„Eine Elite, die sich lange für unantastbar hielt – und eine Öffentlichkeit, die ihr immer weniger vertraut. Die Epstein-Akten offenbaren Vorgänge, die wie eine Verschwörungstheorie klingen, aber aktenkundig sind“ – In mehreren europäischen Ländern führten bekannt gewordene Kontakte zum Pädokriminellen Jeffrey Epstein zu Rücktritten, Ermittlungen und politischem Druck. In Deutschland dagegen herrscht demonstrative Zurückhaltung. Trotz Warnungen vor möglichem Erpressungspotential sieht die Bundesregierung „keinen Anlass“ für eine systematische Auswertung der Akten. Was wird vertuscht?
Der deutsch-indische Journalist und Filmemacher Tahir Chaudhry schrieb das Buch WEM DIENTE JEFFREY EPSTEIN? – Das System aus Macht, Kontrolle und Erpressung und erklärte jüngst in einem Interview:
„In Schweden trat die UN-Vertreterin Joanna Rubinstein zurück, nachdem ein Besuch auf Epsteins Insel bekannt wurde. In der Slowakei legte Miroslav Lajčák, Sicherheitsberater von Ministerpräsident Robert Fico, sein Amt nieder, nachdem ein Austausch mit Epstein publik wurde, in dem von „wunderschönen“ Mädchen die Rede war. In Frankreich reichte der frühere Kulturminister Jack Lang seinen Rücktritt als Leiter eines Pariser Kulturinstituts ein, nachdem sein Name mehr als 600-mal in den Dokumenten auftauchte. In Norwegen trat die Botschafterin Mona Juul zurück, weil Epsteins Testament ihre Kinder mit zehn Millionen Dollar bedachte.“
Und:
„Am bizarrsten wirkt jedoch der britische Fall: Der frühere Wirtschaftsminister Peter Mandelson verließ wegen seiner engen Freundschaft zu Epstein die Labour-Partei. Kurz darauf trat auch Morgan McSweeney, der Stabschef von Premierminister Keir Starmer, zurück – weil er Mandelson zuvor als US-Botschafter empfohlen hatte. Das wirft unweigerlich die Frage auf, was die britische Regierung in dieser Affäre noch zu verbergen versucht.“
Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=146099
Jüngst durchsuchten im Zuge des Epstein-Skandals, wegen mutmaßlicher Korruption und Urlaube beim Pädokriminellen, norwegische Ermittler auch die Wohnung von Ex-Ministerpräsident Thorbjørn Jagland.

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Nun geht auch in der deutschen Politik die Angst um!
Am 6. Februar 2026 schrieb das Nachrichtenmagazin Focus:
Epstein-Enthüllungen: Wurden Entscheidungen in Deutschland durch Erpressung beeinflusst?
Und weiter:
Mehrere Sicherheitspolitiker im Bundestag haben eine systematische Auswertung der neu veröffentlichten US-Unterlagen zum Fall des US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein durch deutsche Staatsanwaltschaften gefordert. Die deutschen Behörden sollten sich „die Epstein-Akten genau anschauen und gegebenenfalls amerikanische Behörden nach weiteren Informationen anfragen“, sagte der Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe).
Von der Bundesregierung verlangte von Notz Auskunft, inwieweit deutschen Nachrichtendiensten und anderen Sicherheitsbehörden Kenntnisse über Epsteins Taten sowie über dahinterstehende „ausbeuterische, kriminelle oder pädokriminelle Netzwerke“ und deren internationale Bezüge bekannt gewesen seien.
Noch konkreter wurde der Vorsitzende des Geheimdienste-Kontrollgremiums, Marc Henrichmann (CDU):
In die „unsäglichen Epstein-Machenschaften“ seien offenbar hochrangige Entscheider aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik verwickelt gewesen, sagte er dem „Handelsblatt“. Die Enthüllungen böten „erhebliches Kompromittierungs- und Erpressungspotential“. Es müsse geprüft werden, ob dadurch Entscheidungen „zu Lasten der Sicherheit Deutschlands und Europas“ beeinflusst worden sein könnten. Das Parlament werde den Sicherheitsbehörden dazu Fragen stellen.
Und der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sebastian Fiedler, hält ebenfalls deutsche Bezüge für möglich:
„Angesichts der zahlreichen Verflechtungen in europäische Machtzirkel ist es keineswegs ausgeschlossen, dass sich Verflechtungen auch nach Deutschland ergeben können“, sagte der dem „Handelsblatt“. Für die strafrechtliche Aufarbeitung verwies Fiedler auf die enge Zusammenarbeit von deutschen und US-Ermittlungsbehörden. Er erwarte, dass deutsche Stellen in einschlägigen Fällen beteiligt würden.
Auch Mitglieder des Parlamentarischen Kontrollgremiums forderten bereits Untersuchungen deutscher Behörden.
Die Bundestagsfraktion der Grünen ruft die Bundesregierung auf, Nachforschungen einzuleiten.
Es müsse geklärt werden, inwiefern Politiker, Behördenmitarbeiter oder Personen, die den deutschen Staat repräsentierten, in den Akten auftauchten.

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Dass ausgerechnet die GRÜNEN eine Aufklärung im Fall Epstein in Bezug auf Deutschland fordern, verwundert aufgrund ihrer früheren „Pädo-Ausrichtung“dann schon.
Siehe beispielsweise hier:
ANTI-KINDER-SCHOCK-VIDEO: Grüner »befürwortet« Sex mit Kindern (1985)!
Doch der eigentliche Skandal ist außerdem die Haltung der Bundesregierung und Kanzler Merz zur Causa Epstein:
Regierungssprecher Stefan Kornelius:
„Wir sehen, was in anderen Ländern ans Tageslicht kommt, beziehungsweise, wie es dort politische Auswirkungen hat.“ Die Bundesregierung sehe jedoch keinen Anlass für eine systematische Auswertung der Epstein-Akten. Ihm sei zudem nichts darüber bekannt, dass der Fall Epstein für Deutschland strafrechtlich relevant sein könnte.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article698a8894522c438350e40db9/jeffrey-epstein-haltung-der-bundesregierung-zu-epstein-files-zeigt-eine-gefaehrliche-ignoranz-sagen-die-gruenen.html
Ebenso skandalös ist die Erklärung des Auswärtigen Amts in der Regierungspressekonferenz vom 2. Februar 2026 zur Offenlegung von Akten im Fall Jeffrey Epstein!
Lesen Sie selbst (Steffen Meyer ist (Stand 2025/2026) Erster Stellvertretender Regierungssprecher und arbeitet im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BReg):
Frage
Zum Thema Epstein-Affäre: Herr Meyer, wie bewertet die Bundesregierung die schrittweise Veröffentlichung der Millionen von Akten, die jetzt ja unregelmäßig an die Öffentlichkeit gelangen? Interessiert das die Bundesregierung an sich, was dort alles zutage tritt? Interessiert das den Bundeskanzler?
Meyer (BReg)
Wir verfolgen das natürlich, man kommt ja kaum daran vorbei. Wir sind dort allerdings nicht beteiligt. Insofern würde ich das jetzt hier an der Stelle auch nicht kommentieren.
Zusatzfrage
Es kommt immer mehr zutage, dass auch Botschaftspersonal anderer Länder dort verwickelt ist. Es sind jetzt deswegen schon Menschen zurückgetreten. Der aktuelle Handelsminister ist auch gerade in den Nachrichten dazu. Herr Giese, können Sie für die deutschen Diplomaten ausschließen, dass dort irgendwelche Namen auftauchen?
Giese (AA)
Wie gesagt, ich kenne nicht den Gesamtinhalt dieser Dokumente. Das ist die Veröffentlichung von strafrechtlichen Ermittlungsakten in einem anderen Land. Das ist außerhalb der Zuständigkeit des Auswärtigen Amtes. Wenn es dazu etwas gäbe, was wir mitzuteilen hätten, dann würde ich das tun. Aber mir ist dazu nichts bekannt.
Zusatzfrage
Aber Sie verfolgen das auch?
Giese (AA)
Wie alle Menschen das tun, die die Medien verfolgen.
Quelle: https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/regierungspressekonferenz-2754742
Am Ende bleibt ein irritierender Befund: Während in anderen europäischen Staaten politische Konsequenzen gezogen werden, setzt die Bundesregierung auf Distanz, Abwiegeln und Nichtzuständigkeit. Man „verfolgt“ die Entwicklungen – aber man prüft nicht systematisch. Man kommentiert nicht – und ermittelt nicht von sich aus.
Dabei geht es nicht um Sensationslust. Es geht um Vertrauen. Um die schlichte Frage, ob es auch in Deutschland Berührungspunkte gab – und falls ja, ob daraus Abhängigkeiten, Erpressbarkeit oder sicherheitspolitische Risiken entstanden sind.
Wer hier Transparenz verweigert oder verzögert, beschädigt dieses Vertrauen weiter.
Was also haben deutsche Politiker zu verbergen?
Oder ist es die Angst vor dem bloßen Verdacht, die jede aktive Aufklärung verhindert?
Demokratien leben von Offenheit – nicht vom Aussitzen. Und wenn anderswo bereits politische Karrieren an den Enthüllungen zerbrechen, stellt sich zwangsläufig die Frage:
Wann fällt der erste Dominostein in Deutschland?




Da wird garantiert gar nichts passieren weil sich die elenden Ratten gegenseitig schützen.