An der Ostfront wurde selbst eine eigentlich überlebbare Verwundung oft zum Todesurteil. Nicht nur der einzelne Treffer tötete, sondern ebenso Kälte, Schlamm, Infektionen, fehlende medizinische Versorgung und zusammenbrechende Transporte. Soldaten starben im Graben, auf dem Verbandsplatz, in Lazarettzügen oder Tage später an Wundbrand und Erschöpfung. Augenzeugenberichte von Frontärzten, Sanitätern und Überlebenden zeigen das wahre Sterben des Krieges – langsam, qualvoll und fern jeder Heroisierung.
Viele Verwundungen, die unter normalen Umständen vielleicht überlebbar gewesen wären, endeten an der Ostfront tödlich.
Ursache dafür waren eine oftmals völlig unzureichende medizinische Versorgung, fehlende Medikamente und Verbandsmaterialien, überlastete oder zerstörte Lazarette sowie mitunter schlecht organisierte Transportwege. Verwundete mussten stunden- oder tagelang unter freiem Himmel, in ungeheizten Fahrzeugen oder auf notdürftigen Tragen ausharren, während extreme Kälte, Nässe und Erschöpfung ihren Zustand weiter verschlechterten.
Die Kombination aus Verletzung, Unterversorgung und Witterung machte aus vielen Verwundungen ein Todesurteil.
Das Trauma des Halbtoten und das Massengrab:
Der Wehrmachtssoldat Bernhard Schulz verarbeitete seine traumatischen Erlebnisse in dem Manuskript „Bleistiftumriss eines Auferstandenen“ (1946). Er beschrieb das Überleben und den Tod nicht als absoluten Zustand, sondern als „Bruchwerk“ (Fragmentierung).
Er überlebte schwerste Verwundungen und sah sich selbst bereits für ein Massengrab bei Suchinitschi bestimmt. Sein Bericht illustriert die Summe der Leiden, die zusammen den „Tod“ ausmachten:
„Ein Achtel Granatsplitter im Kreuz, ein Achtel erfrorenes Zehenfleisch, ein Achtel vergiftetes Blut, ein Achtel angeknackte Lunge …“
Diese Beschreibung verdeutlicht, dass die Soldaten oft nicht an einer einzelnen, heroischen Verwundung litten oder starben, sondern an der kumulativen Zerstörung von Körper und Seele durch Kälte, Krankheit, mangelnde Versorgung und Kampf.

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Sterben in der Schlammperiode:
Ein Frontarzt (anonymisiert in einer Dokumentation) schilderte seine Erlebnisse im Generalstabsdienst, insbesondere auch bei der sogenannten „Rasputitsa“ (Schlammperiode) im Frühjahr und Herbst, die als ebenso tödlich wie der Feind selbst empfunden wurde.
Der Arzt berichtete davon, wie die Fahrzeuge im Schlamm stecken blieben und die Versorgungs- und Evakuierungskette zusammenbrach. Die Erde, oft personifiziert als „Mütterchen Russlands Erde“, wurde zum Feind. Die Folge war, dass Verwundete, die auf dem Gefechtsfeld überlebt hatten, auf dem Hauptverbandsplatz starben, weil die Transporte steckengeblieben waren. Der Tod trat hier durch Verbluten, Infektion oder Unterkühlung aufgrund logistischer Unmöglichkeit ein.
Ein Augenzeugenbericht über die Schlammzeit 1941/42 und 1943: „Als die Frühlingsschmelze kam, wurde die Landschaft zu einem einzigen Brei aus Eis, Dreck und Wasser. Wir blieben mit dem ganzen Gerät stecken. Ein Lastwagen mit Verwundeten kippte in den Sumpf, und niemand konnte sie schnell genug befreien. Wir mussten zusehen, wie die Männer im kalten Schlammwasser ertranken, hilflos, nur wenige Meter vom festen Ufer entfernt. Der Russe brauchte nur zu warten, der Schlamm tötete uns für ihn.“
Der Rückzug und die Zerstörung der Logistik (1944):
Soldat Johann Müller schilderte in seinem Kriegstagebuch die Katastrophe der Rückzüge in der Ukraine (Anfang 1944). Der Schlamm machte die Rollbahnen unpassierbar. Er beschrieb Fahrzeuge, die kilometerweit in zwei bis drei Reihen feststeckten.
Dies führte dazu, dass oft auch Verwundete und wertvolles Gerät zurückgelassen und in Brand geschossen werden musste, um es nicht dem Feind zu überlassen.
Der Landser erlebte den Tod nicht nur im Kampf, sondern auch durch die organisatorische Auflösung und die sinnlose Zerstörung.
„Verwundetenschock“ – Das physische und psychische Sterben:
In einem Bericht eines Frontarztes (über den Schockzustand) wird der Augenblick der Verwundung und des Todes als ein „Einsturz“ der Realität beschrieben:
„Der Verwundete spürt den Schmerz oft erst verzögert. Im ersten Augenblick gibt es nur den unmittelbaren Schock, den Zusammenbruch der Welt. Dann folgt das Gefühl, die Seele würde den Körper verlassen. Der Soldat wird auf seine eigene physische Endlichkeit zurückgeworfen, er sieht sein Blut, und ihm wird klar: ‚Ich sterbe jetzt.‘“
Der Frontarzt analysierte den traumatischen Schock, bei dem der Patient sein Bewusstsein seiner selbst verlor und erst angesichts seines eigenen Blutes auf sich zurückgeworfen wurde. Es war der Moment, in dem die Fokussierung auf den Kampf plötzlich durch die Konfrontation mit dem eigenen, zerbrechenden Körper ersetzt wurde – ein unmittelbares, physisches und psychisches Sterben.
Tod im Lazarettzug – „Verbluten auf der Heimfahrt“:
Aus einem Tagebuch von Sanitätern und Ärzten in den Lazarettzügen (Eisenbahn-Sanitätswesen):
„Man dachte, man hätte es geschafft, wenn man auf dem Lazarettzug lag. Aber die Fahrt dauerte oft Wochen. Die Wunden infizierten sich, der Zug stand stundenlang im Niemandsland oder wurde von feindlichen Fliegern beschossen. Im Zug herrschte ständiger Mangel an Blutkonserven und Schmerzmitteln. Die Kameraden starben im Liegen, auf dem Weg zur Heilung, verblutend oder an Wundbrand in einem rollenden Sarg. Für viele war der Zug nur der letzte Weg zum Massengrab.“

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Infektionstod durch Wundstarrkrampf:
Medizinische Berichte über Infektionen und Tetanus-Fälle, die aufgrund der hygienischen Bedingungen und der Erdbeschaffenheit häufig tödlich verliefen, offenbarten de Grausamkeit der Infektionstode:
„Die Wunde war klein, aber tief im Bein. Nach einigen Tagen begann der Soldat, sich zu verkrampfen. Der Kiefer versteifte, er konnte nicht mehr sprechen. Die Krämpfe wurden immer schlimmer und zerrten den Körper. Der Arzt konnte nichts tun. Er starb langsam, gefesselt von seinem eigenen Körper durch den Wundstarrkrampf. Es war ein mittelalterlicher Tod, der in einem modernen Krieg nicht hätte passieren dürfen.“
Sterbebegleitung im Lazarett:
Die emotionalen Berichte des Sanitätspersonals zeigen das menschliche Grauen der Sterbeprozesse. Aus einem Tagebuch einer Krankenschwester (1943–1945 an der Ostfront):
„Ich saß am Bett des jungen Mannes, er war kaum 18, total zerfetzt. Er bat mich, nicht zu gehen. Ich konnte ihn nicht retten. Also hielt ich seine Hand und sang ihm ein Schlaflied vor, leise, bis sein Atem aussetzte. In dieser Hölle war der einzige Trost, den wir spenden konnten, dass sie nicht allein sterben mussten.“
Die Verwundeten starben oft im Zustand des Schocks, der Infektion oder der totalen Erschöpfung.
Solche Berichte verdeutlichen die Nähe und die Hilflosigkeit des Personals angesichts der ständigen Flut von Sterbenden.
„Ein Granatsplitter traf ihn im Graben. Das Gesicht war nur noch eine blutige, zerfetzte Masse, die Augen und der Kiefer zerstört. Sein Sterben zog sich hin, weil niemand ihn ansehen wollte. Die physische Verstümmelung war so extrem, dass sie ihn von der Menschheit isolierte.“
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wieso immer das Zurück-Liegende?
Das Buch sollte wirklich jeder kriegsgeile Politiker lesen. Sage immer die haben aus den alten Fehlern nichts gelernt.