Der 28. Juni 1914 begann als strahlender Sommertag – und endete als Zäsur der Weltgeschichte. Niemand im offenen Wagen des österreichisch-ungarischen Thronfolgers ahnte, dass entlang der Route durch Sarajewo bereits eine Gruppe entschlossener Attentäter wartete. Trotz Warnungen, trotz bekannter Bedrohungslage fuhr die Autokolonne durch die Stadt – auf einer Strecke, die zuvor öffentlich angekündigt worden war. Was folgte, war kein Zufall, sondern das Ergebnis von Fahrlässigkeit, politischer Blindheit und gezielter Verschwörung. Die Rekonstruktion dieses Tages zeigt Schritt für Schritt, wie aus einem Besuch ein Mord wurde – und aus einem Mord der Auslöser für den Ersten Weltkrieg.
Der 28. Juni 1914 war ein herrlicher Sommertag, gleichzeitig auch der letzte Tag von Franz Ferdinands d’Este, Erzherzog und Thronfolger von Österreich-Ungarn aus dem Haus Habsburg-Lothringen und seiner Gemahlin Sophie Chotek von Chotkowa und Wognin, Herzogin von Hohenberg, in Bosnien, bevor es mit dem Zug zurück nach Wien zu den Kindern gehen sollte.
Nur wenige wussten, dass bereits imaginäre dunkle Wolken am blauen Himmel aufzogen und dieser Tag einer der unheilvollsten der Geschichte mit einem der folgenschwersten Morde werden würde.
Ein Tag, dessen Auswirkungen kurze Zeit später die ganze Welt in Brand setzte und in einen Krieg verwickelte, der vernichtender und grausamer als alle anderen zuvor war: den Ersten Weltkrieg.

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Wenden wir uns nun der Rekonstruktion der „Hinrichtung“ zu, die ich aus verschiedenen, vor allem aber zeithistorischen Quellen, zusammengetragen habe. Nicht immer ist sie einheitlich, deshalb versuche ich nachfolgend, den „roten Faden“ zu finden.
Nachdem der Erzherzog die Manöver des Armeekorps an den Tagen vorher besucht und am Abend zuvor noch im Hotel Bosna in Ilidže zu einem Abschiedsdiner geladen hatte, trafen er und seine Frau kurz nach zehn Uhr in Sarajewo ein.
Dabei ahnten sie nicht im Geringsten, dass sie bereits erwartet wurden: von einer Gruppe von Verschwörern, auf die ich später ausführlich zu sprechen kommen werde.
Der Thronfolger und sein Gefolge besichtigten zuerst eine Kaserne am Westrand von Sarajewo und fuhren dann, trotz Warnungen vor einem Terroranschlag, in einem offenen Wagen, einem Doppel-Phaeton der Wiener Autofabrik Gräf & Stift, in einer Autokolonne zum Rathaus.
Anmerkung: Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider starb 94 Jahre später ebenfalls in einem Modell Phaeton. Meinen Recherchen nach, die ich auf fast 900-Seiten dokumentiert habe, war dieser „Unfall“ ein Mordanschlag (siehe: Guido Grandt: Mordkomplott Jörg Haider – Fakten & Vertuschungen zum Attentat auf Europas erfolgreichsten Populisten).
Zurück nach Sarajewo ins Jahr 1914: Die Kolonne bestand aus sieben Fahrzeugen.
Im ersten befanden sich Offiziere der örtlichen Polizei, im zweiten der Bürgermeister und der Regierungs(vize)kommissär Dr. Edmund Gerde, dem die Gendarmerie unterstand.
Im dritten Wagen Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie, dessen Adjutant und Besitzer des Phaeton, Graf Franz Harrach, General Oskar Potiorek, der Militärgouverneur und Landeschef von Bosnien und der Herzegowina sowie der Chauffeur.
In den vier folgenden Autos fuhren die Mitglieder des Stabes und das Gefolge des Thronfolgers.
Zunächst verlief die Fahrt reibungslos. Dabei hatten sich die Terroristen bereits völlig ungehindert in etwa hundert Metern Abstand entlang der Straße postiert.
Dies war möglich, weil zuvor eine Lokalzeitung das Programm – und damit auch die Strecke – der Visite veröffentlicht hatte.
Die Route war also alles andere als geheim.

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Die Verschwörer waren Muhamed Mehmedbasić, Vaso Cubrilović, Nedeljko Căbrinović, Cvetko Popović, Gavrilo Princip und Trifko Grabež.
Sie hatten von Danilo Ilić, dem technischen Organisator des Attentats, Waffen zur Tatausführung erhalten.
Nun waren die Terroristen zwischen den drei Brücken postiert, die unterhalb der Fahrstrecke lagen.
Genauer standen die ersten drei Täter an der Flussseite des Kais in der Nähe der Cumurijabrücke.
Mehmedbasić hielt sich etwa zwanzig Meter davor in Richtung Bahnhof auf.
Cubrilović an der Ecke von Brücke und Kai.
Căbrinović rund einen Meter nach dieser Kreuzung.
Princip an der Ecke der Lateinerbrücke.
Auf der anderen Straßenseite befanden sich Popović und unweit von ihm Ilić.
Als erstes passierte die Wagenkolonne Muhamed Mehmedbasić. Allerdings versagten dem einzigen muslimischen Attentäter die Nerven, weil er irrtümlich glaubte, hinter ihn wäre ein Polizist getreten. Dadurch war er handlungsunfähig.
Andere hingegen nicht …
FORTSETZUNG FOLGT!
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