Wenn in einer Stadt die Versorgung zusammenbricht, bedeutet dies eine Katastrophe.

Ich zeige Ihnen, wie Sie sich richtig darauf vorbereiten!

Das heutige Thema betrifft im Angesicht des anhaltenden Ukraine-Krieges, der katastrophalen Politik der Ampelregierung und der bevorstehenden Energieknappheit- und Rationierung wirklich jeden von Ihnen.

Nichts ist mehr sicher – auch ein Leben in der Stadt nicht!

Es geht um Ihren Wohnort. Um Ihr Lebensumfeld. Um ihr Heim.

Wahrscheinlich gehören auch Sie zu den Menschen, die in einer Stadt wohnen. Denn fast achtzig Prozent leben in einer solchen. Denn schon längst hat in den zivilisierten Gesellschaften eine Landflucht eingesetzt.

Doch diese Städte sind nicht mehr sicher. Hier können sich jederzeit Katastrophen abspielen, mit denen Sie wohl niemals rechnen.

Die Gefahr eines City-Kollapses

Die andauernden Krisen, vor allem in der Ukraine, führen Ihnen deutlich vor Augen, wie schnell es zu einem Kollaps in einer Stadt kommen kann!

Nicht nur weit weg, sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrer Stadt.

Wie schnell ein solcher City-Kollaps geschehen kann, sehen Sie aktuell beispielsweise in den vom Krieg geschüttelten und mitunter vollkommen zerstörten Städte in der Ost- und Südukraine.

Vor einigen Monaten hätte niemand dort mit einer solchen humanitären Katastrophe gerechnet.

Die Auswirkungen eines City-Kollapses

Hier gibt es Städte, die komplett von der Außenwelt abgeschnitten sind.

Die Versorgung der Bevölkerung wird immer schwieriger, oftmals ist diese bereits überhaupt nicht mehr gewährleistet.

Stellen Sie sich diese Lage einmal vor: Kein Wasser, keine Nahrungsmittel, keine Hygiene- oder Sanitärartikel.

Wer hätte das jemals gedacht?

Die wenigsten leben „autark“

Machen wir uns nichts vor – Sie gehören wahrscheinlich nicht gerade zu den Wenigen, die völlig autark auf einem Bauernhof in der Provinz leben.

Wenn doch, dann Gratulation. Mit Ihrer Selbstversorgung werden Sie von einem City-Kollaps am wenigsten betroffen sein.

Doch die Realität sieht anders aus: Die meisten von uns leben in Städten und Großstädten. In einer Krise wären wir wohl meist nicht in der Lage, diese zu verlassen.

So überstehen Sie einen City-Kollaps 

Sie müssen sich also auf eine „Stadt-Krise“ vorher einstellen, um diese meistern zu können. Um bei einer Katastrophe zu überleben!

Sicher, es gibt keine „Universallösung“ für das Überstehen eines City-Kollapses. Aber es gibt ein paar „einfache“ Überlebensregeln mit kleinem Aufwand, die ich Ihnen nachfolgend aufführen möchte:

– Das Wichtigste: Legen Sie sich einen eigenen Vorrat an! Wasser und Nahrungsmittel für mindestens zwei bis vier Wochen. Am besten für einen noch längeren Zeitraum sollten Sie Trinken und Essen bei sich „gebunkert“ haben.

– Daraus sollte Ihr Vorrat bestehen: Bunkern Sie vor allem Lebensmittel, die auch ungekühlt lagern können. Beispielsweise eingekochtes Gemüse, Trockennahrung (Reis, Erbsen, Linsen, Nüsse), Brotaufstriche in Gläsern oder Dosen.

– Denken Sie dabei auch an ausreichend Trinkwasser! Rechnen Sie drei Liter pro Tag und Person.

– Besorgen Sie sich Propangas-Flaschen. Und das bevor es zu Engpässen in der Gasversorgung kommt. Siehe Ukraine-Russland-Krise. Mit einer 11 Kilo-Propangas-Flasche können Sie für einen drei Personen-Haushalt bequem drei Monate lang täglich Kochen und Backen. Mit Campingkochern mit Gaskartuschen können Sie natürlich Ihre Mahlzeit auch zubereiten. Multifüllkocher sind Sie noch unabhängiger, denn diese arbeiten mit normalem Benzin. Natürlich können Sie auch auf einem Holzkohle-Grill Ihre Speisen braten und/oder kochen. Auch ein Solarkocher ist hervorragend dafür geeignet, Ihre Speisen zuzubereiten. Mit einer Leistung von rund 700 Watt (bei wolkenlosem Himmel) können Sie sich damit von Strom und anderen Energien völlig unabhängig machen. Damit nicht nur kochen, sondern auch backen, grillen, dünsten, garen und frittieren. Der Solarkocher ist auch bei kurzer direkter Sonneneinstrahlung wirkungsvoll. Seine Vorteile liegen unter anderem auch im einfachen Handling. Zudem verbraucht der Solarkocher keinen Brennstoff. Er ist sofort und überall zu bedienen und bei Sonnenschein den ganzen Tag nutzbar. Damit ist er auch im Winter verwendbar.

– Sorgen Sie für stromunabhängiges Licht. Beispielsweise mit Dynamo- oder Schüttellampen. Eine Petroleumstarklichtlampe ist ein vollwertiger Ersatz zu einer 100-400-Watt-Glühbirne. Sie brennt zwischen fünf bis acht Stunden mit einem Liter Füllung. Nicht zu vergessen: Mit einem ausreichenden Vorrat an handelsüblichen Kerzen und vor allem, Petroleum- und Gaslaternen sind Sie außerdem gut ausgerüstet.

– Sorgen Sie auch für eine alternative Heizungsmöglichkeit. Mit Propangas-Flaschen können Sie einzelne Räume heizen. Sie können dafür auch Katalyt- oder Baustellenheizer verwenden.

– Vielleicht haben Sie auch einen Kamin oder Holzofen? Wenn ja, prima:  Mit einem Vorrat aus trockenem Holz und Kohle können Sie im Winter einige Monate ohne Gasheizung durchhalten.

– Kaufen Sie eine größere Menge Streichhölzer. Sie sind nicht nur lange haltbar, sondern auch billig. Verpacken Sie diese in 10-er-Packungen in wasserdichte Gefrierbeutel.

– Ein stromunabhängiges Radio sorgt dafür, dass Sie sich über die Situation „draußen“ auf dem Laufenden halten können. Am besten mit einem Weltempfänger. Einen solchen gibt es mit Dynamokurbel, um Netzunabhängig zu sein.

– Bevorraten Sie Hygieneartikel: Gerade bei einem City-Kollaps (oder allgemeinen Krisen, Kriegen, Naturkatastrophen, Umweltunfällen etc.) kommt gerade der Hygiene eine wichtige Bedeutung zu. Ein Vorrat an Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, Seifen, Tüchern, Toilettenpapier, Damenbinden und Windeln ist daher unerlässlich. Wichtig sind dabei vor allem auch Mikrofasertücher. Mit solchen können sie allein mit Wasser fast jede Art von Verschmutzung beseitigen. Denken Sie auf jeden Fall auch an Notfall-Toiletten. Denn wenn die Wasserversorgung zusammenbricht, dann funktioniert auch die Toilettenspülung nicht mehr. Kaufen Sie deshalb eine Outdoor- oder Notfall-Toilette. Wichtig: Halten Sie auch die Räume sauber, in denen Sie sich aufhalten. So vermeiden Sie, dass diese von Ungeziefer befallen werden.

– Oftmals wird bei der Krisenvorbereitung das „Krisenwerkzeug“ vergessen. Obwohl dieses überlebensnotwendig sein kann! Denken Sie nur daran, Sie müssen eine wichtige Reparatur machen. Oder einfach nur ausschlaggebende Dinge funktionsfähig halten. Auf gut deutsch: Sie müssen selbst ran und reparieren. Und ohne Werkzeug geht das natürlich nicht. Außer Sie besitzen die Improvisationsfähigkeit eines Robinson Crusoe. Legen Sie sich deshalb am besten einen Werkzeugkoffer zu. Dieser hat den Vorteil, dass Sie alles an einem Platz finden. Und vor allem das gesamte Werkzeug „mit einem Griff“ überall hin mitnehmen können. Der „Krisenwerkzeugkoffer“ sollte folgendermaßen sortiert sein: Hammer, Axt, Messer, Drähte, Schnüre, Nähzeug, Stifte usw. Achten Sie darauf, dass jeweilige Werkzeug auch funktionsfähig ist. Sonst bringt es Ihnen nichts. Beachten Sie auch: Im Notfall können Sie das Werkzeug auch als Tauschobjekte benutzen. Aber nur, wenn es unbedingt sein muss!

– Versorgungsengpässe bedeuten zumeist auch Schwierigkeiten beim Transport oder der Beschaffung von (Überlebens)notwendigen Medikamenten. Auch Hamsterkäufe können Arzneien zur Mangelware werden lassen. Sorgen Sie deshalb vor: Erstellen Sie eine Liste von allen Arzneimitteln, Verbandsmaterial etc., die Sie und Ihre Familie persönlich benötigen und vielleicht ständig nehmen müssen. Sind Sie oder ein Familienangehöriger vielleicht Diabetiker oder Allergiker? Dann müssen Sie diese Medikamente für den Notfall bevorratet haben. Zudem wichtig: Schmerzmittel, Antibiotika, Fiebersenkende und entzündungshemmende Mittel, Halsschmerztabletten, Magen- und Durchfallmedikamente, Augentropfen, Kreislauf- und Blutdruckmedikamente. Nicht zu vergessen: Verbandszeug, Pflaster und Desinfektionsmittel, Wund- und Brandsalben. Auch solche gegen Insektenstiche. Mit Ihrem eigenen „Notfall-Medikamenten-Lager“ machen Sie sich bei einem City-Kollaps unabhängig von Apotheken und einer ärztlichen Arzneimittel-Versorgung.

– Bauen Sie ein „Netzwerk“ auf: Mit „vorversorgten“ Gleichgesinnten können Sie sich bei einem City-Kollaps gegenseitig unterstützen.

– Bei einer akuten Krise ist Ihr Zuhause oftmals der beste Zufluchtsort.

– Rechnen Sie aber auch mit massiven Ausschreitungen oder Einbrüchen in Ihr Zuhause. Deshalb sollten Sie auch für Ihren „Eigenschutz“ sorgen: Abwehrmittel wie eine Gas- oder Pfefferspraypistole (beantragen Sie dafür rechtzeitig einen kleinen Waffenschein bei Ihrer Behörde).

– Natürlich müssen Sie jederzeit damit rechnen, dass eine Evakuierung nötig wird. Zwangsevakuierungen können von den Behörden angeordnet werden, wenn beispielsweise eine außerordentliche Brandgefahr oder Seuchengefahr in Hochhäusern besteht.

– Bereiten Sie deshalb einen Fluchtrucksack oder Evakuierungsgepäck vor und halten Sie diesen jederzeit griffbereit. Das sollte Ihr Evakuierungsgepäck beinhalten: Persönliche Dokumente wie Geburtsurkunden, Zeugnisse, Pässe, Kreditkarten), Bargeld, Ihre Medikamente, die Sie benötigen, Stadt- und Landkarten, Kompass, Taschenlampe, Erste Hilfe-Set, Feuer/Magnesiumzünder, warme Kleidung, Schlafsack, Campingkocher, Wasseraufbereitung (Tabletten oder Pumpe), Messer/Besteck/Plastikgeschirr, Wasserflaschen oder Faltkanister und – zumeist vergessen – eine Gasmaske.

– Alternative Zufluchtsorte in andere Teile der Stadt sind idealerweise bei „vorversorgten“ Gleichgesinnten.

– Verlassen Sie sich nicht unbedingt auf offizielle Sammlungsorte wie Turnhallen, Sportplätze etc. So „schwimmen“ Sie lediglich mit der Masse mit. Sie werden geradezu aktionslos, geben das Zepter aus der Hand. Und sind angewiesen auf Fremde, die die Situation meistern sollen.

Ein Wort zum Schluss: Vergessen Sie niemals anderen Mitbürgern zu helfen. So können Sie individuell zur Milderung des City-Kollapses beitragen.


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