In der Vergangenheit gab es immer wieder erschütternde Fälle von Exorzismus, die weltweit für Entsetzen sorgten. Zwei der bekanntesten – und tragischsten – möchte ich im Folgenden näher beleuchten.

Der Fall Anneliese Michel (1975):

Ab ihrem 16. Lebensjahr litt Anneliese Michel aus Klingenberg am Main unter schweren psychischen und physischen Problemen. Anfänglich wurden bei ihr Epilepsie und psychische Störungen diagnostiziert.

Trotz medizinischer Behandlung verschlechterte sich ihr Zustand. Sie litt unter Anfällen, Depressionen, Selbstverletzungen, dem Hören von Stimmen und zeigte zunehmend religiös geprägte Wahnvorstellungen. Sie und ihre Familie waren schließlich davon überzeugt, dass sie von Dämonen besessen war.


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Ab 1975 wurde auf Bitten der Familie und mit Genehmigung des Bischofs von Würzburg der katholische Ritus des „Großen Exorzismus“ an der jungen Frau durchgeführt.

Innerhalb von etwa zehn Monaten fanden 67 Exorzismussitzungen statt, die oft mehrere Stunden dauerten.

Anneliese Michel starb am 1. Juli 1976 im Alter von 23 Jahren in ihrem Elternhaus. Die Obduktion ergab als Todesursache Unterernährung und Dehydrierung.

Die Eltern von Anneliese Michel und die beiden an den Exorzismen beteiligten Priester wurden wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Der Prozess im Jahr 1978 erregte großes öffentliches Interesse und warf Fragen nach der Verantwortung, der Rolle der Religion und der Gültigkeit der Diagnose Besessenheit auf.

Die Angeklagten wurden für schuldig befunden und zu Bewährungsstrafen verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie Anneliese Michel hätten medizinisch versorgen müssen und dass ihr Tod durch die Unterlassung dieser Hilfeleistung in Verbindung mit den Exorzismen verursacht wurde.

Der Fall spaltete die Meinungen. Während einige in Annelieses Leiden Symptome einer psychischen Erkrankung sahen, waren andere von ihrer Besessenheit überzeugt.


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Die medizinischen Gutachter im Prozess bestätigten die psychischen Diagnosen. Die Exorzismen selbst und die Weigerung der Familie, medizinische Hilfe in vollem Umfang in Anspruch zu nehmen, wurden stark kritisiert.

Der Fall diente als Grundlage für mehrere Filme, darunter der Film „Der Exorzismus von Emily Rose“ (2005), der eine fiktionalisierte Darstellung der Ereignisse bietet. Dies trug zur weiteren Bekanntheit und Mystifizierung des Falls bei.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Fall Anneliese Michel ein tragisches Beispiel für das Zusammentreffen von psychischer Krankheit, religiösem Glauben und den potenziell gefährlichen Folgen von Exorzismus ist.

Die medizinische und juristische Aufarbeitung des Falls bestätigte die Notwendigkeit medizinischer Versorgung und stellte die Verantwortung der an den Exorzismen Beteiligten fest.


Quellen: Felicitas D. Goodman: Erlaubnis zum Exorzismus. Der Fall Anneliese Michel; Uwe Wolff: Der Exorzismus der Anneliese M.; Der Spiegel (1978): „Teufelsaustreibung – Der Tod der Anneliese M.“; Süddeutsche Zeitung: „Der Teufel in ihr“; Die Zeit: „Besessen – Der Fall Anneliese Michel“; ZDFinfo-Doku: „Anneliese Michel – Der Exorzismus-Prozess“; ARD-Doku: „Tatort Geschichte: Der Fall Anneliese Michel“; Podcast ZEIT Verbrechen: „Die Teufelsaustreibung“; Landgericht Aschaffenburg (1978): Prozessakten zum Strafverfahren gegen die Eltern und Exorzisten wegen fahrlässiger Tötung


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2 Gedanken zu „TABUFAKTEN EXORZISMUS: Anneliese Michel – »Zu Tode exorziert!«“
  1. Leider gabs beim Prozess nur Bewährungsstrafen. Solche Idioten die das glauben sind doch selber reif für die Klappsmühle.
    Und elende Pfaffen schüren diese Hysterie auch noch.

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