Hinter den Kulissen der Trump-Regierung scheint der Ton gegenüber Wolodymyr Selenskyj deutlich rauer zu sein als öffentlich bekannt. Ein neues Enthüllungsbuch offenbart, mit welch vernichtenden Worten führende US-Politiker den ukrainischen Präsidenten beschrieben haben. Die brisanten Aussagen werfen ein Schlaglicht auf den wachsenden Frust in Washington – und auf die zunehmende Distanz zwischen den USA und Kiew.
Die öffentliche Unterstützung für Wolodymyr Selenskyj bröckelt längst nicht nur bei Teilen der amerikanischen Bevölkerung. Offenbar wächst auch hinter den Kulissen der Trump-Regierung die Verärgerung über den ukrainischen Präsidenten – und zwar in einem Tonfall, der noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre.
Wie aus dem neuen Enthüllungsbuch Regime Change der New-York-Times-Reporter Maggie Haberman und Jonathan Swan hervorgeht, soll US-Finanzminister Scott Bessent Selenskyj intern als »kleinen Scheißer« bezeichnet haben.
Noch vernichtender war offenbar ein anderer Vergleich: Selenskyj benehme sich wie »Mr. Bean on Crack« – also wie ein völlig außer Kontrolle geratener Mr. Bean unter Drogeneinfluss.

Print bei Amazon >>>ERHÄLTLICH!
ebook bei Amazon >>>ERHÄLTLICH!
Die Aussagen sollen im Vorfeld des später eskalierten Treffens zwischen Donald Trump und Selenskyj im Weißen Haus gefallen sein. Bessent habe Trump sogar geraten, den ukrainischen Präsidenten gar nicht erst ins Oval Office einzuladen, bevor ein wichtiges Rohstoffabkommen unterschrieben sei.
Bemerkenswert ist dabei weniger die Wortwahl selbst als das politische Signal dahinter.
Jahrelang wurde Selenskyj in weiten Teilen westlicher Medien nahezu ausschließlich als Freiheitsheld und Symbolfigur des ukrainischen Widerstands dargestellt.
Nun zeichnen führende Vertreter der amerikanischen Regierung offenbar ein völlig anderes Bild: das eines schwierigen, unberechenbaren und fordernden Verhandlungspartners.
Tatsächlich kam es später zum offenen Eklat. Das Treffen im Weißen Haus endete in einem diplomatischen Desaster.
Trump und Vizepräsident JD Vance warfen Selenskyj Undankbarkeit und Respektlosigkeit gegenüber den Vereinigten Staaten vor.
Das geplante Abkommen scheiterte zunächst. Selbst Bessent sprach anschließend von einem »diplomatischen Eigentor« des ukrainischen Präsidenten.
Schon die Veröffentlichung dieser drastischen Aussagen zeigt, wie stark sich der Wind in Washington gedreht hat.
Während Selenskyj in Europa vielfach weiterhin als Held gefeiert wird, scheint er in Teilen der amerikanischen Führung inzwischen vor allem als Belastung wahrgenommen zu werden.
Der Vergleich mit »Mr. Bean on Crack« dürfte deshalb weit mehr sein als nur eine persönliche Beleidigung.
Er steht symbolisch für einen bemerkenswerten Stimmungsumschwung in den Machtzentren der USA – und für die wachsende Distanz zwischen Washington und Kiew.
Hier >>> erhältlich!




