EXKLUSIV: Das „GORCH FOCK-KOMPLOTT (4)“: Tragödie oder Mord? – Wie starb Seekadettin Jenny Böken wirklich?


Ein Kollegenbeitrag von Hans Schmiederer (Kriminalhauptkommissar a.D)


  • Seeunfall 03.09.2008 / 23.43 Uhr nahe Nordseeinsel Norderney (Deutsche Bucht)

  • Tragödie Jenny Böken (18)

  • Der pensionierte Kriminalbeamte stellte nach Fallanalyse und Recherchegespräche mit Eltern/ Anwalt/Insidern schon 2012 „vier“ Thesen zum Tode von Kadettin Jenny Böken auf!

  • EXKLUSIV: Das „GORCH FOCK-KOMPLOTT“: Tragödie oder Mord? – Wie starb Seekadettin Jenny Böken wirklich? (1)

    EXKLUSIV: Das „GORCH FOCK-KOMPLOTT (2)“: Tragödie oder Mord? – Wie starb Seekadettin Jenny Böken wirklich?

    EXKLUSIV: Das „GORCH FOCK-KOMPLOTT (3)“: Tragödie oder Mord? – Wie starb Seekadettin Jenny Böken wirklich?


    These 4 – Suizid:

    Eine Seemannsausbildung auf dem Bundeswehr-Vorzeigeschiff „Gorch Fock“ galt immer schon als ein elitäres Prädikat. War es früher reine Männerdomäne, kamen mit der Emanzipation neue Gemeinschaftswerte in die Phalanx, die in verantwortlichen Kreisen natürlich – wie in analogen Berufssparten auch (z.B. Polizei) – nun mal nach Außen fortschrittlich zu vermitteln sind. Kritische Konfliktfelder werden insbesondere in hierarchischen Institutionen obligatorisch ausgeblendet!

    Einer Euphorie gleichkommend schaffte Jenny Böken die Erfüllung ihres Berufstraumes. Intellektuelle Vorgaben brachte sie allemal mit, wohl aber nicht die gesundheitlichen Anfordernisse.

    Scheinbar jäh muss sie der dienstliche Alltag eingeholt haben. Mitunter lag es an den längerwährenden Dienstzeiten, Heimatabstinenz, Überforderung u.ä. – während sich naturgetreu ihr Freundeskreis die Freizeit anders einteilen konnte. Möglicherweise kam noch reumütiger Motivationsverlust hinzu?

    Aversionen gegenüber dem Kollektiv, der Dienstvorschriften, den Disziplinarvorgaben und dem Obrigkeitsdenken, die attestierend zugrunde liegen – wie sonst hätte solch eine niederschmetternde/ehrverletzende Leistungsbeurteilung vom 14.08.2008 nach erst 2 1/2 Monaten Dienstzeit zustande kommen können – liefern den Nachweis, dass die gedankliche Zukunftsperspektive ideell rasch schmolz.

    In diesem Bewusstsein: Karriereknick (..für angestrebte Offizierslaufbahn ungeeignet!), keine Protektion bei Vorgesetzten, Ausstellung eines fürchterlichen Charakter- und Leistungszeugnisses – ggf. existierten darüber hinaus noch private Probleme (Elternhaus?) – wäre es bei dieser Konstellation nicht verwunderlich, wenn nach rationaler Abwägung der (momentanen) Lebensumstände und aus subjektivem (unerfahrenen) Empfinden heraus ein sogenannter „Bilanzsuizid) zustande gekommen war, wobei nicht ausschließbar ist, dass auf dem zuletzt ausgeübten Dienstposten ein neuerlicher Konflikt den Auslöser gab.

    Sie selber sprach kurz davor noch von einem auf dem Schiff ausgebrochenen „Zickenkrieg“. Zudem hatte sie zum Eigenschutz auf eine unfallsichere Schwimmweste verzichtet!

    Möglicherweise befand sich Jenny Böken schon vor dem Unfallzeitpunkt in einer behandlungsbedürftigen Depression, deren Symptome weder erkannt oder verschwiegen wurden. Inwieweit dieser „Freitod“ dann auf das willentliche Beenden des eigenen Lebens hinausginge – hieße ohne Schuldzuweisungen – ließe sich ohne Nachweis von Aufzeichnungen (z.B. Tagebuch, Briefe etc.) juristisch kaum begründen. Diese SMS-Hinweise gibt es aber !

    Persönlichkeitsstörungen wurden Jenny Böken „knallhart“ vom fragwürdigen Beurteiler, LtzS Z., gegen Unterschrift attestiert. Darüber hinaus könnten durchaus Versagensängste abgeleitet werden und eine individuelle Ursache für den Suizid durch eigenes Scheitern, welches das Leben widrig macht, zu erklären sein.

    Vielleicht fiel der Entschluss von Jenny Böken zur selbstbestimmenden Tathandlung (ad hoc-Suizid aus Verzweiflung durch unaufhaltsames und unbemerktes Überbordgehen) auch zur „rechten Zeit! – auch wenn es die inzwischen getrennten Eltern naturgemäß weit von sich weisen.

    Schlussbemerkung der Eltern von +Jenny Böken

    Marlis & Uwe Böken:

    „Selbst im letzten Ablehnungsbescheid der StA Kiel ist zu lesen: ‚Es wird – trotz umfänglicher Untersuchungen – im Detail unklar bleiben, warum Jenny Böken in der Nacht zum 04.09.2008 über Bord gegangen ist.‘ Gleichzeitig stuft man das Geschehen jedoch als tragischen Unglücksfall ein. Das ist in keiner Weise akzeptabel. Ebenso könnte man das Geschehen als ungeklärtes Tötungsdelikt einstufen, was aber nicht geschehen ist.

    Wir empfinden es als betroffene Eltern als beispiellosen Zynismus, dass man unserem Anwalt vorwirft, dass er mit der öffentlichen Propagierung von Zweifeln die Eltern in ihrer Trauerbewältigung behindert. Das, was uns in unserer Trauerbewältigung behindert ist die Tatsache, dass die Justiz sich beharrlich weigert, ihre pflichtgemäße Aufklärungsarbeit zu machen bzw. uns suggeriert, dass sie dieses getan habe, in Wirklichkeit aber den Verdacht erweckt, dass sie die Indizien für ein mögliches Verbrechen gar nicht sehen will, obwohl sehr viele der Mosaik-steinchen für ein Verbrechen sprechen!“


    Siehe auch:

    DAS GORCH FOCK-KOMPLOTT: Der mysteriöse & ungeklärte Tod der Seekadettin JENNY BÖKEN!

    EXKLUSIV: Bundesmarine-Skandal – „Leichenfledderei, Totenfotos, falsche Fährten“ – Wurde der Tod der Gorch Fock-Kadettin Jenny Böken vertuscht? (1)

    EXKLUSIV: Bundesmarine-Skandal – “Leichenfledderei, Totenfotos, falsche Fährten” – Wurde der Tod der Gorch Fock-Kadettin Jenny Böken vertuscht? (2)

    Das „Gorch Fock-Komplott“: Wie und warum starb Seekadettin Jenny Böken? (1)

    EXKLUSIV: Das „Gorch Fock-Komplott“ (2): Die Schleier lüften sich!


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