BEDROHT, ERSCHOSSEN, IN DIE LUFT GEJAGT ! – „Wir investigative Journalisten sind Freiwild ohne jeglichen staatlichen Schutz!“


BITTE TEILT DIESEN CONTENT – FÜR DIE AUFKLÄRUNG DER GEFÄHRLICHEN ARBEIT VON UNS INVESTIGATIVEN JOURNALISTEN!


Schock in der Slowakei!

Schon wieder wurden in einem EU-Mitgliedsland zwei investigative Journalisten getötet!


In einem Zeitraum vom vergangenen Donnerstag bis gestern wurden Ján Kuciak und seine Verlobte Martina Kusnírová in einem Haus in Velka Maca, einem kleinen Nachbardorf der westslowakischen Bezirksstadt Galanta, erschossen.

Der 27-jährige Ján Kuciak hatte auf dem Internetportal aktuality.sk regelmäßig über Fälle von mutmaßlichem Steuerbetrug berichte und dabei auch zu Machenschaften im weiteren Umfeld der slowakischen Regierungspartei Smer recherchiert. Im Visier hatte er dabei vor allem prominente Unternehmer, die nach seinen Recherchen sowohl Geschäftsverbindungen zu den regierenden Sozialdemokraten als auch zu Kreisen der organisierten Kriminalität unterhalten haben sollen.

Einer dieser Unternehmer hatte ihm zuletzt öffentlich wegen dessen Aufdeckungsberichten gedroht – allerdings nicht mit Gewaltanwendung: Der Unternehmer Marian Kocner wollte über Kuciak und seine Familie ähnliche „Schmutzberichte sammeln“, wie dieser über ihn, hatte der Unternehmer gegenüber Medien erklärt.

Hintergründe:

Kocner hat in der Slowakei mächtige Verbindungen zwischen Politik und „zwielichtiger“ Geschäftemacherei. Der investigative Journalist Kuciak (und Kollegen) gingen davon aus, dass Kocner geschäftliche Verbindungen auch zu Spitzenpolitikern hatte. Darunter auch zum umstrittenen Innenminister Robert Kalinak.

Als die Mutter von Martina Kusnírová ihre Tochter nicht erreichte, alarmierte sie die Polizei. Diese fand Martina und ihren Verlobten Ján Kuciak tot auf.

Die Opfer sind durch Schüsse in Kopf und Brust getötet worden.

Höchstwahrscheinlich, so Polizeipräsident Tibor Gaspar, ist das Motiv des grausamen Doppelmordes an den investigativen Journalisten, Kuciaks Tätigkeit gewesen.

Die Indizien würden darauf hinweisen, dass die „Ermordung geplant war und nicht bei einer spontanen Auseinandersetzung erfolgte.“


Was gerade in Deutschland passiert ist ein absoluter Skandal! Einbrecherbanden ziehen auf einem Raubzug durchs Land, nachts traut man sich kaum noch auf die Straße, der IS plant Terror-Anschläge in Deutschland … Die Leidtragenden sind wir Bürger! Denn die nachlassende Sicherheit in unserem täglichen Leben bedroht mittlerweile unsere Demokratie, ja sogar unsere persönliche Freiheit! Wenn auch Sie sich endlich schützen möchten, dann klicken Sie jetzt hier und erfahren Sie mehr über meine Initiative für mehr Sicherheit in unserem Land!


Wie falsch meiner Meinung nach das geheuchelte Aufklärungsinteresse der Ermittlungsbehörden und der Politik tatsächlich ist, zeige ich Ihnen nachfolgend auf.

So versprach der Polizeipräsident, alle verfügbaren Kräfte einzusetzen, um den oder die noch unbekannten Täter zu ermitteln.

„Die Slowakei hat noch nie einen solch beispiellosen Angriff auf einen Journalisten erlebt“, fügte der Polizeipräsident hinzu.

Doch Gaspar hatte in der Vergangenheit selbst wiederholt Innenminister Kalinak bei dessen heftiger Kritik an Aufdeckungsjournalisten unterstützt.

Kalinak wird von den Medien seit Längerem vorgeworfen, mutmaßliche Steuerbetrüger zu schützen. Der Minister wies bisher alle Vorwürfe zurück.

Der Medienkonzern Axel Springer, zu dem das Newsportal aktuality.sk gehört (Ringier Axel Springer Slovakia), für das Kuciak arbeitete, erklärte:

„Wir sind entsetzt und fassungslos über die Nachricht, dass Ján Kuciak und seine Lebensgefährtin offenbar Opfer eines grausamen Attentats geworden sind.

Auch wenn die Hintergründe noch nicht vollständig aufgeklärt sind, liegt der Verdacht nahe, dass das Verbrechen im Zusammenhang mit einer laufenden Recherche unseres Kollegen steht.“

Paradox: Der slowakische Innenminister Robert Kalinak, gegen den sich u.a. auch Kuciaks Recherchen richteten, ließ eine Belohnung von einer Million Euro für Hinweise auf den oder die Täter ausschreiben.

Und Polizeipräsident Gaspar kündigte an, dass mehrere Journalisten Polizeischutz erhalten würden.

Das alles scheint noch dubioser unter dem Eindruck, dass  Ján Kuciak auch an Recherchen zu den sogenannten „Panama Papers“ beteiligt war, in denen es um Steueroasen ging.

Weil er telefonisch unter Druck gesetzt worden sei, erstattete Kuciak bereits vor einigen Monaten Anzeige – die Polizei blieb dennoch offenbar untätig!

Ján Kuciak und seine Verlobte Martina Kusnírová sind nur zwei Beispiele von investigativen Journalisten, die in EU-Mitgliedsländern sprichwörtlich aus dem Weg geräumt wurden, weil sie den Mächtigen zu sehr auf den Zahn fühlten.

Ein anderes Beispiel ist die maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia.

Die regierungskritische Bloggerin starb im Oktober 2017, als eine unter ihrem Auto angebrachte Bombe explodierte.

Sie recherchierte – wie Kuciak – hinsichtlich der Panama Papers. Höchstwahrscheinlich ist sie deswegen auf offenbar Opfer eines heimtückischen aber gezielten Anschlags geworden. Auch sie bekam schon zuvor Morddrohungen und wandte sich an die Polizei.

In ihrem Fall erklärte der Regierungschef Maltas, Jospeh Muscat: „Das ist eine tückische Attacke auf einen Bürger und die Meinungsfreiheit!“

Ebenfalls und meiner Meinung nach scheinheilig. Denn Daphne Caruana Galizia sorgte für Aufregung in der EU, als sie öffentlich machte, dass eine in den Panama Papers erwähnte Firma der Frau des Regierungschefs gehöre.

Joseph Muscat bezeichnete dies als Lüge.

Dabei enthüllten die Dokumente auch, dass der maltesische Energieminister Konrad Mizzi und Muscats Kabinettschef Keith Schembri in Panama ihre eigenen geheimen Firmen aufgezogen hatten.

Die Folge waren vorgezogene Parlamentswahlen im Juni. Trotz der Vorwürfe ging Muscats Arbeiterpartei als Siegerin hervor. 

Doch nun erhebt einer der Söhne der ermordeten Journalistin, Andrew Caruana Galizia, schwere Vorwürfe gegen die EU-Kommission.

„Meine Familie hat die EU-Kommission gewarnt, dass Malta mit der Ermordung meiner Mutter Daphne Caruana Galizia einen neuen Standard für zulässiges Verhalten innerhalb der EU gesetzt hat und andere bald sterben würden, wenn nicht entschiedene Maßnahmen ergriffen werden“, twitterte er. Und fügte hinzu: „Ján Kuciak hätte gerettet werden können.“

Quelle 1   Quelle 2    Quelle 3


COURAGIERT – INVESTIGATIV – JENSEITS DES MAINSTREAM

Bücher-Auswahl aus meinem gugra-Media-Verlag: 

 

ZU BESTELLEN  ODER HIER!


Ich kann sehr gut mitfühlen, wie es ist, als investigativer Journalist bedroht zu werden.

Denn aufgrund meiner weltweiten Recherchen im kriminellen Untergrund habe ebenfalls schon Morddrohungen (schriftlich und mündlich) erhalten.

Die dahingehenden Ermittlungen verliefen jedoch im Sande.

Vor allem bei Themen wie beispielsweise dem weltberühmtesten Entführungsfall Natascha Kampusch, in dem meinen Recherchen nach auch hochrangige Personen bzw. der sogenannte „tiefe Staat“ verwickelt ist, stößt man auf ein Wespennest.

Ich habe jedoch die diesbezüglichen Rechercheergebnisse (und viele andere) bei verschiedenen Personen und Anwälten hinterlegt. Sollte mir oder meinem Umfeld etwas geschehen, werden diese sofort veröffentlicht und an übergeordnete Ermittlungsbehörden und Parlamentarier ausgehändigt.

Ich sage Ihnen: Wir investigativen Journalisten sind geradezu „Freiwild“ und werden staatlich alles andere als geschützt. Denn viele unserer Recherchen richten sich ja gerade gegen diejenigen, die diesen Staat repräsentieren.

Deshalb, so bin ich überzeugt, mussten auch die Slowaken Ján Kuciak und seine Verlobte Martina Kusnírová sowie die Malteserin Daphne Caruana Galizia sterben!

Die EU ist unfähig, diese Journalistenmorde zu verhindern.

Und genau das ist eine Schande.

Ich bin gespannt, wann endlich die Leute zu unserem Schutz auf die Straße gehen. Auch die Gutmenschen, die sprichwörtlich gemeint doch wegen jedem in China umgefallenen Reissack diverse Plakate schwenken.

Aber darauf kann ich wahrscheinlich lange warten.

Das ist das wirklich traurige daran!


Wandern Sie aus, solange es noch geht! >>> Klicken Sie hier


gugra-Media-Verlag

Sozialkritisch – couragiert – investigativ – jenseits des Mainstream-Journalismus – spannende, ungewöhnliche + schockierende Belletristik


NEWS UNCENSORED:

DENKEN SIE IMMER DARAN: SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!


 

4 Kommentare

  1. Hallo Guido,
    bitte pass auf dich auf, wir brauchen dich noch eine Weile 🙂
    Mach doch eine Unterschriftensammlung für euch investigativen Journalisten, ich wäre die Erste die unterschreiben würde, oder organisiere du einen Prostestmarsch, mit öffentlichen Verkündungen, auch da würde ich an vorderster Front mitlaufen!!!
    Was mir da in den Sinn kommt, ist der plötzliche Tod von Udo Ulfkotte, angeblich an Herzinfarkt verstorben!!
    Nebenbei gibt es heute die Möglichkeit, einen Herzinfarkt künstlich auszulösen!
    Ulfkotte war dabei, Machenschaften unserer lieben Frau Merkel aufzudecken, ein Schelm, wer da böses denkt, nicht wahr?
    Da kam dieser plötzliche „Herztod“ doch genau richtig, oder nicht?
    Tja, wenn man den Mafiosis, oder reichen korrupten Dödels auf die Schliche kommt, dann geht auch bei denen der Arsch auf Grundeis!
    Es ist solchen Probanten doch ein leichtes, auch mittels Drohungen, dafür zu sorgen, dass die Ermittlungen im „Sand“ verlaufen!!!
    Es war noch nie anders! Solche bekommen den Sack nicht voll genug werden und gehen dafür auch über Leichen!
    Wer nicht spurt wird eben zu Fischmehl!!

    1. Danke, Emi. Zu Udo Ulfkotte, den ich persönlich kannte. Ich glaube tatsächlich, dass er aus gesundheitlichen Gründen gestorben ist. Soweit ich weiß hatte er drei Herzinfarkte hintereinander. Das ist einfach für jeden zu viel!

      1. Guido,
        mag sein, aber dubios ist die Sache allemal.
        Zumal auch seine Frau und engeren Freunde nicht öffentlich auftreten durften und komplett abgeschirmt wurden!!
        Udo wurde ja immer wieder massiv bedroht und ist aus diesen Gründen ja auch öfters umgezogen und untergetaucht!
        Ob wir es jemals wirklich erfahren werden??

        1. Ja ich weiß, ich hatte mich mit ihm getroffen hinsichtlich der Morddrohungen, die er von Islamisten erhalten hat. Ich sollte einen Film machen, aber daraus ist nichts geworden…

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.