Die barbarischen Verbrechen der Nazis sind unbestritten. Doch auch die andere Seite hinterließ eine blutige Spur, über die bis heute nur selten gesprochen wird. So peitschte die sowjetische Propaganda mit beispielloser Hetze den Hass auf alles Deutsche hoch – ganz gleich ob Militärangehörige oder Zivilisten. Die Folgen waren grausam: Rotarmisten erschossen Gefangene, folterten Verwundete, vergewaltigten Millionen Frauen und hinterließen ein Panoptikum des Schreckens, das bis heute kaum offen benannt wird. Nur wenige renommierte Historiker und Zeitzeugen wagten es, den von Moskau geschürten Hass und die bestialischen Taten der Roten Armee gegen Deutsche beim Namen zu nennen – ein Tabubruch, der bis heute nachwirkt.
»Deutsche sind keine Menschen. Deutsche sind zweibeinige Tiere, abscheuliche Geschöpfe, Bestien.«
Ilja Ehrenburg (russischer. Schriftsteller und Journalist)[i]
Bereits 1997 dokumentierte der Münchner Historiker Franz W. Seidler in seinem Buch Verbrechen an der Wehrmacht die Gräuel der Roten Armee an deutschen Soldaten. Ein absoluter Tabubruch!
So veröffentlichte er beispielsweise den Befehl des politischen Kommissars des Schützenregiments 406 der Roten Armee vom 17. Januar 1942, in dem es hieß: »Es werden keine Gefangenen gemacht, alle Deutschen werden erschlagen. Keiner darf am Leben bleiben.« Diese Anordnung war nicht etwa ein Einzelfall, sondern »Ausdruck des Hasses, mit dem Stalins Truppen im Zweiten Weltkrieg kämpften«.
Historiker Seidel zu seinem Buch: »Ich habe lange gezögert, dieses gräuliche Buch herauszugeben. Das Material der Wehrmacht-Untersuchungsstelle, von dem die Ausarbeitung nicht einmal ein Hundertstel erfasst, ist ein Panoptikum menschlicher Grausamkeit.«

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Dazu führte Seidler auf, dass Rotarmisten deutsche Soldaten in selbstgeschaufelten Gräbern erschossen, Verwundeten die Augen ausstachen, Kriegsgefangenen im Verhör Fingernägel und Zunge herausrissen, Hände verbrühten, tödliche Bajonettstiche in die Rücken gefangener und gefesselter Wehrmachtssoldaten verpassten. Sogar Fälle von Kannibalismus wurden aufgezeigt.
Seidler weiter: »Es ist die Aufgabe des Historikers, auf der Suche nach der Wahrheit ohne Rücksicht auf Opportunitätserwägungen verschüttetes und unterdrücktes Beweismaterial vorzulegen, das für das Geschichtsbild der nächsten Generation wichtig sein könnte.«
Dabei stützte der Historiker seine diesbezüglichen Recherchen auf Originalakten der Berliner Wehrmacht-Untersuchungsstelle für Verletzungen des Völkerrechts (WUSt).
Das Nachrichtenmagazin Focus erklärte dazu: »Dort arbeiteten bis 1945 erfahrene Strafrichter, Gerichtsmediziner und Gutachter. Amtsgerichte waren vom Reichsjustizministerium zur Mitarbeit verpflichtet. Alle Protokolle unterschrieben vernehmende Richter, Protokollführer und vereidigte Zeugen. Das lässt Verfälschungen, textlichen Irreführungen oder willkürlichen Behauptungen keinen Raum. Orts- und Zeitangaben stimmen.«
Und weiter: »Die Bilder schossen nicht irgendwelche Hobbyfotografen, sondern kommen aus amtlichen Archiven. Die Schriftstücke präsentiert der Autor ohne Auslassungen und Kürzungen. Sämtliche Unterlagen können im Freiburger Militärarchiv eingesehen werden, ebenso die Namen von Zeugen, Untersuchungsrichtern und Gutachtern.«[ii]

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Auch der Völkerrechtsprofessor, Historiker und Chicagoer Harvard-Absolvent Alfred-Maurice de Zayas erklärte zu den Dokumenten: »Das Material ist absolut zuverlässig, dafür kann ich bürgen.«
Mehr noch: De Zayas hatte in Gesprächen mit ehemaligen Wehrmachtsrichtern und Zeugen die Authentizität der Unterlagen geprüft und klagte an: »Es ist mir unbegreiflich, was sich heute in Deutschland abspielt – dass man nur eine Seite beleuchtet und zeigt und die andere Seite geradezu ausblendet. Schon von daher ist diese Dokumentation notwendig und zu begrüßen.«
Richtig ist, dass das Völkerrecht wie es etwa in der Haager Landkriegsordnung oder der Genfer Konvention verankert ist, von beiden Seiten gebrochen wurde. Denn auch Hitlers sogenannter »Kommissarbefehl« vom 6. Juni 1941 schrieb vor, politische Leiter der Roten Armee nach ihrer Gefangennahme »grundsätzlich sofort mit der Waffe zu erledigen.« Das ist hinreichend in den hiesigen Geschichtsbüchern nachzulesen.
Die andere Seite jedoch nicht.
Quellen: [i] Franz W. Seidler: Verbrechen an der Wehrmacht – Kriegsgreuel der Roten Armee, Selent 2015, S. 40;[ii] https://www.focus.de/politik/deutschland/kriegsverbrechen-toete-die-deutschen_aid_167773.html
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