Deutschland ist bei der Fußball-WM 2026 früh ausgeschieden – für viele Fans eine herbe Enttäuschung. Umso mehr sorgt die Reaktion von Bundeskanzler Friedrich Merz für Verwunderung: Er spricht von Begeisterung und Stolz auf das DFB-Team. Viele fragen sich: Hat das Kanzleramt den Kontakt zur Stimmung im Land und damit zum Bürger endgültig verloren? Und ist diese Art des Schönredens vielleicht mehr als nur ein Kommentar zum Fußball – sondern ein Spiegel der politischen Kommunikation?
Deutschland ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 bereits im Sechzehntelfinale schmachvoll ausgeschieden – und das auch noch im Elfmeterschießen gegen Paraguay.
Ein WM-Aus, das für eine Fußballnation wie Deutschland nur eines sein kann: eine sportliche Blamage.
Für viele Fans war das eine herbe Enttäuschung und gemessen an den eigenen Ansprüchen ein bitteres Scheitern.
Umso größer ist nun das Erstaunen über die Reaktion von Bundeskanzler Friedrich Merz.
Er schrieb auf X:
„Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel, @DFB_Team! Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch.“
Hier:

Quelle: https://x.com/search?q=friedrich%20merz&src=typed_query
Wie bitte?
Natürlich darf man einer Mannschaft nach einer Niederlage Respekt zollen. Natürlich muss man Spieler nicht öffentlich zerreißen. Aber wer nach einem schmerzhaften frühen Ausscheiden gegen einen wahrlich alles anderen als einen weltmeisterschaftlichen Gegner von „Begeisterung“ und „Stolz“ spricht, wirkt erschreckend weit weg von der Stimmung vieler Fans.
Weit weg vom Puls der Bevölkerung!
Denn begeistert ist nach diesem Aus wohl kaum jemand, der noch weiß, welche Ansprüche der deutsche Fußball einmal hatte.
Stolz? Worauf genau? Auf ein Sechzehntelfinale-Aus? Auf das nächste Turnier, das nicht mit einem Triumph, sondern mit Erklärungen, Durchhalteparolen und politischem Trostpflaster endet?
Merz’ Worte klingen wie aus der üblichen Schönsprech-Maschine: Niederlage wird zu Teamgeist, Scheitern zu Begeisterung, Enttäuschung zu Stolz.
Genau diese Sprache macht viele Bürger wütend – weil sie das Gefühl haben, dass selbst offensichtliche Niederlagen nicht mehr klar benannt werden.
Vielleicht wäre ein ehrlicher Satz glaubwürdiger gewesen: „Das Ausscheiden tut weh. Deutschland hatte sich mehr erhofft.“ Punkt.
Stattdessen gibt es Kanzler-Pathos für ein sportliches Scheitern.
Und man fragt sich: Wenn selbst ein WM-Aus noch als Grund zum Stolz verkauft wird – was gilt dann überhaupt noch als Misserfolg?
Oder gibt es da Parallelen zu Merz Politik?
Sozialkritisch – couragiert – investigativ – jenseits des Mainstream-Journalismus – spannende, ungewöhnliche + schockierende Belletristik



nur nebenbei: die meisten Menschen interessieren sich null,null für Fuß-Ball.