Krim-Krise: "Vier mal so viel Rente oder soziales Elend?" – Wo würden Sie lieber leben wollen?

GUIDO’s KOLUMNE

1/2014

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Es ist inzwischen nicht mehr verwunderlich, dass die deutschen Qualitätsmedien über die „positive“ Seite der so genannten Krim-Krise nicht mehr berichten.

Informationen unterdrücken, verschweigen oder manipulieren.

Siehe hierzu:

„Verschwiegenes Referendum“ im Herzen der EU – Kritische Leser zwingen Qualitätsmedien in die Knie!

Nachrichtensperre kurz vor der Europawahl: „Verschwiegenes“ Referendum mitten im Herzen der EU!

„Hart aber fair“ – Das dumm verkaufen des Zuschauers auf dem medialen Höhepunkt!

„Ewiggestriges“ Deutschland? & Die Hatz auf Russland

Der Videobeweis: Putin hat Recht – In der Ukraine sind die Faschisten mit an der Macht!

So bekommt es die westliche Öffentlichkeit gar nicht  mit, dass Wladimir Putin – sofort nach der Wiedervereinigung Russlands mit der Krim – das Arbeitsministerium beauftragt hat, die Renten auf der Schwarzmeer-Halbinsel  faktisch zu den Altersbezügen der Ukraine zu verdoppeln! Dieser Schritt soll bis zum Ende der Übergangszeit am 1. Januar 2015 gemacht werden. Putin fordert, dass alle Russen die „gleichen Bedingungen“ haben sollen.

Siehe: http://de.ria.ru/politics/20140319/268069594.html

Eine diesbezügliche Verdopplung der bisherigen ukrainischen Bezüge entspricht etwa dem russischen Durchschnitt der Renten.

Die umstrittene ukrainische Übergangsregierung hingegen plant für ihr Volk etwas ganz anderes: Nämlich die Altersbezüge um – sage und schreibe – 50 Prozent zu kürzen! Das ist ein Vorschlag des neuen Finanzministeriums.

Siehe: http://german.ruvr.ru/news/2014_03_07/Leere-Staatskasse-Neue-Regierung-in-Kiew-will-Renten-halbieren-2487/

Dabei liegen die durchschnittlichen Renten in der Ukraine bei gerade mal 120 Euro.

Was das für die alten Menschen bedeutet, ist klar: soziales Elend!

Wenn wir oben genanntes Rechenbeispiel zu Grunde legen, dann würden die Bewohner auf der Krim (wie die Russen selbst auch) 240 Euro Rente erhalten.

In der Ukraine (wenn die Kürzung durchgesetzt wird) lediglich noch 60 Euro. Also viermal weniger!

Ich frage Sie: Wo würden Sie lieber (über)leben wollen?

Zudem sollen sämtliche staatlichen Kapitalausgaben und Steuerpräferenzen in der Ukraine gestrichen werden. Demnach sollen die Staatsausgaben um insgesamt 6,8 bis 8,4 Milliarden US-Dollar schrumpfen.

Siehe: http://guidograndt.wordpress.com/2014/03/07/soziales-elend-in-der-ukraine-vorprogrammiert-der-1-akt-der-ubergangsregierung-gegen-das-volk/

In der Ukraine muss an allen Enden und Ecken gespart werden, weil das Land vor dem Staatsbankrott steht. Die zugesagten Gelder aus der EU, des IWF und der Weltbank müssen natürlich wieder zurückbezahlt werden. Irgendwann. Und das geht nur zu Lasten der Bevölkerung, die zukünftig wohl harte Sparmaßnahmen in Kauf nehmen muss. Ein EU-Hilfspaket gibt es nicht umsonst.

Dabei sorgen diese Sparprogramme bereits in den südlichen EU-Mitgliedsländern für eine zunehmende Verarmung der Bevölkerung, zu Verelendung und sozialen Spannungen. Die EU-Troika-Reformen verstoßen nicht nur gegen grundlegende Menschenrechte, sondern gefährden auch europaweit die soziale Stabilität!

Siehe: http://guidograndt.wordpress.com/2014/03/03/vor-der-europawahl-lugen-vertuschen-verschweigen/

Das ist der bittere „EU-Annäherungs-Preis“ für das ukrainische Volk. Danken können sie es Obama, Merkel, Barosso & Co. Und natürlich der eigenen Übergangsregierung.

Versteht sich von selbst, dass der Osten und der Süden der Ukraine eine Eingliederung in die Russische Föderation wünscht. Denn (ver-)hungern will kein Mensch.

Herzlichst Ihr und Euer

Guido Grandt

Siehe hierzu auch:

http://www.amazon.de/2018-Deutschland-Crash-Politiker-erz%C3%A4hlen/dp/3944651006/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1395261739&sr=8-1&keywords=2018

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