Kriminalität & Pädokriminalität

GASTBEITRAG: „KINDERJAGD & TÄTERSCHUTZLAND“ – Elitäre Pädokriminalität! (Teil 4)


EIN GASTBEITRAG 

von Ingo Bading (Journalist)


„Der geheimgesellschaftlich organisierte Zusammenschluß der Täter“.

Die einzige Frage, die zu stellen ist, ist diese: Wie kann erreicht werden, daß solche Worte eben nicht leere Formeln bleiben? In der FAZ wurde Anfang 2016 anläßlich der Erstausstrahlung des Fernsehfilmes „Operation Zucker – Jagdgesellschaft“ in jeder zweiten Zeile betont, daß das in dem Spielfilm Dargestellte Wirklichkeit ist (5):

Alles, was hier dargestellt wird, beruht auf sorgfältigen Recherchen. Es sind keine fiktiven Fälle und Hintergründe, welche die Produzentin Gabriela Sperl zunächst mit Rolf Basedow und Philip Koch, nun mit den Autoren Friedrich Ani und Ina Jung zu einem Dossier der Schande zusammengetragen hat.

Ähm, und dann noch mal eine andere Frage: Ein solches Dossier müssen Fernsehjournalisten zusammen tragen? Schon dieser Umstand ist doch ein Zeichen dafür, daß unsere Demokratie, unser Rechtsstaat nicht funktionieren, daß in unserem Staat etwas kraß daneben liegt. Der Umstand nämlich, daß Innenministerien selbst nicht solche Dossiers zusammenzutragen scheinen. Oder Bundes- oder Landesämter für „Verfassungsschutz“. Gegenfrage: Wie sollen die über sich selbst ermitteln? Weiter (5):

Kinderhandel ist ein lukrativer Wirtschaftszweig, wie Waffen- und Drogenhandel. Deutschland ist einer der besten „Absatzmärkte“. Besonders schwierig zu verfolgen und nachzuweisen sind die abscheulichen Verbrechen, die Erwachsene an den Wehrlosen begehen.


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Na, nur gut, daß das – angeblich – so „besonders schwierig zu verfolgen und nachzuweisen“ ist. Nur gut, oder? Wenn der politische Wille zur Verbrechens-Aufklärung und -Prävention wirklich vorhanden wäre, kann das doch nicht „schwierig“ sein. Man wird doch wohl bitten dürfen. Man verbarrikadiert sich hinter Adjektiven wie „schwierig“.

Warum wird die Forderung des Journalisten Guido Grandt in der Politik nicht aufgenommen, daß Politiker ihre Mitgliedschaften in allen geheimen Gesellschaften angeben müssen?

Warum wird nicht massiv über das Wirken satanismusnaher Geheimgesellschaften aufgeklärt? Warum wird den Hinweisen nicht nachgegangen, daß viele Überlebende sexueller und ritueller Gewalt weltweit und unabhängig voneinander davon sprechen, daß diese sich im Umfeld oder innerhalb der Freimaurerei und des Jesuitenordens abgespielt habe? Aber nein, man schiebt es auf die Kinder, die Überlebenden. Die „Schwierigkeit“ läge vor allem … (5)

… an der Traumatisierung und Konditionierung der Opfer oder ihrer völligen Hilflosigkeit und an der Vernetzung und am geheimgesellschaftlich organisierten Zusammenschluß der „Täter“.

Immerhin, da ist ja dann offenbar doch einmal die Hauptschwierigkeit offen genannt: Der geheimgesellschaftlich organisierte Zusammenschluß der Täter. 

Also muß man sich doch endlich einmal mit diesen Geheimgesellschaften befassen, von denen auch die Überlebenden wieder und wieder sprechen. Warum wird nicht klar gesagt, daß es sich hier um eine „Zombifizierung der Politik durch Okkultlogen“ handelt? Warum wird nicht klar darauf hingewiesen, daß auch Geheimdienste geheimgesellschaftlich organisiert sind? Weiter (5):

Bis in höchste Kreise weisen die Spuren, die Täter sind Juristen und Politiker, vielleicht Minister, Arbeitgeber, Ärzte und sonstige Honoratioren. Mehr als die Hälfte von ihnen ist, so sagen Statistiken, nicht pädophil. Es geht um Macht und Kontrolle, um die Erniedrigung eines Mädchens oder Jungen zur Ware.

Dieser Satz ist geradezu verräterisch: „Mehr als die Hälfte von ihnen ist, so sagen Statistiken, nicht pädophil.“

Krass.


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Darf man diese Statistiken einmal einsehen? Darf man einmal erfahren, aufgrund welcher Daten-Erhebungen sie erstellt worden sind? Wie kann man so genaue Aussagen über den Täterkreis machen, wenn man ihn nicht sehr genau kennt? Dieser Satz klingt wie eine Entschuldigung. Als ob hier ein Täter von seinen eigenen Taten spricht. Ja, so etwas mache ich. Aber: Nein, ich bin nicht pädophil, das müssen Sie wirklich nicht von mir denken. Und warum geht es dann um Erniedrigung? Weil man – als Satanist – das regierte Volk, das „Pack“, insgesamt zur Ware erniedrigen will. Was sonst. Hört doch endlich auf, Bürger, denkt doch die Dinge zu Ende. Und weiter über den Fernsehfilm (5):

Nun sieht man, wie die Frau des brandenburgischen Bauunternehmers Kai Voss (Sebastian Hülk), Helen Voss (Jördis Triebel), die zehnjährige Lucy herrichtet, bevor sie in den Kofferraum des Geländewagens von Voss krabbelt, um von ihm zum Sex

nein, falsch formuliert, liebe Journalisten: … um von ihm zum Verbrechen …

mit einem Mann ausgeliefert zu werden. „Lebendpizza“ heißt diese Art der Bereitstellung der „Ware“ im Jargon. (…) Undurchsichtig bleibt der Innenminister (Matthias Matschke), sein Staatssekretär (Robert Schupp) zählt zum Kreis der Kinderschänder.

Man kommt aus der Atemlosigkeit schlichtweg nicht mehr heraus. Hier wird der Begriff „Lebendpizza“ in einem deutschen Fernsehfilm, der am 20. Januar 2016 vor fünf Millionen Zuschauern ausgestrahlt worden ist, verwendet.

Und in der Öffentlichkeit wird gehöhnt und geulkt, als nur wenige Monate später in den USA von einem „Pizzagate“ (Wiki) die Rede ist, und „naive“ Bürger glauben, hier sei an „Verschwörungstheorien“ etwas dran. Völlig lächerlich, nicht wahr, daß naive Bürger soooooo etwas glauben! Völlig naiv! Da sieht man mal wieder, wohin die Verschwörungstheorie-Szene einen bringen und verleiten kann. Nicht wahr?

Dabei: Gerade dieser Fernsehfilm hatte erst wenige Monate zuvor vollumfänglich die gänzliche Plausiblität des im Pizzagate Behandelten – schon von der Wortwahl her (!!!) – nahegelegt.

Deutschland, Du Täterland, Du bist so was von bescheuert, so bescheuert, daß es nur so kracht.

FORTSETZUNG FOLGT!

GASTBEITRAG: „KINDERJAGD & TÄTERSCHUTZLAND“ – Elitäre Pädokriminalität! (Teil 3)

GASTBEITRAG: „KINDERJAGD & TÄTERSCHUTZLAND“ – Elitäre Pädokriminalität! (Teil 2)

GASTBEITRAG: „KINDERJAGD & TÄTERSCHUTZLAND“ – Elitäre Pädokriminalität! (Teil 1)

Dieser Content ist zuerst erschienen auf: http://studgenpol.blogspot.com/2017/08/staatsraison-in-deutschland.html


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Quellen: 

  1. Operation Zucker. 90 Minuten, ARD und Bayerischer Rundfunk, 2012, Fernseherstausstrahlung Januar 2013, https://www.youtube.com/watch?v=XD0A74UuwPw, https://www.youtube.com/watch?v=pbmBkDl9C0o
  2. Operation Zucker – Jagdgesellschaft. ARD, 2016, Fernseherstausstrahlung Januar 2016, https://www.youtube.com/watch?v=COxUhN0PZEc
  3. Denk, David: Fortsetzung zum Missbrauchsfilm „Operation Zucker“ Dreharbeiten unter Geheimhaltung. Süddeutsche Ztg., 22. Mai 2015, http://www.sueddeutsche.de/medien/spielfilm-im-verborgenen-1.2488545
  4. Palma, Claudia: Film über Kindesmissbrauch in Deutschland. MAZ, 18.1.2016, http://www.maz-online.de/Nachrichten/Kultur/Film-ueber-Kindesmissbrauch-in-Deutschland
  5. Hupertz, Heike: Was Kinderschänder anrichten Der Film „Operation Zucker. Jagdgesellschaft“. In: FAZ, 20.01.2016, http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/der-ard-film-operation-zucker-jagdgesellschaft-14023177.html
  6. Ehrenberg, Markus: Was an dem ARD-Film über Kindesmissbrauch wahr ist. In: Tagesspiegel, 2016, http://www.tagesspiegel.de/medien/operation-zucker-was-an-dem-ard-film-ueber-kindesmissbrauch-wahr-ist/12860068.html
  7. Meinholz, Viktoria: Kinderprostitution – die Realität ist schlimmer als jeder Film. In: Stern, 21.1.16, http://www.stern.de/familie/leben/operation-zucker-zweiter-teil-bei-kinderprostitution-ist-die-realitaet-schlimmer-als-jeder-film-6659484.html
  8. Hickisch, Astrid: „90 Prozent der Täter sind Männer“ – Produzentin Gabriela Sperl und „Operation Zucker“. BR, 09.01.2013, http://www.br.de/themen/kultur/inhalt/gesellschaft/operation-zucker-hintergrund-100.html; zugehöriges Interview: http://www.br.de/mediathek/video/video/a-interview-gabriela-sperl-100.html
  9. Bading, Ingo: CIA-Sexsklavinnen für Spitzenpolitiker? Angela Lenz und Jessie Marsson in Deutschland – Cathy O’Brien in den USA. Auf: GA-j!, 2. März 2011, http://studgenpol.blogspot.de/2011/03/cia-sexsklavinnen-fur-spitzenpolitiker.html
  10. Bading, Ingo: Thomas de Maizière – ein Minderjährigenbordell-Vertuscher – Treten Sie zurück, Frau Angela Merkel – und mit Ihnen Ihr ganzes gräuliches Kabinett! Auf: GA-j!, 5. März 2011, http://studgenpol.blogspot.de/2011/03/thomas-de-maiziere-ein-kinderbordell.html
  11. Jung, Ina; Lemmer, Christoph: Der Fall Peggy. Die Geschichte eines Skandals. 2013; Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=v_DVTu6hxj0
  12. Bading, Ingo: „Operation Zucker“ – Jessie Marsson hat recht Zumindest in einigen seiner sehr konkreten und ungewöhnlichen Behauptungen. Auf: GA-j!, 14. September 2013, http://studgenpol.blogspot.de/2013/09/operation-zucker-jessie-marsson-hat.html
  13. Bading, Ingo: Elitärer Satanismus im Ersten Deutschen Fernsehen Sandra Maischberger nimmt sich des Themas rituelle Gewalt an Kindern an. Auf: GA-j!, 22. Januar 2016, http://studgenpol.blogspot.de/2016/01/elitarer-satanismus-im-ersten-deutschen.html
  14. nereus: Operation Zucker – warum gerade jetzt? Gelbes Forum, 21.01.2016, http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=391302
  15. Bading, Ingo: Herrschaftsverhältnisse, die stabilisiert werden durch die Vertuschung von Pädokriminalität. GA-j!, 17. Juli 2015, http://studgenpol.blogspot.de/2015/07/herrschaftsverhaltnisse-die.html
  16. Schaaf, Julia: „Ich bin nicht bereit, die Heldin zu geben“ – Nadja Uhl im Gespräch. Frankfurter Allg. Ztg., 05.01.2013, http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/nadja-uhl-im-gespraech-ich-bin-nicht-bereit-die-heldin-zu-geben-12015712.html
  17. Sadegh, Andrea: Operation Zucker. Januar 2016, http://traumabasedmindcontrol.com/index.php/operation-zucker

    Foto: Symbolbild Pixabay.com (https://pixabay.com/de/photos/m%C3%A4dchen-wandern-teddyb%C3%A4r-kinder-447701/)


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