Verschärfte Maskenpflicht für Kleinkinder, Impfempfehlungen „ohne Notwendigkeit“ und eine Politik, die wissenschaftliche Erkenntnisse ignorierte – die veröffentlichten RKI-Protokolle enthüllen, wie Kinder und Jugendliche während der Corona-Zeit zum Spielball ideologischer Maßnahmen wurden. Ein vertuschter Skandal, der nach Aufarbeitung schreit.
Ein vertuschter Skandal
Was diese RKI-Protokolle offenbaren, ist ein Skandal von historischem Ausmaß – eine moralische Bankrotterklärung staatlicher Verantwortung. Und es trifft ausgerechnet jene am härtesten, die sich am wenigsten wehren konnten: unsere Kinder und Jugendlichen.
Statt sich auf wissenschaftliche Evidenz zu stützen, sollte auf Biegen und Brechen eine „verschärftere Formulierung“ durchgedrückt werden – für Maskenpflicht bei Kleinkindern ab 2 Jahren. Und das, obwohl bereits damals klar war, wie unsinnig und belastend das dauerhafte Maskentragen für Kinder ist.
Nicht die medizinische Notwendigkeit stand im Vordergrund – sondern politische Willfährigkeit und ein erschreckender Drang zur Kontrolle. Selbst bei niedrigen Inzidenzen sollte das Maskentragen „ohne Einschränkung beibehalten“ werden. Nicht, weil es nötig war, vielmehr – ich wiederhole mich – weil es politisch opportun erschien.
Und das, obwohl schon lange zuvor kritisch darüber diskutiert wurde, dass eine Maskenpflicht für Grundschüler eventuell Langzeitfolgen haben könnte! Hier wurde nicht evidenzbasiert gehandelt, sondern ideologisch durchregiert.
Man war bereit, das psychische und körperliche Wohl der Kleinsten für ein autoritäres Hygieneregime, das längst den Maßstab der Verhältnismäßigkeit verloren hatte, zu opfern.
Diese Passagen sind nichts weniger als ein Offenbarungseid der Corona-Politik. Und sie schreien nach lückenloser Aufarbeitung und nicht nach Vertuschung.
Kinderimpfungs-Propaganda „ohne Notwendigkeit“
Die Corona-Maßnahmenpolitik gegen Kinder ging noch viel weiter.
Das RKI-Protokoll vom 15. Dezember 2021 offenbarte: „Zurzeit ist auch eine Booster-Impfung von Kindern aus ministerieller Seite angedacht, obwohl dazu keine Empfehlung und teils keine Zulassung besteht.“
Zuvor schon hieß es: „Kinder sind keine wichtigen Glieder in Transmissionsketten“ (26. Februar 2020), „Schulschließungen haben vermutlich keinen großen Einfluss auf die Kontrolle der Epidemie gehabt“ (24. April 2020), „Jedoch muss der Meinung, dass Schulen und Kinder Superspreader sind, entgegengetreten werden“ (3. August 2020).

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Trotz alle dem machte sich auch der damalige SPD-Gesundheitspolitiker und heutige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, der Jens Spahn im Amt folgte, Anfang Juli 2021 für Kinderimpfungen stark, ansonsten würden nach den Sommerferien „neue große Ausbrüche“ drohen.
Also schon lange vor der Einführung flächendeckender Kinderimpfungen war intern bekannt, dass Kinder kaum zur Virusverbreitung beitrugen und selbst nur selten schwer erkrankten. Dennoch hielt die Politik stur an ihrer Impfagenda fest, als hätte es diese Erkenntnisse nie gegeben.
Der „Corona-Impfplan“ für Kinder
In Deutschland konnten sich Kinder ab 12 Jahren ab dem 7. Juni 2021 mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer impfen lassen, sobald die EU-Zulassung hierfür erteilt war. Zugleich riet die Ständige Impfkommission (STIKO) zunächst nur für Kinder mit Vorerkrankungen zur Impfung; gesunde Kinder durften auf Wunsch geimpft werden, ab Zustimmung der Eltern und ärztlicher Beratung.
Für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren folgte im Dezember 2021 eine STIKO-Empfehlung. Zunächst nur für Risikogruppen, später auch auf Wunsch der Eltern.
Im Mai 2022 wurde eine Einmal-Impfung für gesunde Kinder ab fünf Jahren empfohlen (für Moderna ab 6 Jahren).
Für Kinder von sechs Monaten bis vier Jahren sprach die STIKO im November 2022 keine allgemeine Empfehlung aus; nur bei Kindern mit Vorerkrankungen wurde die Impfung erwogen. Eltern konnten nach ärztlicher Beratung entscheiden, jedoch war eine regelmäßige Impfung nicht vorgesehen.
Übersichtstabelle
| Altersgruppe | Impfstart Deutschland | STIKO-Empfehlung | Gesetzlich vorgeschrieben |
| 12–15 Jahre | ab Juni 2021 | Risiko- & Wunschimpfung | ❌ Nein |
| 5–11 Jahre | ab Dez. 2021 | zunächst Risiko-, später auch Wunschimpfung | ❌ Nein |
| 6 Monate–4 Jahre | ab Ende 2022 | nur bei Vorerkrankten | ❌ Nein |
FORTSETZUNG FOLGT!

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