Kategorie: Wirtschaft & Finanzen

Seit klar geworden ist, dass der neue Berliner Flughafen  mehr Milliarden als geplant kostet und der Bau sich noch mehr verzögert, sind die Verantwortlichen um Bürgermeister Wowereit & Co. in arge Bedrängnis geraten. Doch kaum einer weiß, dass es noch schlechter um die deutsche Hauptstadt steht, als öffentlich verlautetbart. Eine repräsentative Studie in den 15 größten Städten Deutschlands im Auftrag von Focus-Money ergab ein erschreckendes, ein beschämendes Ergebnis. 1. Wie gut ist die Infrastruktur bei Kindergarten und Schulen, die Leistung der Stadtverwaltung insgesamt? Familien: - Platz 1:    Düsseldorf - ...
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Der Euro verschwindet. Im wahrsten Sinne des Wortes. Zunächst ist es nur sein Symbol: Das fünf Meter hohe Währungszeichen wird vor dem Terminal 2 des Frankfurter Flughafens abgebaut. Seit 2001 steht es da. Nun wird es demontiert. So wie die deutsche Wirtschaft in der anhaltenden Eurokrise auch, wie der deutsche ...
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"Steuern sind der Preis der Freiheit!" Das sagte der deutsche Verfassungs- und Steuerrechtler Paul Kirchhof einmal. Im Hinblick darauf, dass das Bürgertum einst gegen den Ständestaat und die kleptokratische Aristrokatie um Selbstbestimmung, Demokratie und Freiheit kämpfte und bereit war für ein solches Staatswesen Steuern zu entrichten, hatte er sicherlich recht ...
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Schon seit geraumer Zeit geht der Ruf der Banken - im wahrsten Sinne des Wortes - den "Bach hinunter". Schuld daran sind Gierbanker, die den Hals nicht voll bekommen, kriminelle Bankster, die sich mit allen illegalen Mitteln bereichern, sowie horrende Bonis und Gehälter, die an die Top-Banker bezahlt werden. Hinzu kommt ...
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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wiegelt noch ab - klar, es ist schon Vorwahlkampf: Er sieht keinen Grund für die Einführung einer so genannten "Reihensteuer", also einer Zwangsabgabe für Reiche. In Deutschland gebe es zurzeit "keinerlei Probleme mit den Steuereinnahmen" (Quelle: Handelsblatt v. 12.07.12). Eine solche hat jüngst das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) vorgeschlagen: durch Zwangsanleihen und Vermögensabgaben könnten Privathaushalte mit höheren Vermögen und Einkommen zur "Refinanzierung und zum Abbau der Staatsschulden" herangezogen werden. So könnten hierzulande etwa neun Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aufgebracht werden. Nun mag man dazu stehen wie man will, eines geht, meines Erachtens wohl kaum: egal ob Gutverdiener oder "Normalos" - es ...
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Fast keiner hat vor der schlimmsten Finanzkrise des Jahrhunderts, 2007, gewarnt: weder Politiker, Banker, Wirtschafts- und Finanzfachleute, noch Journalisten. Die ZEIT-Kollegen haben sich jüngst selbstkritisch  mit diesem Thema befasst. Angefangen hat die "Finanzkrise" mit dem Finanzprodukt der so genannten "Asset Backed Securities«. "Sie sind nur eine mathematisch-juristische Konstruktion, die es den Banken ermöglicht, Kredite ...
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Griechenland, Portugal, nun Spanien - immer mehr Euroländer geraten ins Trudeln, stehen kurz vor dem endgültigen finanziellen Absturz. Manch einer, der sich früher Europa sehnlichst herbeigewünscht hat, distanziert sich nun davon. Wiegt man die Vor- und Nachteile für den einzelnen Bürger, den "kleinen Mann" auf der Straße, gegeneinander auf, so ...
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Der neue Präsident Frankreichs, der Sozialist Francois Hollande, mischt die europäische Politik kräftig auf: während Merkel und ihre benachbarten Amtskollegen- und Kolleginnen stur an ihren innen- und aussenpolitischen Programmen festhalten, schießt der Franzose fast überall quer. Und ist auf dem besten Wege - im Gegensatz zu manch anderen - seine Wahlversprechen auch noch wahr zu machen. Eines davon betrifft den Ausstieg aus dem Arbeitsleben. In den kommenden drei Wochen plant Hollande das Renteneinstiegsalter auf gerade mal 60 Jahre zu senken. Diejenigen Frauen und Männer, die bis dahin 41 Jahre lang gearbeitet haben (schon ein versteuertes Jahreinkommen von ca. 7000 Euro reicht aus, um als volles Beitragsjahr angerechnet zu ...
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