„Vielleicht würden Sie besser wissen, was ich tun sollte, als ich es selbst weiß?“ – So kanzelt ÖVP-Chef Sebastian Kurz ZDF-Moderator Claus Kleber ab!


Die Nationalratswahlen in Österreich sind entschieden.

Der große Wahlgewinner ist der alte und wohl auch neue Kanzler Sebastian Kurz mit seiner ÖVP (Konservative).

Auch die Grünen und die Neos (Liberale) gewinnen deutlich dazu.

Die großen Verlierer sind die SPÖ (Sozialdemokraten) und die FPÖ (Rechtspopulisten).


Nun bleibt dem wohl neuen Kanzler der Alpenrepublik, Sebastian Kurz, die Qual der Wahl, mit wem er koalieren will, um eine Regierung zu bilden.

Kurz hat angekündigt – und zwar vor und nach der Wahl – mit ALLEN Parteien sprechen zu wollen. Dazu gehört auch die FPÖ.

Das aber stört Mainstream-ZDF-Moderator Claus Kleber im Heute Journal. 

Gerne hätte ich an dieser Stelle das Video dazu gepostet, doch das ZDF lässt die Wiedergabe auf anderen Websites nicht zu.

Vielmehr heißt es:

Deshalb hier nur die Links, entweder zu Youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=VvFMo9iLWdg (ab Minute 4:00)

Oder zur ZDF-Mediathek:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal

Kleber besitzt die Frechheit, Sebastian Kurz vorzuwerfen, dass er die „Ibiza-Affäre“ der FPÖ als eine „kleine Blessur“ in einer in der Sache doch erfreulichen Zusammenarbeit (zwischen ÖVP und FPÖ) versucht hätte darzustellen.

Daraufhin kanzelt Kurz den vorlauten ZDF-Moderator ab:

„Vielleicht würden Sie besser wissen, was ich tun sollte, als ich es selbst weiß?“

Kurz weist erneut daraufhin, dass er schon vor der Wahl sagte, mit allen Parteien zu sprechen, um eine Schnittmenge zu finden.

Doch Kleber lässt nicht locker, als hätte man ihm die folgende Rüge geradezu eingeimpft.

„Erlauben Sie einem ausländischen Reporter, die wichtigste ausländische Frage“, so Kleber weiter. Und verrät Unfassbares: „Sie wissen, dass die deutsche Regierung, die Benelux-Regierungen, die Frankreich-Regierung usw. sehr darauf hoffen, dass Ihre Allianz mit den zweifelhaften Rechtsnationalen in Österreich aufhört! Spielt ein solcher Gesichtspunkt bei den Überlegungen, die Sie jetzt anstellen werden, überhaupt eine Rolle?“

Kurz darauf: „Nein, ich bin meinen Wählerinnen und Wählern verpflichtet und nicht dem Ausland und auch nicht irgendwelchen Medienvertretern …“

Das hat gesessen!

Dennoch: Unfassbar, wie der Mainstream-Journalist dem alten und (wohl auch) neuen Kanzler Österreichs geradezu droht, nicht mit der FPÖ zu koalieren, weil das weder Merkel noch Macron und auch nicht die Benelux-Regierungen wollen!

Diese mediale Einmischung gab es schon einmal in der Alpenrepublik mit fatalen Folgen. Damals wurde ein ganzes Volk stigmatisiert.


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Dazu schrieb ich:

Mit eisiger Miene lobte Bundespräsident Thomas Klestil am 4. Februar 2000, trotz massiver internationaler Proteste, die neue und erste schwarz-blaue Regierung unter Kanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) an.  Jörg Haider selbst blieb in Kärnten. Obwohl die FPÖ mehr Stimmen als die ÖVP erzielte, überließ er den Kanzlersessel Wolfgang Schüssel. Vizekanzlerin wurde Susanne Riess-Passer, geschäftsführende FPÖ-Parteichefin; erster FPÖ-Finanzminister  Karl-Heinz Grasser.

Thomas Klestil verpflichtete die Mitglieder der Bundesregierung zu einem einmaligen Akt: Sie mussten eine Präambel zum Regierungsübereinkommen unterzeichnen, in der sie sich zu den „Prinzipien der pluralistischen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, wie sie auch in der österreichischen Verfassung verankert sind“, bekannten. Ebenso zu der „unerschütterliche Verbundenheit“ mit den „europäischen Werten“. Ein Kritiker meinte dazu: „Ein entwürdigender Akt für eine von der Mehrheit des Volkes eines freien und souveränen Staates demokratisch legitimierte Regierung!“

Wolfgang Schüssel schrieb später in seiner Biographie Offengelegt, dass es vor der Angelobung mehrere Treffen mit dem Bundespräsidenten gegeben hatte. Hier unterbreitete Klestil ein „10-Punkte-Programm“, indem sich Schüssel dem Bundespräsidenten unterwerfen sollte! Eine Frechheit angesichts dessen, dass das Volk nun mal bei den Wahlen so entschieden hatte.

„Der Bundespräsident verlangt … dass ihn Kanzler und Vizekanzlerin wöchentlich … über ihre Vorhaben informieren müssen. Personalentscheidungen im Außen- und Verteidigungsministerium will sich der Bundespräsident persönlich vorbehalten und dergleichen mehr. Schüssel und Riess-Prasser teilen dem Bundespräsiden ihre Ablehnung mit.“

Die FPÖ/ÖVP-Regierung löste einen einzigartigen Willkürakt der damaligen EU-14 gegen Österreich aus, der gegen alle Rechtsgrundsätze verstieß. Für den Wiener Staatsrechtler erinnerte dies an das „antike Scherbengericht und an die geheime Kabinettsjustiz längst vergangener Zeiten.“ Ex-Außenminister Alois Mock sprach von einem „beispiellosen Eingriff in die demokratische Struktur und Souveränität Österreichs“ und Andreas Unterberger von der Tageszeitung Die Presse von einem „Femegericht“, einem „schweren Unrecht“, einem „dauerhaften Schaden für Europa und eine Demütigung für die große Mehrheit der Österreicher“.

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Foto: Screenshot/Bildzitat aus og. YouTube-Video


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5 Kommentare

  1. Hab mich köstlich amüsiert wie Kurz den Kleber auflaufen liess. Eine Sternstunde im deutschen Fernsehen.
    Hoffentlich kriegt diese ZDF-Maulhure mal ihre gerechte Strafe-

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