PANIKMACHE WELTUNTERGANG! Auch Jim Jones und David Koresh predigten das Ende – und machten daraus tödlichen Ernst. Was als angebliche Erlösung begann, endete in Massensterben und Infernos. Dieser Beitrag zeigt, wie Endzeitpropheten nicht nur täuschten – sondern ihre Anhänger direkt in den Tod führten.


Jonestown: Der tödlichste „Weltuntergang“ der Geschichte

Ein weiterer „Prophet“, der den Weltuntergang beschwor – und dabei selbst zur Katastrophe wurde –, war Jim Jones. Gemeint ist nicht der gleichnamige Rapper, sondern James Warren „Jim“ Jones, Gründer der Sekte Peoples Temple.

Als Pfarrer war Jones mit den apokalyptischen Motiven der Bibel bestens vertraut – und machte sie sich zunutze.

1965 formte er seine eigene religiöse Bewegung, die bald weniger durch Glauben als durch Skandale Schlagzeilen machte. Vorwürfe sexuellen Missbrauchs überschatteten die Gemeinschaft – ein Muster, das in vielen Sekten immer wiederkehrt.

Um dem wachsenden Druck der Öffentlichkeit zu entgehen, verlegte Jones 1977 seine Anhängerschaft von Kalifornien in den Dschungel von Guyana. Dort errichtete er die abgeschottete Siedlung „Jonestown“ – ein vermeintliches Paradies fernab der „verdorbenen Welt“.

Doch genau diese Welt erklärte Jones bald für verloren. Er predigte den bevorstehenden Untergang – und stellte den einzigen Ausweg gleich mit bereit: den Tod.

Am 18. November 1978 inszenierte er schließlich das Grauen – einen Massensuizids!

Unter seiner Anweisung mussten seine Anhänger Zyankali trinken. Wer sich weigerte, wurde mit Waffengewalt dazu gezwungen.

Am Ende starben über 900 Menschen, darunter rund 270 Kinder.

Kein göttlicher Weltuntergang – sondern ein von einem Menschen inszenierter.


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Apokalypse in Flammen: David Koresh und das Inferno von Waco

Auch David Koresh zählte zu jenen Männern, die sich als Sprachrohr des Weltendes inszenierten. 

Der US-Amerikaner führte die Sekte Branch Davidians – eine radikale Abzweigung einer ohnehin endzeitfixierten Glaubensgemeinschaft.International bekannt wurde der Fall durch die blutige Eskalation in Waco im Jahr 1993, die später unter anderem in der Netflix-Dokumentation „Waco: American Apocalypse„aufgearbeitet wurde.

Koresh selbst stilisierte sich zum Propheten – mehr noch: Er sah sich als das „Lamm Gottes“ aus der biblischen Offenbarung. Seinen Anhängern predigte er den nahen Weltuntergang.

Doch wie so oft bei solchen Verkündern blieb das angekündigte Ende aus. Stattdessen nahm die Realität eine andere, tödliche Wendung.

Aussteiger der Sekte informierten die Behörden über mutmaßliche Verbrechen innerhalb der Gemeinschaft – darunter illegaler Waffenbesitz und sexueller Missbrauch von Kindern.

Am 28. Februar 1993 griff das FBI ein und stürmte das Gelände nahe Waco, Texas.

Die Sektenmitglieder leisteten bewaffneten Widerstand.

Es folgte eine 51 Tage andauernde Belagerung, die in einem Inferno endete: Ein Feuer zerstörte die Anlage vollständig.

Am Ende waren 76 Menschen tot – darunter auch Kinder.Kein göttlicher Weltuntergang, sondern ein von Fanatismus, Kontrolle und Gewalt herbeigeführtes Ende.

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