Eklat in Kirche – Gottesdienst abgebrochen: Pfarrer bittet um VERGEBUNG für PÄDO-PRIESTER!


Neuer Skandal um Kindesmissbrauch in den deutschen Kirchen:

Pfarrer bittet um Vergebung für pädokriminelle Priester!


Anfang Juli 2019 kam es  bei einer Predigt über Vergebung und Missbrauch in der Münsteraner Kirche Heilig Geist zu einem Eklat.

Während der Ausführungen des emeritierten Pfarrers Ulrich Z. verließen zunächst ein Teil des Chores, später rund 70 Gottesdienstteilnehmer unter lautem Protest die Kirche.

Und das war der Ausschlag dafür:

Pfarrer Z. hatte in seiner Predigt zunächst von zwei Frauen erzählt, deren Gespräch er zufällig mitbekommen habe. Sie hätten unablässig von sich und ihren Befindlichkeiten gesprochen und sich schließlich massiv abfällig über ihre verflossenen Ehemänner geäußert. Zurkuhlen warb dafür, einander auch vergeben zu können.

Und jetzt kommt’s:

Der „Gottesmann“ bezog diese Äußerung auf Priester, die als Täter Minderjährige sexuell missbraucht haben. Auch ihnen müsse vergeben werden!


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Konkret: Ulrich Z. habe über einen befreundeten Priester berichtet, der als Täter beschuldigt werde. Es müsse an der Zeit sein, ihm zu vergeben.

Wenig später bestätigte der Pfarrer diese Darstellung sogar noch!

Nach diesem Eklat wurde der Gottesdienst unterbrochen und laut und hektisch mit dem Pfarrer diskutiert. Sogar noch auf dem Kirchplatz.

Der Tenor war deutlich: „So etwas geht gar nicht.“

Pfarrer Ulrich Z. erklärt dazu:

„So etwas habe ich in den 54 Jahren meines Lebens als Priester noch nicht erlebt.“

Er sei mit seiner Stimme nicht gegen „den schreienden Mob“ angekommen, habe seinen Standpunkt und vor allem die biblisch so wichtige Bedeutung von Vergebung nicht darlegen können. So habe etwa Jesus der Ehebrecherin und der barmherzige Vater dem verlorenen Sohn vergeben.

Das sei ein Vorbild für jeden: „Wir beten ja nicht umsonst im Vaterunser: Vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“


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Und der Pfarrer legte noch einen drauf:

Zurkuhlen beklagte, dass sogar Bischöfe von Priester-Tätern als „Verbrecher“ sprächen, obwohl diese durchaus auch gute Seelsorger gewesen seien.

„Niemand ist nur abgründig böse“, sagte Zurkuhlen, „oft verbinden sich Güte und Schuld miteinander oder stehen ohne Berührung nebeneinander.“ Es sei „allmählich Zeit, dass die kirchlichen Hierarchen nach langer Zeit auch mal ein Wort der Vergebung sagen können.“

Gegen das „kollektive Protestgeschrei“ in der Heilig-Geist-Kirche sei er nicht angekommen. Er hätte kein Problem damit gehabt, „wenn Leute während der Predigt gesagt hätten: Das finde ich bescheuert, was Sie da sagen.“

Das habe er bei Jugendgottesdiensten immer wieder erlebt und begrüße er. „Aber das war ja jetzt gar nicht möglich.“

Doch disziplinarische Folgen hat der Pfarrer-Pädo-Vergebungs-Eklat wohl nicht.

Gespräche mit dem Interventionsbeauftragten des Bistums Münster gab es. Ebenso mit dem Seelsorgerteam.

Noch schlimmer aber: Auch Opfer von Pädo-Pfarrern waren in dem besagten Gottesdienst!

Ulrich K. dazu: „Das war mir nicht bewusst.“

Die Stellungnahme des Bistum Münster zeigt welchen Geist da aus der Flasche entwichen ist:

Da die Predigt frei gehalten worden sei und nicht schriftlich vorliege, könne sich das Bistum zum Inhalt nicht äußern. Jedoch sollten bei allen Bemühungen zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs „zunächst die Opfer im Mittelpunkt stehen und nicht die Täter“.

Originalquelle: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/eklat-bei-predigt-ueber-missbrauch-und-vergebung-in-muenster/ 


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2 Kommentare

  1. Scheinbar gehört es zur „guten Seelsorge“ auch, Menschen für ein Lebenlang mit Schuldgefühlen zu verderben, welche dann damit alleine bleiben und denen nicht geglaubt wird. Da verzichte ich doch auf solche Seelsorge mit Kußhand. Oder ist nicht gerade das Geschäftsmodell „Schuldgefühle“ besonders profitabel ?

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