Die Feindschaft zwischen Washington und Teheran wird verschärft durch Irans Rivalität mit Saudi-Arabien und seine strategische Annäherung an Russland. Für die USA bedeutet das: Der Iran ist nicht nur regionaler Gegenspieler am Golf, sondern Teil einer größeren geopolitischen Frontlinie. Jede militärische, technologische oder energiepolitische Kooperation mit Moskau verleiht Teheran zusätzliches Gewicht – und erhöht in Washington die Bereitschaft zu härteren Maßnahmen. So verschiebt sich der Konflikt vom regionalen Machtkampf hin zu einer globalen Konfrontationslogik.


Die Behauptung trifft einen Nerv – aber sie braucht Präzision. Die Feindschaft der USA gegenüber dem Iran ist älter als Irans heutige Nähe zu Russland. Und sie hat mehr Gründe als nur Saudi-Arabien.

Doch der Kern stimmt: Für Washington ist der Iran seit Jahrzehnten ein geopolitischer Störfaktor, weil Teheran eine eigenständige Regionalmacht sein will – und weil das iranische Machtprojekt immer wieder mit den Sicherheitsinteressen der US-Verbündeten kollidiert, vor allem Saudi-Arabien und Israel.

1) Der Urknall: 1953 – als die USA im Iran schon einmal „entschieden“, wer regiert

Wer verstehen will, warum „Ausschalten“ im iranischen Gedächtnis kein Schlagwort ist, beginnt 1953: Die CIA hat später selbst Dokumente freigegeben, die ihre Rolle beim Sturz von Premier Mossadegh bestätigen.

Dieser Eingriff ist bis heute der historische Beleg dafür, dass Washington im Zweifel nicht nur „Einfluss nimmt“, sondern Machtverhältnisse aktiv formt, wenn strategische Interessen berührt sind.

2) 1979 bis heute: Iran als Gegenspieler der US-Ordnung im Nahen Osten

Mit der Revolution 1979 wurde der Iran nicht einfach „ein weiteres schwieriges Land“, sondern der erklärte Gegner einer US-geprägten Sicherheitsarchitektur am Golf. Seitdem läuft der Konflikt in Wellen: Sanktionen, Druck, verdeckte Operationen, Abschreckung – und gelegentlich Diplomatie.

Die Atomfrage war dabei ein Brennglas. 2015 wurde mit dem JCPOA ein Deal geschlossen, der Irans Programm begrenzen und international überwachen sollte; 2018 zogen sich die USA unter Trump wieder zurück.
Das Ergebnis: weniger Vertrauen, mehr Eskalationslogik.


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3) Saudi-Arabien: Der Verbündete, dessen Rivalität mit Iran US-Politik mitprägt

Saudi-Arabien ist seit Jahrzehnten zentraler Partner der USA – militärisch, energiepolitisch, strategisch. Das Bündnis ist kein Geheimnis, es ist offen dokumentiert und wird politisch regelmäßig erneuert.

In dieser Geometrie ist Iran der natürliche Gegenspieler: Teheran konkurriert mit Riad um Einfluss in der Region – mal über Diplomatie, häufig über Stellvertreterkonflikte.

Wichtig: Diese Rivalität ist nicht statisch. 2023 wurde sogar eine Wiederannäherung Iran–Saudi-Arabien (unter chinesischer Vermittlung) vereinbart. Das zeigt: Der Konflikt ist politisch – nicht schicksalhaft.

4) Russland-Faktor: Nicht der Ursprung – aber ein Verstärker

„USA wollen Iran ausschalten, weil er mit Russland verbündet ist“ – so schlicht ist es nicht. Die USA standen dem Iran lange vor der heutigen Russland-Nähe feindlich gegenüber. Aber: Irans Kooperation mit Russland ist spätestens seit 2022 zu einem strategischen Brandbeschleuniger geworden.

  • Westliche Analysen und Sanktionsmitteilungen beschreiben eine wachsende Iran–Russland-Verflechtung (u. a. bei Drohnenproduktion/Technologie und Rüstungskooperation).

  • Auch zu iranischen Lieferungen bzw. Verträgen im Raketen-/Missilbereich an Russland wurden in den letzten Jahren Berichte und Analysen veröffentlicht.

Für Washington bedeutet das: Iran ist nicht nur Regionalmacht, sondern Teil einer größeren Konfrontationslinie – und wird damit in US-Planungen „härter“ eingeordnet.

5) Regimewechsel: Der alte Traum kehrt als offene Rhetorik zurück

Dass in den USA immer wieder über „Regime Change“ gesprochen wurde, ist historisch nichts Neues. Neu ist die Offenheit, mit der diese Option im Kontext der aktuellen Eskalation diskutiert wird. Reuters, AP und andere beschreiben eine Debatte über Regimewechsel und seine Risiken – inklusive der Einschätzung, wie schwer ein Kollaps tatsächlich zu erzwingen wäre.

Das ist der Punkt, an dem „Eindämmung“ in „Ausschalten“ kippt – nicht als offizielle Doktrin auf Papier, aber als politischer Wille, der sich in Operationen, Sanktionspaketen, Zielauswahl und öffentlicher Kommunikation spiegelt.

Fazit

Die USA wollten den Iran nicht „immer“ ausschalten, weil er mit Russland verbündet ist – die Feindschaft ist älter.

Aber: Irans Rolle als Gegenspieler der US-Verbündeten (Saudi-Arabien, Israel), die Atomfrage, das Prinzip der Regionalmacht Iran – und die heutige Achse Richtung Russland – ergeben zusammen das Bild einer Konfrontation, in der Washington immer wieder auf maximalen Druck setzt. Ebenso wie Israel.

Und nun ist ein heißer Krieg ausgebrochen, bei dem die USA, Israel und Saudi-Arabien das Mullah-Regime gänzlich ausschalten wollen, sehr zum Missfallen von Russland und China.



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Quellen und weiterführende Belege

  • National Security Archive (GWU): CIA-Dokumente zum Putsch 1953

  • CIA Reading Room (Dokumente/Materialsammlung)

  • EU-Rat: JCPOA/US-Ausstieg 2018 (Faktenübersicht)

  • Arms Control Association: JCPOA-Factsheet/Monitoring (PDF)

  • Reuters: Iran–Saudi-Deal (Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen, 2023)

  • US-White-House Fact Sheet (Saudi-Partnerschaft)

  • IISS: Iran–Russland militärische Kooperation (Analyse)

  • U.S. State Department: Sanktionsmitteilung zu Iran–Russland Kooperation

  • ISW: Shahed-Fabrik/Kooperation (Analyse)

  • UN Security Council Resolution 2601 (Schutz von Bildungseinrichtungen)

  • UN „Children and Armed Conflict“: Schutz von Schulen im humanitären Recht

  • Reuters/AP/Atlantic (2026): Debatte über Regimewechsel und Risiken




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