EXKLUSIV: Das „GORCH FOCK-KOMPLOTT (2)“: Tragödie oder Mord? – Wie starb Seekadettin Jenny Böken wirklich?


Ein Kollegenbeitrag von Hans Schmiederer (Kriminalhauptkommissar a.D)


  • Seeunfall 03.09.2008 / 23.43 Uhr nahe Nordseeinsel Norderney (Deutsche Bucht)

  • Tragödie Jenny Böken (18)

  • Der pensionierte Kriminalbeamte stellte nach Fallanalyse und Recherchegespräche mit Eltern/ Anwalt/Insidern schon 2012 „vier“ Thesen zum Tode von Kadettin Jenny Böken auf!


  • Siehe auch:

    EXKLUSIV: Das „GORCH FOCK-KOMPLOTT“: Tragödie oder Mord? – Wie starb Seekadettin Jenny Böken wirklich? (1)


    These 2 – Gesundheitsbeeinträchtigung:

    Jenny Böken wurde im Wesentlichen die Borddienstverwendungsfähigkeit (BdV) zur Ausbildung an Bord der „SSS Gorch Fock“ ausgestellt, obgleich ihre Tauglichkeitskriterien für das gesamte Aufgabenspektrum in Frage zu stellen waren.

    Nach Auskunft von Medizinaloberrat Dr. D. war die Kadettin u.a. durch eine „Orthostatische Dysregulation“ vorbelastet; eine Gefahr die von verantwortlicher Seite nicht korrekt eingeschätzt wurde. Dies hätte den Vorschriften zufolge eigentlich zum Ausschluss führen müssen, so dass der von den Vorgesetzten letztbefohlene Einsatz zum Wachdienst darüber hinaus als mithaftendes Fehlverhalten anzulasten ist!

    Risikofaktoren der o.a. Krankheit wirken sich bei längerem Stehen auf der Stelle aus sowie bei Infekten; zum Unfallzeitpunkt lagen gynäkologische vor.

    Diese Körperschwächen waren bei Jenny Böken hinreichend bekannt, traten zudem auch wiederholend aktenkundig auf, weshalb es durchaus zu einem erneuten, akuten Kreislaufkollaps geführt haben könnte. Das permanente Mitführen einer vorsorglichen Brotschnitte deutet einschlägig darauf hin.

    Die Symptome können sehr vielfältig und unterschiedlich sein. Besonders gefährlich ist es, wenn sich eine orthostatische Dysregulation nicht ankündigt, sondern plötzlich auftritt: Schwindel, Schwäche, Schwarzwerden vor Augen, Müdigkeit, Atmung, Bewusstseinsveränderung, verändertes Sehen und Hören, Verlangsamung und Ohnmacht sind Folgen, die eine Hypotonie auslösen können, das heißt, durch niedrigen Blutdruck kommt es zu einer Mindestversorgung des Gehirns mit sauerstoffreichem Blut und dadurch zur Bewusstlosigkeit.

    Durchaus vorstellbar könnte bei Jenny Böken eine Synkope (kurzer Ohnmachtsanfall) eingetreten sein, der ihren Körper – sitzend wie stehend – in einen hilf- und wehrlosen Zustand versetzt und, durch fehlende Gegenregulation (z.B. notwendige Körperumlagerung zwecks Blutdrucks), über Bord gleiten ließ.

    Da aber das Schiff bei Windstärke 7 einigermaßen ruhig durch die See gestochen sein soll, keine Wogen über Deck hereinbrachen, ist diese Unfallthese von der StA Kiel außerordentlich hypothetisch und gewagt.

    Es ist zudem schwierig nachvollziehbar, dass der Körper gegen den starken Wind (Luv) und der Deckanhebung geflogen sein soll und dies in mannshoher Höhe, sofern sie nicht über die Reling stürzte, sondern durch eine der wenigen, 60 cm hohen Lücken.

    Restzweifel bleiben, denn es gibt keine Beobachtung darüber, wie sie über Bord ging. Lehnte sich Jenny Böken möglicherweise im Zuge eines Anfalls doch über die Reling, um nach Luft zu schnappen? Verlor sie dabei das Übergewicht? Die abrupte Einsatzalarmierung „Mann über Bord“ könnte aber dieses Thema unterstreichen!

    Liegt die Unglücks-/Todesursache Jenny Böken’s hierdurch begründet, wären eindeutig Garantenpflichten von Verantwortungspersonen (Medizin- wie Vorgesetztenpersonal der Bundeswehr) verletzt.

    Dr. D. geht sogar so weit, dass er die nachlässigen Gesamtumstände als „Fahrlässige Tötung“ z.N. der Kadettin einstuft; inkl. der mangelnden Fehlleistung des amtierenden Schiffsarztes, der sie trotz internistischer Bedenken wachdiensttauglich hielt!

    FORTSETZUNG FOLGT!


    Siehe auch:

    DAS GORCH FOCK-KOMPLOTT: Der mysteriöse & ungeklärte Tod der Seekadettin JENNY BÖKEN!

    EXKLUSIV: Bundesmarine-Skandal – „Leichenfledderei, Totenfotos, falsche Fährten“ – Wurde der Tod der Gorch Fock-Kadettin Jenny Böken vertuscht? (1)

    EXKLUSIV: Bundesmarine-Skandal – “Leichenfledderei, Totenfotos, falsche Fährten” – Wurde der Tod der Gorch Fock-Kadettin Jenny Böken vertuscht? (2)

    Das „Gorch Fock-Komplott“: Wie und warum starb Seekadettin Jenny Böken? (1)

    EXKLUSIV: Das „Gorch Fock-Komplott“ (2): Die Schleier lüften sich!


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Ein Kommentar

  1. Das Deutsch dieses ehemaligen „Kriminalhauptkommissars“ ist nicht nur völlig ungeniessbar, sondern streckenweise unverständlich und stellenweise grammatisch grob falsch. Soweit ausgesagt werden soll, dass der Fall mangels Sorgfalt oder zufolge Vertuschungsabsicht als ungeklärt gelten muss, stimme ich inhaltlich zu.

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