ODESSA Exklusiv (2): Was sagen Sie nun, Herr Vize-Kanzler Gabriel? – Nazis als "Helden der Ukraine!"

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           ♦ No.  571 (109/2015) ♦


Hakenkreuz/Wolfsangel-Flaggen wehen wieder über einer europäischen Stadt.

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Genauer in Odessa, der ukrainischen Hafenstadt am Schwarzen Meer.

Unglaublich!

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Als ich die Stadt unlängst besucht habe, war ich regelrecht geschockt darüber. Denn die Ukraine wird vom Westen, von der USA, von der EU und damit vor allem von Deutschland mit Millionen-Hilfsgeldern vor der Staatspleite bewahrt.

Und dann so etwas.

Während Vize-Kanzler Sigmar Gabriel zur recht gegen die Rechtsextremisten in Deutschland angeht, sich jedoch im Ton vergreift, wenn er über Menschen (unabhängig ihrer politischen Ausrichtung) von „Pack“ spricht (das hatten wir schon einmal), finanziert er gerade dieses „Pack“ in seiner Eigenschaft als Mitglied der Bundesregierung in der Ukraine mit.

Wenn das kein politischer Skandal ist, dann weiß ich auch nicht.

Doch der Mainstream schweigt darüber.

Wie immer!

So wird in Odessa nicht nur den Opfern des Maidan gedacht

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sowie den Toten des Bürgerkriegs im Osten

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sondern auch den Nazis.

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Die Mitglieder des rechtsextremen, ultranationalistischen Asow-Bataillons sowie der Kampfeinheit Aidar, dem rechtsgerichtete ukrainische Nationalisten angehören,

 

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bekommen sogar eine Widmung als „Helden der Ukraine“!

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Da fehlen einem wirklich die Worte!

Sie verteilen sogar Propagandamaterial, für das sich hierzulande wohl der Staatsschutz interessieren würde:

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So haben die ukrainischen Nazis sogar einen eigenen Stand im Zentrum der Promenade in Odessa.

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Jeder, der irgendwie mit Putin sympathisiert, soll hier schnell vorbeigehen, bevor ihn eine „Mine“ trifft.

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So werden auch schon Kinder dafür „fit“ gemacht die Ukraine vor den „bösen“ Separatisten und damit auch den Russen mit der Waffe zu verteidigen. Oder anzugreifen.

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Um es noch verständlicher zu machen: Eine Zielscheibe auf einen Separatisten, mit einer unflätigen Bemerkung darunter.

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Ein anderer wird bloßgestellt, weil er im Osten des Landes ukrainische Soldaten erschießen soll.

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Offen wird „Werbung“ gemacht für den „Rechten Sektor“ und ihrem Anführer.

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So enthüllen die Deutschen Wirtschaftsnachrichten weiter:

Die US-Armee wird bei einem Militär-Manöver in der Ukraine auch mit dem rechtsextremen Asow-Bataillon kooperieren.  Der russische OSZE-Vertreter wirft der Gruppe vor, den Waffenstillstand von Minsk zu verletzen. In den Reihen der Neo-Nazi-Miliz kämpfen im Osten der Ukraine auch EU-Bürger…

Es sollen auch gemeinsame Militär-Übungen durchgeführt werden. An diesen sollen neben der rechtsextremen Miliz Asow auch die Milizen Kulchytsky, Jaguar, and Omega teilnehmen, meldet Awakow auf seiner Facebook-Seite. Am Ende der Übungen sollen die Soldaten und Milizen spezielle Munition und Kommunikationsgeräte erhalten…

Viele Mitglieder des Asow-Miliz haben Verbindungen zu Neonazigruppen oder sind selbst Neonazis. Das Symbol des Bataillons erinnert an die Wolfsangel, ein von rechten Gruppen verwendetes Symbol, das in Deutschland auf der Liste verbotener Zeichen steht. Doch das Bataillon sagt, sein Zeichen repräsentiere die Buchstaben N und I übereinander, die für „nationale Idee“ stehen.

Russlands OSZE-Vertreter Andrej Kelin warf dem Freiwilligenbataillon Asow vor, die Waffenruhe nicht zu respektieren und „mit Feuerschutz der Armee“ Stellungen der Rebellen anzugreifen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/04/ukraine-us-armee-kooperiert-bei-manoever-mit-rechtsextremer-Miliz

Und hier Hintergrundinfos zum Asow-Bataillon:

Viele Mitglieder des Asow-Bataillons haben Verbindungen zu Neonazigruppen oder sind selbst Neonazis. Sie wollen in der Ukraine eine Diktatur errichten. Asow ist einer der vielen Freiwilligenverbände, die auf der Seite der ukrainischen Armee gegen die Separatisten kämpfen.

Dmitry (Mitglied der Asow-Brigade/GG) sagte, in Ukraine müsse „ein starker Diktator an die Macht kommen, der viel Blut vergießen könnte, aber auf diese Weise die Nation vereint“. Viele Asow-Kämpfer teilen diese Ansichten. Der russische Freiwillige sagte, die Ukraine brauche „ein Junta, welche die Bürgerrechte für eine Weile einschränkt, aber so hilft, dem Land Ordnung zu bringen und es zu vereinen“.

Auch andere Freiwilligenverbände sind die Kritik geraten. In der vergangenen Woche forderte Amnesty International (AI) von der ukrainischen Regierung, Menschenrechtsverstöße und mögliche Exekutionen durch das Aidar-Bataillon zu untersuchen (mehr hier).

Wie die Asow-Kämpfer sagten bereits im vergangenen Monat auch Kämpfer des Aidar-Bataillons dem Guardian, dass sie eine „neue Revolution“ in der Ukraine erwarten, die einen entschlosseneren Militärführer an die Macht bringen wird.

Zwar ist das Asow-Bataillon zahlenmäßig relativ klein, dafür aber sehr gut bewaffnet. Die freiwilligen Mitglieder kämpfen dafür, dass die Ukraine in naher Zukunft ganz anders aussieht. Präsident Petro Poroschenko werde innerhalb von Monaten getötet und durch einen Diktator ersetzt, sagt Dmitry.

„Was soll die Polizei schon machen? Sie konnten nicht einmal etwas gegen die friedlichen Demonstranten auf dem Maidan ausrichten. Sie werden wohl kaum gegen bewaffnete Kampftruppen standhalten.“

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/17/die-verbuendeten-der-eu-neo-nazis-vom-asow-bataillon-wollen-diktatur/

Hinsichtlich der „Aidar-Kampfeinheit meldet die „Tagesschau“:

„Besonders berüchtigt ist das Bataillon AIDAR, zu dem rechtsgerichtete ukrainische Nationalisten gehören, von denen sich einige mit Hakenkreuzen und anderen Nazi-Symbolen schmücken, als Abzeichen auf der Tarnkleidung oder als Tätowierung auf dem Körper. Die Anführer und viele Mitglieder sind bekennende Neonazis und Mitglieder von rechtsextremen Gruppen.“

Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-731.html

Die Internationale Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtete im September 2014, über Kriegsverbrechen des Ajdar Bataillons:

Amnesty dokumentierte zahlreiche Übergriffe des Aidar Bataillons, darunter Entführung, Raub, Misshandlung, Erpressung und vorgetäuschte Hinrichtungen. Bei manchen dieser Übergriffe handelt es sich um Kriegsverbrechen.

Quelle: https://www.amnesty.de/2014/9/10/amnesty-international-spricht-erstmals-von-einem-internationalen-bewaffneten-konflikt-der-

 

Das also sind die  „Demokraten“, die von der EU und damit auch von Deutschland mit Millionen von Steuergeldern bezahlt werden. Und hierzulande werden sie vom deutschen Vize-Kanzer als „Pack“ bezeichnet.

Rechtsextremismus gilt es absolut zu ächten! Aber auch in der Ukraine, Herr Gabriel!

Das ist der eigentlich politische Skandal, der endlich ans Tageslicht muss!

 


Juristische Anmerkung:“Paragraf 86 des Strafgesetzbuches, der die Verbreitung von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen unter Strafe stellt, findet keine Anwendung, wenn das Propagandamittel zum Beispiel der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens dient. Dies ist in diesem Blogbeitrag eindeutig der Fall.


DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

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„Für Deutschlands Zukunft, für unsere Demokratie und Kultur ist heute nichts wichtiger als ein Klima offener und breiter Meinungsfreiheit. Sie ist das Fundament der Demokratie. Wir müssen uns vor einer Bedrückung durch die allzu mächtige Political Correctness schützen (…) Nur in offener Meinungsfreiheit, die auch extreme Abweichungen toleriert und dann im politischen Streit austrägt, erwachsen Mut und Kreativität.“
Klaus von Dohnanyi (SPD)

In eigener Sache: 

Es würde mich sehr freuen, wenn Sie auf Facebook meinen kleinen gugra-media-Verlag mit „Gefällt mir“ markieren würden und zwar hier: https://www.facebook.com/gugramedia?fref=ts

Herzlichen Dank!


Mehr Hintergründe zur Ukraine hier:

Maidan-Faschismus-Cover

https://www.alaria.de/home/3240-maidan-faschismus.html

http://www.amazon.de/Maidan-Faschismus-gugra-Media-enth%C3%BCllt-Guido-Grandt-ebook/dp/B00K5QWFHU/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1440585990&sr=8-1&keywords=maidan+faschismus

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