewasser in Jennys Lunge erwähnt wird.

ANTWORT:

Das ist richtig. Kommt allerdings in den seltenen Fällen vor. Wenn es dergestalt ein Unfall war, warum wurde dann der Bordparka entfernt? Eine andere Möglichkeit wurde ebenfalls nicht genannt – beim Ausziehen und Manipulieren an der Leiche hätte gleichfalls das Wasser aus den Lungen laufen können. Eine zu ausführliche Darstellung wäre für die Lesbarkeit und den roten Handlungsfaden hinderlich gewesen. – Das Thema wurde bereits ausführlich mit einem Ordinarius für Rechtsmedizin diskutiert.

2. Thema Seestiefel: Die allermeisten Wasserleichen werden nach einer so langen Zeit im Wasser ohne Schuhwerk geborgen, auch jene, die sich die Schuhe nicht selber ausziehen konnten … Durch Aufweichen des Schuhwerks und die Bewegungen des Körpers im Wasser lösen sich diese.

ANTWORT:

Thema Seestiefel: Mag zutreffen, gilt jedoch wohl nicht für Schnürstiefel. Es wurde Wert darauf gelegt den Widerspruch – Verlust des Schuhwerkes und äußerst korrekter Sitz von 2 Paar Strümpfen übereinander – herauszuarbeiten. Erste Lage der Strümpfe weiß, zweite Lage Dienststrümpfe schwarz.

 3. Der Funkspruch „Panne Panne“ weist mit Nichten auf eine technische Panne hin. Vielmehr handelt es sich um den international üblichen Funkspruch „Pan Pan Pan“, der ebenfalls auf eine Gefahrensituation hinweist.

ANTWORT:

Der Funkspruch „Panne Panne“ wurde aus didaktischen Gründen in der Originalsprache zitiert. „Mayday, Mayday“ der internationale Funkspruch für Leben in Gefahr (franz. m’aidez – helft mir) wurde erst von dem Seenotrettungskreuzer ‚Bayreuth‘ nach Eintreffen abgesetzt. Man fragt sich, warum nicht sofort von der ‚Gorch Fock‘ ? Es gibt sicherlich hier einige Anmerkungen zu machen.


Das „Gorch Fock-Komplott“ zieht also weiter Kreise. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.


Die Familie Böken schreibt auf der dementsprechenden Homepage über

Merkwürdigkeiten in der „Ermittlung“ u.a.:

Seit wir als Eltern die unzulängliche staatsanwaltliche Ermittlungsakte zur Kenntnis bekommen haben, versuchen wir herauszufinden, was in jener Nacht wirklich geschehen ist.

Dabei konnten wir von Anfang an nur mit dem Kopf schütteln. So hat man beispielsweise alle möglichen Wachen vor und nach Jennys Wache befragt, nicht jedoch die vorgesehene Wachablösung Jennys, die zum fraglichen Zeitpunkt mit Sicherheit schon in der Nähe des Geschehens war. Unsere Nachfrage, wer denn diese vermeintliche Person war, wurde seitens des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) dahin gehend beantwortet, dass man das nicht mehr feststellen könne. Diese Antwort muss man sich einmal durch den Kopf gehen lassen!

Fest steht mittlerweile, dass Jenny schon gar nicht den Dienst an Bord hätte antreten dürfen, da sie definitiv gemäß schon 2008 gültigen Dienstvorschriften (ZdV 46/1) für den Marinesanitätsdienst nicht tauglich war, da man ihr die Gesundheitskennziffer III12 zugeordnet hatte, die gemäß Vorschrift den Verwendungsausschluss für den Marinesanitätsdienst bedeutete. Niemand beantwortet uns bis heute die Frage, wieso sie dennoch an Bord war!

Jenny war zum Zeitpunkt ihrer Bordwache definitiv gesundheitlich sehr angeschlagen. Dennoch stand sie bei Windstärke 7 nachts bei stockfinsterer Nacht ohne Schwimmweste und ohne Sicherung auf Posten Back, wo die Reling nicht einmal hüfthoch ist. Sämtliche Versuche, die Ermittlungen endlich wieder aufzunehmen, damit alle für uns offenen Fragen geklärt werden, wurden abgelehnt. Statt dessen mussten wir uns 2012 von einem (immer noch) aktiven Kapitänleutnat der Marine auch noch öffentlich verhöhnen lassen:

Schon 2012 haben wir Strafanzeige gegen diesen „Offizier“ gestellt. Monatelang passierte gar nichts. Die Akten wurden nur hin- und hergeschickt. Selbst auf eine Untätigkeitsbeschwerde wurde nicht effektiv reagiert, man hat sie einfach zur Bearbeitung an die Stelle abgegeben, über die wir uns beschwert hatten (!?!). Erst nachdem wir uns etwa drei Jahre später (!!!) im Frühjahr 2015 ratlos an die schleswig-holsteinische Ministerin für Justiz, Kultur und Europa, Frau Anke Spoorendonk, gewandt haben, kam in diese Anzeige Bewegung. Dabei stellte sich dann heraus, dass die Anzeige die ganze Zeit bei genau demselben Oberstaatsanwalt gelegen hat, der auch bereits vorher nicht gerade die größten Anstrengungen unternommen hatte, den Fall wirklich aufklären zu wollen.

Nachdem man Jenny geborgen hatte, wurde ihre Kleidung unter Duldung der Staatsanwaltschaft Kiel schon vor dem Beginn der Ermittlungen vernichtet, weil sie stank! Für uns ist dieses Vorgehen schier unvorstellbar, da man sehenden Auges potenzielles Beweismaterial vernichtet hat. Ein einfaches Einschweißen in Kunststoff hätte das Geruchsproblem auch anders lösen können. Es stellt sich die Frage, warum in anderen Fällen Asservaten über Jahrzehnte aufbewahrt werden, hier aber schon zu Beginn der Ermittlungstätigkeiten Fakten geschaffen wurden!

Seit Jahren fragen wir uns, wie man Jenny überhaupt identifiziert hat. Wenn sie wirklich nur so bekleidet war, wie man im Obduktionsbericht lesen kann, dann gab es einen Namen nur im Inneren der Hose, der also erst unter der Obduktion gefunden worden ist. Schon Stunden zuvor jedoch war die Bundesmarine im Besitz der Information, dass man Jenny gefunden hatte. Woher kam diese Information? Der Vater einer Mitkadettin (Bundeswehrarzt in der Offiziersbewerberprüfzentrale (OPZ) in Köln!!) wusste am frühen Morgen des 16.09.2008 schon, dass man Jenny gefunden hatte. Auf die Frage eines Kollegen hin, woher man denn wüsste, dass es sich um Jenny handelte, antwortete dieser mit einem Hinweis auf das Namensschuild auf dem Parka! Laut Obduktionsbericht trug Jenny aber diesen Parka nicht mehr, als man sie fand! Mittlerweile liegt uns jedoch die Aussage eines Redakteurs der FAZ vor, der von dem Besatzungsmitglied des Fischereiforschungsschffes Walther Herwig III, welches Jenny gefunden hat, erfahren hat, dass Jenny den Parka sehr wohl trug!

 Darüber hinaus trug Jenny laut Obduktionsbericht keine Stiefel mehr, die Socken saßen aber regelgerecht. Bitte stellen Sie sich vor, Sie würden versuchen, sich bei Wellengang und Windstärke 7 unter Überlebenskampf im Meer die Stiefel ausziehen! Selbst wenn dies gelänge, würden die Strümpfe dann wohl nicht mehr regelgerecht sitzen, oder?

Die weiter oben beschriebene Mitkadettin, deren Vater  als Arzt in der OPZ Dienst tat und tut, hatte übrigens am 05.09.2008 ihren Vater in Köln angerufen und mitgeteilt, dass eine Kadettin über Bord gegangen ist, die sie eigentlich ablösen sollte! Diese hatte der Vater im OPZ-Frühstück am 05.09.2008 freigiebig seinen dortigen Kolleg(inn)en mitgeteilt. Mit dieser Aussage konfrontiert stritt die Kadettin energisch ab, sie wäre Jennys Ablösung gewesen! Wie passt das zusammen?

Mittlerweile hat sich eine Zeugin bei uns gemeldet, die damals als Arzthelferin an Bord der Gorch Fock ihren Dienst getan hat. Ihr hat unser Rechtsanwalt die uns vorliegende Gesundheitsakte Jennys vorgelegt. Dabei stellte sich heraus, dass sämtliche von ihr an Bord gemachten Einträge nicht mehr existierten, d. h. die in der Ermittlungsakte befindliche Gesundheitskarte ist definitiv gefälscht! Warum wird diese Zeugin, die der Staatsanwaltschaft seit Oktober 2014 namentlich bekannt ist, nicht vernommen?

Keine Instanz wollte uns bisher wirklich zuhören, keine Instanz hat sich wirklich bemüht aufzuklären!

Als unser Rechtsanwalt die Möglichkeit, eine Schadenersatzklage nach dem Soldatenversorgungsgesetz einzureichen, aufgetan hatte, sahen wir die Chance, dass sich endlich ein unabhängiges Gericht, das Verwaltungsgericht Aachen, mit dem Fall beschäftigt. Von dort aus wurde im Sommer 2014 sogar ein Ortstermin auf der Gorch Fock angesetzt, da zu entscheiden war, ob Jenny unter Lebensgefahr oder unter „besonderer“ Lebensgefahr Dienst verrichtet hat. Ohne dass man uns gegenüber eine nachvollziehbare Definition des Adjektivs „besonders“ im hier vorliegenden Zusammenhang gegeben hat, wurde die besondere Lebensgefahr verneint und das Verfahren damit wieder geschlossen:

Es will uns einfach nicht gelingen, eine unabhängige Untersuchung des Gesamtsachverhalts durchzubekommen. Dazu muss man wissen, dass eine Staatsanwaltschaft, wie der Name ja schon sagt, eine Anwaltschaft des Staates und damit eine weisungsgebundene Behörde ist. Das aber heißt, dass der Aktendeckel geschlossen wird, wenn die Anordnung dazu kommt!

Am Rande der Feierlichkeiten zum Volkstrauertag 2014 in Berlin haben wir ein kurzes Gespräch mit dem damaligen Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, Herrn Dr. Hans-Peter Bartels, geführt. Er bat uns, ihm die nach wie vor offenen Fragen zu übersenden, was wir sofort gemacht haben. Dr. Bartels hat sich um Klärung an das Verteidigungsministerium gewandt und von dort Ende Januar 2015 eine Reaktion erhalten. Die vermeintlichen Antworten waren selbstverständlich schon wieder keine mit wirklichem Inhalt; bei den meisten Fragen verwies man an die Staatsanwaltschaft Kiel. Das haben wir nun wiederum zumn Anlass genommen, dieser diese Fragen, für die sie ja nach Aussage des BMVg zuständig sein soll, Anfang Mai 2015 schriftlich vorzulegen. Auf dieses Schreiben haben wir weder eine Eingangsbestätigung, noch irgendeine Form von Antwort erhalten! Vielleicht hilft auch hier wieder nur der Schritt, die schleswig-holsteinische Justizministerin zu involvieren. Vielleicht wird aber auch Herr Dr. Bartels in seiner neuen Funktion als Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages die weitere Aufklärung forcieren?

Wir reklamieren für uns genau das, was Bundeskanzlerin Merkel am 26.03.2015 den Angehörigen des Germanwings-Absturzes in Südfrankreich sagte:

„Die Bundesregierung und die deutschen Behörden werden alles Erdenkliche tun, um die Ermittlungen zu unterstützen. Das sind wir allen Menschen, die am Dienstag in dieser Katastrophe ihr Leben lassen mussten, und ihren Angehörigen, die jetzt so schrecklich leiden, schuldig.“

Nicht mehr, aber auch nicht weniger, wollen auch wir endlich!!!

Quelle

Gerne können mir Leser/Insider neue Infos  über die Vorkommnisse auf der Gorch Fock etc. zukommen lassen: guidograndt@web.de.

Auch anonym.

Alle Informationen werden absolut vertraulich behandelt!


Foto: Pixabay.com

Denken Sie immer daran:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

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Ihr und euer

GUIDO GRANDT

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4 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Grandt,

    ich bin zu ganz ähnlichen Schlussfolgerungen wie Sie
    bzw. wie der Vater von Jenny Böken gelangt, allerdings
    um einiges darüber hinausgehend.

    1. Jenny Böken ist nicht ertrunken. Sie wurde breits tot
    ins Wasser geworfen. Bleibt noch die Frage, ob ihr Tod
    Mord oder fahrlässige Tötung war.

    2. Meiner Meinung nach wurde Jenny Böken systematisch
    vergewaltigt.

    Zu 1.:

    Man kann ganz klar, eigentlich mit 100 prozentiger Sicherheit,
    sagen, dass Jenny Böken NICHT ERTRUNKEN ist, wenn in den Lungen KEIN WASSER war. Tote atmen nicht.
    Auch die abwiegelnde Selbstmordthese, die um Verwirrung zu
    streuen, vorgebracht wurde. Selbst eine zu allem entschlossene
    Person die den Freitod im Wasser sucht, schafft es nicht, die
    Luft anzuhalten. Das klappt unter Wasser genausowenig wie über Wasser, sondern diese Personen ersticken -„ertinken“ – weil sich die Lungen mit Wasser füllen. Diese Reflexe sind so stark, dass siue sich nicht durch einen Willensentschluss
    aufheben lassen würden.

    Ebenfalls ausschliessen kann man, dass sie unfreiwillig über
    Bord gegangen ist, denn schwachsinnig war Jenny Böken ja nicht, dass sie wie in einer Slapstick-Komödie „aus Versehen“
    über Bord gegangen wäre. Und die Tatsache, dass sie ohne
    Stiefel im Wasser trieb, bestätigt das eindeutig. Niemand
    verichtet seinen Dienst an Deck in Strumpsocken ohne Stiefel!

    zu 2. wobei 1. weiterhin mitdiskutiert wird.

    Wenn Jenny Böker also beeits als Tote über Bord ging, bleibt
    im wesentlichen die Fragestellung, war es Mord oder `bloss´
    fahrlässige Tötung mit anschliessender Entsorgung der Leiche.

    Ich wusste bisher nicht, wie Jenny Böker aussah, aber wenn
    das Vorschaubild der YT-Videos Jenny Böker zeigt, dann kann ich dazu nur sagen: die ist ein totaler Opfertyp, gutmütig, die alles mit sich machen lässt, ohne sich zu wehren.

    Ich ging zu Beginn des Artikels davon aus, dass sie daher regelmässig vergewaltigt wurde, und dass die Täter aus Angst,
    sie könnte bei dem bevorstehenden Kontakt mit ihren Eltern plaudern, sie ermordeten und über Bord warfen, in der Absicht
    eine Wasserleiche und einen Unfall vorzutäuschen. Denn ich
    glaube definitiv nicht, wie in dem insinuierten Artikel insinuiert wird, das bloss der Chorgeist der männlichen
    Mannschaft diesen Mord erklären kann. Aber das Vertuschen
    von regelmässigen Vergewaltigungen, ist so ein Motiv für einen Mord, besonders wenn es sich bei der Mannschaft um Familienangehörige angesehener Familien handelt.
    Dazu würde auch die Narkolepsie, die angebliche Schlafsucht bestens passen, denn Schlaf ist psychologisch eine bekannte
    Fluchtreaktion vor starkem Stress.
    Auch die dauernden „Unterleibsschmerzen“ sprechen eine klare Sprache.

    Weiter unten im Artikel stehen dann jedoch Fakten, die noch
    eine andere Möglichkeit zulassen: gamma-Hydroxybutansäure!

    Diese Chemikalie dürfte der Schlüssel zu der ganzen Geschichte
    sein. Zwar kann man gamma-Hydroxybutansäure auch gegen
    Schlafsucht verabreichen, das ist aber eigentlich `kein
    Mittel der Wahl´, denn diese Droge ist nur in einem eng
    begrenzten LowLevel-Bereich in diesem Sinne wirksam,
    höher dosiert wirkt gamma-Hydroxybutansäure genau umgekehrt,
    es löst Schlaf aus! Gegen Narkolepsie verwendet man üblicherweise Wachmacher, sog. Weckamine, z.B. Benzedrin (Amphetamin) und verwandte Wirkstoffe.

    Wenn man nun weiss, dass gamma-Hydroxybutansäure auch als
    „K.O.-Tropfen“ bzw. als „Vergewaltigungsdroge“ von Kriminellen verwendet wird, dann ergibt sich plötzlich ein ganz anderes,
    stimmiges und genau umgekehrtes Bild: sie bekam nicht
    gamma-Hydroxybutansäure, weil sie müde war, sondern sie war
    dauernd müde, weil man ihr diese Droge dauernd ohne ihr Wissen verabreichte, um sie – ohne ihr Wissen – vergewaltigen zu
    können. Natürlich wird ihr Vater nicht nach dieser Möglichkeit suchen, denn Unangenehmes verdrängen die meisten Menschen lieber.

    Das nächste Faktum, das man wissen muss, ist dass gamma-Hydroxbutansäure eine begrenzte therapeutische Bandbreite hat,
    es kann leicht überdosiert werden und ist dann letal!

    Aus Wikipedia:

    „Sofern GHB als K.o.-Tropfen eingesetzt wird, kann eine Wirkung in Form von Schläfrigkeit oder komatösem Schlaf innerhalb von 15–30 Minuten eintreten – allerdings nur bei entsprechender HOCHDOSIERUNG(!). Potentielle Täter stehen somit vor der „Herausforderung“, einen Angriff exakt und unter Berücksichtigung der Verfassung des Opfers zu dosieren, da in niedrigerer Dosierung die von freiwilligen Konsumenten gewünschten Effekte wie Bewegungsdrang und Euphorie überwiegen, BEI ÜBERDOSIERUNG JEDOCH ATEMSTILLSTAND UND TOD DROHEN, letztere insbesondere in Zusammenhang mit Alkohol.“

    Inzwischen dürfte klar sein, was passiert ist: man verabreichte Jenny Böker regelmässig „Vergewaltigungs-Tropfen“, um sie ohne ihr Wissen – diese Tropfen bewirken den
    Verlust des Erinnerungsvermögens und ihre Einnahme ist nur eine für eine kurze Zeit danach nachweisbar – regelmässig
    vergewaltigen zu können.

    Ab hier gibt es 2 Varianten:

    a) die Täter hatten aus irgendeinem Grund Angst, dass Jenny Böker bei dem Besuch ihrer Eltern plaudern könnte, weil sie sich doch wieder phasenweise erinnerte. Daher wurde ihr eine tödliche Überdosis verabreicht, die zu Atemstillstand und Tod führt, was völlig damit kongruent ist, dass die „Wasserleiche“ kein Wasser in den Lungen hatte.

    b) es war kein vorsätzlicher Mord, sondern eine fahrlässige Tötung. Vielleicht war Jenny Böker bei der letzten Vergewaltigung wieder allmählich zu sich gekommen – was leicht vorstellbar ist, wenn sich an ihr gleich mehrere bedienen wollten – und so haben sich die Täter entschlossen, denn es durfte ja nichts bekannt werden! – ihr beim nächsten mal eine höhere Dosis zu verpassen, was zum Exitus führte! Da es sich bei den Matrosen um kein medizinisch geschultes Personal handelt, ist so eine Überdosierung durchaus plausibel.

    Egal ob vorsätzlicher Mord oder fahrlässige Tötung in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch, Ausschaltung der Willensfreiheit und Körperverletzung, die Leiche wurde dann
    einfach über Bord geworfen.

    Die ganzen direkt Beteiligten und auch alle nur unmittelbar
    Beteiligten haben eigentlich selbst mit ihren zahlreichen Lügen, Mauscheleien, Vertuschungen und Beweismittelfälschungen und Unterdrückung von Beweismitteln bewiesen, dass es eben
    kein Unfall war, das Jenny Böker versehentlich über Bord ging,
    sondern es was zu vertuschen gab! Und zu vertuschen gibt es nur Anlass bei Mord oder fahrlässiger Tötung und einer
    Vergewaltigungsgeschichte! Wenn hier gamma-Hydroxybutansäure
    im Spiel war, kann man nicht mal meiner schon verstorbenen
    Oma erzählen, dass da keine Vergewaltigungen zur Tatgeschichte gehören.

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