Überall, wo der Euro kommt, wird er zum „Teuro“.
Während Eliten und Konzerne abkassieren, zahlen die Bürger den Preis – mit steigenden Kosten, sinkender Kaufkraft und wachsender Unsicherheit.
Die EU verkauft Wohlstand, doch liefert das Gegenteil.
Wieder einmal.
Nun ist es beschlossen: Ab Januar 2026 soll Bulgarien den Euro einführen!
ÜBRIGENS: Die Einführung des Euro in einem EU-Mitgliedsland wird vom Rat der Europäischen Union (Ministerrat) beschlossen, basierend auf der Empfehlung der Europäischen Kommission und der Europäischen Zentralbank (EZB), die die Erfüllung der Konvergenzkriterien prüfen. Das Europäische Parlament wird dabei konsultiert.
Während Brüssel den Euro-Beitritt Bulgariens als Erfolg inszeniert, brodelt es im Land gewaltig. Eine Mehrheit der Bevölkerung lehnt die neue Währung ab – doch eine Volksabstimmung wurde kurzerhand unterbunden. Demokratie? Fehlanzeige.
Droht jetzt ein ökonomischer und politischer Dammbruch? Rada Laykova, EU-Abgeordnete der nationalkonservativen Partei Wiedergeburt, warnt eindringlich vor einem „neuen Griechenland-Szenario“: Schuldenunion, Eurobonds und Brüsseler Fremdherrschaft über die nationale Finanzpolitik.
Ihre Botschaft ist unmissverständlich – und ein Affront gegen die Euro-Eliten:
„Bulgarien steht nicht zum Verkauf.“
Ist der Euro-Beitritt die wirtschaftliche Entmündigung und das Ende bulgarischer Souveränität? Oder nur der Beginn einer neuen Abhängigkeit unter dem Deckmantel europäischer Einigkeit?
Wie auch immer: Während die EU den Euro-Beitritt Bulgariens feiert – beginnt doch für viele Bürger eine neue Krise. Vor allem Kleinunternehmer warnen: Die Preise steigen, das Vertrauen sinkt.
Während Brüssel jubelt, machen sich in Bulgarien die Sorgen breit. Zum 1. Januar 2026 will das 6,4-Millionen-Einwohner-Land den Lew durch den Euro ersetzen – und reiht sich damit offiziell in den Währungsverbund der EU ein. Doch die Stimmung im Land ist alles andere als einheitlich: Viele Menschen befürchten nicht mehr Wohlstand, sondern mehr Armut und weniger Kaufkraft.
Alles wird teurer – und keiner kann’s aufhalten
Nikolay Terziev, Betreiber eines Bioladens, bringt es auf den Punkt:
„Ja, die Wirtschaftsindikatoren verbessern sich, aber die Bevölkerung wird ärmer. Große Unternehmen profitieren.“
Seine Befürchtung: Die Euro-Einführung wird wie in vielen anderen Ländern zu einer stillen Inflation führen – offiziell kaschiert, aber spürbar für jeden im Alltag. Schon jetzt steigen die Preise bei Zulieferern spürbar, während viele Bulgaren ums tägliche Auskommen kämpfen. Eine massive Verteuerung durch Rundungsdynamiken, versteckte Preissteigerungen und psychologische Effekte ist sehr wahrscheinlich.
Der Mittelstand zahlt den Preis
Besonders betroffen sind kleine Unternehmen und Selbstständige, die nicht über die Finanzkraft und IT-Systeme großer Ketten verfügen. Für sie bedeutet die Umstellung einen enormen Mehraufwand: doppelte Preisauszeichnung, Umrechnungen, Bankenbesuche, Schulungen.
„Wir sind keine Wirtschaftswissenschaftler. Anfang Januar wird das Chaos ausbrechen – wir wissen nicht, wie wir das stemmen sollen“, sagt Terziev.
Zudem droht eine Unsicherheit beim Bargeldverkehr: Ein Monat lang sollen Lew und Euro parallel im Umlauf bleiben – eine logistische Belastung für den Handel, insbesondere im ländlichen Raum.

Print bei Amazon >>> ERHÄLTLICH!
Mehrheit gegen den Euro – Misstrauen und Angst dominieren
Laut Eurobarometer-Umfrage sind 50 % der Bulgaren gegen die Euro-Einführung, nur 43 % dafür. Die Gründe liegen auf der Hand:
-
Inflationsängste
-
Vertrauensverlust in Politik und EU
-
Unklare Informationslage
-
Sieben Regierungen in vier Jahren
In Städten wie Haskovo wollen viele ihr Bargeld gar nicht umtauschen. „Absurd!“, sagt eine Frau. „Ich hoffe, dass es nicht nötig sein wird.“
Euro als Symbol für Elitenpolitik?
Die Euro-Einführung in Bulgarien reiht sich ein in eine europäische Strategie, die immer wieder Bürgerinteressen ignoriert. Die Devise lautet: Erst Euro, dann Preisexplosion – doch wer profitiert?
Sicher nicht die Geringverdiener oder die Rentner, sondern große Konzerne und Finanzakteure, die schon beim letzten Währungswechsel ihre Margen optimierten.
Fazit: Der nächste „Teuro“ rollt an
Schon bei der Euro-Einführung in Deutschland, Italien oder Griechenland wurden die Warnungen vor massiver Teuerung als Populismus abgetan – doch am Ende hatten Millionen Recht: Aus dem Euro wurde der „Teuro“. Nun droht Bulgarien dasselbe Schicksal.
Die Politik hat erneut eine historische Entscheidung gefällt – ohne die Bevölkerung wirklich mitzunehmen.
Bleibt zu hoffen, dass die Stimmen der Skeptiker nicht erst dann ernst genommen werden, wenn die Preise explodieren und das Vertrauen in die EU erneut erodiert.
Quellen: https://de.euronews.com/business/2025/07/17/kleinunternehmer-in-bulgarien-angst-vor-dem-wechsel-zum-euro; https://auf1.tv/nachrichten-auf1/bulgarien-vor-dem-euro-unser-land-steht-nicht-zum-verkauf-rada-laykova-im-auf1-interview



Schlimm dass das Volk da nichts zu sagen hat. Die elende EU gehört auf den Mond geschossen. Die kleinen Leute zahlen mal wieder die Zeche und die Grossen stopfen sich die Taschen voll wie überall.
Und die doofen Engländer wollen wieder mitmischen trotz Brexit.