Bilderbergtreffen: Steinbrück neuer Bundeskanzler? (2)

Um einen Einblick betr. deutscher Politiker und ihre Meinungen zum Thema Bilderberg wiederzugeben, veröffentliche ich nachfolgend einige Auszüge des Textes aus meinem Film:

Bilderberger – Das geheime Zentrum der Macht (mit Andreas von Rétyi), ca. 80 Min. (ISBN: 978-3-942016-07-0):

Ein einziger Weltstaat. Eine totalitäre Weltregierung. Ein globales Volk. Eine neue Weltordnung. Kontrolliert von einer Elite.

Was, wenn dies schon längst keine Fiktion mehr ist? Wenn diese »Neue Weltordnung« bereits im entstehen ist? Wenn die Mächtigsten dieser Erde bereits eine Regierung bilden? Die über unsere Zukunft bestimmt. Sich das Schicksal der Menschheit nicht zufällig entwickelt. Kriege, Revolutionen, Wirtschaftskrisen und Finanzcrashs nicht einfach so in der Welt geschehen. Sondern die Weltgeschichte von einer Machtelite bestimmt und manipuliert wird. Waren die wichtigsten Ereignisse der beiden letzten Jahrhunderte vorausgeplant? Manipuliert von den mächtigsten und einflussreichsten Persönlichkeiten dieser Erde? Einer geheimen Weltregierung. Unbemerkt von der Öffentlichkeit. Der Bestsellerautor Andreas von Rétyi führt Sie durch diese enthüllende Dokumentation über die Bilderberger. Sehen Sie ein exklusives Interview mit Andreas von Bülow, einem ehemaligen Teilnehmer an einer Bilderberger-Konferenz, sowie brisante Interviews mit den Bilderberger-Kritikern und Enthüllungsjournalisten Daniel Estulin und Geoff Matthews. Der Bürgermeister von Rottach-Egern berichtet über seine Erfahrungen, als sich die Bilderberger im Mai 2005 in einem Luxushotel in seiner Stadt trafen. Wie äußern sich deutsche Politiker zu den Bilderberger-Treffen und welche von ihnen haben bereits daran teilgenommen? »Die Welt wird von ganz anderen Persönlichkeiten regiert, als diejenigen glauben, die nicht hinter die Kulissen blicken.«Benjamin Disraeli, engl. Premierminister und Freimaurer.

All dies ist eine ungeheuere Machtkonzentration.

In den Händen der Geheimen Weltregierung.

Zu denen auch deutsche Mitglieder zählen.

Doch nur wenige Bürger sind darüber informiert und besorgt.

Fragen beispielsweise auf der Homepage „abgeordnetenwatch.de“ bei Politikern nach.

Wie es sich mit den Bilderbergern verhält.

26:16

Dirk Niebel von der FDP antwortet:

„…bitte wenden Sie sich mit Ihren Fragen an die zuständigen Stellen…Es sind informelle private Treffen von europäischen und amerikanischen Spitzenkräften aus Wirtschaft und Politik, es gibt keine Mitgliedschaften und keinen Vorstand.“

 

Wer die „zuständigen Stellen“ sind erklärt er nicht.

Wiederholt stattdessen nur Bilderbergerpropaganda.

26:44

Niebels Partei-Kollege Christian Ahrendt wird da schon deutlicher:

„Als FDP-Politiker kann ich mich natürlich nicht für solche fragwürdigen Zusammenkünfte aussprechen. Ein demokratisches System ist vor allem durch seine Nähe zum Bürger und durch Transparenz gekennzeichnet. Die Bilderberg-Konferenzen widersprechen beiden Wesensprinzipien eines freiheitlich demokratischen Systems, das gerade nur weil es diese Werte gibt existieren kann.“

 

27:21

Trotz dieser Bilderberger-Kritik ist Ahrends Parteichef Guido Westerwelle zu einer Bilderberger-Konferenz gereist.

Und zwar 2007 in die Türkei.

Wie ein Schreiben des FDP-Pressedienstes vom 29. Mai 2007 belegt:

„Der FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzende Dr. Guido Westerwelle ist am Dienstagabend zu einem Türkei-Besuch aufgebrochen. Im Mittelpunkt seiner politischen  Begegnungen steht ein Gespräch mit Außenminister Abdullah Gül am Mittwochnachmittag…Anschließend wird Westerwelle nach Istanbul weiterreisen, um von Donnerstag an  an der diesjährigen Bilderberg-Konferenz teilzunehmen.“

27:59

Auch SPD-Mitglied Martin Gerster kritisiert die Bilderberger-Konferenzen:

„Aus demokratietheoretischer Sicht finde ich diesen Mangel an Transparenz sehr bedauerlich…“

 

28:12

CDU-Kollege Eckart von Klaeden,

mit dabei beim Bilderberger-Treffen 2008,

hingegen erklärt:

„Auf der Konferenz können sie (die Bilderberger) ungehindert und offen über aktuelle Probleme der Weltpolitik und –wirtschaft diskutieren. Daher ist die Tagung auch vertraulich und findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dies ist eine Vereinbarung die ich nicht brechen werde.“

Und weiter:

 „Es werden dort aber selbstverständlich keine Beschlüsse gefasst…Der Dialog und Meinungsausstausch auf der Konferenz ist aber nichtsdestotrotz für meine Arbeit als Abgeordneter und als außenpolitischer Sprecher meiner Fraktion sehr wertvoll…Die mir entstandenen Kosten wurden vom Deutschen Bundestag übernommen.“

 

29:03

Hans-Joachim Fuchtel von der CDU wird deutlicher als sein Partei-Kollege von Klaeden:

„Sie (die Bilderberg-Konferenz) dient dem informellen Informations- und Gedankenaustausch. Das sind übliche Veranstaltungsformate für Entscheider.“

29:22

Petra Pau von den LINKEN meint:

„…ich halte es für falsch, dass Bürgerinnen und Bürger indirekt Tagungen finanzieren, von denen sie ansonsten nichts wissen dürfen…Das Bedenkliche am Ritual der Bilderberg-Konferenz ist für mich übrigens, dass sich zahlreiche einflussreiche Medienvertreter der Geheimbündelei unterwerfen. Damit meine ich nicht nur die herkömmlichen Medien.“

 

29:47

Auch LINKEN-Partei-Kollege Dietmar Bartsch kritisiert:

„Wenn sich die Reichen und Mächtigen nur privat, hinter verschlossenen Türen, getrauen frei und offen über Themen von allgemeinem Interesse zu sprechen, dann muss schon die Frage gestellt werden, was die gleichen Personen dann der demokratischen Öffentlichkeit auftischen, wenn sie also nicht unter sich sind. So schaffen die Teilnehmer aus Politik und Medien Anlass, ihren öffentlichen Reden zu misstrauen, weil sie ja angeblich nur in privater Runde unter sich frei und offen sprechen können.“

 

30:22

Fast beleidigt reagieren DIE GRÜNEN um Claudia Roth:

„Auch wir wissen nichts über die Inhalte dieser Konferenzen. Grüne sind und waren an ihnen nicht beteiligt.“

 

30:45

Wir wollen es genauer wissen.

Fragen an bei allen Parteien, die im Bundestag vertreten sind.

Bitten um ein Interview zu den Bilderbergern.

Und um schriftliche Beantwortung unserer Fragen.

Wie beispielsweise:

Welche Kenntnisse haben die Parteien über die jährlichen Bilderberg-Konferenzen?

Wissen sie etwas über die in Deutschland stattgefunden Bilderberg-Konferenzen und wer diese finanziert hat?

Warum erfährt die Öffentlichkeit nichts darüber,

obwohl deutsche Parlamentarier daran teilnehmen?

Warum werden die Medien ausgeschlossen?

Das Ergebnis unserer Anfrage ist ernüchternd:

Von keiner Partei bekommen wir ein Interview.

31:22

Die CDU erklärt nichts zum Thema Bilderberg sagen zu können.

Will uns dies auch nicht schriftlich bestätigen.

Die CSU reagiert überhaupt nicht auf unsere Anfrage.

Hüllt sich in Schweigen.

Die SPD will von Bilderberg nichts wissen.

Sich dazu auch nicht schriftlich äußern.

Die FDP meint, dass über die Inhalte der Bilderberg-Konferenzen nichts verlautet werden darf.

Weil es anscheinend die Veranstalter nicht wünschen.

Schriftlich möchten auch die Liberalen uns nicht antworten.

Faxen uns lediglich die Pressemitteilung mit der Teilnahme Guido Westerwelles an der Bilderberg-Konferenz in der Türkei.

DIE GRÜNEN reagieren ebenfalls nicht auf unser Anliegen.

Auch nicht auf unsere Nachfragen.

DIE LINKEN antworten:

„Sie selbst haben Stimmen aus der LINKEN zitiert, dem habe ich (die Pressesprecherin) nichts hinzuzufügen. Politiker der LINKEN haben an solchen Konferenzen nicht teilgenommen…“

32:11

Fazit unserer Anfrage:

Keine Partei war zu einem Interview zum Thema Bilderberg bereit.

Keine Partei hat unsere Fragen schriftlich beantwortet.

Stattdessen nur Ausflüchte und Hinhaltemethoden.

Ein Armutszeugnis für deutsche Politiker.

Für unsere Demokratie.

Trotz der von den  Bilderbergern ausgehenden Gefahr.

Natürlich auch für jeden Einzelnen.

Die sich gegen sie stellen.

Oder in ihre Missgunst geraten sind.

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