Gastkommentar von Dr. Josef Thoma


Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit 6 Millionen Toten allein in Deutschland stehen wir wieder an der Schwelle eines Krieges.

1939 war es ein größenwahnsinniger Verrückter, der die halbe Welt ins Unglück stürzte. Diesmal sind es viele kleine nicht minder größenwahnsinnige Verrückte, die durch den politischen Erfolg ihrer großen und kleinen Abenteuer auf den Geschmack gekommen, jetzt die Zeit für den ultimativen Kick, die große Sause, das große Spektakel, den finalen showdown gekommen sehen.

Ein militärischer Sieg als Krönung einer furchteinflößenden  politischen Laufbahn!

Friedrich Merz, Parteichef der neuen deutschen Kriegspartei, vormals CDU/CSU, nach neuerer Nomenklatur auch SPD II genannt, getrieben von krankhaftem Ehrgeiz und unbeleckt jeglicher militärischen Sachkenntnis ist besessen davon, den Krieg nach Rußland hinein zu tragen, erteilt dem ukrainischen Oberkommando kindlich-rührende strategische Ratschläge für den  Endsieg, stellt Ultimaten, verspricht Waffen, die von Deutschen produziert, von Deutschen geliefert und von Deutschen auf den Einsatz in Rußland programmiert sind.


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In einem Krieg, in dem Deutschland weder angegriffen noch in irgendeiner Weise bedroht wurde, ein Krieg, der den Deutschen nie erklärt wurde. Auf einem Kriegsschauplatz, auf dem Deutschland gelinde gesagt nichts verloren hat.

Ausgenommen sein Parteivorstand weiß jedermann: Taurus- Marschflugkörper auf diesen Kriegsschauplatz zu schicken mit dem ausdrücklichen Ziel, damit Rußland anzugreifen, verwickelt unser Land in einen neuen Krieg mit Rußland und wird in einer neuen Niederlage enden.

Vielleicht sollten Sie sich aber auch keine allzu großen Sorgen machen wenn ihr Sohn oder Bruder oder gar Sie selbst tot auf dem Schlachtfeld verwesen. Die Mathematiker des Todes sorgen dafür, daß  ausreichend Ersatz für Sie zur Stelle ist:

Um das schlechte Gefühl dieses schneidigen Reserveoberst von der CDU zu befriedigen braucht es dazu nicht mehr als bloß ein Massenheer und mindesten eine Million Reservisten.

Ehemalige grüne Wehrdienstverweigerer hätten auch nichts gegen einen sog. Freiheitsdienst für alle zwischen 17 und 67. Da hält man auch bei einem täglichen Schwund von 5000 Seelen einen Krieg schon mal eine Legislaturperiode durch und die Rentenkassen profitieren auch noch dabei.

Ob Adolf Hitler, Kaiser Wilhelm, Robert McNamara, Volodymyr Selenski, Wladimir Putin oder Friedrich Merz: Kriege werden immer von sehr wenigen Menschen angezettelt. Und diese wenigen sind es, die sehr viele andere in den Tod schicken.

Deshalb hat es keinen Sinn um den heißen Brei herumzureden:

Lohnt es sich für Friedrich Merz und seine kriegswahnsinnige Kamarilla aus ergebenen Parteisoldaten zu sterben?

Ja – Sie haben richtig gehört, es geht ums Sterben! Oder dachten Sie etwa, Taurus sei mit Nutella gefüllt und Putins Reaktion bestünde im Zielwurf von Kaviar-Granaten?

Was ich Ihnen heute biete, ist schwere Kost. Denn vom Sterben und vom Tod redet niemand gern, am besten gar nicht.

Dabei wissen wir alle im Grunde unseres Herzens, daß, wie es der südamerikanische Bischof Don Helder Camara einmal sagte, wir alle zum Tode verurteilt sind. Das Sterben und der Tod sind, ob es uns gefällt oder nicht, die einzige Konstante in unserem Dasein. Sicherer als das Amen in der Kirche und  unweigerlich für jeden bestimmt – ob arm oder reich, glücklich oder unglücklich Bettler, Sklave, Präsident und Kaiser.

Es gibt viele Arten, aus dieser Welt zu scheiden: Krankheit, Freitod, bei manchen kommt der Tod wie ein Dieb in der Nacht, wieder andere werden per Befehl  in den Tod geschickt.

In jedem Falle aber bedeutet er das unwiderrufliche Ende, ohne die Möglichkeit, es das nächste Mal besser zu machen oder besser zu haben. Es ist das Ende alles Hoffens, alles Liebens, alles Leidens, aller Freude, aller Mühen, das Ende vielleicht doch noch ein wenig hinauszuzögern.

Was tun wir nicht alles um das Unentrinnbare wenigstens ein bißchen hinauszuschieben! Denken Sie nur an den Aufwand und die Mühen, einen einzigen  Herztransplantierten oder Krebskranken noch ein paar Wochen, Monate oder Jahre in dieser Welt halten.


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Im Krieg ist das natürlich anders. Wenn da 5000 an einem Tag ins Gras beißen, stehen die nächsten schon bereit für den Tag danach, ausreichendes Kanonenfutter eines Massenheeres und einer Million Reservisten vorausgesetzt.

Wer wollte leugnen, daß einen der Gedanke an Sterben und Tod mit Sorge, mit Angst und Unbehagen erfüllt. Denn alle Erklärungsversuche dessen was danach auf uns wartet, sind eben nichts anderes  als Versuche, das Unerklärliche zu erklären und  zu verklären, das Unaussprechliche in Worte zu fassen, dem Unendlichen eine Endlichkeit  anzudichten, Hoffnung in Gewissheit umzudeuten.

Ausgerechnet dem vielleicht bedeutendsten Theologen des 20. Jahrhunderts, Karl Rahner, war die verharmlosende, beschönigende, verniedlichende, besserwisserische Art, auch die Struwwelpeter-Theologie vieler seiner Amtsbrüder,  die Unfaßbarkeit und die Endgültigkeit des Mysteriums vom Sterbens und vom Tode kleinzureden, zutiefst zuwider.

Es ist schon bemerkenswert, daß ausgerechnet ein Theologe mehr Ehrfurcht vor dem unergründlichen Geheimnis des Todes einfordert. Er tut das nicht um die letzte Hoffnung auf wen und auf was auch immer zu rauben. Dazu ist er zu sehr Theologe.

Nein, ganz im Gegenteil:

Aus der Ehrfurcht vor der unergründlichen Endgültigkeit des Todes erwächst  nämlich die Ehrfurcht vor der Einzigartigkeit des Lebens.

Aus dieser Einzigartigkeit folgt, daß es einzig dem Inhaber dieses einen Lebens vorbehalten sein muß zu entscheiden wie er dieses Leben leben und auch wie er es beenden oder wem er es schenken möchte.

Aus diesem Grunde ist eine allgemeine Wehrpflicht, die immer die  Option des Sterbens, des Todes auf Befehl beinhaltet, so problematisch. Daß diese Option meist von größenwahnsinnigen Politikern und militärischen Tausendsassas oder selbstverliebten Reserveobristen ausgeübt wird, macht die Angelegenheit nicht  appetitlicher.

Aus der Ehrfurcht vor dem Leben folgt auch, daß es keine Klassen- oder Wertunterschiede des Lebens gibt. Jedes der Zigtausenden von Kreuzen auf unseren Soldatenfriedhöfen bedeutet einen unermeßlichen, nie mehr wieder gutzumachenden Verlust, nicht minder unwiederbringlich, nicht minder katastrophal als der Tod eines Papstes, eines Präsidenten, eines Nobelpreisträgers.

Und doch werden diese Toten nur in Paketen à 5000 gezählt.

Ja – es gibt offensichtlich Gründe, sein Leben für andere zu opfern, es freiwillig zu verschenken in der Hoffnung, etwas Gutes damit zu vollbringen. Es ist das Äußerste und das wahrhaftig Letzte, was da verschenkt wird.

Womit wir unweigerlich bei der Frage angelangt sind: Für wen lohnt es sich eigentlich zu sterben?

Das kann jeder nur für sich selbst beantworten.

Leichter tun wir uns wenn wir die Frage anders stellen: Für wen lohnt es sich ganz sicher nicht zu sterben:

Ganz sicher nicht um den Größenwahn einiger Mitmenschen zu füttern. Ganz sicher nicht für in der Politik gestrandete Reserveobristen, ganz sicher nicht für gewohnheitsmäßige Betrüger und ehrgeizzerfressene Karrieristen, die aus dem Bauch heraus je nach Morgenlaune und Wahlumfragen Kriegserklärungen 10 en gros  absondern, Menschenwürde nach Parteizughörigkeit und Menschenleben in täglichen Verlustraten messen.

Konkreter noch: In den Krieg ziehen für Friedrich Merz, für einen Mann, der seine Überzeugungen wechselt wie andere ihre Unterwäsche, der selbst schon beim leisesten gegnerischen Windhauch schlapp macht, der sich moralisch durch den gigantischten Betrug der Nachkriegsgeschichte ein für allemal für jedes Staatsamt moralisch disqualifiziert hat.

Sterben für diesen Mann, und seinen  noch verbliebenen Hofstaats?

Sterben für Friedrich Merz? Niemals !


Quelle: E-Mail v. Dr. Josef Thoma v. 23.04.25


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