Ich war vor Ort – bei einer der größten Flugzeugkatastrophen New Yorks! Gerade einmal zwei Monate nach den verheerenden Anschlägen vom 11. September stürzte erneut ein Passagierflugzeug über der Millionenmetropole ab. Doch was danach geschah, wirft für mich bis heute ungeheuerliche Fragen auf. Meine Überzeugung: Die US-Regierung hat die wahren Hintergründe dieser Katastrophe vertuscht!
Als Reporter, Journalist und TV-Redakteur war ich Zeit meines Lebens schon an vielen Brennpunkten dieser Welt, habe über viele zeitgeschichtliche Geschehnisse berichtet.
Ein Drama, eine unglaubliche Katastrophe, werde ich jedoch nie mehr in meinem Leben vergessen, bei der ich als Zeitzeuge „live“ dabei war: Der Absturz von Flug 587 mitten in New York, zwei Monate nach den Terror-Anschlägen von 9/11, konkret am 12. November 2011!
Hier die Videos dazu:
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=z1S8WkqqazI&feature=youtu.be
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=RYfDIaNHLn0
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=F3-C-rMXpZY

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Hier mein Augenzeugenbericht:
Die Luft riecht förmlich nach Tod und Terror. Nach verbranntem Fleisch, glühendem Metall, verschmorten Kabeln, angesengtem Kunststoff. Dichte dunkle Rauchschwaden aus tiefen Erdkratern steigen in einen azurblauen Himmel, aus dem vor kurzem der stählerne Tod herabgestürzt ist.

Die Flammen sind größtenteils gelöscht. Häuser in Schutt und Asche.

Blinkende Blau-, Rot- und Orangelichter. Auf- und abheulende Sirenen. Korsos von Polizei-, Feuerwehr- und Rettungswagen. Heisere Schreie und bellende, nervöse Befehle, die durch die Trümmer gellen.
Einige Flugzeugteile haben noch Straßenzüge von der Absturzstelle entfernt Hausdächer und Autos durchschlagen. Im Umkreis verstreut liegen verkohlte Körperteile der über zweihundertsechzig Toten der American-Airlines-Maschine.

Die kleine Siedlung Rockaway Beach im Stadtteil Queens, ansonsten eine friedliche Oase aus Bungalows, Geschäften und zwei Grundschulen, gleicht einem Inferno.
New York, 12. November 2001: Eine Stadt im Ausnahmezustand. Genauso und fast auf den Tag genau wie zwei Monate zuvor, am 11. September als Flugzeuge – gesteuert von mutmaßlichen Terroristen – die Twin Towers des World Trade Centers und zum Teil das Pentagon in Washington zerstörten. Eine Stadt, eine Nation, die ganze Welt unter Schock.
Ich stehe mit meinen Kollegen, darunter mein Freund, der aus dem TV-bekannte internationale Detektiv Dietmar Wagner, der auf Kindesrückführungen spezialisiert ist, am Rande der Katastrophe, des „Hellfire“, wie die „New York Post“ am nächsten Tag titeln wird.

Andere schreiben von einem …

Mitten im Katastrophenviertel. Rund fünfundzwanzig Kilometer von Manhattan, von Ground Zero entfernt. Um uns herum das hektische Treiben der Rettungskräfte und die geschockten Bewohner des Viertels, die noch einmal mit ihrem Leben davon gekommen sind.
Wir interviewen bleiche jugendliche Schüler der „Young Israel of Belle Harbour“-School, unweit der Absturzstelle. Orthodoxe Juden fahren Coladosen und Mineralwasserflaschen in Schubkarren zu den Helfern. Ein rußbedeckter Feuerwehrmann erzählt uns von dem grauenvollen Blick, den er bei seinem Einsatz in diese Hölle geworfen hat.
Meine Kollegen und ich sind zufällig hier. Eigentlich haben wir an diesem sonnigen Montagmorgen einen Termin mit einem Captain des Queens Police Departement.
Wir suchen nach einem 18-jährigen Mädchen, das mit ziemlicher Sicherheit mit falschen Versprechungen betreffs einer Tanzkarriere am Broadway von Deutschland nach New York gelockt worden ist. Seitdem wird es vermisst. Es könnte auch sein, dass es sich unter den Toten des 11. Septembers befindet. Das alles wissen wir aber noch nicht. Wir stehen ganz am Anfang unserer Recherchen in den USA. Was wir wissen ist, dass das Mädchen nicht auf dem JFK-Airport, sondern auf dem Newark International Airport, New Jersey gelandet ist. Später wird uns der deutsche Vize-Konsul darüber informieren, dass alle Einreisekarten der Passagiere des Fluges LH 408, mit dem es geflogen ist, vorliegen, außer der des Mädchens. Wir werden auf Hinweise einer international tätigen Sekte stoßen, aber die Achtzehnjährige nicht finden. Trotz intensiver Zusammenarbeit mit verschiedenen Polizeirevieren, dem FBI, dem deutschen Konsulat, ist es so, als hätte der Moloch New York das Mädchen regelrecht verschluckt.
Der Captain, mit dem wir an diesem 12. November 2001 einen Termin vereinbarten, ist nun der Einsatzleiter des Flugzeugabsturzes in Queens.
Als ich morgens in meinem Hotelzimmer von der Katastrophe erfahre, werde ich von einem deutschen Privatsender sofort mit Dreharbeiten beauftragt.
Inzwischen ist der Sitz der Vereinten Nationen in Manhattan, in dem momentan die UN-Vollversammlung tagt, hermetisch abgeriegelt worden. Die drei New Yorker Flughäfen werden vorübergehend geschlossen, der U-Bahn-Verkehr zwischen Queens und den anderen Stadtteilen eingestellt. Alle Brücken und Tunnel, die von und nach New York führen sind für den normalen Verkehr vorsorglich gesperrt, so dass wir nur mit etwas Glück in das betroffene Viertel kommen.
Über unseren Köpfen kreisen Kampfjets. Alle sind nervös. Und in vielen Augen spiegelt sich nackte Angst vor erneutem Terror, vor der Verwundbarkeit im eigenen Land und vor dem Tod.
Rekonstruktion der Katastrophe:
Flug 587 von New York nach Santo Domingo startet kurz nach neun Uhr Ortszeit auf dem John F. Kennedy-Airport Richtung Dominikanische Republik. Der Airbus A-300 der American Airlines ist mit zweihunderteinundfünfzig Passagieren und neun Besatzungsmitgliedern besetzt. Doch niemand wird den Absturz überleben. Die meisten Fluggäste stammen aus der Dominikanischen Republik.
Um 9.17 Uhr Ortszeit geschieht das Unfassbare: der Airbus bricht kurz nach dem Start in vier Teile auseinander und stürzt auf das Wohngebiet herab, zerstört sechs Häuser völlig und beschädigt sechs weitere. Über die Unglücksursache wird spekuliert. Sabotage oder ein neuer Terroranschlag werden zunächst nicht ausgeschlossen.
Eigene Fotos:
New York, 2 Monate nach 9/11:


Nach dem Absturz von Flug 587 sperrt die Polizei den betroffenen Stadtteil Rockaway Beach ab:

Großes Medieninteresse an der Absturzstelle:

Die Trümmer der abgestürzten Maschine verteilten sich Kilometerweit in Rockaway Beach:


Ein Feuerwehrmann, der einen Blick in die Hölle geworfen hat, wird interviewt:


Über die Ursache des Unglücks wird heftig spekuliert. Erste Berichte des FBI deuten auf eine Explosion an Bord des Flugzeuges hin. Sabotage? Ein neuer Terroranschlag? Nichts wird ausgeschlossen. Nicht in diesen Tagen, nicht in dieser Stadt.
Selbst für viele Anwohner scheint das klar, wie dieser Mann zeigt: Auf seiner Jacke prangt neben dem Schriftzug „Wanted dead not alive“ das Konterfei von Osama Bin Laden. Ein Schuldiger, ein Symbol für die Wut. Und die Wunde, die hier noch lange nicht verheilt ist.
Auch das US-amerikanische Nachrichtenmagazin Newsweek wird kurz darauf die „Jagd nach Bin Laden“ und das „Rätsel von Flug 587“ thematisieren und somit in einen Zusammenhang bringen.
Einem vermuteten Terroranschlag wird wenig später jedoch widersprochen. Die Leitung der Ermittlungen übernimmt nicht mehr die Bundespolizei, sondern auf einmal die Nationale Transportsicherheitsbehörde (NTSB). Ein deutliches Zeichen für die Öffentlichkeit, dass kein terroristischer Hintergrund vermutet wird. Zumindest nach außen hin.
Das offizielle Narrativ der Rekonstruktion des Flugzeugabsturzes aufgrund des Abschlussberichts der NTSB drei Jahre später sieht so aus: Der American-Airlines-Flug 587 war ein Linienflug vom John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York City zum Flughafen Las Américas in Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Kurz nach dem Start, gegen 9.17 Uhr Ortszeit, stürzte der Airbus A300-600R in das Wohngebiet Belle Harbor im Stadtteil Queens.
Alle 260 Menschen an Bord (251 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder) kamen dabei ums Leben. Zusätzlich starben fünf Menschen am Boden. Ein Wunder, dass es aufgrund der vollbetankten Maschine, die mitten in eine Häuserreihe krachte und explodierte, nur wenige Opfer in den dutzenden zerstörten Gebäuden gab. Für die Bewohner der Siedlung von Rockaway Beach war das Unglück der zweite Schicksalsschlag innerhalb kürzester Zeit: Mehr als 60 Polizisten und Feuerwehrleute, die in den Trümmern des World Trade Centers gestorben waren, lebten in dem Quartier.
INFOBOX: Die offizielle Untersuchung des Unglücks ergab, dass der Absturz durch Fehlreaktionen des Copiloten auf Turbulenzen verursacht wurde. Und zwar dadurch, dass der Kopilot, der das Flugzeug steuerte, als es in eine Wirbelschleppe (weak turbulences) eines vorausfliegenden Jumbo-Jets geriet, mehrere Male kräftig in die Seitenruderpedale trat, um den Airbus in der turbulenten Luft geradezurichten. Dieser „unnötige und unangemessene Einsatz der Ruderpedale“, hieß es im Bericht, führte zu einer aerodynamischen Überlastung des senkrechten Seitenleitwerks am Heck, das daraufhin abbrach. Der Kopilot konnte die Maschine nicht mehr steuern, es kam zur Katastrophe. Die Nationale Transportsicherheitsbehörde (NTSB) stellte fest, dass die Pilotenausbildung für die Bedienung der Ruder in extremen Situationen nicht ausreichend war. Der Absturz führte zu einer Überprüfung der Pilotenausbildung und der Konstruktion von Flugzeugleitwerken. Offiziell wurden keine Sprengstoffspuren an Gepäck- oder Wrackteilen gefunden Zudem war auf den Cockpit-Aufnahmen keine Explosion zu hören. Vielmehr war auf dem Stimmenrekorder neben den Stimmen der Piloten auch ein eigentümliches Rattern zu hören. Die Geräusche ließen die Ermittler auf starke Vibrationen in dem Flugzeug schließen. Als mögliche Ursache galt deshalb auch eine mögliche Materialschwäche, die aber dann ausgeräumt wurde.
Übrigens: Noch einen Tag vor dem unvorstellbaren Absturz war die Unglücksmaschine routinemäßig überprüft worden – eine scheinbar beruhigende Gewissheit, die sich auf tragische Weise als trügerisch erwies. Und da war noch eine „intensivere“ Inspektion, kaum fünf Wochen zuvor, am 3. Oktober 2001, die nun wie ein bitterer Hohn auf die Ereignisse wirkte.
Doch knapp zwei Monate nach dem Trauma von 9/11 durfte nicht sein, dass die Supermacht USA erneut Ziel eines terroristischen Angriffs wurde, der die Nation erneut mitten ins Herz traf und erneut alle Sicherheitsmaßnahmen versagten. Es durfte einfach nicht sein, dass das mächtigste Land der Welt gegen den heimtückischen Terror eigentlich machtlos war.
Alle, mit denen wir an jenem dunklen Tag und in den Stunden danach sprechen konnten, waren sich einig, dass erneut Osama Bin Laden und seine Schergen zugeschlagen hatten. So wie er es damals auch ankündigt hatte. Und so wie es ein Washingtoner Radiosender verlautbarte: „Amerika wurde heute Morgen zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten Opfer eines Terroranschlags auf eigenem Boden.“ Rudy Giuliani, der zu jener Zeit amtierende New Yorker Bürgermeister, erklärte: „Wir werden ein zweites Mal getestet, aber wir sind stark und werden auch diese Tragödie überstehen.“
Vergessen ist auch nicht die „symbolische“ Bedeutung des 12. November, an dem die Amerikaner traditionell ihren Kriegsveteranen gedenken. Ein Schlag ins Gesicht der hiesigen Öffentlichkeit also. Alles nur Zufälle? Oder steckte mehr dahinter? Fragen, die sich eine schockierte Öffentlichkeit stellen musste – und die Politik und Sicherheitskräfte.
Der damalige US-Präsident George W. Bush und seine Regierung standen in jenen Tagen vor einer bis ins Mark erschütterten Nation. Inmitten von Angst, Panik und kollektiver Unsicherheit wäre es undenkbar gewesen, öffentlich einzugestehen, dass Amerika erneut wehrlos gegenüber terroristischen Angriffen war. Vielleicht genau deshalb blieb vieles unausgesprochen.
Bis heute bin ich überzeugt: Die Katastrophe von Flug 587 – offiziell als Unfall deklariert – könnte sehr wohl ein weiterer Terroranschlag gewesen sein. Einer, der gezielt vertuscht wurde, um das ohnehin fragile Vertrauen der Bevölkerung nicht vollends zu erschüttern. Wie so viele Ungereimtheiten rund um 9/11 auch, die nie zufriedenstellend aufgeklärt wurden.
Damals war es unerwünscht, solche Gedanken zu äußern. Als ich deutsche Redaktionen darauf aufmerksam machte, wurde ich nur belächelt oder ignoriert. Die Devise lautete: „Wir halten uns an die offiziell bestätigten ‚Fakten‘.“
Doch was, wenn die offiziellen Fakten – wie so oft – nur die halbe Wahrheit erzählen? Wenn hinter dem, was wir glauben sollen, eine ganz andere Geschichte lauert?
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