Odessa, wenige Tage nach dem 2. Mai 2014: Während die Welt noch rätselte, verdichteten sich Berichte zu einem düsteren Mosaik aus Gewalt, Feuer und widersprüchlichen Darstellungen. Offizielle Zahlen standen gegen inoffizielle Schätzungen, Augenzeugen gegen politische Narrative. Was als „Ausschreitungen“ begann, entwickelte sich in den Schilderungen vor Ort zu einem der verstörendsten Ereignisse des Ukraine-Konflikts – voller offener Fragen, Ungereimtheiten und erschütternder Details.
Ich war kurz vor und nach dem Inferno selbst in Odessa – sprach mit Journalisten, recherchierte vor Ort und berichtete direkt nach dem „Massenbrandmord“ in verschiedenen Artikeln darüber:
Anfang Mai 2014:
Nach dem Drama in der südukrainischen Hafenstadt Odessa, wo es am vergangenen Freitag zu Ausschreitungen zwischen den Anhängern eines Referendums und Kämpfern des ultranationalistischen Rechten Sektors gekommen war, bei dem mehr als 40 prorussische Regierungsgegner bei lebendigem Leib verbrannt worden sind, kommen immer mehr grausame Details ans Tageslicht!
So sollen bei den Zusammenstößen am 2. Mai mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen sein, 200 wurden verletzt.
Als sich mehrere prorussische Aktivisten im Gewerkschaftshaus versteckt hatten, weil ihr Zeltlager von nationalen Extremisten in Brand gesteckt worden war, versperrten die Angreifer alle Ausgänge und bewarfen das Gebäude mit Molotow-Cocktails, bis es brannte.
Bis zu 40 Menschen verbrannten bei lebendigem Leibe oder starben beim Sprung aus den Fenstern. Inoffiziell wird von 126 bis 160 Toten gesprochen, die gefunden wurden!
Darunter auch Frauen und – Kinder!
Der Leiter der öffentlichen Bewegung “Jugowostok” (Südosten) Oleg Zarjow meint, dass die ukrainischen Behörden alles tun, um die Spuren ihres Verbrechens zu beseitigen. „Es entsteht der Eindruck, dass man die Menschen getötet und womöglich auch vergewaltigt – und erst danach mit Molotow-Cocktails begossen und angezündet hat“, sagte Zarjow.
Die meisten Toten sollen Brandwunden auf dem Kopf und an Unterarmen haben. Wahrscheinlich hatte man die Menschen speziell mit Brandstoffen begossen, damit man die Leichen nicht identifizieren konnte. Einige wiesen sogar Schusswunden auf.
Wie brutal die ukrainischen Nationalisten sogar gegen verletzte und halb verbrannte prorussische Menschen vorgegangen sind, zeigen nun Fernsehbilder.
Die Radikalen schlugen und traten die Verletzten sogar noch!
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Die Polizei schritt nicht ein. Der Gouverneur des Gebiets Odessa verteidigte das Vorgehen der Rechten. Es sollen bis zu 2.000 Anhänger des “Rechten Sektors” gewesen sein, die die Stadt belagerten, unterstützt von Teilen der Polizei.
Der ukrainische Übergangs-Premier Arsenij Jazenjuk hat nun das Innenministerium für die zahlreichen Toten verantwortlich gemacht. Das heißt: Der Regierungschef schiebt die Schuld an der Brandtragödie auf sein Ministerium. Und natürlich auf die Russen, die diese feige Tat mit “Agenten” provoziert hätten.
Dabei waren es hauptsächlich die Rechten, die Nationalisten, der Rechte Sektor, der wiederum mit der an der Regierung beteiligten russophoben, antisemitischen und rechtsradikalen Swoboda-Partei verbandelt ist.
Nun werden Ausreden gesucht. Denn zu erdrückend sind die Beweise dieses Massenmordes.
Deshalb kursieren nun Verschwörungstheorien der Verantwortlichen. Oder die grausame Tat wird einfach “gerechtfertigt”.
So beispielsweise von der vom Westen hofierten und unterstützten ukrainischen Ex-Regierungschefin und Präsidentenkandidatin Julia Timoschenko. Sie hat die Verbrennung von Menschen in Odessa als „Schutz administrativer Gebäude“ und den Überfall der Radikalen auf ein Anti-Maidan-Lager als „friedliche Demonstration“ bezeichnet.
Unglaublich!
Konkret: „In Odessa konnten wir durchhalten und uns verteidigen, weil Stadtbewohner uns halfen, als eine friedliche proukrainische Demonstration überfallen worden war. Wir konnten auch administrative Gebäude schützen,” so Timoschenko. Die bei einem Brand im Gewerkschaftshaus ums Leben gekommenen friedlichen Menschen bezeichnete sie als „Angehörige von Diversionstruppen, die gekommen waren, um Einwohner von Odessa zu töten“.
Der im Gebietsparlament sitzende Abgeordnete Wadim Sawenko hingegen wirft den Kiewer Behörden vor, dass die Brandtragödie eine „Strafoperation gegen die prorussisch gesinnten Bürger“ gewesen sei.
Die Vorsitzende des Sicherheits- und Anti-Korruptions-Ausschusses der Duma in Moskau, Irina Jarowaja, spricht von der Führung in Kiew als eine „organisierte Verbrechergruppe, die Kriegsverbrechen begeht“. Und weiter: „Nach diesen Greueltaten gehören sie als Kriegsverbrecher vor ein internationales Kriegstribunal. Jede Unterstützung für die selbsternannte Macht in Kiew, die einen Vernichtungsbefehl gegen das eigene Volk erteilt hat, bedeutet Mittäterschaft bei diesem Massenmord“, so Jarowaja.
Doch der Westen sieht das wohl anders. Große Proteste gegen den barbarischen Massenmord gibt es nicht!
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Jetzt sind wir also wieder soweit: Rechte Nationalisten und Nazis, finanziell gesponsert von den USA und der EU, verbrennen Menschen bei lebendigem Leib! Darunter Frauen und unschuldige Kinder!
Stattdessen wird die Vernichtung der russischstämmigen Bürger der Ukraine weiter vorangetrieben, die als “Terroristen” bezeichnet werden.
So bereitet sich mit Duldung von Merkel, Obama, Barosso & Co. der ukrainische Geheimdienst SBU laut inoffiziellen Angaben aus Kiew auf eine gewaltsame Niederschlagung der Proteste in Odessa vor. Durch Spezialeinheiten des Innenministeriums und des “Rechten Sektors”.
Anders ausgedrückt: Nach dem Massenbrandmord in Odessa und der beabsichtigten Ausrottung der russischstämmigen “Terroristen” dürfen die Nazis weiter töten. Mit Legitimation ihrer zum Teil faschistischen Regierung.
Und von unserer Bundeskanzlerin.
Mit den Steuergeldern der Bürger.
Und niemand regt sich auf.
In was für einer Welt, in was für einem Deutschland leben wir?
Und ebenso berichtete ich damals:
War der Massenbrandmord im südukrainischen Odessa am 2. Mai 2014 eine „False flag action“?
Zu diesem Schluß jedenfalls kommt man, wenn man verschiedene Bilder aus dem Inneren des in Brand gesetzten Gerwerkschaftshauses sieht.
Sie bestätigen: Im Haus befanden sich auch Frauen!
Eine Schwangere wurde sogar mit einem Draht stranguliert! (Anmerkung: Später wurde offiziell dementiert, dass eine schwangere Frau zu Tode kam!/GG).
Auf einem Video sind Ihre Schreie „Help me!“ zu hören!
Einige Opfer weisen (Kopf)Schussverletzungen auf!
Einige Opfer verbrannten seltsamerweise an den Unterkörpern nicht, was den Verdacht nahelegt, dass sie vorher mit einem brennbaren Gemisch übergossen wurden! Wer hat diese Menschen VOR dem Brand getötet?
Es sollen Mitglieder des „Rechten Sektors“ gewesen sein.
Diesen Massenmord will die ukrainische Regierung anscheinend vertuschen.
Diese Meldung bestätigt eine „False Flag action“:
An den gewalttätigen Zusammenstößen vom vergangenen Freitag im südukrainischen Odessa haben als Fußballfans verkleidete Angehörige der Sonderbataillone „Schtorm“ und „Dnepr-1“ der ukrainischen Bereitschaftstruppen teilgenommen, wie der Abgeordnete des Gebietsrates von Odessa Wadim Sawenko am Dienstag in einem Interview für RIA Novosti sagte.
Nach Angaben Sawenkos setzen sich die genannten Bataillone aus Mitgliedern rechtsradikaler nationalistischer Organisationen zusammen und werden vom ukrainischen Unternehmer Igor Kolomoiski finanziert.
Mit Schusswaffen ausgerüstet, hatten die Spezialkräfte nach ihrer Ankunft im Zentrum von Odessa Schutzwesten angezogen und sich mit anderen Schutzmitteln versorgt. „Das waren eine Art Vernichtungseinheiten, die für Einsätze im Südosten der Ukraine bestimmt sind…“, so der Abgeordnete.
Bei der offiziellen behördlichen Berichterstattung über 46 Tote in Odessa seien keine Vermissten erwähnt worden, so der Abgeordnete. Laut Augenzeugenberichten seien 116 Menschen getötet worden, sagte Sawenko.
Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140506/268428074.html
ÜBRIGENS:
Nach den schrecklichen Ereignissen leitete die Ukraine zwar Ermittlungen ein, doch diese verliefen schleppend und wirkten von Anfang an unzureichend. Internationale Organisationen übten wiederholt scharfe Kritik: Der Europarat bemängelte mangelnde Fortschritte sowie fehlende Unabhängigkeit und Gründlichkeit, die UN kritisierten einseitige Ermittlungen, die sich vor allem gegen prorussische Aktivisten richteten.
Bis 2020 wurde niemand für die Toten im Gewerkschaftshaus zur Verantwortung gezogen – zentrale Fragen blieben ungeklärt.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) stellte am 13. März 2025 fest, dass die ukrainischen Behörden es versäumt hatten, rechtzeitig Schutzmaßnahmen zu ergreifen, und damit das „Recht auf Leben“ der Opfer (Art. 2 EMRK) verletzten.
Zudem wurden Beweise in den Ermittlungen unzureichend oder gar nicht gewürdigt. Auch die verspätete Übergabe einer Leiche an die Angehörigen wurde als Verletzung von Art. 8 EMRK bewertet. Den betroffenen Familien sprach das Gericht Entschädigungen zu.
Die meisten Fotos und Videos über den Massenbrandmord von Odessa sind inzwischen gelöscht, viele Homepages, die darüber berichteten bzw. diese Fotos/Aufnahmen veröffentlichten, ebenfalls.
Im letzten Teil meiner Odessa-Blogreihe werde ich das ganze Ausmaß des Grauens anhand von Fotos und Videoaufnahmen dokumentieren!
FORTSETZUNG FOLGT!
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Ich bin gespannt, wie sich das alles entwickeln wird. Habe Menschen aus Amerika kennen gelernt, die nach 25 Jahren immer noch nichts von WTC 7 wussten. Das kann man sich gar nicht vorstellen. Welch eine Heuchelei der USA. Erst den Aufstand finanzieren und dann wieder einen auf Demokrtie machen.