Zeitgeschichte

ENTHÜLLTE ZEITGESCHICHTE: Das Attentat von Sarajewo und der Weg in den Ersten Weltkrieg! (Teil 4)


„Am 31. Juli 1914 forderte Deutschland Russland auf, die Mobilmachung zu beenden, was nicht geschah. Am 1. August 1914 um 17.30 machte Deutschland dann selbst mobil, nachdem Frankreich bereits um 15.30 Uhr die allgemeine Mobilmachung befohlen hatte und erklärte Russland den Krieg, nachdem der deutsche Botschafter in St. Petersburg, Friedrich Graf von Pourtalès am Vorabend ein letztes, ergebnisloses Gespräch mit dem russischen Außenminister Sasonow geführt hatte (…)

Deutschland erklärte Frankreich am 3. August 1914 formell den Krieg. Einen Tag später erfolgte dann die englische Kriegserklärung an Deutschland. Am 6. April 1917 sollten auch die USA Deutschland den Krieg erklären, nachdem England in den Jahren zuvor massive amerikanische Unterstützung erhalten hatte (…) Wie wir aus diesen Ereignissen ersehen können, trug folglich kein einzelner Staat besondere Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges, wenn man auch Österreich-Ungarn, Serbien, Frankreich und vielleicht Russland in die größte Verantwortung nehmen könnte. Aber nicht das Deutsche Reich, so wie es politisch korrekte Historiker hierzulande immer noch verbreiten. (M. Grandt, S. 57ff.)“

ENTHÜLLTE ZEITGESCHICHTE: Das Attentat von Sarajewo und der Weg in den Ersten Weltkrieg! (Teil 1)

ENTHÜLLTE ZEITGESCHICHTE: Das Attentat von Sarajewo und der Weg in den Ersten Weltkrieg! (Teil 2)

ENTHÜLLTE ZEITGESCHICHTE: Das Attentat von Sarajewo und der Weg in den Ersten Weltkrieg! (Teil 3)

Der Publizist Jörg Friedrich bringt das Bündnis-Debakel auf einen Punkt: „Österreich favorisierte einen Serbien-Krieg. Ohne sicheren deutschen Beistand gegen den sicheren russischen Eingriff würde es dazu aber nicht kommen. Wien hätte es dann bei einer Kriminalermittlung gegen sechs plangemäß tote Attentäter bewenden lassen müssen. Auch das ein Erfolg der serbischen Sache, aber ohne Krieg kam sie unmöglich an ihr Ziel.“

Weiter: „In dem Krieg musste Österreich der Angreifer sein, Serbien das Opfer, anders konnte Russland keine Hilfe stellen. Dazu benötigte es, um Deutschland abzulenken, Frankreich, welches wiederum England benötigte, um durchzuhalten. Damit Österreich überhaupt angriff, musste eine Spur nach Belgrad weisen, doch undeutlich, halb bewiesen, halb anfechtbar, damit der Angriff kam, jedoch grundlos schien, willkürlich, ungerecht. Die Bündnismechanik hatte nämlich eine Generalklausel, die besagte, das dem Partner Beistand nur zukommt in einem Fall unprovozierter Aggression.“ Und: „Für Deutschland musste Serbien als Angreifer erscheinen, für Russland, Frankreich und England musste es Österreich sein (…) Kurz, das Attentat erfüllte nur dann seinen Sinn, wenn die Bündnissysteme funktionierten, angefangen mit der serbisch-russischen Klammer, die nicht einmal ein ordentliches Vertragsverhältnis war“ (Friedrich, S. 37).

So passt es auch, dass König Nikola I. Petrović Njegoš von Montenegro später US-Präsident Woodrow Wilson eingestand, dass die Ermordung des Erzherzogspaars eine „serbische Provokation war, um in den Krieg zu kommen.“ Es sei ein „erschreckender Gedanke, dass dies Land sich keine Rechenschaft ablegen will für das Verbrechen, das es vor der Menschheit verantwortet“ (Friedrich, S. 34).

Rätselhaft auch die einmütig beschlossene und unterwürfige Erklärung des Deutschen Großlogentages vom 29. Mai 1915 an den damaligen Kaiser Wilhelm II. (Hervorhebung durch mich), über die die Maurer selbst schreiben:

„Eure Majestät bitten ehrfurchtsvoll im Namen der Deutschen Freimaurerei die zum vierzigsten Deutschen Großlogentag versammelten Großmeister und Vertreter der acht Deutschen Großlogen, die Versicherung ihrer unverbrüchlichen Treue, Liebe und Verehrung allergnädigst entgegennehmen zu wollen. Treu den alten Gesetzen der Frmr., welchen deren Versammlungen die Erörterung politischer und konfessioneller Fragen verbieten, weisen wir weit von uns jede Gemeinschaft mit jenen entarteten Geheimbünden gewisser Länder, welche, den altehrwürdigen Namen der Frmr. mißbrauchend, unter dessen Deckmantel politischen Einfluß erstreben. In diesem Weltkriege, mit dem räuberische Nachbarn uns überfielen, verehren die Deutschen Frmr. mit tiefstem Danke in Eurer Majestät den weitblickenden, sieggekrönten Herrscher und Verteidiger des Vaterlandes, aber zugleich den gottgewollten Führer zur Erhöhung der Würde und des Wohles der gesitteten Menschheit und zur Wahrung ihrer heiligsten Güter. Gott schütze, Gott segne Eure Majestät!“ (Quelle: https://freimaurer-wiki.de/index.php/Freimaurerbund_zur_aufgehenden_Sonne#-) (Zugriff: 24.04.20)

Wussten die deutschen Freimaurer von „jenen entarteten Geheimbünden gewisser Länder“, die Maurerei missbrauchten, um politischen Einfluss zu erstreben, mit dem „räuberische Nachbarn“ das Deutsche Reich überfielen? Das alles hört sich jedenfalls so danach an, als wäre damit der französische Grand Orient gemeint und eventuell Freimaurerkreise in England und Russland, selbst wenn nur von „entarteten Geheimbünden“ gesprochen wurde.

Doch die Freimaurerei wehrte sich schnell in diesen Ruf zu kommen, denn Kaiser Wilhelm II. schrieb in seinen 1922 erschienenen Erinnerungen (Ereignisse und Gestalten aus den Jahren 1878-1918) auch noch, „die deutschen Großlogen seien mit zwei Ausnahmen, in denen die nichtdeutsche Finanz herrschte und die im geheimen mit dem Grand Orient in Paris in Verbindung stehen, durchaus loyal und treu gewesen.“

Damit betätigte der Monarch also mehr oder weniger die Anbiederung der deutschen Logenbrüder (mit eben jenen beiden Ausnahmen). Und das diesbezügliche „Ausscheren“ des so oft in diesem Buch angeführten und kritisierten Grand Orient de France.

Dagegen jedoch protestierte die Große Mutterloge des Eklektischen Bundes in Frankfurt am Main, diese Vorwürfe seien völlig falsch, „ohne den Schatten eines Beweises.“

Die deutschen Männer (gemeint sind diesbezüglich die Logenbrüder) hätten nicht an der durch „eine angebliche ‚Internationale Großorientloge‘ betriebene langjährige und zielbewusste Politik der Vorbereitung des gegen die monarchistischen Mittelmächte gerichteten Weltkrieges“ teilgenommen, mit dem Ziel „Zerstückelung von Österreich-Ungarn, Demokratisierung Deutschlands, Beseitigung des Hauses Habsburg, Abdankung des Deutschen Kaisers, Rückgabe von Elsass-Lothringen an Frankreich, Vereinigung Galiziens mit Polen, Beseitigung des Papstes und der katholischen Kirche wie überhaupt jeder Staatskirche in Europa“ (IFL, S. 906).


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Daran erkennen wir erneut die bewusste Methodik, derer sich die Freimaurerei bedient, um immer wieder ihre Hände in Unschuld zu waschen. In dem voran genannten Beispiel bezeichnet sie sogar Kaiser Wilhelm II. indirekt als „Lügner“, obwohl sie selbst ihre entsprechende Anbiederung und die Verurteilung jener „entarteten Geheimbünde gewisser Länder, welche, den altehrwürdigen Namen der Frmr. mißbrauchend, unter dessen Deckmantel politischen Einfluß erstreben“ und „in diesem Weltkriege, mit dem räuberische Nachbarn uns überfielen“ genauso formulierten!

Und noch ein wichtiger Sachverhalt, der herkömmlich verschwiegen wird: An Pfingsten 1914 brachten die drei altpreußischen Großlogen beim Großlogenbund einen gegen pazifistische Bestrebungen gerichteten Antrag ein! Ich wiederhole, „gegen“ pazifistische Bestrebungen!

Die Quelle hierzu stammt nicht etwa aus einem Verschwörungsblatt, sondern von den Freimaurern selbst. Denn so steht es im Internationalen Freimaurer Lexikon, S. 941! Das zeigt, dass die deutschen Logenbrüder damals nicht bestrebt waren, friedliche Bestrebungen zu unterstützen! Nun sollen die Freimaurer mal ihre eigenen Quellen hierzu widerlegen. Auch darauf darf man gespannt sein …

Vielmehr kamen die Logenbrüder durch die Entfesselung des Krieges ihrem großen Ziel noch viel größere Schritte näher: Die Abschaffung der Krone, die Errichtung einer Republik (wie in Frankreich) und die Schaffung eines Völkerbundes. Dazu legte der französische Schriftsteller, Dichter und Hochgradmaurer André Lebey sogar schon ein Jahr vor Ende des Ersten Weltkriegs, nämlich bei einem Freimaurer-Kongress, der bezeichnenderweise am 28. Juni 1917, also dem Tag und Monat des Attentats von Sarajewo, begann und am 30.Juni 1917 endete, einen „in allen Details ausgearbeiteten Grundriss eines auf die Völkerrechte zu gründenden Völkerbundpaktes“ vor.

Nein, auch das keine Verschwörungstheorie, sondern so beschrieben im Internationalen Freimaurer Lexikon (S. 501, 898). Übrigens, der Freimaurer-Kongress hieß das ausgearbeitete Konzept eines Völkerbundes gut (S. 880).

Lebey wurde 1909 in die Pariser Loge Victor Hugo aufgenommen, war „gewesener Vizepräsident des Ordensrates“, Großredner des Grand Collège des Rites (der Obersten Ritualinstanz des Großorients) und Gründer der Loge Locarno (IFL, S. 501), also ein wahrlich hochrangiger Logenbruder.

Wie die Geschichte zeigte, kam es tatsächlich zur Gründung eines Völkerbundes (als Vorläufer der Vereinten Nationen), nämlich am 10. Januar 1920. Dieser sollte nach dem Ersten Weltkrieg den Frieden sichern, was, wie wir alle wissen, kläglich scheiterte. Schon am 8. Januar 1918 präsentierte US-Präsident Woodrow Wilson dem Kongress ein 14-Punkte-Programm zur Wiederherstellung des „Weltfriedens“. Darin schlug er auch die Bildung einer „allgemeinen Gesellschaft von Nationen“ vor.

Fazit: Meines Erachtens ist es der Freimaurerei keineswegs gelungen, ihre Nicht-Beteiligung am Doppelmord in Sarajewo zu beweisen. Im Gegenteil: Die zeitgeschichtlichen Quellen sprechen eine andere Sprache.

(Auch) die Freimaurerei hat damit ihr Ziel erreicht, ich wiederhole mich: Die Abschaffung der Monarchie mit dem Sturz der Kaiser- und Königshäuser im Deutschen Reich und in Österreich-Ungarn, die Schaffung von Republiken in diesen Ländern sowie die eines Völkerbundes.

Tatsächlich war das Mordkomplott von Sarajewo der Anlass zum Ersten Weltkrieg mit Folge des Zweiten Weltkriegs. Was daraus folgte, war eine, wie in diesem Buch akribisch aufgezeigte, Jahrhundertvertuschung bezüglich der wahren Hintergründe und Drahtzieher.

Eine Vertuschung, die landläufig keinen Einzug in die offiziellen Geschichtsbücher fand.


Lesen Sie hier die ganze, vertuschte Wahrheit über die maurerischen Drahtzieher und wie das Deutsche Kaiserreich in den Ersten Weltkrieg schlitterte!

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Foto: Symbolbild Pixabay.com (https://pixabay.com/de/photos/krieg-weltkrieg-erster-weltkrieg-230357/)hr />


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2 Kommentare

  1. Ich gebe zu, ich habe nicht alles gelesen.
    Ich habe auch füher im Geschichtsunterricht der
    Oberstufe „nicht verstanden“, weshalb wegen des
    Attentats von Sarajewo der Weltkrieg anfangen
    „musste“!
    Inzwischen weiss ich längst, es gab diesbezüglich auch
    gar nichts „zu verstehen“. Die Illuminaten (damals, und
    noch Jahrzehnte danach, kannte man das Wort „Illuminaten“
    nichteinmal) im Hintergrund wollten einfach „ihren“ Weltkrieg
    haben und da werden halt dann Freimaurergrüppchen wie
    „Die Schwarze Hand“ etc. benützt und vorgeschoben
    – diese Illuminaten arbeiten alle mit Netz und doppelten
    Boden – und angebliche „Gründe“ für den Weltkrieg gebastelt
    und der dann auch eiskalt durchgezogen.
    Der Ermordete wusste übrigens schon 14 Tage vorher ganz
    genau(!), dass er ermordet werden sollte – sagte das auch in
    seinem Familienkreis – und regelte seinen Nachlass.
    Allein diese Tatsache, dass er es VORHER wusste, ist
    in sich schon der Beweis, dass das Attentat NICHT(!)
    „der Grund“ für den Weltkrieg war, sondern eine reine
    Inszenierung, ein Alibi!
    Natürlich ist es interessant, die Details zu kennen,
    muss man aber nicht. Viel entscheidender ist es m. E.
    das Wesentliche zu erkennen: Kriege werden von
    finanziell mächtigen Satanen im Hintergrund gesteuert
    und gestartet („wenn meine Söhne ….. dann gäb es auch
    keine“; diese „heilige Ethnie darf man nicht beim Namen
    nennen!) Franz Maier aus Niefertaufkirchen hat kein
    Interesse mit Charles Leroix aus Avignon plötzlich
    einen Krieg zu beginnen. Da sind schon andere die
    Drahtzieher. Aber was uns als offizielle „Geschichte“
    verklickert wird, ist schlimmeres Seemannsgarn als
    Gebrüder Grimms Märchen!
    Eigentlich stellt sich bezüglich Geschichte die Frage:
    was stimmt eigentlich überhaupt?

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