Kollegenbeitrag

KOLLEGENBEITRAG: Bootcamp-Umerziehungslager – „Internet-Entzug mit Elektroschocks!“


EIN KOLLEGENBEITRAG von MICHAEL GRANDT


Auch bald in westlichen Ländern?

In China gibt es bereits Boot-Camp-»Umerziehungslager» für Jugendliche, die Internetsüchtig sind…

Die »Online-Angst»

Internetsucht ist auch hierzulande ein großes Thema. Doch ausgerechnet in einem nicht kapitalistischen Land scheint man damit ein noch viel größeres Problem zu haben.

In China geht man damit ganz anders um. Dort sieht man diese Sucht offensichtlich als etwas »Böseres» als bei uns: Denn die Eltern haben im »Ein-Kind-Staat» Angst, ihr Sohn oder ihre Tochter könnten keine erfolgreiche Zukunft haben, wenn er/sie nur noch Online spielt.

Genau diese Angst begünstigt eine besonders unbarmherzige Art von »Sucht-Therapie»: Entzugslager.

In den letzten Jahren werden immer mehr Jugendliche in diese Art von Camps eingeliefert, um ihnen die Internetsucht im wahrsten Sinne des Wortes »auszutreiben»…

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Quelle Foto: Siehe Originalblog Michael Grandt


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Quelle Foto: Siehe Originalblog Michael Grandt


11 Kommentare

  1. Nun, wer hat ihnen denn diese Möglichkeiten eingeräumt, wer daran horrende Gelder verdient und verdienen immer noch daran!
    Die Eltern beschweren sich jetzt, aber sie sind doch wohl die Schuldigen, denn sie lassen ihre Kids doch damit spielen oder nicht?
    Haben die schon mal was von Kindersicherung gehört?
    Ausserdem hat der Staat doch so die Jugendlichen und Kinder in seiner Gewalt oder nicht??
    Vor solchen Eltern habe ich nur Verachtung übrig!!

    1. @Emi

      Ich bin gerade auch ganz perplex. Die Eltern haben es doch in der Hand, wie oft und wie lange ein Kind vorm Fernseher, Spielkonsole, Handy und Computer verkümmert?!
      Letztens hatte ich ein Gespräch mit einem Bekannten. Wir erzählten aus unserer Kindheit. Wie wir im Winter selber Sprungschanzen gebaut haben, Baumhäuser im Wald gebaut, auf dem Hof, in der Scheune oder je nach Herkunft in der Werkstatt usw. unsere kindlich gestalteten Abenteuer erlebt haben. Manchmal die eine oder andere Ohrwatschn kassiert haben, weil wir gerade dort nicht hätten spielen dürfen 😉
      Oder vom Bauern vom Feld gejagt wurden usw. Wir waren gesunde Lauser, die schmutzig nach Hause kamen und die eine oder andere Schramme stolz wie Oskar überlebt haben.
      Heute wattieren Helikoptereltern ihre Kinder, und bringen sie gleichzeitig zu Tagesmütter. Geben ihnen schlechtes Essen, lassen ihre Kinder emotional und spirituell verkümmern, aber oft auch intellektuell (früher gab es noch Schulfächer wie Logik, Rhetorik oder Philosophie z.B.).

      1. So war meine Kindheit auch! zuerst mussten wir unsere hausaufgaben machen, dann unsere Arbeiten erlegigen(wir hatten Vieh zu versorgen, Holz zu machen, Gras zu mähen fürs Vieh etc. 9 dann konnten wir machen was wir wollten!
        Wir waren fast nur im Wald, Wiesen etc zu finden!
        Bei uns waren damals noch die Franzosen stationiert und die hatten ein Areal, wo sie ihre Manöverübungen machten!
        Wir Kinder, ich war immer bei den Jungen dabei, puppenspielen fand ich doof, kämpften einmal gegen die Franzosen, mit unseren selbstgebastelten Gewehren, sie waren aus Holz, lach, dass hatte denen nicht gepasst, bzw. war für uns Kinder ja auch nicht ungefählich! Also banden die uns mit ihren Schnürsenkeln an einen Baum, bis sie fertig manövriert hatten. Anschließend durften wir an ihrem Vesper teilnehmen! Von solchen Jugendstreichen zehre ich heute noch!
        War eine schöne Zeit!
        Sowas würde ich unseren heutigen Kindern wieder wünschen!
        Aber meine Mutter war zu Hause und nicht wie heute, weil der Staat den Eltern keine Gelder mehr lässt und sie dadurch gezwungen sind, dass Beide arbeiten gehen müssen! So sieht das nämlich aus!

        1. @Emi

          Genau. Wir Kinder hatten auch Pflichten und mussten kräftig mitarbeiten. Zentralheizung gab es bei uns nicht. Schule, Haushalt, Garten, Weinberge und zum Spielen noch der Wald und Wiesen. Das war unser Erlebnisuniversum. Heute redet bei den Kindern jeder nur von Rechten. Und die Kinder können, wenn sie später in die Lehre kommen grundlegende Dinge nicht. Ihnen fehlt die Fingerfertigkeit und das Geschick, vom Durchhaltevermögen ganz zu schweigen. Das hat mir vor Kurzem auch ein Handballtrainer erzählt. Auch in den Vereinen ist angekommen, dass der sogenannte Nachwuchs keine Disziplin, keinen Teamgeist (früher Kameradschaft) und keine Kämpfernatur mehr besitzt. Wenn der Trainer mal etwas mehr durchgreift und Leistung fordert, steht recht bald die Mutter vor ihm und pfeift ihn zurück. Im gleichen Atemzuge werden Kinder gezwungen Hochleistung in der Schule zu vollbringen, damit sie später mal studieren können. Auch wenn offensichtlich ist, dass das Kind andere Talente besitzt, um später seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. BERUFUNG des Kindes und Erwartungen der Eltern gehen da oft weit auseinander. Und trotz des Lernmarathons, welche Kinder heutzutage durchlaufen müssen, verblöden sie dennoch. Kaum Kreativität, keine geistige Wendefähigkeiten, keine Empathie, eingeschränkte Wahrnehmungsfähigkeiten usw.
          Die Kinder werden zu abgestumpften, schwachen, dekadenten Biorobotern erzogen und verformt.
          Die Kinder

      2. HI Emi, Hi Marion,

        das war gestern Thema bei uns am Tisch!
        Der Freund von unserem Kind war gestern hier und beide erzählten, dass ein gemeinsames bekanntes Kind sich jede Nacht den Wecker stellt, heimlich in den Keller geht, um dort Computerspiele zu spielen. Das Kind steht seit über eine Woche wohl total neben der Spur, weil es immer bis 5 morgens spielt. Die Eltern haben diese Problem schonmal gehabt und das Kind auf eine Art „Sondererziehungsschule“ geschickt, weil alle Maßnahmen udn Strafen nicht wirkten.
        Jetzt wieder das gleiche Probelem!
        Außerdem klingelt dieses Kind fast jeden Tag bei uns, weil es bei uns „videospiele“ spielen will.
        Natürlich lassen wir ihn nicht rein. Aber das Kind gibt nicht auf! Andere Kinder im Bus fühlen sich wohl auch belästigt, weil dieses Kind immer mit der Nase an deren Handys hängt. Die Eltern haben dem Kind das Handy weggenommen. Tablet etc. haben die wohl auch weggeschlossen,es spielt aber Nachts mit dem Computer des Vaters und kennt wohl auch sämtliche Tricks um rein zu kommen.
        ich würde sagen, das ist richtige Sucht!
        Die Eltern, die ich kenne, bemühen sich wirklich bekommen es aber, wie man sieht, nicht in den Griff.

        1. ps: Wir haben es von anfang an streng gehandhabt. Je nach Alter gab es gewisse Spielzeiten (bis heute) an gewissen Tagen. Gespielt werden darf nicht, wenn Klassenarbeiten und Test anstehen. Sorgen brauchen wir uns auch nicht, weil unser Kind wirklich vernünftig damt umgehen. Wir kontrollieren das aber auch an der History, Einlogdaten etc. Bislang konnten wir vertrauen. Alles läuft hier, Gott sei Dank (noch?) im gesunden Verhältnis. Auch das Interesse an Sport und draußen sein etc. ist immer noch da.
          Wir glauben aber auch, das man sowas auch vorleben muss.
          Aber es gibt da schon krasse Kinder, wenn man unser Kind uns Freunde erzählen hört.

  2. Da muss ich auch wieder fragen, was haben die Eltern von Anfang an falsch gemacht? Zuerst spielen lassen, eine gewisse Zeit, um nachher grasse Verbote rein zu hauen, ist vielleicht der falsche Weg?
    Was bieten die dem Kind sonst an?? Fühlt es sich insgesamt angenommen zu Hause etc. Viele Faktoren spielen da eine Rolle!
    Meine Söhne durften auch zu bestimmten Zeiten mit Konsolen etc. spielen, aber ich habe sie auch geschnappt, bin mit ihnen in den Wald gegangen, habe Abenteuer mit ihnen gespielt, wir haben im Steinbruch nach Fossilien gesucht, Lager gebaut, am Bach einen Damm gebaut usw.! Manchmal habe ich sie morgens um 4 Uhr aufgeweckt und wir sind auf einen Jägerstand gesessen und haben den Rehen beim äsen zugeschaut
    Davon erzählen sie heute noch!
    Vergessen dürfen wir auch nicht, die Zeiten ändern sich und es gelten andere Prioritäten und man muss auch in vielen Dingen mit der Zeit gehen! Alles verbieten geht eben auch nicht!
    Ausserdem denke ich, dass diese Spiele nicht alle untauglich sind, sondern auch durchaus einen Lerneffekt haben, z.B. Koordination, Strategie entwickeln, Durchhaltevermögen steigern usw.
    Alles hat immer zwei Seiten!

    1. Hi Emi,
      also bei dem Jungen ist das echt komisch, die gehen unheimlich viel (er auch gern) Wandern und Fahrradfahren, abends u. Wochenende. Der Junge ist sogar bei den Pfadfindern. Die Eltern sind beide eigentlich vernünfigt (man schaut denen ja auch nur vor dem Kopf). Die Schwester von ihm auch. Ich denke, das ist ein krankhafter Splien und Sucht bei dem Jungen.
      Bin froh, dass sich unser Kind normal verhält. Wie Du schon sagst, die Zeiten haben sich geändert. Jetzt wohnen wir gott sei dank auf dem Land, hier läuft es eigentlich relativ normal. Generell haben die Kinder aber alle weniger Zeit. durch ihre Hobbies, Sport usw. und auch die Eltern lassen die Kinder nicht immer jeden Tag raus (was aber auch mit der Schule zusammenhängt), dann kommt natürlihch noch der NachmittagUnterricht an den Schulen, wovon hier fast alle Kinder betroffen sind.
      Ich habe bei unserem Kind z.b. festgestellt, dass, wie Du schon sagtest, manche Spiel seine kognitiven Fähigkeiten gefördert haben und jetzt manchmal spielt, weil es sich abreagieren kann und komischer Weise, danach viel besser konzentrieren kann. Auch ist das mittlerweile so, weil die Kinder oft keine Zeit haben oder hier bei uns teils ziemlich verstreut wohnen, dass sie manche Spiele vernetzt spielen. Sie reden dann über miteinander, so können sie sich austauschen und spielen halt dabei.
      Es hat sich wirklich alles richig geändert. Zu meiner Kindheit gabs kein Handy. Heute? Gehts bei den Meisten fast nicht ohne. Aber die Schulen greifen immer mehr auf diese Medien zurück, das ist schon ein „must have“, sonst können die Kinder manche Dinge gar nicht erledigen. Auch dieses Whats app, wovon ich ein totaler Gegner bin (wegen Facebook), brauchen sie. Die haben eine Klassengruppe, tauschen sich dann aus, besprechen Hausaufgaben etc. Ich habe mich anfangs wie Kaugummi gezogen, es dann aber doch erlaubt, weil mein Kind sonst ein Außenseiter gewesen wäre. Es ist auch ein Lernprozess für die Eltern.
      ich bin jdf. froh, dass unser Kind auch Tage an der frischen Luft verbringt und eine gesunde Einstellugn zu der Technik hat. Doch was macht man mit einem Kind, wie dieser Junge? Das ist schon heftig, finde ich.
      Ehrlich gesagt, finde ich die Technik heutzutage auch richtig toll, aber ich könnte auch ohne! Weil wir es aber auch so erlebt haben. Was würde passieren, wenn der Strom in ganz Deutschland für ein paar Tage ausfallen würde? Ich glaube, die Kinder würden teils wahnsinnig werden.
      Das, was Du weiter oben in Deinem Kommentar geschrieben hast, dass man früher durch die Natur zog, im Schnee spielte, Baumhäuser baute etc. so kannte ich das auch! So war es übrigens bis vor 2 Jahren auch hier! Bis dann die „Gäste“ damals kamen. AUch wenn man sie eine Zeit lang nicht gesehen hat, spielen die Kinder hier nur noch in ihren Gärten und vor den Türen. Auch fahren wir unsere Kinder fast immer, es sei denn Freund/Freundinn wohnen um die Ecke und es ist hell. Die Wege hier gehen teils durch Feld aber auch Waldstücke, da lässt keine Mutter ihr Kind mehr alleine fahren. Ja, es hat sich alles sehr krass verändert!
      Übrigens seit knapp 2 Wochen sind wieder welche da! Wir sehen jetzt wieder öfters welche. Nicht so schlimm wie am Anfang, aber es scheinen mehr zu werden.


  3. Ich hab festgestellt, dass wenn ich keine
    vernichtenden Kommentare über diese
    Hochverräter-Parteien schreibe und
    Internetabstinenz betreibe, dass es dann
    mit der Hochverräter-Politik noch schneller
    bergab geht.
    Diese Methode wäre also bei mir kontraproduktiv.

    1. Gerhard, lach mir gerade einen Muskelkater in den Bauch!
      Dann mach einfach weiter und hör eben nicht auf Kommentare zu schreiben!
      Du bist schon so ein Vogel, lach!

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