Die Alliierten wollten jede Spur der hingerichteten NS-Hauptkriegsverbrecher tilgen – und jeden möglichen „Schrein“ verhindern. Bis heute zählt die Entsorgung ihrer sterblichen Überreste zu den verborgensten Kapiteln des Nürnberger Prozesses.


Im Oktober 1946 erfuhr die Öffentlichkeit aus Zeitungs- und Rundfunkmeldungen, dass die Asche der als Hauptkriegsverbrecher zum Tode durch den Strang verurteilten und hingerichteten maßgeblichen Militärs und Politiker des Dritten Reiches irgendwo in einem Fluss in Deutschland gestreut worden war.

Zu diesen Liquidierten gehörten nach den Urteilen des Internationalen Militärgerichtshofs (USA, Russland, Frankreich, Großbritannien) beim sogenannten „Nürnberger Prozess“ (dieser und zwölf weitere Nachfolgeprozesse wurden zwischen dem 20. November 1945 und dem 14. April 1949 durchgeführt):

  • Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel (Oberkommando der Wehrmacht)
  • Generaloberst Alfred Jodl (Chef Wehrmachtsführungsstab)
  • Hans Frank (Generalgouverneur im Generalgouvernement Polen)
  • Alfred Rosenberg (Reichsminister Ostgebiete)
  • Wilhelm Frick (Reichminister des Inneren)
  • Joachim von Rippentrop (Reichsaußenminister)
  • Ernst Kaltenbrunner (Chef der Sicherheitspolizei und des SD, Leiter Reichssicherheitshauptamt)
  • Fritz Sauckel (Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz)
  • Arthur Seyß-Inquart (Reichsstatthalter Österreich und Reichskommissar Niederlande)
  • „Stürmer“-Herausgeber Julius Streicher.

Diese Hauptkriegsverbrecher wurden in der Nacht zum 16. Oktober 1946 in der Turnhalle des Nürnberger Gefängnisses gehängt.

Danach wurden die Leichen in elf Holzkisten mit zwei Armee-Lastwagen (eskortiert von zwei Jeeps mit Maschinengewehren und bewaffneten Militärpolizisten) heimlich nach München-Solln zum Ostfriedhof gebracht.

Den deutschen Bediensteten wurde gesagt, dass in den Särgen die Überreste von amerikanischen Soldaten wären, die im Krieg gefallen und jetzt verbrannt werden sollten, um ihre Asche zu ihren Familien in der Heimat zu schicken.

Die Totenkisten waren zur Tarnung mit falschen Namensaufschriften versehen.


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Auch die US-Soldaten, die dort Dienst taten, nahmen an, dass es bei dieser routinemäßigen Arbeit um die Asche tödlich verunglückter Kameraden ging. Die falschen Namen sagten ihnen herzlich wenig.

So gehörten die unter „Georg Munger“ geführten sterblichen Überreste in Wirklichkeit dem durch Selbstmord aus dem Leben geschiedenen Hermann Göring, Reichsmarschall und zweitem Mann im Dritten Reich.

Die als „Abraham Goldberg“ eingeäscherte Leiche war die des einstigen Gauleiters und „Stürmer“-Herausgebers Julius Streicher.

Für zynisch halte ich es, dass gerade dieser unter einem jüdischen Namen geführt wurde, denn Streicher war ein fanatischer Antisemit übelster Sorte. Was sich die Amerikaner dabei dachten, erschließt sich mir nicht!

Die Soldaten riegelten das Krematorium ab, die Verbrennungsöfen wurden angeheizt. Die Einäscherungen selbst wurden laut dem US-amerikanischen Journalisten Tim Townsend mit den Schlingen um die Hälse und die schwarzen Kapuzen über den Köpfen vorgenommen.

„Die Asche kam in elf Aluminiumzylinder, die jeweils ca. 40 Zentimeter hoch und ca. 15 Zentimeter Durchmesser hatten.

Am folgenden Tag wurden sie in eine weiße Stuckvilla transportiert, die einem reichen Kaufmann gehörte und die die US-Armee zum Army Mortuary No. 1 (Armee-Leichenhalle 1) umfunktioniert hatte. Die Villa lag auf einer Anhöhe über dem Conwentzbach, einem Nebenfluss der Isar.“

(Quelle: Tim Townsend: „Letzte Begegnungen unter dem Galgen – Ein amerikanischer Militärseelsorger erlebt die Nürnberger Prozesse“, Holzgerlingen 2016, S. 305, 319).

Nach der Verbrennung ließ der Chefbestatter der US-Army, Major Rex S. Morgan, die Asche der ehemaligen Machthaber und Militärs des Dritten Reiches, 75 Meter unterhalb des Hauses Nr. 25 der Heilmannstraße in den kaum drei Meter breiten Conwentzbach streuen. Und zwar nachdem sie die Urnen mit Äxten zertrümmert und mit ihren Stiefelabsätzen zertreten hatten.

Weder den Angehörigen der Hingerichteten noch den überlebenden Angeklagten der Nürnberger Prozesse wurde jemals mitgeteilt, wo diese Leichenasche-Aktion stattgefunden hatte.

Tim Townsend resümiert: „Die Entscheidung, die Leichen zu verbrennen, ging gegen deutsches Recht, nach welchem die Verwandten eines Verstorbenen ein Recht auf die sterblichen Überreste hatten.“

(Quelle: Tim Townsend: „Letzte Begegnungen unter dem Galgen – Ein amerikanischer Militärseelsorger erlebt die Nürnberger Prozesse“, Holzgerlingen 2016, S. 305, 318).

Doch jede Spur der hochrangigen Nazis sollte verloren sein.

Die Alliierten befürchteten, dass an jener Stelle, wo ihre Überreste „entsorgt“ worden waren, irgendwann einmal ein „Schrein“ errichtet werden könnte, was jedoch bis heute nicht der Fall ist.

Die Siegermächte lugten allerdings nach Japan, denn dort wurde die Asche der zum Tode verurteilten Militärs und Politiker auf dem Gipfel des Berges Sangana unter einem gewaltigen Gedenkstein beigesetzt.

1952 wurde ihnen zu Ehren ein denkmalhaftes „Gräber der sieben Märtyrer“ errichtet.

Die Begründung: Diese sollten die Männer hochachten, die während des Prozesses alle Verantwortung für die ihnen zur Last gelegten Verbrechen in stillschweigender Übereinkunft auf sich nahmen. Und dabei ihren Kaiser Hirohito ausklammerten.


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Quellen: Werner Maser: „Nürnberg – Tribunal der Sieger“, Düsseldorf 1977, S. 9-11/Waldeckische Landeszeitung v. 8.10.1952/David Bergami: „Japan’s Imperial Conspiracy, How Emperor Hirohito led Japan into War against the West“, New York, 1971/Joe J. Heydecker &  Johannes Leeb: „Der Nürnberger Prozess – Bilanz der Tausend Jahre“, Köln und Berlin 1962, S. 525/Tim Townsend: „Letzte Begegnungen unter dem Galgen – Ein amerikanischer Militärseelsorger erlebt die Nürnberger Prozesse“, Holzgerlingen 2016, S. 305, 318319).


Foto: Screenshot/Bildzitat: https://youtu.be/j9-tt5njRjs


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