Quellen: https://www.masonicgreatwarproject.org.uk/legend.php?id=1797///https://www.freimaurer-wiki.de/index.php/Horatio_Herbert_Kitchener
Kitchener befehligte 1898 als Feldmarschall eine britisch-ägyptische Armee. In der Schlacht bei Omdurman wurden über 10 000 Derwisch-Krieger mit Maschinengewehren und Dumdumgeschossen massakriert. Der Leichnam des Mahdi wurde durch Enthauptung geschändet.
Gerüchte besagten, Kitchener habe sogar erwogen, den Kopf des heiligen Mannes als Tintenfass oder Trinkschale verarbeiten zu lassen oder, besser noch, als Kuriosität an das Royal College of Surgeons nach London zu senden.
Logenbruder Kitchener war auch Oberbefehlshaber im so genannten Burenkrieg (1899–1902) in Südafrika. »Buren« (Bauern) waren eingewanderte, holländisch stämmige Siedler.
Freimaurer Kitchener verfolgte die Strategie der »verbrannten Erde«, bei der insgesamt 22 000 Briten und 12 000 Kämpfer aus afrikanischen Hilfstruppen ums Leben kamen.
Das Internationale Freimaurer Lexikon schreibt hierzu fast pathetisch: »Kitchener tat sich besonders in Kolonialfeldzügen hervor, besiegte den Mahdi in der Schlacht bei Omdurman und beendete den Burenkrieg.«[2]
Doch so einfach war das nicht, denn Kitchener vermochte es trotz der Übermacht seines Heeres, das rund 450 000 Soldaten zählte, nicht, die burische Guerilla zu zerschlagen.
So griff er zum Mittel der Konzentrationslagerpolitik. Er ließ Dutzende von Konzentrationslagern (Concentration Camps) einrichten.
Am 22. September 1900 erhielt Generalmajor J. G. Maxwell, Militärgouverneur von Pretoria, den Befehl, Frauen und Kinder von burischer Abstammung in ein Konzentrationslager einzuweisen.[3]
Der Plan war, dass, wenn die burischen Frauen und Kinder in den Händen des Feindes waren, ihre Männer und Väter am schnellsten zur Kapitulation gezwungen werden konnten.

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So errichteten die Engländer mehr als 40 Konzentrationslager (manche Quellen sprechen von 58), in denen mehr als 110 000 Buren interniert wurden (45 000 im Oranje-Freistaat, 25 600 in Natal, 43 000 in Transvaal).
Viele davon waren Kinder – von den Gefangenen in Natal befanden sich beispielsweise 10.800 im Kindesalter!
Der Historiker Ewald Steenkamp schreibt dazu: »In den Räumlichkeiten liegen die Frauen, Kinder und Säuglinge, alle bis auf das Skelett abgemagert und totenbleich vor Hunger und Krankheit. Und überall sind Fliegen, die Überträger von allerlei Arten von Krankheitskeimen. Die Fliegen kriechen in die Nasenlöcher der kleineren, schwächeren Kinder, und nach kurzer Zeit kriechen Würmer aus deren Nasen heraus.«[4]
Neben Körperverletzungen kamen auch sexuelle Nötigungen vor, wie Zeugenaussagen aus jenen Tagen belegten.[5] Die Sterblichkeitsrate stieg durch Masern, Fieber, Lungenentzündungen und Ödeme stark an.
Etwa zehn Prozent der burischen Bevölkerung starb in den englischen Konzentrationslagern.
Der Politik und Zeitgeschichtler Hans-Peter Schwarz schreibt in seinem Buch Das Gesicht des Jahrhunderts – Monster, Retter und Mediokritäten dazu: »In dem von ihm (Kitchener, Anm. d. Autors) eingerichteten Konzentrationslagern gehen circa 20.000 Familien zugrunde.«[6]
Der Mitverantwortliche für diese Konzentrationslager war der Freimaurer Lord Horatio Herbert Kitchener (of Khartoum).
Kitchener starb auf dem Kriegsschiff Hampshire, das im Ersten Weltkrieg vor den Orkney-Inseln auf eine deutsche Seemine gelaufen war.
Der Lord, der von den Freimaurern ja fast schon verehrt wird, wenn sogar Logen seinen Namen tragen, war bestimmt eines der negativsten Beispiele der Freimaurer-Geschichte. Durch seine Arbeit starben tausende in Buren-Konzentrationslagern, darunter viele Kinder.
Dass Freimaurer sich auch heute noch nicht von ihm distanziert haben, widerspricht aber wirklich allem, was uns die Logenbrüder über Humanität, Brüderlichkeit und Gleichheit erzählen.
In diesem Sinne war Maurer Kitchener gewiss kein Held, sondern ein Kriegsverbrecher.[7]
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Quellen: [1] Vgl. Alan Moorehead: „The White Nile“, London 1973, S. 335/Hans-Peter Schwarz: “Das Gesicht des Jahrhunderts – Monster, Retter und Mediokritäten“, Berlin 1998, S. 132f., 461, 648/Michael Grandt: „Das Hitler-Tribunal – Protokoll eines Nürnberger Prozesses, Band 1: ‚Wege zur Macht’“, München/London/New York 2006, S. 369, 370 sowie: Supplement zum 1. Band, S. 141, 142/Joel Kotek/Pierre Rigoulot: „Das Jahrhundert der Lager. Gefangenschaft, Zwangsarbeit, Vernichtung“, Berlin/München 2001, S. 59, 61, 62, 64/Oskar Hirntrager: „Geschichte von Südafrika“, München 1952, S. 373/Ben Viljoen: „Die Transvaaler im Krieg gegen England“, München o.J., S. 228/S.B. Spies: „Methods of Barbarism?“, Kapstadt 1978, S. 215/Ewald Steenkamp: „Helkampe“, Pretoria 2001, S. 73f./Oorlogsmuseum van die Boererepublike (Hrsg.): „Vroueleed“, Bloemfontein 1993/J.C.Otto: „Die Konsentrasie-Kampe“, Johannesburg 1954, S. 170/Eugen Lennhoff/Oskar Posner/Dieter A. Binder: „Internationales Freimaurer Lexikon“, München 2006 (5. überarbeitete und aktualisierte Ausgabe), S. 464///[2] Vgl. Eugen Lennhoff/Oskar Posner/Dieter A. Binder: „Internationales Freimaurer Lexikon“, München 2006 (5. überarbeitete und aktualisierte Ausgabe), S. 464///[3] Dies wurde durch das britische Memorandum vom 21.12. 1900 legalisiert (siehe Kosek, S. 62)///[4] Vgl. Ewald Steenkamp: „Helkampe“, Pretoria 2001, S. 73f.///[5] Wie etwa in: Oorlogsmuseum van die Boererepublike (Hrsg.): „Vroueleed“, Bloemfontein 1993///[6] Vgl. Hans-Peter Schwarz: “Das Gesicht des Jahrhunderts – Monster, Retter und Mediokritäten“, Berlin 1998, S. 461///[7] 1899 hatte auch Großbritannien die Haager Konvention unterschrieben, nach der Übergriffe auf Zivilisten verboten waren. Diese auch von Kitchener an den Tag gelegt Vorgehensweise gegen Zivilisten (Frauen und Kinder) war demnach völkerrechtswidrig.
Sozialkritisch – couragiert – investigativ – jenseits des Mainstream-Journalismus – spannende, ungewöhnliche + schockierende Belletristik




So eine dreckige X. Man fasst es nicht zu was manche Menschen fähig sind. Wird der elende Kerl auch noch in England hochgelobt und verehrt?