Charles Manson und seine »Family« bewegten sich in einem Milieu aus Satanismus, Rassenkriegsideologien, Drogen, psychischer Umkonditionierung, Sex, Magie und Gewalt. Mansons eigene Biografie zeigt den Weg eines vernachlässigten, gewalttätigen Straftäters, der im Gefängnis Methoden der Suggestion und Kontrolle erlernte und nach seiner Entlassung 1967 in San Francisco die »Family« formte. Was folgte, war eines der düstersten Kapitel der US-Kriminalgeschichte.


Charles Manson und seine Family standen nicht nur satanistischen Vereinigungen in einem Zusammenhang, sondern zudem mit der kruden »Philosophie« von Rassenkriegen, Drogen, Umkonditionierung, Psychodrama, Kindesmissbrauch, Sex und Magie.

Vielleicht aber auch mehr, zumindest bezüglich der Solar Lodge, einer rassistischen, »magisch arbeitenden« Sekte in den 1960er Jahren in Südkalifornien, gegründet von Georgina (Jean) Brayton –  sie fungierte als Oberste Priesterin – und ihrem Mann Richard.

In ihrem Umfeld soll sich auch Charles Manson bewegt haben, der sich als gelehriger Adept erweisen sollte. Einen definitiven Beweis dafür gibt es jedoch nicht.


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Ein weiteres prominentes Mitglied der Solar Lodge war der Art-Director des Films Easy Rider, Jerry Kay. Anfänglich behauptetender Journalist und Buchautor Ed Sanders, mindestens fünf Quellen hätten ihn darüber informiert, dass Manson in Verbindung mit der Solar Lodge stand. Angeblich sollte ein Haus von Brayton (in der West Thirtieth Street 1251 in Los Angeles) von Manson frequentiert worden sein. Wie sich herausstellte, war es dies jedoch nicht Manson, sondern Tex Watson, ein Mitglied seiner Family.

Dennoch erwähnten später die Akten des FBI die beiden in keinem Zusammenhang mit der Solar Lodge. Die Braytons jedenfalls verklagten Ed Sanders für seine Behauptung. Es kam zu einem Vergleich. Vielleicht aber besuchte Manson doch die für Außenstehende offenen Partys, die bei Solar-Lodge-Treffen abgehalten wurden, um neue Anhänger zu rekrutieren. Eindeutige Beweise dafür gab es allerdings nicht.[i]

Hintergründe zur Solar Lodge sind in meinem Buch Hardcore-Kinder-Satanismus Band 1 aufgeführt.

Doch zurück zu Charles Manson. Er wurde am 12. Dezember 1934 in Cincinnati als uneheliches Kind der alkoholabhängigen Kathleen Maddox geboren. Seine Mutter unterhielt Beziehungen zu verschiedenen Männern, und William Manson blieb gerade so lange bei ihr, bis der Junge seinen Namen erhalten hatte.

Als Manson das Schulalter erreicht hatte, versuchte Kathleen Maddox ihren Sohn in einem Heim für Pflegekinder unterzubringen. Da ihr dies nicht gelang, wurde der Junge – per Gerichtsbeschluss – in die Gibault Schools for Boys in Terre Haute eingewiesen.

Dort hielt es dieser allerdings nur zehn Monate aus. Er riss aus, um zu seiner Mutter zurückkehren, die ihn jedoch nicht mehr aufnehmen wollte, und so trieb sich Charlie überall herum.

In dieser Zeit beging er seinen ersten Einbruch. Der Straftat folgte eine Einweisung in das Jugendheim in Indianapolis, dem er gleichwohl binnen kurzem ebenfalls entwich.

Von da an wechselten sich bei Manson Diebstähle und Einbrüche mit Aufenthalten in Pflegeheimen ab. 1951 saß er erstmals in der Jugendstrafanstalt in Washington ein. Bis dahin hatte er – trotz vierjährigen Schulbesuchs – weder lesen noch schreiben gelernt; sein Intelligenzquotient betrug jedoch 109, und außerdem war er technisch begabt.

Als Manson einem Mithäftling eine Rasierklinge an die Kehle drückte und sich an ihm verging, wurde er in eine weitaus strengere Anstalt eingeliefert. (»Manson neigt entschieden zur Homosexualität und Vergewaltigungen«, hieß es).


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Nun vollzog sich in dem schwierigen Häftling offenkundig eine Wandlung: da er nicht mehr gegen die Gefängnis-Ordnung verstieß, erhielt er sogar eine Prämie und wurde am 8. Mai 1954 auf Bewährung entlassen.

Manson heiratete eine Serviererin und arbeitete vorübergehend als Parkwächter und in einer Tankstelle. Aber wieder geriet er auf die kriminelle Laufbahn: er stahl Autos, wurde verhaftet und erneut zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

Als er 1958 aus dem Gefängnis entlassen wurde, hatte seine Frau sich von ihm getrennt. Manson fand schnell eine neue Betätigung: die Zuhälterei. Er wurde mehrfach aufgegriffen und musste 1960 eine zehnjährige Haftstrafe antreten.

Bei der Lektüre diverser Bücher aus der Gefängnisbibliothek, so behaupten verschiedene Quellen, soll er der Faszination von schwarzer Magie und Okkultismus erlegen sein.

Von da an wollte er »Macht über andere« erlangen, erprobte seine Willenskraft mit einem »dämonischen Blick«, lernte sich in Hypnose, parallel dazu Rhetorik und Gestik.

Tatsächlich wurde seine Sprechweise dadurch verändert, langsamer, gewichtiger, fester, entschiedener und überzeugender. Sein Selbstbewusstsein stieg und er strahlte so etwas wie »Erleuchtung« aus, wie der eine oder andere behauptete und wurde so für Frauen attraktiver, als er eigentlich war.[ii]

1967 wurde Manson vorzeitig auf freien Fuß gesetzt. Er ging nach San Francisco und dort, im Stadtteil Haight-Ashbury, bildete sich alsbald die »Family« heraus.

Und so nahm das grauenvolle Unheil seinen Lauf!

FORTSETZUNG FOLGT!


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Foto: KI-Bild (ChatGPT) 


Quellen:[i] Vgl. „Geschichte der Solar Lodge des OTO ,Charles Manson und des Okkultismus“, S. 20, 22, 23, 25, 26 von Peter-Robert Koenig (1999/2011) http://www.parareligion.ch/sunrise/manson.htm (Zugriff: 08.10.20)

[ii] Vgl. Gerd Frank: Totmacher 5 – das Massaker am Cielo Drive und andere unheimliche Kriminalfälle US-amerikanischer Serienmörder (1894-1998), Arnstadt, 2015, S. 92


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