Bereits in den frühen 1990er-Jahren warnte Jörg Haider vor der „zentralistischen Tendenz“ Europas. In seinem Buch Freiheit, die ich meine (1993) erklärte er Sozialismus wie Liberalismus für gescheitert und forderte stattdessen ein „Europa der Bürger“ – nicht der Bürokraten, Konzerne und Freimaurer. Schon damals geißelte er die EU als „unmoralisch und dekadent wie das alte Rom“ und attackierte Spitzenpolitiker, denen er „fremdbestimmtes Handeln im Auftrag der Freimaurer und Bilderberger“ vorwarf. Haiders kompromisslose Position: Freiheit statt Ideologie, Mitbestimmung statt Elitenherrschaft.


In seinem Buch Freiheit, die ich meine – Das Ende des Proporzstaates, Plädoyer für die Dritte Republik schrieb Jörg Haider bereits 1993, was er von der (damaligen) europäischen Politik hielt:

„Die auf dem Boden der Aufklärung gewachsenen, für Europa prägenden Ideen und Gesellschaftssysteme sind überholt, am Ende oder überhaupt gescheitert. Das gilt für den Sozialismus ebenso wie für den Liberalismus in seiner heutigen Ausprägung … Es geht dabei immer wieder darum, einen Weg zu finden, die größtmögliche Freiheit für alle Menschen zu garantieren und dafür zu sorgen, dass die Menschenwürde gewahrt bleibt.“

Und weiter:

„Die klassischen Ideologien haben ausgedient. Der Versuch, perfekte Gesellschaftssysteme zu errichten und ideologische Dogmen durchzusetzen, ist nach den bitteren Erfahrungen der Geschichte des 20. Jahrhunderts gescheitert … Freiheit ist das einzige Regulativ, um totalitäre Ideen zu entschärfen. Deshalb ist es auch sinnvoller, einem System unvollendeter Freiheit zu vertrauen, als sich in einem System vollendeter Unfreiheit wieder zu finden.“

In Bezug auf den Sozialismus schrieb Haider:

„Es ist notwendig, einen deutlichen Trennungsstrich zum Sozialismus in seinen verschiedenen Spielarten zu sehen. Seine Verheißung von sozialer Gerechtigkeit als Grundlage persönlicher Freiheit ist im bürokratischen Zentralismus der realen Wohlfahrtsstaaten als Trugbild entlarvt worden.“

Und in Hinblick auf die damalige EG (Europäische Gemeinschaft als Vorgänger und einer der drei Säulen der Europäischen Union/d.A.): „Ein Europa der Bürokraten und Konzerne will die Rechnung ohne die Bürger machen!“


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Schon früh brachte Haider auch Freimaurer und EU zusammen. So wandte er sich im Mai 1994 in Stuttgart gegen die „Machtzusammenballung in Brüssel“. Die Bürger müssten selbst entscheiden können, „ob die DM abgeschafft oder irgendein Esperanto-Geld eingeführt wird.“

Damit nahm er wohl Bezug auf den Freimaurer und österreichischen Bundespräsidenten (1965-1974) Franz Jonas (SPÖ).

1994 ächtete Haider auch den damaligen SPÖ-Bundeskanzler Franz Vranitzky, der sich für einen EU-Beitritt einsetzte. Er würde dabei „außerösterreichische Aufträge“ erfüllen, erklärte Haider.

Das hätte mit seiner „Mitgliedschaft bei den Freimaurern“ zu tun. Der Bundeskanzler wäre „fremdbestimmt“ und würde im „Auftrag der Freimaurer und der Bilderberger“ handeln.

Auf die Frage der Kleinen Zeitung (1989) welche geschichtlichen Gestalten Haider am meisten verabscheute, antwortete er:

„Churchill und Stalin.“ Es liegt wohl auf der Hand, dass Jörg Haider nicht gerade große Sympathien für den russischen Diktator Josef Stalin und seinen marxistisch-leninistisch geprägten Kommunismus hegte, ihn also aus politischer Weltanschauung heraus unerträglich fand.

Winston Leonard Spencer Churchill jedoch war neben seiner späteren politischen Tätigkeit als zweimaliger britischer Premierminister auch Hochgradfreimaurer.

Haider hatte nie einen Hehl daraus gemacht, was er von der Freimaurerdominierten EU mit ihrer „zentralistischen Tendenz“ hielt, wie institutionalisiert sie war und weiterhin ist – nämlich nicht viel. Sie sei „genauso unmoralisch und dekadent wie das alte Rom“, gab er einmal zum Besten.

Er wollte keinen „europäischen Zentralstaat“ in der die „Avantgarde regieren wollte“, sondern ein „Europa der Bürger“ mit Mitbestimmungsrecht.

Haider stellte die EU zwar per se nicht in Frage, wollte sie aber nicht „so“.

„Die Verfassungen westlicher Demokratien und die Programme ihrer Parteien beruhen im Wesentlichen auf den Idealen der Französischen Revolution von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Im Sinne der freiheitlichen Idee kann es dabei kein gleichwertiges Nebeneinander im gesellschaftlichen Entscheidungsprozess geben.“

Jörg Haider

Fortsetzung folgt!


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Ein Gedanke zu „»Gegen europäischen Zentralstaat!« – Jörg Haider und die »Freimaurer«-EU (1)“

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