Kardinal Karl Lehmann (+): Sexuelle Übergriffe deutscher Priester auf Minderjährige „heruntergespielt oder absichtlich vertuscht“?!


Ganz Deutschland trauert um den verstorbenen Kardinal Karl Lehmann.

Führende Politiker, Kirchenvertreter und die hiesigen Mainstream-Medien huldigen ihm.

Weniger bekannt ist sein Verhalten und seine Meinung hinsichtlich pädokrimineller Verbrechen durch Geistliche!

Zeit also, Tacheles zu reden und aufzudecken, was Kardinal Lehmann dahingehend zum Besten gegeben hat!


Kardinal Karl Lehnmann starb mit 81 Jahren in Mainz. Von 1987 bis 2008 war er Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

Prägende Gestalt, überzeugter Europäer, großer Theologe, Bischof und Menschenfreund …

So und ähnlich sehen die Huldigungen für Lehmann heute aus.

Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising erklärt:  „Die Kirche in Deutschland verneigt sich vor einer Persönlichkeit, die die katholische Kirche weltweit wesentlich mit geprägt hat“.

Auch führende Politiker machen einen Kniefall vor dem verstorbenen Kardinal:

Als Brückenbauer und Mann klarer Worte hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den verstorbenen Kardinal Karl Lehmann gewürdigt. Lehmann habe „bei aller Nachdenklichkeit und Konzilianz“ auch die politische Kontroverse nicht gescheut, wenn es um zentrale Fragen des Zusammenlebens gegangen sei, so Steinmeier.

„Er war einer der wichtigen Brückenbauer zwischen den Konfessionen und Religionen. Dass er dabei nicht nur den eigenen Kräften vertraut hat, sondern auch mit der Gnade Gottes rechnete, merkten die Menschen, die ihm begegneten“, so Steinmeier. Lehmann habe Zuversicht und tiefe gläubige Fröhlichkeit ausgestrahlt. „Jedes Gespräch mit ihm war eine Bereicherung, sein Rat für mich von besonderem Wert.“

Und auch Bundeskanzlerin Angela Merkel reagierte mit Trauer.

Sie würdigte Lehmann als wichtigen Vermittler. „Ich denke heute mit tiefer Dankbarkeit an unsere guten Gespräche und Begegnungen über viele Jahre. Er hat mich mit seiner intellektuellen und theologischen Kraft begeistert und war dabei immer auch ein Mensch voll bodenständiger Lebensfreude“, sagte sie.

Kardinal Lehmann sei ein „begnadeter Vermittler, zwischen den deutschen Katholiken und Rom, im Geist der Ökumene zwischen den christlichen Kirchen, genauso aber zwischen Christen und den Gläubigen anderer Religionen“ gewesen, so Merkel. Er habe gemäß seinem Wahlspruch als Bischof „Steht fest im Glauben“ gelebt und gewirkt. „Ich verneige mich vor seinem Lebenswerk und werde ihn in dankbarer Erinnerung behalten.“

Der aktuelle Vorsitzende der Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, meinte überdies, Lehmann habe „Höhen und Tiefen erfahren.“ Dazu gehörten Momente wie die „Kölner Erklärung“ von 1988, das Ringen um den richtigen Weg in der Schwangerenkonfliktberatung und das Bekanntwerden von Fällen sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche.

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Doch gerade mit den pädokriminellen Verbrechen von Priestern, Bischöfen und Kardinälen tat sich Lehmann schwer. Das wird in der Lobhudelei geflissentlich vergessen!

Ich erinnere daran:

Noch im April 2002 konnten sich die deutschen Bischöfe nicht einmal auf einen national einheitlichen, schärferen, kirchenrechtlichen Sanktionskatalog einigen, wie ein Sprecher des Ständigen Rates der Deutschen Bischofskonferenz damals mitteilte. Sie kamen zu diesem Zeitpunkt lediglich zu dem Schluss, dass pädophile Priester nicht in der Seelsorge tätig bleiben könnten. Die Verfolgung und Behandlung von Missbrauchsfällen vor allem gegen Kinder würde künftig auch weiterhin „diskret“ in den einzelnen Diözesen geregelt.

Der damalige Kardinal Karl Lehmann, Bischof von Mainz und damaliger Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, erklärte nach der Sitzung: „Die zuständige Kommission wird sich damit befassen, aber wir haben keine Eile damit.“

Zudem sei über die Entstehung von Pädophilie, dieser sexuellen Neigung, zu wenig bekannt. „Wir wollen nichts vertuschen, aber es handelt sich auch nicht um die Spitze eines Eisberges“, gab Lehmann zu jener Zeit noch zum Besten.

In Verdachtsfällen würde sich die Kirche, eigene Untersuchungen vorbehalten, die staatsanwaltlichen Ermittlungen vorangingen. Priesteramtskanidaten würden künftig stärker auf eventuelle pädophile Neigungen überprüft. Bei einem Verdacht gegen einen Priester reiche, wie bisher, eine bloße Versetzung als Strafe nicht mehr aus.

Zu einer weitergehenden Auseinandersetzung und Aufarbeitung mit dem Thema sexueller Missbrauch Minderjähriger sind die deutschen Bischöfe noch im April 2002 nicht bereit. Doch Lehmann gibt auch eine skandalöse Praktik zu, nämlich die, dass Priester, die im Verdacht des sexuellen Missbrauchs standen, in der Vergangenheit oftmals einfach nur versetzt wurden. Beispielsweise in Klöster, um „Buße“ zu tun, wie später ein Domkapitular eingestehen wird.

„So verfuhr eine Institution, die äußerst hohe moralische Ansprüche an andere und ihre Umwelt stellt“, schreibt Gernot Facius in der Welt weiter. „Der einzige Unterschied zum Skandal in den USA: Über die Zahlung von Schweigegeldern in horrender Höhe, wie sie in Amerika geflossen sind, wurde bis dato in Deutschland nichts bekannt.“

Kardinal Karl Lehmann kündigte im Fernsehmagazin Report Mainz im Juni 2002 an, katholische Priester, die unter dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs standen, sollten künftig nicht mehr von einer Pfarrei in die andere versetzt werden.

Doch erst einen Monat später, nachdem Missbrauchsvorkommnisse in seinem eigenen Bistum, sowie in den Diözesen Paderborn, Regensburg und Mainz, ans Licht gelangten, ließ er in einer Pressemitteilung verlauten:

„Ein besonderes Phänomen bedrückt zur Zeit die katholische Kirche: Es sind Fälle sexueller Übergriffe von Priestern auf Minderjährige, vor allem an Jungen, bekannt geworden. Nüchtern betrachtet muss man wohl mit weiteren Enthüllungen dieser Art rechnen.“

Schon die Wortwahl fällt auf: Sexueller Missbrauch ist kein „Phänomen“, sondern ein Verbrechen!

Solche kriminelle Taten als „Phänomen“ zu bezeichnen und sie somit ins Wundergleiche, Unerklärliche, Unwirkliche zu rücken, ist auch zu diesem Zeitpunkt ungeheuerlich – eine Ohrfeige für die vielen Opfer.

Lehmann fuhr fort:

„Sobald solche Verdachtsfälle aufgeklärt sind, erscheint die Entwicklung rückblickend immer eindeutig und transparent gewesen zu sein. Tatsächlich jedoch sind solche Situationen fast nie so eindeutig, wie sie im Nachhinein erscheinen mögen. Manchmal handelt es sich um bloße Gerüchte. Bisweilen ergeben sich daraus gewisse Verdachtsmomente. Auch wenn man diesen sorgfältig nachgeht, muss man oft feststellen, dass sie beim besten Willen mit den der Kirche zur Verfügung stehenden Mitteln nicht ausreichend aufgeklärt werden können. Wir tappen oft länger im Dunkeln.“

Und er fügte hinzu: „Es ist leicht, aber dennoch falsch, angesichts dieser Schwierigkeiten rasch von ‚Vertuschung‘ zu reden. Sexuelle Verfehlungen gerade gegenüber Kindern machen zornig. Dennoch sollte man auch unter diesen Umständen jedem Beschuldigten das Recht auf ein faires Gehör und eine peinlich genaue Untersuchung zugestehen.“

Weiterhin sprach er davon, nicht den „Stab brechen“ zu wollen über Verantwortliche der letzten Jahre und Jahrzehnte in den Diözesen, die unter „anderen Rahmenbedingungen gearbeitet und nicht selten auch unter den Begrenztheit der Aufklärungsmöglichkeiten gelitten“ hätten.

„Doch nachdem inzwischen mehr bekannt ist über das Problem und Ausmaß der Pädophilie und ihre zerstörerischen Folgen, ist es an der Zeit, energischer und effektiver vorzugehen.“

Das sind nur Worthülsen, Phrasen, denn die Mittel zur Aufklärung der Missbrauchsfälle hätten auch damals schon und in jedem Fall in die Hände der Ermittlungsbehörden gehört. Ferner suggerierte Lehmann, dass erst 2002 mehr „bekannt“ geworden wäre über Pädophilie und ihre „zerstörerischen Folgen“. Meiner Meinung nach war auch dies nichts weiter als eine Schutzbehauptung, denn seit Jahrzehnten ist das Problem der Pädophilie in Deutschland Bestandteil vieler wissenschaftlicher Arbeiten und Diskussionen.

Lehmann: „Alle diese Aspekte entschärfen freilich nicht das Unrecht solcher Verfehlungen. Wenn der Kirche Kinder und Jugendliche anvertraut werden, ist ein Missbrauch dieses Vertrauens – moralisch wie juristisch – unerträglich und untragbar.“

Der damals oberste Katholik Deutschlands bezeichnete Kindesmissbrauchs dann nur noch mit „Verfehlungen“ und hob gleichzeitig den moralischen Finger, dass auch andernorts gesündigt würde:

„Gewiss gibt es diese Verfehlungen auch in anderen Berufsgruppen und nicht zuletzt leider auch in den Familien. Aber die Kirche stellt sich hier selbst unter einen besonderen Anspruch; deshalb wiegt jede Schwäche umso schwerer.“

Lehmanns damalige Pressemitteilung war eine Schande, in der die Verharmlosungsstrategien der Kirche fortgeführt wurde:  Wenige Worte für die Opfer und immer wieder die Betonung auf „(sittliche oder sexuelle) Vergehen“, statt von Verbrechen des sexuellen Missbrauchs zu sprechen.

Damit ging Lehmann auch nicht mit seinem damaligen Oberhirten, Papst Johannes Paul II., konform, der den Missbrauch als „Verbrechen“ geißelte und hartes Durchgreifen gegen die Schuldigen verlangte. Freilich auch erst nachdem die ganzen Vorgänge in den USA bekannt geworden waren.

Die Bonner „Initiative Kirche von unten (IKvu)“, ein kirchenkritisches Netzwerk, forderte in einer Erklärung vom Juli 2002 den Rücktritt Lehmanns:

Vor allem die Äußerungen des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) Lehmann lassen das nötige Unrechtsbewusstsein für die eigene Kirche vermissen. Erst durch Bekanntwerden eines Verdachtsfalles aus seiner eigenen Diözese Mainz sah er sich gezwungen, das Thema des Missbrauchs auch als Faktum in der deutschen Kirche zur Kenntnis zu nehmen. Kardinal Lehmann ist daher als Vorsitzender der DBK nicht mehr länger tragbar. In jeder Partei oder öffentlichen Einrichtung unserer demokratischen Gesellschaft wäre das Leugnen der Kenntnis einer Straftat nach Erweis des Gegenteils Grund genug für einen Rücktritt.“

Bernd Göhrig, Bundesgeschäftsführer der Initiative, meinte weiter, Lehmann habe die sexuellen Übergriffe deutscher Priester auf Minderjährige entweder „heruntergespielt oder absichtlich vertuscht.“

Ebenfalls im Juli 2002 forderte die Kirchenvolksbewegung „Wir sind Kirche“ die deutschen Bischöfe dazu auf, unverzüglich eine grundlegende Überprüfung und Bilanzierung aller bisherigen Verdachtsfälle des sexuellen Missbrauchs in ihren Diözesen vorzunehmen. Sie sprach von einer großen Dunkelziffer unbekannter oder unzureichend geregelter Altfälle.

“Vor allem ist zu fürchten, dass in der Vergangenheit nicht die erforderlichen strafrechtlichen und disziplinarischen Maßnahmen ergriffen worden sind“, so die Referentin Annegret Laakmann. Die dokumentierten Fälle wären erst die Spitze eines Eisberges. Jede neue Vertuschung und Verschleppung zerstöre das Vertrauen und Ansehen der deutschen Bischöfe nur noch weiter. Unabhängig vom kirchlichen Disziplinarrecht müssten in allen begründeten Verdachtsfällen die Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet werden.

Ehrlich äußerte sich der Missbrauchsbeauftragte der katholischen Kirche, der Trierer Bischof Stephan Ackermann, im März 2010. Offen sprach er davon, dass durch falsche Rücksichtsnahmen die Kirche verhindert habe, dass sexueller Missbrauch in katholischen Einrichtungen aufgeklärt wurde. „Da, wo kein wirklicher Aufklärungswille vorhanden war und Täter einfach nur versetzt wurden, müssen wir in einer ganzen Reihe von Fällen gestehen, dass vertuscht worden ist.“

Ende 2002 berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel über die hohe Zahl von Kindern katholischer Priester. Es beruft sich dabei auf Schätzungen von Betroffenen-Initiativen, nach denen rund 9000 der insgesamt 17 000 katholischen Geistlichen in Deutschland sexuelle Beziehungen haben sollen. Jeder Dritte hätte ein Kind gezeugt.

Der ehemalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, wies im selben Jahr diese Zahlen als „außerhalb jeder Realität“ zurück.

Die Spiegel-Autoren Annette Bruhns und Peter Wensierski veröffentlichen 2004 ihr Buch Gottes heimliche Kinder – Töchter und Söhne von Priestern erzählen ihr Schicksal. Ihren Recherchen nach gibt es allein in Deutschland mehrere tausend Priesterkinder, die von der Kirche wie ein „Tabu“ behandelt werden.

So sind diese Zahlen also keineswegs „außerhalb der Realität“, wie der damals oberste Katholik Lehmann behauptete.

„Wie ist es für ein Kind, wenn sein Vater katholischer Priester ist? Wenn er sonntags auf der Kanzel von Nächstenliebe predigt, aber am Ausgang dem eigenen Sohn nicht in die Augen schaut?“ fragen Bruhns und Wensierski.


Auszug aus meinem Buch: 

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Quellen:

„Kirche: Weniger Priesterkinder“ in: „Zollernalb-Kurier“ v. 23.12.2002

vgl. Bruhns/Wensierski 2004, Buchrückseite/Klappentext

„Pädophile Priester: Kardinal Lehmann läutet Kurskorrektur ein“ in: „Report Mainz“ v. 03.06.2002 /“Wir sind Kirche…“

„Worte wider den Missbrauch“ in: „Zollernalb-Kurier“ v. 23.07.2002

Pressemeldung der Bischöflichen Pressestelle Mainz v. 22.07.2002: „Die Kirche ist getroffen“ von Karl Kardinal Lehmann

„Das Schweigen der Kirche trifft die Opfer der Priester doppelt“ in: Internet (www.weisserring.de/wrdirektkirche.htm/Zugriff: 10.11.2002)

„‘Kirche von unten‘ fordert Kardinal Lehmann zum Rücktritt auf“ in: „Frankfurter Rundschau“ v. 20.07.2002

„Wir sind Kirche: Alle Missbrauchsfälle überprüfen“ in: „KNA“ v. 26.07.2002

„Bischof: Kirche hat vertuscht“ in: „Zollern-Alb Kurier“ v. 17.03.2011

„Bischöfe: Keine schärferen Sanktionen bei Missbrauchsfällen“ in: „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ v. 22.4.2002/“Wir sind Kirche…“

„Kirche, Moral und Zeitgeist“ in: „Die Welt“ v. 07.08.2002

„Die Welt“ v. 07.08.2002


Foto: Priest with shadow of children“ (ambrozinio/Shutterstock 212808556)


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11 Kommentare

  1. Es ist ein Hohn und Spott den Opfern gegenüber: Wie alle Oberen meinen sie, ihre Verfehlungen mit Geld bereinigen zu können!!
    Da diese Verbrechen weltlicher Natur sind, sollten sie auch als weltliche Straftaten geahndet und bestraft werden!
    Aber eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!
    Dann wundern sich diese Kirchenfürsten, dass viele aus der Kirche austreten und das zu Recht!!
    Jesus sagte: es werden viele in meinem Namen sprechen, aber glaubt ihnen nicht! Darunter fällt auch dieses Lügen-und Pharisäertum der Kirchen!!
    Würde die katholische Kirche ihr Zölibat endlich, dass schon lange überfällig ist, abschaffen, gäbe es zumindest weniger dieser Fälle von Pädophilie! Ganz wird man dies aber nicht auslöschen können!
    Diese Kirchen haben sich schon lange ins Ausseits gedrängt und sind derart überholt!
    Ausserdem mit welchem Recht werden diese Kirchenfürsten nicht unter das weltliche Gesetz gestellt und dürfen sich selbst schützen!?
    Für mich ist Kirche, was sie ist, ein korrupter Haufen, der sich an Menschen bereichert hat und ihnen ihre Gelder aus der Tasche zieht und früher mittels Ablasszahlungen, durch Hexenprozesse, die Länder und Gelder der Menschen,angeeignet haben!! Auch heute noch Steuern erheben, mit welchem Recht?
    Wenn diese Kirchen den wahren Glauben leben würden und Vorbilder wären, müsste es heute keine hungernde Kinder und Menschen mehr geben!!
    Die Kirchen sind für mich, was sie sind, ein korrupter, verlogener, antichristlicher Haufen, mehr aber auch nicht!
    Die mit Ängsten der Menschen, Machterhalt anstreben und behalten wollen!
    Lehmann ist für mich einer davon und jetzt muß er sich vor einem anderen Gericht verantworten!

    1. Sie hat schon nmit Hitler Geschäftchen machen können und wollen.
      Diesen unseligen Verbindungen verdanken wir das Konkordat, dem zufolge wir noch heute von der Krake Staat mit dem Einzug der Kirchensteuer drangsaliert werden. Der Klerus selbst ist in die Fußstapfen der Geldwechsler getreten, die Jesus angeblich aus dem Tempel gefeuert hatte.
      Fettgeressen seit mehr als 1000 Jahren:

      Flüsternd nahm der Fürst den Bischof beim Arm:
      „Halt du sie dumm, ich halt´ sie arm.“

    1. Oh je, soll ich jetzt heulen und fünf Ave Maria beten, oder was soll das?
      Ja, auch solche gehen mit dem Hemdchen runter, so einfach ist das!
      Lehmann war kein Staatsbeamter, sondern schlicht ein Kirchenprotagonist!

    2. Ich würde ihn als üblen, schmierigen Relativierer der widerlichen Verbrechen seiner versifften klerikalen Bande bezeichnen. Trauer? Nein, ein gerüttelt Maß an Erleichterung. Es fehlen aber noch ein paar. Der linke Kriminelle in Rom z.B.

  2. Vielleicht trifft er sich gerade mit den Lehmann Brüdern.
    Karl Kardinal Lehmann war noch ein Kirchenfürst von altem Schrot und Korn. Immerhin beschützte er seine Mitarbeiter eloquent.

  3. wenn ich schon kirchenleute sehe und dann noch reden höre, wird mir immer ganz anders. denen steht doch das heucheln und lügen im gesicht geschrieben!

  4. Die sind doch alle gleich egal welche Farbe ihr Kleidchen hat. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
    Das geht bis zum oberen Kirchenfürst. Schaut mal bei Google welchen Dreck der Kerl am Stecken hat.

    1. Ulla, das ist wie mit den Politikern! Wer nach oben will muß Dreck am Stecken haben! Und ist somit auch korrupt bis zum erbrechen!!
      Aber solange die sich untereinander und gegenseitig schützen, haben wir „kleinen“ so gut wir keine Chance!
      Nur übers Geld wären sie in Schach zu halten! Sprich Verweigerung denen weiter Geld in den Rachen zu werfen!!

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